Christopher Grotheer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Christopher Grotheer Skeleton
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 31. Juli 1992
Größe 179 cm
Karriere
Verein BSR Rennsteig Oberhof
Trainer Erich Enders, Jens Müller
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
JWM-Medaillen 2 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
DM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
IBSF Skeleton-Weltmeisterschaften
0Silber0 2015 Winterberg Team
IBSF Skeleton-Junioren-WM
0Silber0 2012 Igls Einzel
0Gold0 2013 Igls Einzel
0Silber0 2014 Winterberg Einzel
0Gold0 2015 Altenberg Einzel
Deutsche Meisterschaften
0Bronze0 2013 Altenberg Einzel
0Bronze0 2015 Winterberg Einzel
0Silber0 2016 Altenberg Einzel
Platzierungen im WC/EC/NAC/IC
FIBT Ranking 8. (14/15)
Debüt im Weltcup November 2012
Gesamtweltcup 8. (12/13, 14/15)
Debüt im Europacup Dezember 2010
Debüt im Interconti-Cup Dezember 2011
Interconti-Siege 1
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Weltcup 0 0 1
letzte Änderung: 4. Januar 2016

Christopher Grotheer (* 31. Juli 1992) ist ein deutscher Skeletonsportler.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christopher Grotheer lebt in Wernigerode und begann 2007 mit dem Skeletonsport. Nach ersten Rennen auf nationaler Ebene seit 2008 folgte in der Saison 2010/11 das Debüt im Skeleton-Europacup. In Igls wurde er in seinen beiden ersten Rennen im November 2010 14. und 15. In seinem dritten Rennen in Winterberg verpasste er als Viertplatzierter bei seinem ersten Ergebnis unter den besten zehn knapp das Podest, ebenso eine Woche später im folgenden Rennen in Altenberg. Einen Tag später erreichte er erstmals das Podest und musste sich als Zweitplatzierter nur noch dem dominierenden Fahrer der Saison, Christian Baude, geschlagen geben. Nach einem weiteren vierten Rang im letzten Saisonrennen wurde er in der Gesamtwertung Achter. Im Winter 2011/12 startete er zunächst im Intercontinentalcup, wo er in den ersten vier Rennen Platzierungen zwischen Rang 4 und 9 erreichte. Er kehrte danach in den Europacup zurück und fuhr in den letzten beiden Saisonrennen in Winterberg zweimal auf den zweiten Platz. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften zum Saisonabschluss gewann er die Silbermedaille hinter Axel Jungk und vor David Lingmann.

Zu Beginn der Saison 2012/13 gewann er bei den Deutschen Meisterschaften Bronze. Im November 2012 debütierte Christopher Grotheer im Weltcup. Er nahm an insgesamt acht der neun Saisonrennen teil und fuhr dabei fünfmal unter die Top 10. Beim vierten Saisonrennen in Winterberg konnte er sogar mit Rang 3 auf das Podest fahren. Anschließend wurde er im Dezember 2012 in Igls Juniorenweltmeister vor Axel Jungk und Barrett Martineau. Bei der Europameisterschaft belegte er den sechsten Platz; in der Weltcup-Gesamtwertung wurde er Achter. Bei seiner ersten Weltmeisterschaft im Seniorenbereich erreichte er den 16. Rang. Zu Beginn der Saison 2013/14 startete Grotheer im Intercontinentalcup. Er schloss die ersten vier Rennen mit einem Sieg, zwei zweiten Plätzen und einem vierten Rang ab und kam daraufhin erneut im Weltcup zum Einsatz, wo er allerdings nur Rang 15, 12 und 23 erreichen konnte und seinen Startplatz wieder an Alexander Gassner verlor. Bei der Junioren-WM 2014 gewann er Silber hinter Kilian von Schleinitz und vor Raphael Maier. Für den Winter 2014/15 konnte Grotheer sich erneut für den deutschen Weltcup-Kader qualifizieren. Er fuhr im Lauf der Saison im Weltcup dreimal unter die besten fünf und wurde Achter in der Gesamtwertung. Im Januar 2015 gewann er bei den Deutschen Meisterschaften in Winterberg erneut die Bronzemedaille. Bei der Juniorenweltmeisterschaft in Altenberg konnte er zeitgleich mit Nikita Tregubow den Titel gewinnen. Bei der Skeleton-Weltmeisterschaft 2015 gewann er Silber mit dem Team Deutschland II und wurde im Einzel als bester Deutscher Fünfter. Ende 2015 gewann er bei den Deutschen Meisterschaften die Silbermedaille hinter Axel Jungk.

Beim Weltcup in Altenberg 2017 wurde Grotheer Sieger mit Bahnrekord.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]