Chromatische Adaption

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In der Physiologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als chromatische Adaption (griechisch-lateinisch Farbanpassung) bezeichnet man in der Physiologie den automatischen Weißabgleich des Auges. Dabei handelt es sich um einen speziellen Adaptionsprozess, der durch die Ausstattung der Netzhaut mit verschiedenen Typen lichtempfindlicher Zellen ermöglicht wird.

Durch diese Fähigkeit des Auges nimmt der Mensch einen Wechsel der Farbtemperatur des Umgebungslichtes subjektiv kaum wahr. So wird ein weißes Blatt Papier sowohl unter Kunst- als auch unter Tageslicht annähernd, für jeden Menschen unterschiedlich ausgeprägt, als gleich weiß angesehen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Mikrobiologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Mikrobiologie bezeichnet man mit chromatischer Adaption die Anpassung der Expression der Pigmente der Phycobilisomen an die Lichtverhältnisse bei Cyanobakterien.