Christopher McNaughton

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Basketballspieler
Chris McNaughton
Faymasa Palencia.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Christopher George McNaughton
Geburtstag 11. Oktober 1982 (37 Jahre und 129 Tage)
Geburtsort Leutershausen, Deutschland
Größe 211 cm
Position Center
College Bucknell
Vereine als Aktiver
0000–1999 DeutschlandDeutschland TSV Ansbach
1999–2003 DeutschlandDeutschland TSV Tröster Breitengüßbach
2000–2003 DeutschlandDeutschland TSK Bamberg (DL)
2003–2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bucknell Bison (NCAA)
000002007 SpanienSpanien CB L’Hospitalet
2007–2008 SpanienSpanien Prat Juventut
2008–2009 SpanienSpanien Faymasa Palencia
2009–2010 DeutschlandDeutschland BG Göttingen
2010–2011 DeutschlandDeutschland EWE Baskets Oldenburg
2011–2012 DeutschlandDeutschland Eisbären Bremerhaven
2012–2014 DeutschlandDeutschland s.Oliver Baskets
2014–2016 DeutschlandDeutschland MHP Riesen Ludwigsburg
Nationalmannschaft1
2010–2011 Deutschland 19 Spiele
1Stand: 27. August 2011

Christopher McNaughton (* 11. Oktober 1982 in Leutershausen) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler. Zuletzt spielte der 2,11 m große Center von 2014 bis 2016 für die MHP Riesen Ludwigsburg.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christopher McNaughton begann seine Karriere beim TSV Ansbach. Danach spielte er für den TSV Tröster Breitengüßbach in der 2. Basketball-Bundesliga und mit Doppellizenz in der Basketball-Bundesliga für den TSK Bamberg. Während seines Studiums in den USA von 2003 an spielte er an der Bucknell University für den Bison in der NCAA Division I, die ihn 2017 in ihre Ruhmeshalle aufnahm.[1] Er war beteiligt an den größten Erfolgen dieser Hochschulmannschaft, der zweimaligen Qualifikation für die zweite Runde des NCAA Division I Basketball Championship-Turniers 2005 und 2006, was für Mannschaften der Patriot League durchaus als Erfolg anzusehen ist. Darunter war 2005 ein Erstrundensieg gegen die stark favorisierten Jayhawks der University of Kansas mit dem spielentscheidenden Korberfolg von McNaughton. Der zeitweilige Mannschaftskamerad von Charles Lee gehört zu den zehn besten Punktesammlern aller Zeiten seiner Hochschulmannschaft.[2] Nach einem kurzen Aufenthalt bei CB L'Hospitalet in der LEB Oro, der zweiten Liga Spaniens, spielte McNaughton zwei Jahre lang in der drittklassigen LEB Plata, wo er für die Vereine Prat Joventut und Faymasa Palencia aktiv war. Mit letzterem Verein konnte er 2009 die Meisterschaft und den Ligapokal dieser Klasse gewinnen. Danach kehrte er nach Deutschland zurück und spielte in der folgenden Saison für die BG Göttingen.[3] Mit Göttingen gewann er 2010 die EuroChallenge, den erst dritten Pokalsieg einer deutschen Mannschaft in einem europäischen Wettbewerb. Im Finalspiel gegen Krasnye Krylja Samara war er als Topscorer mit 22 Punkten entscheidend am Erfolg beteiligt.[4]

Zur Saison 2010/2011 wechselte McNaughton innerhalb der Liga zum Deutschen Meister von 2009 EWE Baskets Oldenburg.[5] Er erhielt dort einen Vertrag für zwei Jahre, welcher aber durch die EWE Baskets bereits nach Ablauf der Saison 2010/2011 gekündigt wurde. McNaughton unterschrieb daraufhin einen Vertrag bei den Eisbären Bremerhaven für die Saison 2011/2012.

Nach einem Jahr, indem die Eisbären die Play Offs verpassten wechselte McNaughton erneut innerhalb der Liga und wechselte zu den s.Oliver Baskets aus Würzburg. Dort erhielt er einen Vertrag bis 2014. Nach dem sportlichen Abstieg mit Würzburg 2014 erhielt McNaughton keinen neuen Vertrag und wechselte zu den MHP Riesen Ludwigsburg. Dort unterzeichnete er einen Zweijahresvertrag.

Nach Ende seines Vertrags in Ludwigsburg beendete er seine Karriere und lebt mit seiner Familie in Pennsylvania, USA.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. N.N.: 2017 Hall of Fame Roster. Chris McNaughton. Auf: Bucknell University Athletics—Website; Lewisburg, PA, ohne Datum in 2017. Abgerufen am 3. März 2019 (in Englisch).
  2. N.N.: The 1,000 Point Club. in: 2018-19 Bison Basketball Media Guide. (Seite 81) Auf: Bucknell University Athletics—Website; Lewisburg, PA, 1. Mai 2002. Abgerufen am 20. Februar 2019 (in Englisch).
  3. Björn-Lars Blank: Chris McNaughton wird ein Veilchen. Auf: Schönen Dunk—Website; Berlin, 30. August 2009. Abgerufen am 3. März 2019.
  4. FibaEurope.com: Göttingen win EuroChallenge in thrilling final (englisch), Artikel auf den Seiten von FIBA Europe vom 2. Mai 2010, abgerufen am 14. Juni 2010
  5. Torben Rosenbohm: McNaughton kommt aus Göttingen. Auf: Schönen Dunk—Website; Berlin, 14. Juni 2010. Abgerufen am 3. März 2019.