Chromium (Browser)

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Chromium
Chromium Material Icon-256x256.png
Wikipedia Homepage Chromium Web browser 36 (2).png
Screenshot von Chromium 36
Basisdaten
Entwickler Chromium Project
Erscheinungsjahr 2008[1]
Aktuelle Version Keine
Aktuelle Vorabversion Rolling Release[2]
Betriebssystem Microsoft Windows, OS X, Linux
Programmier­sprache Hauptsächlich C++
Kategorie Webbrowser
Lizenz BSD-Lizenz
chromium.org

Unter dem Namen Chromium wird der Großteil des Quelltextes von Google Chrome unter der BSD-Lizenz als Open-Source-Projekt zur Verfügung gestellt.[3] Das Projekt wurde am 2. September 2008 gestartet.

Chromium ist nach dem chemischen Element Chrom benannt.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowohl die Rendering-Engine Blink als auch die V8-JavaScript-Implementierung sind in C++ entwickelt. Es existieren Buildanweisungen und Schnappschüsse von Chromium für Microsoft Windows, OS X und Linux.[4]

Unterschiede zu Google Chrome[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Chromium-Projekt nicht enthaltene Bestandteile von Google Chrome sind:[5][6]

Vormals war der integrierte PDF-Betrachter nur in Google Chrome verfügbar, seit Mai 2014 ist er jedoch auch in Chromium vorhanden.[9]

Das Kopieren und Ändern der Binärversion von Chrome selbst verbieten dessen Nutzungsbedingungen ausdrücklich.[10]

Abspaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es sind lauffähige Webbrowser verfügbar, die ausschließlich auf dem offenen Teil des Chromium-Codes basieren und damit Open Source sind. Diese werden vor allem in Paketverwaltungen von Linux-Distributionen eingesetzt, wo Google Chrome selbst aus Lizenzgründen nicht eingestellt werden darf.

Es existieren auf Chromium basierende Produkte und Abspaltungen („Forks“), die Programmteile deaktivieren oder weitere hinzufügen. Dazu zählen unter anderem Comodo Dragon, SRWare Iron und Flock. Mittlerweile setzen auch die Browser Opera (seit 2013) und Vivaldi (seit 2015) die in Chromium verwendete Rendering-Engine Blink und die V8-JavaScript-Implementierung ein.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ben Goodger: Welcome to Chromium. In: Chromium Blog. Google, 2. September 2008, abgerufen am 16. August 2016 (englisch).
  2. Refs - chromium/src.git. In: Google Git. Google, abgerufen am 16. August 2016 (englisch).
  3. Chromium. In: The Chromium Projects. Google, abgerufen am 16. August 2016.
  4. For Developers. In: The Chromium Projects. Google, abgerufen am 16. August 2016 (englisch).
  5. Differences between Google Chrome and Linux distro Chromium. In: Chromium Projects Wiki. Google, archiviert vom Original am 17. Dezember 2012, abgerufen am 24. Mai 2014 (englisch).
  6. Ian Fette: Google Chrome, Chromium, and Google. In: Chromium Blog. Google, 1. Oktober 2008, abgerufen am 9. Januar 2009 (englisch).
  7. Trademark list. In: Google Permissions. Google, abgerufen am 16. August 2016 (englisch).
  8. Jacob Kastrenakes: Google plans to start blocking Flash in Chrome this year. In: The Verge. Vox Media, 15. Mai 2016, abgerufen am 16. August 2016 (englisch).
  9. Revision 271531. In: Google Git. Google, 20. Mai 2014, abgerufen am 16. August 2016 (englisch).
  10. Google Chrome – Nutzungsbedingungen. Google, abgerufen am 16. August 2016.