Christophe Desjardins

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Christophe Desjardins (* 24. April 1962 in Caen; † 13. Februar 2020[1]) war ein französischer Bratschist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Desjardin kam im Alter von 20 Jahren auf das Conservatoire de Paris in die Klasse von Serge Collot. 1985 wechselte er an die Hochschule der Künste Berlin zu Bruno Giuranna, gewann ein Jahr später den Internationalen Wettbewerb "Maurice Vieux".

Karriere als Musiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er wurde Solo-Bratschist am Théâtre de la Monnaie in Brüssel. 1990 wurde er Mitglied des Ensemble InterContemporain. 1995 nahm Desjardins Luciano Berios Sequenza VI für die DGG auf. Dessen Werk "Alternatim" brachte Desjardins 1997 in Amsterdam zur Welturaufführung: Konzerte in der Carnegie Hall und bei den Salzburger Festspielen folgten.

Hochschullehrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den zahlreichen Uraufführungen engagierte sich Desjardins in der Folgezeit an zahlreichen Hochschulen als Lehrer, u. a. an der Juilliard School, New York. Von 2010 bis 2013 unterrichtete er an der Hochschule für Musik Detmold.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mort de Christophe Desjardins, altiste engagé de la création musicale. Abgerufen am 13. Februar 2020 (französisch).