Chromium (Browser)

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Chromium

Chromium Material Icon.png
Wikipedia Homepage Chromium Web browser 36 (2).png
Screenshot von Chromium 36
Basisdaten

Entwickler Chromium Project
Erscheinungsjahr 2008[1]
Aktuelle Version 88.0.4324.96[2]
(19. Januar 2021)
Aktuelle Vorabversion Rolling Release[3]
Betriebssystem Microsoft Windows, macOS, Linux, FreeBSD, OpenBSD, Android
Programmiersprache Hauptsächlich C++
Kategorie Webbrowser
Lizenz BSD-Lizenz
chromium.org

Unter dem Namen Chromium wird der Großteil des Quelltextes des Webbrowsers Google Chrome unter der BSD-Lizenz als Open-Source-Projekt zur Verfügung gestellt.[4] Das Projekt wurde am 2. September 2008 gestartet. Viele weitere Browser basieren auf der Code-Basis von Chromium, darunter auch Microsoft Edge und Opera.

Chromium ist nach dem chemischen Element Chrom benannt.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowohl die Rendering-Engine Blink als auch die V8-JavaScript-Implementierung sind in C++ entwickelt. Es existieren Buildanweisungen und Schnappschüsse von Chromium für Windows, macOS, Linux[5] und Android.

Unterschiede zu Google Chrome[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Chromium-Projekt nicht enthaltene Bestandteile gegenüber Google Chrome sind:[6][7]

Seit März 2019 gibt es auch Versionen mit allen Codecs: inkl. H.264 u. AAC, sogar H.265 funktioniert.

Der zuvor nur in Google Chrome verfügbare PDF-Betrachter ist seit Mai 2014 auch in Chromium integriert.[11]

Das Kopieren und Ändern der Binärversion von Chrome verbieten dessen Nutzungsbedingungen ausdrücklich.[12]

Abspaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existieren auf Chromium basierende Produkte und Abspaltungen („forks“), die Programmteile deaktivieren oder weitere hinzufügen. Dazu zählen unter anderen Vanadium[13], Comodo Dragon, SRWare Iron, Flock und Brave. Seit 2013 setzt auch der Browser Opera und seit 2015 Vivaldi die in Chromium verwendete Rendering-Engine Blink und die V8-JavaScript-Implementierung ein. Der auf Samsung-Smartphones und Tablets vorinstallierte Samsung Internet Browser nutzt ebenfalls Chromium.[14] Einige dieser Abspaltungen sind, ebenso wie Chromium selbst, Open Source.

Seit Januar 2020 verwendet auch Microsoft Edge Chromium.[15]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Chromium – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ben Goodger: Welcome to Chromium. In: Chromium Blog. Google, 2. September 2008, abgerufen am 16. August 2016 (englisch).
  2. Releases. (abgerufen am 20. Januar 2021).
  3. Refs – chromium/src.git. In: Google Git. Google, abgerufen am 16. August 2016 (englisch).
  4. Chromium. In: The Chromium Projects. Google, abgerufen am 16. August 2016.
  5. For Developers. In: The Chromium Projects. Google, abgerufen am 16. August 2016 (englisch).
  6. The Difference between Google Chrome and Chromium on Linux. In: Chromium Docs. Google, abgerufen am 11. September 2019 (englisch).
  7. Ian Fette: Google Chrome, Chromium, and Google. In: Chromium Blog. Google, 1. Oktober 2008, abgerufen am 9. Januar 2009 (englisch).
  8. Trademark list. In: Google Permissions. Google, abgerufen am 16. August 2016 (englisch).
  9. Jacob Kastrenakes: Google plans to start blocking Flash in Chrome this year. In: The Verge. Vox Media, 16. Mai 2016, abgerufen am 29. Juli 2019 (englisch).
  10. Eric Deily: Roll-out plan for HTML5 by Default. In: Chromium Blog. Google, 9. November 2016, abgerufen am 4. Februar 2017 (englisch).
  11. Revision 271531. In: Google Git. Google, 20. Mai 2014, abgerufen am 16. August 2016 (englisch).
  12. Google Chrome – Nutzungsbedingungen. Google, abgerufen am 16. August 2016.
  13. GrapheneOS usage documentation. Abgerufen am 5. September 2020 (englisch).
  14. Samsung Internet Browser. In: Google Play. Google, abgerufen am 29. Juli 2019.
  15. Valentin Sattler: Microsoft Edge: Automatischer Wechsel auf Chromium beginnt. pcgameshardware, abgerufen am 28. Februar 2020.