Christopher Okoro Cole

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Christopher Elnathan Okoro Cole (* 17. April 1921 in Waterloo, Sierra Leone; † 1990), auch Christopher Okoro Eluathan Eustace Cole[1], war Generalgouverneur, kurzzeitig Staatspräsident von und Minister in Sierra Leone.

Okoro Coleh ging zunächst auf die Siebenten-Tags-Adventisten-Schule in Waterloo, die Buxton Memorial School in Freetown, eher er an der London School of Economics einen Abschluss in Recht erwarb. Nach verschiedenen Stationen in England unterrichtete Okoro Coleh von 1947 bis 1951 Recht am Fourah Bay College in Sierra Leone. 1960 wurde er Richter am Verfassungsgericht

Okoro Coleh war seit dem 12. Juni 1965 Träger der Order of the British Empire.[2]

Er begleitete in einem komplizierten Prozess vom 31. März 1971 bis zum 19. April 1971 als Generalgouverneur den Übergang Sierra Leones in die Unabhängigkeit. Darauffolgend war er für zwei Tage, als Chief Justice (Leiter der Justiz), bis zum 21. April 1971 erster Staats- und Regierungschef des Landes. Er gilt als am kürzestes amtierende Staatsoberhaupt Afrikas.[3]

Okoro Coleh war Sierra Leones erster Vertreter bei den Vereinten Nationen in New York City. 1978 zog sich Okoro Coleh, der verheiratet war und vier Kinder hatte, aus dem öffentlichen Leben zurück.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harris M. Lentz: Heads of States and Governments Since 1945. Routledge, New York 1994, S. 679.
  2. CENTRAL CHANCERY OF THE ORDERS OF KNIGHTHOOD. The London Gazette, 12. Juni 1965.
  3. African leaders that have spent the shortest time in office. This is Africa, 14. Juni 2017.
  4. Mallyveen Roy-Johnson, Who's who in Sierra Leone, Lyns Publicity, 1980, Sierra Leone - 56p. S. 6.