Chronik der COVID-19-Pandemie in den Vereinigten Staaten

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Die Chronik der COVID-19-Pandemie in den Vereinigten Staaten beschreibt den chronologischen Ablauf der COVID-19-Pandemie in den Vereinigten Staaten auf Bundesebene wie auf Ebene der US-Bundesstaaten.

Nachweislich begann die COVID-19-Pandemie in den Vereinigten Staaten am 21. Januar 2020 mit dem Fall eines Rückkehrers aus dem chinesischen Wuhan im nordwestlichen US-Bundesstaat Washington. Bis Ende Januar wurden 7 Fälle bekannt, und alle standen in Verbindung mit vorherigen Reisen ins chinesische Wuhan. Bis Ende Februar waren 24 Fälle bekannt sowie ein erster Todesfall. Bis Ende März wurde die Schwelle von 100.000 Fällen überschritten, rund 1.600 Todesfälle waren zu verzeichnen. Bis Ende April wurden mehr als 1.000.000 Infektionsfälle und über 57.000 Todesfälle gemeldet.[1][2] Am 27. Mai 2020 verzeichneten die USA über 100.000 Tote.[3] Am 10. Juni verzeichneten die USA 2.000.000 Fälle und mehr als 112.000 COVID-19-Todesopfer.[4] Am 9. November 2020 erreichte die USA die 10-Millionen-Grenze an Infektionen[5] und nach knapp zwei weiteren Monaten waren am 1. Januar 2021 20 Millionen Fälle diagnostiziert worden.[6]

Nachgewiesene Fälle in den Bundesstaaten, Außengebieten und District of Columbia (28. Oktober 2020):
Keine bestätigten Fälle
<20.000
20.000–99.999
100.000–199.999
200.000–499.999
≥500.000
Bestätigte Neuinfektionen in den Vereinigten Staaten nach Daten der WHO. Oben kumuliert, unten Tageswerte[7]
Bestätigte Todesfälle in den Vereinigten Staaten nach Daten der WHO. Oben kumuliert, unten Tageswerte[7]

2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wuhan – in dieser chinesischen Millionenstadt war die Viruskrankheit COVID-19 Ende 2019 erstmals ausgebrochen

Im Mai 2020 wurden zwei Personen aus dem Snohomish County in Washington bekannt, die im Dezember bereits Symptome von COVID-19 gezeigt hatten und im Mai positiv auf Antikörper gegen das Virus SARS-CoV-2 getestet wurden. In dem County wurde am 21. Januar auch der offiziell erste Fall in den Vereinigten Staaten von Amerika festgestellt. Es besteht die Möglichkeit, dass die beiden Personen an einer anderen Atemwegserkrankung litten und sich später asymptomatisch ansteckten. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass COVID-19 die USA wesentlich eher als bisher angenommen erreichte.[8] Eine am 30. November 2020 veröffentlichte Untersuchung von 7.389 Blutspenden, die zwischen dem 13. Dezember 2019 und dem 17. Januar 2020 abgegeben worden waren, zeigte, dass einige der Blutspenden Antikörper gegen den SARS-CoV-Virus aufwiesen. 39 Proben von Blutspenden aus den Westküstenstaaten Kalifornien, Oregon und Washington, die zwischen dem 13. und dem 16. Dezember abgegeben worden waren, wiesen Corona-Antikörper auf. Proben aus den Bundesstaaten Connecticut, Iowa, Massachusetts, Michigan, Rhode Island, und Wisconsin, die aus dem frühen Januar 2020 stammten, wiesen ebenfalls diese Antikörper auf.[9] Nach einer im September 2020 veröffentlichten Studie der University of California, Los Angeles könnte das SARS-CoV-2-Virus Los Angeles um Weihnachten 2019 erreicht haben. Krankenhäuser in der Stadt zeigten einen Anstieg von Atemwegserkrankungen, der ein Muster zeige, das auf die Pandemie hindeute.[10]

2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Chronik der COVID-19-Pandemie in den Vereinigten Staaten 2020

2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wurden im Januar mehr als 6 Millionen Neufälle identifiziert.[11] Im Laufe des Januar starben über 95.000 Menschen in den Vereinigten Staaten an COVID-19, womit dieser Monat deutlich mehr Todesopfer forderte als der Vormonat mit knapp 77.500 Todesopfern. Es war der bis dahin tödlichste Monat der Pandemie. Allerdings hingen an den letzten zwei Tagen die Zahlen der mit COVID-19 behandelten Krankenhauspatienten zurück und unterschritten erstmals seit dem 1. Dezember 2020 den Wert von 100.000.[12] Auch die Zahlen der neu festgestellten Ansteckungen mit SARS-CoV-2 gingen zurück. Am Ende des Monats lag die Zahl der Neufälle bei 148.000 im Siebentages-Durchschnitt, nach dem Höhepunkt bei etwa 250.000 pro Tag in der Mitte des Monats im selben Durchschnitt. Die Todesrate war leicht am zurückgehen und lag zum Ende Januar bei 3.150 Toten pro Tag, was etwa 200 tägliche Todesfälle weniger war als zum Höhepunkt der Welle.[13] Die erstmals im Vereinigten Königreich festgestellte ansteckendere SARS-CoV-2-Vaniante B.1.1.7 war bis Ende Januar in dreißig Bundesstaaten festgestellt worden. Es waren aber auch fast 21 Millionen Impfspritzen gesetzt worden, wobei 5,6 Millionen US-Amerikaner auch die zweite Impfspritze erhalten hatten.[12]

Am 20. Januar 2021 übernahm Joe Biden das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Biden begann seine Präsidentschaft mit zahlreichen Anordnungen (Executive Orders), bezüglich des Umgangs mit der Pandemie und der durch die Pandemie verursachten Wirtschaftskrise.[14]

Es zeigte sich eine sehr leichte Erholung auf dem Arbeitsmarkt, wo nach den über 225.000 verlorenen Arbeitsstellen im Dezember 2020 im Januar 49.000 Arbeitsplätze entstanden waren. Die Arbeitslosenquote fiel von 6,7% auf 6,3%. Dabei waren seit den großen Arbeitsplatzverlusten im März und im April erst 55% der verlorenen Arbeitsplätze wieder entstanden, 10 Millionen Amerikaner waren noch immer arbeitslos.[15] Der Einzelhandel hatte um 5,3% höhere Umsätze im Vergleich zum Vormonat. Die Kauflust der Verbraucher war durch die Stimulus-Schecks der Regierung angeregt worden. Mit 23,5% Zuwachs profitierten vor allem die in der Krise besonders betroffenen Warenhäuser.[16]

1. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vereinigten Staaten begannen das neue Jahr mit dem Meilenstein von 20 Millionen Fällen nach der Datenbank der Johns Hopkins University. Sie lagen damit weit vor dem zweitplatzierten Land Indien mit 10,2 Millionen Fällen. Mit 4% der Weltbevölkerung beheimateten die USA knapp ein Viertel der COVID-19-Infektionen.[17] Während es global 82 Millionen Fälle seit dem ersten Auftreten der Krankheit waren, verzeichneten die USA gegen Mittag 20.037.736 COVID-19-Fälle und 346.687 Todesopfer der Erkrankung. Die Vereinigten Staaten betrauerten damit auch etwa ein Fünftel der COVID-19-Opfer weltweit.[18] 125.057 Patienten mussten in den Krankenhäusern mit COVID-19 behandelt werden, geringfügig weniger als am Tag zuvor, aber 163% mehr als zwei Monate zuvor.[19]

In einem an diesem Freitag veröffentlichten Interview mit Newsweek erklärte Anthony Fauci mit Blick auf seine zukünftige Stellung als Präsidentenberater in der Biden-Administration, dass er einen nationalen Impfzwang für unwahrscheinlich halte. Die USA würden in Gesundheitsfragen selten auf Bundesebene zu etwas verpflichten. Er sei sich aber sicher, dass einzelne Institutionen wie Unternehmen oder Krankenhäuser Beschäftigte zu Impfungen verpflichten würden. Angesprochen auf Schulen sagte Fauci, dass dies ein Beispiel sei für Regelungen durch die Bundesstaaten oder die Kommunen, aber nicht den Bund. Er schloss einen Coronaimpfpass nicht aus. Das sei eine der Maßnahmen, die unter Präsident Biden diskutiert werden würden. Grundsätzlich seien aber alle Möglichkeiten für Coronamaßnahmen auf dem Tisch.[20]

Der republikanische Senator Mitt Romney kritisierte die republikanische Regierung unter Donald Trump, dass kein umfassender Plan für die Durchführung der Corona-Impfungen entwickelt worden war. Er bezeichnete dieses als unentschuldbar.[21]

Auf Twitter griff der Prediger Franklin Graham eine Äußerung Bidens auf, dass ein dunkler Winter bevorstünde. Er behauptete aber, dass dies nicht wegen COVID-19 sei, sondern wegen moralischen Verfalls.[22]

Nachdem am 25. Dezember 2020 die Damen-Basketball-Mannschaft der Duke Blue Devils die Saison abgebrochen hatte, wurde nun ein für Sonnabend den 2. Januar 2021 angesetztes Spiel der Herren-Mannschaft verschoben. Das College-Basketball-Spiel gegen die Florida State Seminoles musste wegen eines COVID-19-Falls bei den Seminoles abgesagt werden.[23]

  • Texas: Auf eine am 30. Dezember 2020 eingereichte Klage des Attorney General von Texas entschied der Supreme Court of Texas letztinstanzlich zugunsten des Klägers. Dem Travis County und der Stadt Austin wurde damit untersagt Speisen in Gaststätten zwischen 22:30 Uhr und 6:00 Uhr morgens zu untersagen. Die unteren Instanzen hatten zugunsten der Stadt und des County entschieden.[24]
  • Virginia: Der Senator Virginias Ben Chafin Jr. starb im Alter von 60 Jahren an COVID-19. Die Flaggen an öffentlichen Gebäuden des Bundesstaates wurden auf Halbmast gesetzt.[25]

2. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Rückreisewelle von den Feiertagen erreichten Flugpassagierzahlen einen neuen Höchststand in der COVID-19-Ära. Knapp 1,2 Millionen Passagiere wurden allein an diesem Sonnabend erfasst.[26]

Die privaten Wohnhäuser von Senatsmehrheitsführer Mitch McConnellin Louisville (Kentucky)[27] und der Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi in San Francisco[28] wurden mit Graffiti beschmiert, die Bezug nahm auf die nicht beschlossenen Direktzahlungen im Corona-Hilfspaket in Höhe von $ 2.000 statt nur $ 600. Im Falle Pelosis war auch der Kopf eines Hausschweins vor der Garage platziert.

  • Kalifornien: Spezialisten des US Army Corps of Engineers wurden angefordert, um Sauerstoffzufuhr in sechs Krankenhäusern des Los Angeles County auf einen angemessenen Stand zu bringen.[19]
  • New York: Als vierter Bundesstaat nach Kalifornien (2,3 Millionen Fälle), Texas (1,7 Millionen Fälle) und Florida (1,3 Millionen Fälle) hatte New York mit 1.014.044 diagnostizierten COVID-19-Fällen offiziell die Marke von einer Million Infizierungen überschritten. Allerdings gilt diese Zahl im Bundesstaat New York als zu niedrig, da der Bundesstaat sehr früh das Epizentrum der Pandemie war, als Tests noch nicht weit verfügbar waren und daher ein großes Dunkelfeld bestand.[29]

3. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsident Donald Trump behauptete nachdem die Vereinigten Staaten die Grenze von 350.000 COVID-19-Todesopfern überschritten hatte, dass die Zahlen weit übertrieben seien. Sie seien nur wegen der Zählung durch die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) so hoch. Im Zweifel würde alles als Corona deklariert. Er bezeichnete die Statistiken als „Fake News“. In der Sendung This Week auf ABC News erwiderte Anthony Fauci, die Zahlen seien real. Man müsse nur in die Schützengräben steigen und die Ärzte und Krankenschwestern in Krankenhäusern besuchen, um das zu wissen.[30] U.S. Surgeon General Jerome Adams erklärte mit Blick auf Trumps Sonntagmorgen-Tweet in der CNN-Sendung State of the Union, dass es keinen Grund gäbe an den Zahlen zu zweifeln. Dies gelte nicht nur für die Totenzahlen, sondern auch für Fall- und Hospitalisierungszahlen. Es würde wegen der Impfstoffe zwar eine Ziellinie bestehen, man müsse aber auf diese noch zulaufen.[31]

Die Coronavirus Task Force des Weißen Hauses warnte in ihrem regelmäßigen Bericht an die Bundesstaaten, dass in den Vereinigten Staaten eine neue, in den Vereinigten Staaten entstandene, Variante sich ausgebreitet haben könnte. Dieses könnte den Anstieg an Infektionszahlen erklären, wenn die Variante 50% ansteckender sein sollte.[32] (Fortsetzung: 8. Januar 2021)

Moncef Slaoui als einer der Leiter der Operation Warp Speed zur Impfstoffverteilung besprach in der Sendung Face the Nation Strategien die Impfungen voranzubringen. Slaoui lehnte eine in Großbritannien begonnene Impfstrategie ab, bei der nur die erste der zwei Impfungen verabreicht wurde. Allerdings sei seine Operation mit Moderna und der FDA im Gespräch, ob es genügen würde nur eine halbe Impfstoffdosis zu geben, statt einer vollen.[33]

Neue Mitglieder des Repräsentantenhauses und Senatoren des 117. Kongresses der Vereinigten Staaten legten ihren Amtseid ab und die Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi wurde wiedergewählt. Wegen der COVID-19-Pandemie waren keine Gäste der neuen Abgeordneten zugelassen und auf die sonst üblichen Festessen wurde verzichtet.[34]

4. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Debatte um mögliche Streckungen der Impfstoffkapazitäten traten Vertreter der Food and Drug Administration (FDA) an Die Öffentlichkeit. Der Leiter der Behörde Stephen Hahn und der Leiter der FDA-Impfstoffabteilung Peter Marks wandten sich gegen die Ideen nur eine Dosis zu verabreichen, nur halbe Dosen zu geben, oder unterschiedliche Impfstoffe für die erste Impfung und die zweite zu verwenden. Dies Ansätze würden nicht von den bekannten wissenschaftlichen Daten unterstützt.[35]

Nach einem am 4. Januar 2021 verfassten Bericht der Centers for Disease Control and Prevention fiel die Grippe in diesem Jahr sehr gering aus. Es waren für den Zeitraum 29. September bis 28. Dezember 2020 1.016 Grippefälle erfasst worden. Im selben Zeitraum 2019 waren es 65.000 Grippefälle gewesen. Zurückgeführt wurde das auf praktiziertes soziales Distanzieren, und auf Rekordwerte bei der Grippeimpfung.[36]

Die National Collegiate Athletic Association (NCAA) teilte mit, dass die Herren-Basketball-Meisterschaft im Hochschulsport March Madness 2021 in einer Art Blase stattfinden werde. Die 68 teilnehmenden Mannschaften sollten in Hotels um das Indiana Convention Center untergebracht werden und das Zentrum als Trainingseinrichtung dienen. Die Spiele sollten größtenteils in Indianapolis und einige in Bloomington und West Lafayette stattfinden.[37]

  • Arizona: Der Bundesstaat hatte vom 29. Dezember 2020 bis zum 4. Januar 2021 57.119 Ansteckungen erfasst und hatte damit 121,8 Neufälle pro hunderttausend Einwohnern. Es war damit weltweit die Region mit den meisten COVID-19-Neufällen im Verhältnis zu Einwohnern. Zweitplatziert war das im Westen angrenzende Kalifornien (97,8 Infektionen/100.000 Einwohner). Der zum Vergleich meistbetroffene Staat, Tschechien, wies durchschnittlich im selbem Zeitraum 93,4 Ansteckungen/100.000 Einwohner aus. Die Vereinigten Staaten als Ganzes hatten einen Wert von 64,8 Infektionen auf hunderttausend Einwohner. Arizona hatte diese unrühmliche Position schon einmal am 7. Juli 2020 innegehabt.[38]
  • Florida: Gouverneur Ron DeSantis drohte bei einer Pressekonferenz im Seminole County Krankenhäusern, dass solche, die nicht schnell genug impften, ihre Impfstofflieferungen verlieren könnten.[39]
  • Kalifornien: Die Emergency Medical Services Agency (EMS) des Los Angeles County wies Besatzungen von Krankenwagen an, Sauerstoff nur noch an Patienten mit einer Sauerstoffsättigung von unter 90% zu geben, um der Verknappung von Sauerstoff entgegenzuwirken. Bereits in der Vorwoche waren Krankenwagenbesatzungen von der EMS angewiesen worden, Patienten mit einem Kreislaufstillstand, bei den der Herzschlag nicht innerhalb von 20 Minuten wiederhergestellt werden kann nicht mehr zu transportieren. Der County hatte zu diesem Zeitpunkt 7.600 COVID-19-Patienten, von denen 21% intensivmedizinisch betreut werden mussten. Etwa alle Viertelstunde starb ein Bewohner des L.A. County an COVID-19. Die Gesundheitsbehörden erwarteten trotz der hohen Belastung des Gesundheitssystems das Eintreten des durch Weihnachts- und Silvesterfeierlichkeiten verursachten Anstiegs von Fällen, Hospitalisierungen und Toten in den nächsten Tagen und Wochen.[40]
  • New York: Im Bundesstaat New York wurde im Saratoga County eine ansteckendere Variante des SARS-CoV-2-Virus festgestellt. Die Variante war erstmals im Vereinigten Königreich festgestellt worden und Ende Dezember 2020 bereits in Colorado, Kalifornien und Florida gefunden worden.[41] In der gleichen Pressekonferenz, in der Gouverneur Cuomo die neue Variante meldete, kündigte er auch ein Gesetz an, nachdem Betreiber von Impfstellen im Staat New York strafrechtlich belangt werden könnten, wenn sie Personen impfen, die noch nicht an der Reihe sind.[42]

5. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während die Vereinigten Staaten an diesem Dienstag die Marke von 21 Millionen Gesamtfällen seit Januar 2020 überschritten wurden Rekordwerte bei COVID-19-Patienten in Krankenhäusern (mehr als 131.100) und Todesfällen (mehr als 3.770) erreicht. Von den laut Operation Warp Speed bis zum Abend ausgelieferten mehr als 19 Millionen Impfdosen wurden nur etwa 28% bis dahin verabreicht. Gouverneure in den Bundesstaaten ergriffen Maßnahmen, um die Impfraten zu steigern. Gouverneur Larry Hogan in Maryland und Gouverneur Roy Cooper in North Carolina etwa aktivierten die Nationalgarde ihrer Bundesstaaten, in Arizona wurde ein Training der Nationalgarde für Impfungen angeordnet.[43]

Im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten kam es zu Auseinandersetzungen um das Tragen von Masken. Zunächst reichten der Sprecher der republikanischen Minderheit Kevin McCarthy, und die führenden Vertreter seiner Fraktion Steve Scalise und Liz Cheney eine Beschwerde bei der Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi ein, dass bei ihrer Wiederwahl zur Sprecherin am Sonntag dem 3. Januar positiv getestete Abgeordnete wie Gwen Moore zugelassen gewesen seien und damit Corona-Protokolle missachtet worden seien. Moore widersprach später schriftlich, sie sei vor Weihnachten positiv getestet worden, später aber negativ. Sie habe sich mit dem Arzt der Parlamentskammer abgestimmt. Nach der Beschwerde wollten die beiden republikanischen Abgeordneten Marjorie Taylor Greene und Chip Roy ohne Masken im Plenarsaal abstimmen, obwohl Masken dort vorgeschrieben waren. Taylor Green erklärte sie sei gesund und kürzlich negativ getestet worden. Sie werde diese Regel im Übrigen bekämpfen.[44]

Die für den 31. Januar 2021 geplante 63. Verleihung der Grammy Awards wurde auf Sonntag den 14. März 2021 verschoben. Begründet wurde dies mit der sich rapide verschlechternden Situation in Los Angeles mit überlasteten Krankenhäusern.[45]

  • Georgia: Das Georgia Department of Public Health (DPH) meldete den Fall eines 18-Jährigen, bei dem die erstmals im Vereinigten Königreich beobachtete Variante B.1.1.7 des Coronavirus nachgewiesen worden war. Die Virusvariante ist ansteckender als die ursprüngliche Form und wurde zuvor in Colorado, Kalifornien, Florida und am Tag zuvor in New York festgestellt.[46]
  • Kalifornien: Bei Impfungen wurde der Bundesstaat durch die Überlastung der Krankenhäuser herausgefordert, da das medizinische Personal zur Behandlung der COVID-19-Patienten unabkömmlich war. Allein im Los Angeles County waren in den letzten sieben Tagen über tausend Angelinos gestorben. Mit nur 27% verabreichten Impfdosen erlaubte der Gouverneur Impfungen durch Zahnarztpraxen.[43]
Das Sundance Film Festival sagte das geplante Zeigen von Filmen im Autokino-Format in Südkalifornien wegen der dortigen COVID-19-Welle ab. Die Filme sollten nun Online gezeigt werden.[47]
  • Montana: Am selben Tag, als Montana erstmals mehr als tausend Coronatote betrauerte, gab der frisch gewählte Gouverneur Greg Gianforte seine erste Pressekonferenz nach seinem Amtsantritt am Montag. Er kündigte Änderungen von der COVID-19-Politik seines demokratischen Vorgängers Steve Bullock an. Er wolle klare Richtlinien erlassen, um Unternehmen Sicherheit zu geben und das Impfprogramm des Staates solle die Impfung aller Personen über 70 und Erwachsenen mit bestimmten Vorerkrankungen vorsehen. Der republikanische Gouverneur erklärte, er wolle den von seinem Vorgänger erlassenen Maskenzwang aufheben, sobald die Richtlinien erlassen seien und ausreichend geimpft sei. Er persönlich werde eine Maske tragen, aber seiner Meinung nach seien Ermutigungen effektiver als eine Pflicht.[48]
  • Ohio: Die Gesundheitsbehörden meldeten dreimal soviele COVID-Patienten wie im November und siebenmal soviele wie im Oktober 2020. Etwa tausend Patienten wurden in Ohios Krankenhäusern intensivmedizinisch betreut, etwa ein Viertel wegen COVID-19.[43]
  • Washington: Gouverneur Jay Inslee stellte einen zweiphasigen Plan zur Wiederöffnung von Unternehmen wie Restaurants vor. Die Öffnung sollte dabei von Hospitalisierungen abhängen.[49]

6. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trump-Anhänger beim Erstürmen des Kapitols.

Am selben Mittwoch, an dem Trump-Anhänger das Kapitol der Vereinigten Staaten erstürmten und besetzten[50] verloren die Vereinigten Staaten mindestens 3.865 Menschen an die Pandemie. Es war der Tag mit bis dahin den meisten Todesopfern. Es waren ungefähr 21,4 Millionen US-Amerikaner infiziert und fast 364.000 an COVID-19 verstorben.[51] Mit über 132.400 COVID-19-Patienten in den Krankenhäusern war der Höhepunkt an Hospitalisierungen des Feiertagsanstiegs erreicht worden.[52] Die Anhänger Trumps, die im Kapitol randalierten, waren weit überwiegend unmaskiert und bewegten sich dicht beieinander.[53] Während die Abgeordneten beider Kammern sich auf relativ engem Raum vor der Menge versteckt hielten, weigerten sich die republikanischen Abgeordneten Marjorie Taylor Greene aus Georgia, Markwayne Mullin aus Oklahoma, Andy Biggs aus Arizona, Scott Perry aus Pennsylvania, Michael Cloud aus Texas und Doug LaMalfa aus Kalifornien trotz angebotener Masken solche zu tragen. Der Abgeordnete Mullin kommentierte, er wolle nicht politisch werden.[54] Am folgendem Sonntag sandte ein Kongress-Arzt eine Warn-Email, nach der die Abgeordneten in dem Raum wegen der maskenlosen Abgeordneten einer Infektion mit dem Corona-Virus ausgesetzt gewesen sein könnten.[55]

Joe Biden, der eigentlich eine Pressekonferenz zum Stand der durch die Coronakrise beeinträchtigten Wirtschaft geben wollte, sah sich durch die Erstürmung des Kapitols gezwungen, stattdessen dazu zu sprechen. Er forderte Trump dazu auf, Stellung zu beziehen und seine Anhänger zurückzurufen.[56]

Die Food and Drug Administration (FDA) genehmigte eine Änderung auf den Packungsbeschriftungen der Impfstoffbehälter von Pfizer. Damit wurde ausgewiesen, dass jedes Behältnis eine sechste Impfdosis enthalte. Pfizer reduzierte daraufhin die Lieferungen von Impfstoffbehältern, da die vertraglichen Vereinbarungen sich auf Impfdosen und nicht auf Behälter beziehe. Diese sechste Dosis konnte aber nur durch bestimmte Injektionsspritzen. verfügbar gemacht werden, die nicht überall verfügbar waren. Hierdurch reduzierte sich die Zahl der verfügbaren Impfungen.[57]

7. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vereinigten Staaten von Amerika verzeichneten erstmals über 4.000 Todesopfer der COVID-19-Pandemie an einem Tage.[58] Insgesamt waren damit 356.229 Personen der Seuche in den USA zum Opfer gefallen. 132.370 Patienten mussten in Krankenhäusern mit COVID-19 behandelt werden, nur geringfügig weniger als bei dem Höchstwert am Vortag.[59] Die Zahl der Fälle seit Ausbruch der Pandemie betrug an diesem Donnerstag fast 21,6 Millionen.[58] nach über 266.000 erfassten COVID-19-Ansteckungen an diesem Tag.[59] Centers for Disease Control and Prevention prognostizierte bis zum Ende des Monats 405.000 bis 438.000 Tote durch COVID-19.[58]

Jerome Adams, der U.S. Surgeon General, forderte Bundesstaaten mit genug Nachschub an Impfstoffen auf, auch über die als erste Gruppe vorgesehenen Beschäftigten im Gesundheitssystem mit direkten Corona-Kontakt (Gruppe 1a) schon mit Senioren und Vorbelasteten (Gruppe 1b) zu beginnen, auch wenn die erste Gruppe nicht durchgeimpft sei. Die Vorgaben der CDC seien keine Vorschriften, sondern Richtlinien.[51]

  • Connecticut: Ned Lamont, der Gouverneur von Connecticut, teilte auf Twitter mit, dass in seinem Bundesstaat zwei Ansteckungen mit der neuen, erstmals im Vereinigten Königreich festgestellten, Coronavirus-Variante festgestellt worden waren. Zwei Personen im Alter von 15 bis 25 hatten sich mit dieser ansteckenderen Variante B.1.1.7 angesteckt. Beide Personen hatten kürzlich Reisen unternommen, im einen Fall in den Bundesstaat New York, im anderen nach Irland.[60]
  • Florida: Nachdem bekanntgeworden war, dass ein Pflegeheim in West Palm Beach Vorstandsmitglieder der Trägergesellschaft und Spender geimpft hatte, rief Rick Scott, einer der beiden Senatoren Floridas in Washington, zu Ermittlungen des Bundes wegen Missmanagement der Impfstoffe in Florida auf. Der Gouverneur Floridas war wegen der holprigen Imforganisation bereits zuvor in die Kritik geraten.[61]
  • Illinois: Als fünfter Bundesstaat nach Kalifornien, Texas, Florida, und New York verzeichnete Illinois den millionsten nachgewiesenen Fall einer COVID-19-Erkrankung. Damit waren 8% der Bevölkerung des Bundesstaates seit Anfang März 2020 infiziert worden. Insgesamt wies Illinois 1.008.045 Ansteckungen aus, 8.757 seit dem Vortag.[62]
  • Pennsylvania: Das Pennsylvania Department of Health teilte mit, dass im Dauphin County der erste Fall einer Infektion mit der Coronavirus-Variante SARS-CoV-2 B.1.1.7 festgestellt worden war. Diese Variante war erstmals im Dezember 2020 in Großbritannien festgestellt worden und ist ansteckender als der ursprüngliche Virus. Es handelte sich um eine Person aus dem Dauphin County mit Kontakten zu internationalen Reisenden.[63]
  • Texas: Wie zuvor Colorado, Kalifornien, Florida, New York und Georgia identifiziert nun auch Texas einen Fall einer Infizierung der neueren SARS-CoV-2-Variante. Es handelte sich um einen Mann aus Harris County ohne Reisen in letzter Zeit.[60]

8. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Sprecher für Joe Biden teilte eine geplante Änderung der Impfstrategie mit, nachdem Biden am 20. Januar sein Amt als Präsident der Vereinigten Staaten antritt. Es sollen nicht mehr die Impfstoffe für die zweite Impfdosis zurückgehalten werden, sondern die verfügbaren Impfstoffe ausgeliefert werden, um eine größere Breite an Impfungen zu erreichen. Die Gruppe Bidens ging davon aus, dass mit Hilfe der Aktivierung des Defense Production Act genug Nachschub produziert werden könne, um dann später die notwendige zweite Impfung vornehmen zu können. Es solle nur eine relativ kleine Reserve zurückgehalten werden.[64]

Der Direktor der Centers for Disease Control and Prevention warnte, dass der Aufruhr am Kapitol am Mittwoch dem 6. Januar die Eigenschaften eines möglichen Superspreader-Events hätten: eine große Menge ohne Masken, die dann in das Parlamentsgebäude eindrangen. Diese befänden sich nun in Autos, Zügen und Flugzeugen auf der Heimreise.[65] Das CDC wies Berichte über eine neue in den USA entstandene Virus-Variante zurück. Es habe sich um Spekulationen in einer Diskussion mit Vertretern der Bundesstaaten gehandelt, für die es keine wissenschaftlichen Nachweise gebe.[66] Ursprung waren spekulative Anmerkungen der Koordinatorin der Coronavirus Task Force Deborah Birx in einer Präsentation gewesen, die irrtümlich in den Bericht vom 3. Januar aufgenommen wurden.[67]

In der National Hockey League (NHL) wurden die beiden auf den 19. Januar 2021 angesetzten Eröffnungsspiele der Eishockey-Saison der Dallas Stars gegen die Florida Panthers und Tampa Bay Lightning verlegt. Bei den Stars waren sechs Spieler und zwei Mitglieder des Trainerstabes positiv auf Corona getestet worden.[68]

  • Colorado: Die Epidemiologin des Bundesstaates Rachel Herlihy teilte mit, dass sich in Colorado Anzeichen für den Feiertags-Anstieg zeigten. Man ging davon aus, dass etwa jeder 105. Einwohner des Staates ansteckend sei.[65]
  • Connecticut: Gouverneur Ned Lamont teilte in einer Pressekonferenz mit, dass der Bundesstaat als erster Bundesstaat alle Insaßen von Pflegeheimen zumindest mit der ersten Impfdosis geimpft hatte.[69]
  • Kentucky: Gouverneur Andy Beshear teilte mit, dass Kentucky einen merkbaren Anstieg von Fällen und der Positivrate nach den Feiertagen verzeichne.[65]
  • Kalifornien: Die Lage im Los Angeles County, wo zu diesem Zeitpunkt etwa jede achte Minute ein Mensch an COVID-19 starb, führte zu neuen Richtlinien für die Krankenhäuser in der Trägerschaft des County. Die Richtlinien gaben Anweisungen, wie Beauftragte für eine Triage zu ernennen sind.[70]

9. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vereinigten Staaten verzeichneten nach der Datenbank der Johns Hopkins University 22,1 Millionen Fälle von COVID-19 und überschritten dabei die Schwelle von 22 Millionen erfassten Infektionen seit Ausbruch der Pandemie. Zugleich waren seit dem Beginn des Jahres damit mehr als zwei Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten mit dem Corona-Virus infiziert worden. 372.428 Einwohner der USA waren an COVID-19 gestorben, mehr als 24.000 davon seit dem Jahreswechsel.[71]

  • Minnesota: Die Gesundheitsbehörden Minnesotas teilten mit, dass fünf Fälle von Ansteckungen mit der neuen SARS-CoV-2-Variante B.1.1.7 in vier Countys des Bundesstaates im Mittleren Westen festgestellt worden waren. Es handelte sich um Personen im Alter zwischen 15 und 37 Jahren. Zwei waren international gereist, eine Person war nicht verreist bei den übrigen zwei Fällen war das Reiseverhalten noch nicht bekannt. Die Personen waren zwischen dem 16. Dezember 2020 und dem 31. Dezember 2020 an COVID-19 erkrankt.[72]

10. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige Leiter der Food and Drug Administration Scott Gottlieb forderte am Sonntag in der Sendung Face the Nation auf CBS News dazu auf, die Impfstrategie vollkommen zu überdenken. Sie würde nicht funktionieren. Zur Zeit würden etwa 40 Millionen Impfdosen in den Lagern liegen. Bund und Bundesstaaten würden sich gegenseitig die Schuld geben, weshalb diese Dosen nicht in die Arme der Bürger kämen. Für den Bürger sei es dabei unerheblich, wer schuld sei. Scott forderte dazu auf weitere Kanäle zur Verabreichung der Impfstoffe zu sorgen, wie Nutzung von Bundesgebäuden.[73]

In der NBA wurde ein Basketball-Spiel zwischen den Boston Celtics und Miami Heat verlegt, nachdem zusätzlich zu zwei verletzungsbedingten Ausfällen sieben Spieler aus Miami wegen COVID-19-Kontakten nicht eingesetzt werden konnten.[74]

11. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Mitglied des US-Repräsentantenhauses Bonnie Watson Coleman aus New Jersey teilte mit, dass sie mit einem Schnelltest positiv auf den SARS-CoV-2-Virus getestet worden sei. Sie habe wegen einer Warnung, dass es beim Angriff auf das Kapitol am 6. Januar zu Ansteckungen unter den Abgeordneten gekommen sein könne, sich testen lassen.[76]

Die NBA sagte zwei Spiele ab. Das Basketball-Spiel zwischen den New Orleans Pelicans und den Dallas Mavericks an diesem Montag musste abgesagt werden, nachdem die Mavericks nicht genug Spieler aufbieten konnte. Das Spiel zwischen den Boston Celtics und den Chicago Bulls am Dienstag den 12. Januar folgte den anhaltenden Ausfällen bei den Celtics.[77]

  • Alabama: Nachdem im College Football die Alabama Crimson Tide die Ohio State Buckeyes 52:24 geschlagen hatte, versammelten sich trotz gegensätzlicher Corona-Warnungen zahlreiche Fans in Tuscaloosa, um den Sieg zu feiern.[78]
  • Illinois: Die öffentlichen Schulen in Chicago öffneten erstmals seit März wieder für regulären Unterricht in Klassenräumen - zunächst für Schüler der Jahrgangsstufe Prä-Kindergarten und für Schüler mit besonderen Bedürfnissen.[79]
  • Indiana: Die Gesundheitsbehörden meldeten, dass CDC auch in Indiana einen Fall der neuen SARS-CoV-2-Variante B.1.1.7 festgestellt hatte.[80]
  • Kalifornien: Der Westküstenstaat verzeichnete erstmals mehr als 30.000 Todesopfer der Pandemie. Etwa ein Drittel der Opfer waren innerhalb des letzten Monats an COVID-19 gestorben. Im Wochendurchschnitt waren zuletzt täglich 476 Kalifornier der Seuche zum Opfer gefallen. Der bevölkerungsreichste County des Staates und der USA, Los Angeles County, überschritt dabei 12.000 Tote und 900.000 Fälle.[81]
Ungeachtet steigender COVID-19-Zahlen begannen Hollywood-Studios Film- und Fernsehproduktionen wieder aufzunehmen.[82]
Der Gouverneur von Kalifornien teilte mit, dass zwei Gorillas im San Diego Zoo positiv auf den Virus getestet worden seien. Ein dritter zeige COVID-19-Symptome. Die Tiere befänden sich gemeinsam in Quarantäne und zeigten nur milde Symptome wie Niesen. Es war der weltwei erste Fall einer nachgewiesenen COVID-19-Erkrankung bei Menschenaffen.[83]
  • Oregon: Dem Abgeordneten im Repräsentantenhaus des Bundesstaates Mike Nearman wurde die Mitgliedschaft in Ausschüssen entzogen und eine Geldbuße von $ 2000 auferlegt. Er hatte am 21. Dezember 2020 randalierende Demonstranten gegen Corona-Beschränkungen in das Parlamentsgebäude eingelassen. Nearman wurde auch aufgefordert zurückzutreten.[84]

12. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) änderten die Richtlinien zur Impfung. Nun sollten nicht zunächst Angestellte im Gesundheitssystem zuerst geimpft werden, stattdessen wurde die erste Gruppe um Personen im Alter von mindestens 65 Jahren oder mit risikoerhöhenden Vorerkrankungen wie Diabetes erweitert. Grund für die Änderung war, dass die Konzentration auf Beschäftigte im Gesundheitswesen zu Engpässen geführt habe. Operation Warp Speed änderte ebenfalls die Impfstrategie. Nun sollte nicht mehr die Hälfte des Impfstoffs für die Auffrischung zurückgehalten werden.[85] Mit den Änderungen wurden von Joe Biden angekündigte Änderung in der Impfstrategie von der Trump-Administration übernommen.[86] (Fortsetzung: 15. Januar 2021) CDC kündigte auch an, dass ab dem 26. Januar 2021 Reisende auf internationalen Flügen einen höchstens drei Tage alten negativen Corona-Test nachweisen müssten.[87]

Dem Übergangs-Team von Joe Biden wurde Zugang zu regelmäßigen Sitzungen der Operation Warp Speed eingeräumt. Dieser Zugang war zuvor verweigert worden.[88] Der wissenschaftliche Leiter der Operation Warp Speed Moncef Slaoui reichte auf Bitte des Teams von Biden seinen Rücktritt ein. Er wollte noch dreißig Tage nach der Machtübergabe am 20. Januar 2021 der Regierung unter Joe Biden zur Verfügung stehen, aber nicht mehr die Operation leiten.[89]

Mit Schreiben vom 12. Januar 2021 erklärte Gesundheitsminister Alex Azar zurück. Er begründete seinen Rücktritt mit der Rhetorik des Präsidenten nach der Präsidentschaftswahl, insbesondere vor der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar. Wegen der anhaltenden Pandemie und der Notwendigkeit Impfstoffauslieferungen zu organisieren, erklärte Azar aber bis zur Amtsübergabe am 20. Januar 2021 im Amt zu bleiben. Azar war nicht das erste oder einzige Kabinettsmitglied welches deswegen zurücktrat.[90]

Das Mitglied des Repräsentantenhauses Pramila Jayapal teilte an diesem Dienstag mit, das sie wie die Abgeordnete Bonnie Watson Coleman am Montag positiv getestet wurde. Sie warf anderen Abgeordneten vor, dass sie hieran schuld seien, da sie am 6. Januar, während die Kongress-Abgeordneten wegen des Angriffs auf das Kapitol für fünf Stunden in einem sicheren Raum waren, keine Masken getragen hatten.[91] Auch der Abgeordnete Brad Schneider aus Illinois teilte mit, dass er positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sei. Auch er warf den maskenlosen Abgeordneten Fahrlässigkeit vor.[92] Eine der Republikaner ohne Maske, Marjorie Taylor Greene, wies auf Fox News die Kritik zurück. Ungeachtet der Tatsache, dass es asymptomatische Überträger von COVID-19 gibt, erklärte sie, die Vorwürfe seien verrückt. Sie und die anderen fünf Republikaner hätten keine Symptome gezeigt und Gesunde würden den Virus nicht übertragen.[93]

Anthony Fauci äußerte sich zu der erstmals in Südafrika identifizierten ansteckenderen SARS-CoV-2 Variante 501Y.V2. Er bezeichnete diese Variante als besorgniserregend. Man wisse nicht, ob diese Variante sich auf die Wirksamkeit von monoklonalen Antikörper-Therapien oder der Impfstoffe auswirke. 501Y.V2 war zu diesem Zeitpunkt in den Vereinigten Staaten noch nicht nachgewiesen worden, im Gegensatz zur Variante B.1.1.7, die erstmals in Großbritannien nachgewiesen worden war und bei der 72 Fälle in den USA bekannt waren.[94] 501Y.V2 war erstmals am 18. Dezember 2021 in Südafrika gemeldet worden und war nun die dort vorherrschende Variante.[95]

Ein fünftes Basketball-Spiel in der NBA wurde wegen COVID-19 verlegt, nachdem am 23. Dezember, 10. Januar und 11. Januar Spiele wegen der Pandemie abgesagt werden mussten. Das Spiel zwischen den Boston Celtics und Orlando Magic musste ausfallen, da Boston wegen COVID-19-bedingten Ausfällen zum dritten Mal nicht genug Spieler aufbieten konnte.[96]

  • New York: Es wurde durch den Gouverneur angeordnet, dass im Bundesstaat New York sich nun auch Personen im Alter ab 65 impfen lassen konnten. Dies erweiterte den Personenkreis um etwa 7 Millionen Personen, wobei laut Gouverneur Cuomo der Bundesstaat monatlich nur etwa 300.000 Impfdosen erhalte.[97]
  • Oregon: Gouverneurin Kate Brown ordnete an, dass ab dem 23. Januar 2021 Personen ab 65 und Beschäftigte in Schulen sich impfen lassen können.[98]

13. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An diesem Mittwoch überschritten die Vereinigten Staaten die Grenze zu 23 Millionen erfassten COVID-19-Fällen seit Ausbruch der Pandemie. Zugleich hatten sich in den ersten 13 Tagen drei Millionen Einwohner der Vereinigten Staaten mit dem Coronavirus infiziert.[99]

Es wurden Einzelheiten zu den Feierlichkeiten um die Amtseinführung von Joe Biden als Präsidenten der Vereinigten Staaten am 20. Januar 2021 bekannt. Mit Rücksicht auf die Pandemie und auch Sicherheitswarnungen nach dem Angriff auf das Kapitol am 6. Januar 2021 wurde auf Live-Veranstaltungen weitgehend verzichtet und große Teile der Feierlichkeiten sollten sollten online stattfinden. Gleichwohl waren Stars wie Justin Timberlake gebucht.[100]

Forscher der Ohio State University teilten mit, dass sie zwei neue Coronavirus-Varianten identifiziert hatten, die ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten haben könnten. Die Variante COH.20G/501Y könnte ansteckender sein, als der ursprüngliche Virus und sei der in Columbus (Ohio) nun vorherrschende Typ.[101]

  • Kalifornien: Der Personenkreis, der geimpft werden konnte, wurde in Kalifornien auf alle Personen im Alter von 65 oder älter ausgeweitet. Eine Ausnahme bildete Los Angeles County, dass wegen der besonderen Betroffenheit weiterhin zuerst die etwa 500.000 Beschäftigten im Gesundheitssystem bevorzugte.[102] Schätzungen der Gesundheitsbehörde des Countys gingen dahin, dass etwa ein Drittel aller Bewohner des Los Angeles County sich bislang im Lauf der Pandemie mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert hatten.[103]
  • Wisconsin: Die ansteckendere Variante B.1.1.7, die erstmals in Großbritannien beobachtet worden war, wurde nun bei einer Person im Eau Claire County nachgewiesen.[104]

14. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joe Biden stellte ein Paket von Hilfsmaßnahmen im Wert von 1,9 Billionen US-Dollar vor, um der Gesundheits- und der Wirtschaftskrise entgegenzuwirken.[105] Ein Kernpunkt ist die Zahlung von 1.400 Dollar an US-Bürger. Eine solche Zahlung war von dem bald abgelösten Senatsmehrheitsführer Mitch McConnell noch abgelehnt worden, der baldige Mehrheitsführer Chuck Schumer hatte aber bereits Unterstützung ausgedrückt.[106] Weiter waren vorgesehen eine Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung, eine Erhöhung des Mindestlohns, Unterstützungen für Bundesstaaten und Gemeinden, Gelder für Schulen und höhere Bildungseinrichtungen, sowie die Finanzierung eines nationalen Impfprogramms.[107]

Das Mitglied des Repräsentantenhauses Adriano Espaillat teilte mit, dass er positiv auf den Coronavirus getestet worden war.[108]

Der Vorsitzende der Federal Reserve Bank Jerome Powell äußerte in einem Interview, dass eine vollständige wirtschaftliche Erholung der Wirtschaft nicht erfolgen würde, bevor die COVID-19-Pandemie unter Kontrolle sei. Wegen der Stimulusgesetze des Kongress und den Maßnahmen der Zentralbank würde die Erholung zum Stand vor der Pandemie aber schneller erfolgen als erwartet worden sei.[109]

Präsident Trump übersandte an den Kongress eine Liste von Einsparungsvorschlägen. Dies umfasste unter anderem die Streichung von 4 Milliarden Dollar für die internationale Impfinitiative GAVI. Es wurde nicht erwartet, dass der Kongress diese Vorschläge aufgreift.[110]

Der wöchentliche Arbeitsmarktbericht für die erste volle Woche im Jahr 2021 (2. Januar bis 9. Januar) wurde veröffentlicht. Danach hatten nach jahreszeitlicher Bereinigung 965.000 Personen Anträge für Arbeitslosenunterstützung gestellt, 165.000 mehr als die 800.000, die prognostiziert worden waren. Es war die höchste gemeldete Zahl seit dem Bericht vom 22. August 2020.[111] Ohne jahreszeitliche Bereinigung waren es über eine Million Antragsteller.[112] Hinzu traten Personen, die Anträge auf Unterstützung aus Ende Dezember bis zum März verlängerten Unterstützungsprogrammen gestellt hatten, obwohl deren Anzahl zurückgegangen war. Fortlaufende Anträge auf Arbeitslosenunterstützung für die am 2. Januar 2021 endenden Woche betrugen 5,27 Millionen, ein Anstieg um 199.000. Insgesamt bezogen 18,4 Millionen Personen die eine oder andere Form der Unterstützung. Besonders betroffen von steigenden Arbeitslosenzahlen waren Bundesstaaten mit starken Beschränkungen zur Pandemiebekämpfung (Illinois, Kalifornien, New York), aber auch einige Staaten mit geringen Beschränkungen (Texas, Florida).[111] Beeinflusst wurden die Antragszahlen aber auch durch die relativ späte Verlängerung der Hilfsprogramme im Dezember 2020.[112] Die Aktienmärkte reagierten nur wenig auf diese Zahlen, da ein Billion-Dollar-Hilfsprogramm nach der Machtübernahme durch Joe Biden am 20. Januar 2021 erwartet wurde.[111]

15. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joe Biden stellte an diesem Freitag seinen Plan vor, mit dem die Impfungen nach seiner Machtübernahme beschleunigt werden sollten. Neben der verstärkten Einbindung von Apotheken wollte Biden die Nationalgarde und die Federal Emergency Management Agency (FEMA) aktivieren. FEMA und Nationalgarde sollten 100 Impfzentren in den gesamten Vereinigten Staaten errichten, durch die Einbindung von Apotheken sollte dabei sichergestellt werden, dass niemand weiter als ein paar Meilen von seinem Wohnort eine Impfstelle habe. Am Ende des ersten Monats im Amt sollten die Zentren errichtet sein und von dort monatlich hundert Millionen Amerikaner geimpft werden. Die tatsächlichen Impfungen waren hinter den Plänen der Trump-Regierung zurückgeblieben bis Ende 2020 20 Millionen US-Amerikaner zu impfen. Bis sechs Uhr abends Ostküstenzeit an diesem Freitag waren erst 12,7 Millionen in den USA geimpft worden.[115] Das Übergangsteam Bidens teilte mit, dass der bisherige Leiter der Operation Warp Speed Moncef Slaoui durch den ehemaligen Leiter der Food and Drug Administration David Kessler abgelöst werden würde. Die Impfstofflieferungskampagne der Regierung würde wegen der unterschiedlichen Organisation auch einen anderen Namen erhalten. Der logistische Leiter von Operation Warp Speed General Gustave Perna würde weiter tätig bleiben.[116]

Die Seuchenschutzbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) warnte, dass die erstmals im Vereinigten Königreich im Dezember 2020 nachgewiesene SARS-CoV-2-Variante B.1.1.7 sich im frühem Jahr 2021 in den Vereinigten Staaten ausbreiten werde und bis März die vorherrschende Variante werden könne. B.1.1.7 ist eine Mutation des Coronavirus, die ansteckender ist als der ursprüngliche Virus. Zu diesem Zeitpunkt waren laut CDC 76 Fälle nachgewiesen, die zu einem nicht unerheblichen Teil nicht die Vereinigten Staaten verlassen hatten.[117]

Das US-Außenministerium erklärte in einer Mitteilung, dass es nicht näher genannte neue Informationen über den Beginn des COVID-19-Ausbruchs in Wuhan erhalten habe. Der Virus könne über einen Laborunfall in Umlauf geraten sein, bei dem nur einige asymptomische Personen infiziert worden seien, so dass scheinbar das Muster eines natürlichen Ausbruchs vorlag.[118]

Floridas Gouverneur Ron DeSantis sprach in Texas vor einer Zusammenkunft der Texas Public Policy Foundation, einem eher konservativen Think Tank. In der Ansprache, die als Positionierung für eine Kandidatur in der Präsidentschaftswahl 2024 gesehen wurde, kritisierte er Internetunternehmen für die Blockierung der Soziale-Medien-Konten von Donald Trump nach dem Angriff auf das Kapitol am 6. Januar und die erzwungene Schließung der Plattform Parler. DeSantis verteidigte auch seine COVID-19-Politik und kritisierte andere Bundesstaaten für deren Lockdowns. Florida würde, laut DeSantis, nach der Pandemie besser aus den Startlöchern kommen. Er verteidigte auch seine Impfstrategie, die den ursprünglichen Empfehlungen der CDC zuwiderlief. Er erklärte, er werde nicht auf Fachleute hören, wenn sie falsch lägen.[119]

In der Washington Post erschien an diesem Freitag ein Bericht, dass entgegen Aussagen des US Gesundheitsministeriums vom 12. Januar keine zusätzlichen Impfdosen ausgeliefert werden könnten, weil die Lager bereits leer seien.[120] Zahlreiche Gouverneure von Oregon bis Michigan kritisierten darauf die Bundesregierung, da sie dich falsch informiert sahen und sie ihre Impfstrategien darauf eingestellt hatten. Am folgenden Tag, Sonnabend dem 16. Dezember 2021, schrieb Gesundheitsminister Alex Azar, dass der Bericht irreführend sei. Bis Dezember habe eine Reserve für Auffrischungsimpfungen bestanden, diese sei aber bereits Ende Dezember ausgeliefert worden.[121]

Die Vereinigten Staaten erreichten an diesem Freitag die Zahl von 10,2 Millionen gegen den SARS-CoV-2-Virus geimpfter Personen. Als Ziel war durch die Trump-Administration 20 Millionen bis zum Ablauf des Dezembers 2020 ausgegeben worden.[122]

  • Illinois: Bei Untersuchungen von Blutproben wurde an der Northwestern University Feinberg School of Medicine die ansteckendere Corona-Variante B.1.1.7 bei einem Einwohner Chicagos nachgewiesen. Die fragliche Person hatte, bevor sie positiv getestet wurde, Großbritannien und den Nahen Osten bereist.[123]
  • Oregon: Es wurde gemeldet, dass bei jemandem aus dem Multnomah County die Coronavirus-Variante B.1.1.7 festgestellt worden war. Die Person hatte keine Reisen in letzter Zeit unternommen.[124]
  • Utah: Die Gesundheitsbehörden meldeten, dass bei einem Mann im Salt Lake County die Virus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden war. Der Mann hatte den Bundesstaat vor der Ansteckung soweit bekannt noch verlassen.[125]

16. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joe Bidens zukünftiger Stabschef Ron Klain stellte die für die ersten Tage nach dem Amtsantritt Bidens geplante Maßnahmen vor. So solle am ersten Tag unter anderem eine Maskenpflicht in Bundesgebäuden und für den interstaatlichen Verkehr angeordnet werden. Ein Moratorium auf Räumungsklagen sollte verlängert werden. Am zweiten Tag waren Richtlinien zur sicheren Öffnung von Schulen und Geschäften und klarere Gesundheitsrichtlinien geplant. Für den dritten Tag seien Anweisungen an dass Kabinett geplant für Entlastungen von Familien zu sorgen.[126]

  • Kalifornien: Der mit etwa 10 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste County, Los Angeles County, meldete an diesem Sonnabend 1.003.923 COVID-19-Fälle seit Ausbruch der Pandemie. Es war damit der erste County in den Vereinigten Staaten, der über eine Million Infektionen verzeichnete. Los Angeles County befand sich in einer Infektionswelle, die im frühen November begonnen hatte, nachdem einige Corona-Regulierungen heruntergefahren worden waren.[127] L.A. County hatte damit in absoluten Zahlen mehr Infektionen verzeichnet als das zweitplatzierte Cook County (429.270 Fälle) und das drittplatzierte Maricopa County (407.631 Fälle) zusammen. Allerdings hatte es auch mehr Einwohner, als diese beiden zusammen (Cook County: 5,2 Millionen, Maricopa County: 4,2 Millionen).[128] Über 7.500 Patienten mussten in den Krankenhäusern in Los Angeles County mit COVID-19 behandelt werden. 13.741 Angelenos waren an COVID-19 gestorben. Gleichzeitig meldete der County den ersten Fall der Variante B.1.1.7, die ansteckender war und erstmals 2020 in Großbritannien beobachtet worden war. Kalifornien als Ganzes näherte sich mit 2,9 Millionen Fällen der 3-Millionen-Marke und lag vor Texas (etwa 2 Millionen) und Florida (1,5 Millionen).[127]
  • Michigan: Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates teilten mit, dass der erste Fall einer Infizierung mit der erstmals in Großbritannien identifizierten Variante B.1.1.7 des Coronavirus in Michigan festgestellt worden sei. Es handelte sich um eine Frau im Washtenaw County, die kürzlich das Vereinigte Königreich bereist hatte.[129]
  • Wyoming: Ein Mann im Teton County war als erster Fall einer Infektion mit der SARS-CoV-2-Variante B.1.1.7 identifiziert worden. Dies teilten die Gesundheitsbehörden Wyomings am Morgen mit.[130]

17. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Sendung Meet the Press auf NBC News trat der Leiter des National Institute of Allergy and Infectious Diseases Anthony Fauci auf. Er teilte mit, dass es eine Frage von einer Woche, vielleicht ein paar Wochen sei, dass die Impfstoffhersteller Johnson & Johnson und AstraZeneca in der Lage seien ihre Daten für einen Antrag auf Zulassung ihrer SARS-CoV-2-Impfstoffe vorzulegen. Er habe erst an diesem Sonntagmorgen mit Gustave Perna von der Operation Warp Speed gesprochen. Es habe Missverständnisse über die Impfstoffauslieferung gegeben. Die Impfdosen für die notwendige Auffrischung seien ursprünglich zurückgehalten worden, da Unregelmäßigkeiten beim Impfstoffnachschub befürchtet worden seien. Der Nachschub sei aber nun gesichert und regelmäßig. Weiterhin äußerte sich Fauci zu auftretenden ansteckenderen Virus-Varianten. Über diese werde geforscht. Was klar sei, sei, dass derartige Varianten mehr Infektionen bedeuten würden, mehr Infektionen bedeuteten mehr Hospitalisierungen, dies bedeute mehr Todesopfer. Es sei wichtig die bisherigen Bemühungen zur Eindämmung wie Masketragen, Hygiene, und soziale Distanzierung zu verstärken. Es sei auch wichtig zur Eindämmung dieser Varianten Impfskeptizismus zurückzustellen.[131] Der baldige Stabschef im Weißen Haus Ron Klain trat in der Sendung State of the Union auf CNN auf. er äußerte, dass er davon ausginge, dass weitere hunderttausend Amerikaner in den ersten fünf Wochen der Präsidentschaft Joe Bidens sterben würden. Die Trump-Administration habe Unordnung hinterlassen. Es werde schlimmer werden, bevor es besser würde, auch mit den verfügbaren Impfstoffen. Klain erklärte, dass die von Biden angestrebte Verabreichung von 100 Millionen Impfdosen in den ersten hundert Tagen der Amtszeit machbar sei und man auf dem Weg dorthin sei.[132] Rochelle Walensky, Bidens Kandidatin für die Leitung der Centers for Disease Control and Prevention, äußerte in der Sendung Face the Nation auf CBS, dass genug Impfstoffe verfügbar seien, um das Ziel von 100 Millionen Impfungen zu erreichen.[133] Walensky prognostizierte aber auch 500.000 Corona-Tote bis Mitte Februar 2021.[134] In derselben CBS-Sendung äußerte sich auch der ehemalige Leiter der Food and Drug Administration (FDA) Scott Gottlieb optimistisch bezüglich dieses Ziels von 100 Millionen Impfungen. Bidens Pläne würden seiner Meinung nach Sinn machen.[133]

Es wurde bekannt, dass das Gesundheitsministerium der Vereinigten Staaten ein Privatunternehmen mit der Überprüfung der Wirksamkeit von Corona-Tests beauftragt hatte, einer Aufgabe, die sonst von der FDA wahrgenommen wird. Es war der letzte Schritt in Auseinandersetzungen zwischen dem Gesundheitsministerium und der FDA.[135]

  • Florida: Es wurde bekannt, dass gegen die ehemals für die Gesundheitsbehörden Floridas tätige Computerspezialistin Rebekah Jones ein Haftbefehl erlassen worden war. Sie war entlassen worden, nachdem sie der Regierung Floridas unter Ron DeSantis Manipulation von COVID-19-Zahlen vorgeworfen hatte. Am 7. Dezember 2020 war es in ihrer Wohnung in Tallahassee bereits zu einer Wohnungsdurchsuchung gekommen. Der Haftbefehl soll sich auf andere Vorwürfe stützen. Jones sah dies als weiteren Versuch sie einzuschüchtern und mundtot zu machen. Sie kündigte auf Twitter an sich am Sonntagabend den Behörden zu stellen.[136]
  • Kalifornien: Im Los Angeles County wurden Bestimmungen zur Luftreinhaltung für Krematorien zeitweise ausgesetzt. Hierdurch sollten die Krematorien in die Lage versetzt werden Rückstände bei der Leichenverbrennung zu beenden.[137]
  • Massachusetts: Es wurde der erste Fall einer COVID-19-Erkrankung mit dem erstmals in Großbritannien beobachteten Coronavirus-Variante B.1.1.7 in Massachusetts gemeldet. Es handelte sich um eine Bostonerin in den Zwanzigern, die kurz zuvor das Vereinigte Königreich besucht hatte und vor der Reise negativ getestet worden war.[138]

18. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vereinigten Staaten überschritten an diesem Montag 24 Million COVID-19-Fälle seit dem Beginn der Pandemie.[139] Hierbei hatten die Vereinigten Staaten innerhalb der letzten sieben Tage 1,5 Neuinfektionen festgestellt, 11% weniger als in der Woche davor. In 35 Bundesstaaten gingen die Fallzahlen zurück. Dies wurde als mögliche Zeichen für ein Abflachen der Kurve gesehen.[140] Knapp 400.000 Menschen waren in den Vereinigten Staaten an der Krankheit gestorben. Weltweit waren zum Vergleich 95,4 Millionen Fälle und über 2 Millionen Todesfälle erfasst worden.[139]

Mit einer Proklamation kündigte Präsident Trump an, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Reisebeschränkungen mit Brasilien, der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich am 26. Januar 2021 aufheben würden. An dem Tag traten Richtlinien des Centers for Disease Control and Prevention in Kraft, dass bei der Einreise ein negativer Coronatest vorzuweisen sei. Die Proklamation erklärte, dass bei diesen drei Parteien darauf vertraut werde, dass die Richtlinie befolgt würde. Die Pressesprecherin Joe Bidens, der am 20. Januar 2021 das Amt des Präsidenten übernahm, erklärte, dass es nicht die Zeit wäre Reisebeschränkungen aufzuheben. Fallzahlen würden weltweit steigen und neue Virusvarianten sich ausbreiten. Die in zwei Tagen antretende neue Regierung werde diese Entscheidung daher umgehend wieder rückgängig machen.[141]

Abschiedsrede von Melania Trump.

Die First Lady Melania Trump veröffentlichte ein Video mit einer Abschiedsrede. Unter anderem sprach sie die Auswirkung der COVID-19-Pandemie an und dankte essentiellen Beschäftigten wie Angestellten im Gesundheitswesen und Lastwagenfahrern. Sie rief dazu auf Geduld und gesunden Menschenverstand aufzubringen, um besonders bedrohte Bevölkerungsgruppen zu schützen, bis genug Impfstoffe verfügbar seien.[142]

  • Kalifornien: Der Gold-Staat meldete 3.005.830 COVID-19-Fälle seitdem am 26. Januar 2020 der erste Fall in dem Bundesstaat diagnostiziert wurde. Kalifornien war damit der erste Bundesstaat mit über 3 Millionen Ansteckungen. Mittlerweile waren auch 33.623 Kalifornier an COVID-19 gestorben. Die Zahl der Krankenhauspatienten mit COVID-19 war leicht auf 21.000 gefallen und der Anteil positiver Testergebnisse betrug nun 12%, nachdem es eine Woche zuvor noch 14% gewesen waren.[143]
Die Gesundheitsbehörden Kaliforniens warnten Impfdosen aus einer von Moderna zwischen dem 5. und 12. Januar ausgelieferten Lieferung von 330.00 Impfdosen nicht mehr zu verwenden. In einem Krankenhaus in San Diego war es bei mehreren Patienten nach Impfungen mit Dosen aus der Lieferung zu Reaktionen gekommen, die behandelt werden mussten.[144]

19. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einen Tag vor dem Amtsübergang von Präsident Trump zu Präsident Biden erfasste die Datenbank der Johns Hopkins University 400.022 Todesopfer der Pandemie in den Vereinigten Staaten. Hatte es dabei sechzehn Wochen gedauert, bis die USA die ersten hunderttausend Opfer erfasst hatte, waren die Toten von 300.000 bis 400.000 innerhalb eines Zeitraums von weniger als fünf Wochen der Pandemie zum Opfer gefallen. COVID-19 war die führende Todesursache. Zum ersten Mal seit 1920 war damit in den Vereinigten Staaten eine Infektionskrankheit führende Todesursache.[146] Die offiziell ausgewiesenen COVID-19-Toten stellten dabei nach einer Studie aus dem Oktober 2020 nur 67% der Übersterblichkeit dar, die durch COVID-19 verursachten Todeszahlen waren daher höher.[147] Besonders betroffen waren Minderheiten. So hatte sich in der Folge der Pandemie der Abstand der durchschnittlichen Lebenserwartung zwischen weißen Amerikanern und Afroamerikanern um 40% auf über fünf Jahre ausgedehnt.[146]

Joe Biden und Kamala Harris bei der COVID-19-Gedenkveranstaltung.

Joe Biden traf aus Delaware kommend einen Tag vor der Amtsübernahme in Washington, D.C. ein. Zu Sonnenuntergang hielten er und Kamala Harris, sowie deren Ehepartner eine Zeremonie zum Gedenken an die nun über 400.000 COVID-19-Toten in den Vereinigten Staaten am Lincoln Memorial ab. Der Teich vor dem Gebäude wurde hierzu von 400 Lampen beleuchtet. Gleichzeitig beleuchteten hunderte von Ortschaften in den Vereinigten Staaten Gebäude, unter anderem das Empire State Building in New York und die Space Needle in Seattle. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Kardinal Wilton Gregory, dem Erzbischof von Washington. Biden sprach über die Wichtigkeit der Toten zu gedenken.[148] Er sagte unter anderem:

„It's hard sometimes to remember, but that's how we heal. It's important to do that as a nation.[148]

(Es ist manchmal hart sich zu erinnern, aber das ist wie wir heilen. Es ist wichtig dies als Nation zu tun.)

Vor der Rede sang Lori Key, eine Krankenschwester in einer COVID-19-Station, Amazing Grace.[149]Die Veranstaltung schloss damit, dass Yolanda Adams Halleluja sang.[148]

Präsident Donald Trump veröffentlichte ein Video mit einer am Montag aufgezeichneten Abschiedsrede. Trump erklärte darin, er habe vollendet wofür er nach Washington gekommen sei und mehr. Er lobte darin seine Außen- und Wirtschaftspolitik. Bezüglich der Corona-Krise erklärte er, dass die Vereinigten Staaten andere Länder wirtschaftlich übertroffen hätten habe an den von ihm geschaffenen wirtschaftlichen Grundlagen gelegen. Er erklärte, dass Amerika um jedes verlorene Leben trauere und versprach, dass im Gedenken an die verlorenen Leben der Virus ausradiert werde. Abschließend sagte Trump:

„Now, as I prepare to hand power over to a new administration at noon on Wednesday, I want you to know that the movement we started is only just beginning.“

(Jetzt, während ich mich vorbereite die Macht an eine neue Administration am Mittwochmittag zu übergeben, will ich euch wissen lassen, dass die Bewegung, die wir begonnen haben, nur der Anfang ist.)

Den Namen Joe Biden erwähnte Trump nicht.[150]

In ihrer Anhörung vor dem Senat als Kandidatin als Finanzministerin der Vereinigten Staaten erklärte Janet Yellen, dass weitere Maßnahmen notwendig seien. Sonst würde sich mittelfristig die Rezession verschlimmern. Am effektivsten sei es Gelder denjenigen zu geben, die am meisten Not litten.[151]

20. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Tage der Amtseinführung Joe Bidens verließ Präsident Trump Washington, um zu seinem Wohnsitz in Florida zu fliegen. Er sprach kurz vor etwa zweihundert Anhängern und hob hervor, was er als die Erfolge seiner Regierungszeit ansah. Unter anderem nannte er die Entwicklung von Impfstoffen gegen COVID-19. Nach einem 21-Schuss-Salut betrat er den Hubschrauber. Er unterbrach damit eine lange Tradition von symbolischem Amtsübergang durch Teilnahme an der Vereidigung seines Nachfolgers.[152]

US-Kapitol am Morgen mit Field of Flags im Vordergrund.

Die Menschenmenge, die in anderen Zeiten an der Vereidigung von US-Präsidenten teilnimmt, war wegen der Pandemie stark reduziert worden.[153] Auf der National Mall, wo sich sonst die Menschenmenge versammelte, war ein Field of Flags installiert worden. Die fast zweihunderttausend amerikanischen Flaggen sollten für die Menschen stehen, die nicht teilnehmen konnten und symbolisierten alle Bundesstaaten und US-Territorien.[154]

Präsident Joe Biden unterzeichnet seine erste Executive Order.

Biden erließ am ersten Tag im Amt 17 Executive Orders.[155] Mit der ersten Executive Order seiner Amtszeit ordnete Präsident Biden eine Maskenpflicht und soziale Distanz in Gebäuden des Bundes, auf Land des Bundes, für Bundesangestellte und Vertragspartner des Bundes für 100 Tage an. Der Präsident wollte auch Gouverneure der Bundesstaaten persönlich anrufen und drängen Masken verpflichtend zu machen. Weitere Executive Orders des ersten Tages betrafen den Wiederbeitritt zur Weltgesundheitsorganisation, und die Wiedereinrichtung des National Security Council's Directorate for Global Health Security and Biodefense zur Koordinierung von Epidemiemaßnahmen. Trump hatte die Einrichtung 2018 aufgelöst.[156] Zum Koordinator der COVID-19-Bekämpfung erklärte Biden Jeffrey D. Zients. Andere Executive Orders betrafen wirtschaftliche Entlastungen, wie die Verlängerung eines Moratoriums auf Wohnraumräumungen und den Aufschub von Zwangsvollstreckungen aus Hypotheken, die von der Bundesregierung gehalten wurden. Auch Rückzahlungen von Studentendarlehen wurden ausgesetzt.[155] Präsident Biden unterzeichnete auch ein Schreiben an die Weltgesundheitsorganisation und brachte in dem Brief zum Ausdruck, dass die Vereinigten Staaten den von Trump begonnenen Austritt rückgängig machen.[157]

21. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsident Biden stellte an diesem Donnerstag seinen Pan zur Bekämpfung der Pandemie vor. Er erklärte:

„Our national strategy is comprehensive, it's based on science, not politics. It's based on truth, not denial, and it's detailed.“

(Unsere nationale Strategie ist umfassend, basiert auf Wissenschaft, nicht auf Politik. Sie basiert auf Wahrheit, nicht auf Realitätsverweigerung, und sie ist detailliert.)

Joe Biden äußerte, dass der Plan von Fachleuten wie Anthony Fauci entwickelt worden sei. Man werde von diesen echten Experten insgesamt mehr hören und weniger vom Präsidenten. Fachleute sollten ungehindert von Politik und politischen Konsequenzen sprechen, nur geleitet von Wissenschaft und Gesundheit. Der Beginn des Plans war eine Impfkampagne mit 100 Millionen Impfinjektionen für 50 Millionen Amerikaner in den ersten 100 Tagen.[158] Er unterzeichnete zehn weitere Executive Orders, mit denen unter anderem der Defense Production Act zur Produktion von persönlicher Schutzkleidung wie N95-Masken, Testeinrichtungen und -Kits, sowie Rohmaterialien für Impfstoffe in Gang gesetzt wurde. Weiterhin ordnete er die Bildung von Komitees zur Koordinierung der COVID-19-Tests und zur Datenerfassung und Präsentation in Echtzeit an. Maskentragen wurde verpflichtend in Flugzeugen, Eisenbahnen und Überlandbussen. Biden machte eine Kürzung von Kostenerstattungen für den Einsatz der Nationalgarde durch die Bundesstaaten rückgängig und ordnete die Errichtung von 100 Impfzentren durch die Federal Emergency Management Agency (FEMA) in den nächsten dreißig Tagen an. Der Schutz von Arbeitnehmern vor übereilten Öffnungen durch Arbeitgeber wurde gestärkt und die Entwicklung von Richtlinien für die sichere Öffnung von Bildungseinrichtungen angeordnet.[159]

In seiner neuen Stellung als Corona-Berater des Präsidenten gab Fauci eine Pressekonferenz. Er drückte Erleichterung aus, dass er unter der neuen Regierung frei sprechen könne und merkte an, dass Präsident Biden und er übereinstimmten, dass man transparent und ehrlich sein müsse. Er sprach über das Impfprogramm des Präsidenten und dass die Impfung von 75 bis 80 Prozent der erwachsenen Bevölkerung bis zum Ende des Sommers geimpft sein sollten. Aber auch über die Notwendigkeit der Mitwirkung der Bürger mit Maskentragen und Sichimpfenlassen. Dann könne im Herbst allmählich eine Rückkehr zur Normalität stattfinden.[160] Er sprach auch neuere Mutationen des SARS-CoV-2-Virus an, die in Brasilien, Südafrika und dem Vereinigten Königreich entdeckt worden waren. Insbesondere die Variante 501Y.V2, die erstmal in Südafrika entdeckt worden war, könne die Wirksamkeit der Impfstoffe beeinträchtigen. Allerdings seien die Vakzine derartig wirksam, dass sie auch dann noch einen gewissen Schutz böten. Die neuen Mutationen würden Impfungen nur notwendiger machen.[161]

Godiva Chocolatier teilte mit, dass alle 128 Vertriebsniederlassungen in Nordamerika bis Ende März geschlossen würden.[162] Begründet wurde die Entscheidung mit Umsatzeinbrüchen während der COVID-19-Pandemie in diesen Niederlassungen, während gleichzeitig die Umsätze im Internetverkauf und bei Vertriebspartnern gestiegen seien. Godiva werde daher ihre Schokoladenprodukte nur noch online und im Allgemeinen Einzelhandel anbieten.[163]

22. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsident Biden erließ weitere Executive Orders, diesmal mit dem Ziel sozioökonomische Auswirkungen der Pandemie abzumildern. Er wies das Landwirtschaftsministerium (United States Department of Agriculture) an, den Wert der an Bedürftige nach dem Supplemental Nutrition Assistance Program ausgegebenen Lebensmittelmarken (Food Stamps) um 15 bis 20 Prozent zu steigern, um der Hungerkrise entgegenzutreten. Zugleich wurde das Finanzministerium angewiesen, Zuwendungen für freies oder kostenreduziertes Schulkantinenessen pro Person zu erhöhen. Das Finanzministerium wurde außerdem angewiesen, für geschätzte 7 bis 8 Millionen Amerikaner mit dem CARES Act im März 2020 bewilligte und noch nicht ausgekehrte Stimmulusschecks im Wert von 1.200 Dollar zuzusenden. Dies betraf vor allem Amerikaner mit einem Einkommen zu niedrig, um eine Einkommenssteuererklärung abgeben zu müssen. Die Anweisung betraf auch Stimmulusschecks in Höhe von 600 Dollar, die im Dezember bewilligt worden waren. Das Arbeitsministerium (United States Department of Labor) erhielt die Anordnung gegenüber den Bundesstaaten klarzustellen, dass Arbeitslose angebotene Arbeit ablehnen dürften, wenn diese ihre Gesundheit gefährde. Biden führte ferner einen Mindestlohn von 15 Dollar für Bundesangestellte ein.[164] Bei der begleitenden Pressekonferenz teilte Biden mit, dass über 600.000 Tote durch die Pandemie zu erwarten seien, und dass nichts in den nächsten Monaten die Kurve ändern werde.[165]

Centers for Disease Control and Prevention (CDC) änderte die Richtlinien für die Vergabe der für das Pfizer- und das Moderna-Vakzin. War die Auffrischung für den Impfstoff von Pfizer nach 21 Tagen zugelassen und für den Impfstoff von Moderna nach 28 Tagen, erlaubte CDC nun einen Zeitraum von höchstens 28 Tagen für beide. Außerdem wurde unter besonderen Umständen zugelassen, dass die Auffrischung mit dem jeweils anderen Vakzin erfolge. Diese Mischung sollte soweit möglich vermieden werden, da noch nicht ausreichend erforscht. Besondere Umstände seien Verknappung eines der Impfstoffe oder falls unbekannt sei, mit welchem die erste Impfdosis verabreicht worden war.[166]

Am Freitagmorgen trat der Leiter des National Institute of Allergy and Infectious Diseases und Präsidentenberater Anthony Fauci auf CNN auf. Er äußerte sich zur vorangegangenen Trump-Administration und deren Corona-Politik. Fauci sagte, dass deren Politik sehr wahrscheinlich Leben gekostet habe. Es sei nicht hilfreich, wenn über Dinge gesprochen würde, die medizinisch und wissenschaftlich keinen Sinn haben. Es sei auch kein Geheimnis, dass eine deutliche Unsicherheit vorgelegen habe, dass klare Tatsachen in Zweifel gezogen wurden, die Meinung von Experten in Zweifel gezogen wurden, und Masken politisiert wurden.[167] Gegenüber Margaret Brennan in der Sendung Face the Nation antwortete Deborah Birx auf die Frage, ob sie jemals daran gedacht habe ihre Arbeit als Koordinatorin der Coronavirus Task Force unter Präsident Trump aufzugeben, "dauernd" Sie erklärte Brennan, dass Kollegen, die sie seit Jahrzehnten kannten geglaubt hätten sie sei zu einer politischen Person geworden zu sein. Sie räumte ein, dass die Informationen der Regierung unter Trump vom Wahlkampf geprägt gewesen seien. Sie selbst habe die Öffentlichkeit aber nicht falsch unterrichtet oder Informationen vorenthalten.[168]

23. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kalifornien: Es wurde bekannt, dass zwei Forschergruppen unabhängig voneinander eine neue SARS-CoV-2-Mutation entdeckt hatten, die sich in Kalifornien ausgebreitet hatte. Die Variante B.1.426 zeigte Änderungen in den Spikes des Coronavirus, die beeinflussen könnten wie ansteckend diese Virenvariante ist. Die Mutation könnte dabei mitschuldig an dem jüngsten Anstieg in Kalifornien sein.[169]
  • Michigan: Die University of Michigan sagte für zwei Wochen alle Aktivitäten im Hochschulsport ab, inklusive alle Wettbewerbe. Als Grund der am Sonnabend bekanntgegebenen Entscheidung wurde ein Ausbruch von COVID-19 mit der Virus-Mutation B.1.1.7 genannt. Der Ausbruch mit der ansteckenderen Variante, die erstmals in Großbritannien 2020 festgestellt worden war, umfasste fünf bekannte Fälle im Washtenaw County und konnte auf eine Hochschulsportlerin zurückgeführt werden.[170]
  • North Carolina: Es wurde gemeldet, dass im Mecklenburg County der erste Fall einer Infektion mit der SARS-CoV-2-Mutation B.1.1.7 in dem Bundesstaat festgestellt worden war. Diese Variante war erstmals in Großbritannien festgestellt worden und galt als ansteckender. Zu diesem Zeitpunkt waren in den Vereinigten Staaten 195 Fälle bekannt mit dieser Virus-Variante.[171]
  • Washington: Die Behörden des nordwestlichen Bundesstaates meldeten, dass bei Untersuchungen von Blutproben aus dem Zeitraum 25. Dezember 2020 bis 20. Januar 2021 zwei Ansteckungsfälle mit der ansteckenderen SARS-CoV-2-Mutation B.1.1.7 aus dem Snohomish County entdeckt worden seien.[172]

24. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An diesem Sonntagmorgen überschritten die Vereinigten Staaten nach der Datenbank der Johns Hopkins University 25 Millionen COVID-19-Fälle seit der erste Fall fast genau ein Jahr zuvor in den USA identifiziert worden war.[173] Nach den Datenbanken der New York Times[174] und NBC[175] war diese Genze am Sonnabebd dem 23. Januar 2021 erreicht worden. Dies war etwa ein Viertel der weltweit diagnostizierten 99 Millionen COVID-19-Fälle.[176] Die Vereinigten Staaten hatten damit mehr als das Doppelte an Ansteckungen identifiziert, als das zweitplatzierte Indien (über 10 Millionen Fälle). Mit knapp 420.000 Todesopfern der Pandemie lag auch hier das Land in Führung vor dem bei Todesfällen zweitplatzierten Brasilien (etwa 220.000 Todesfälle).[173] Die Kurve der Fallzahlen in den USA flachte ab. In den bevölkerungsreichen Bundesstaaten Kalifornien, Texas, Florida und New York gingen die Fallzahlen im Siebentages-Durchschmitt sogar zurück. Nach Angaben der Centers for Disease Control and Prevention waren 41 Millionen Impfdosen an die Bundesstaaten ausgeliefert worden und 17 Millionen US-Amerikaner waren nun geimpft.[176]

Die neue Direktorin der Centers for Disease Control and Prevention Rochelle Walensky trat in der Sendung Fox News Sunday auf und teilte mit, dass ihr nicht bekannt sei, wie viele Impfdosen der Regierung zur Verfügung stünden und auch nicht wie viele in der näheren Zukunft zur Verfügung stünden. Das sei eines der Probleme, die von der Vorgänger-Regierung geerbt worden seien und mache Planunhen schwierig. Sie wisse, dass erheblich mehr geimpft werden müsse, es bestünden aber Nachschubprobleme. Der Stabschef des Weißen Hauses Ron Klain erklärte in der Sendung Meet the Press auf MSNBC, dass die Probleme bei der Ausführung von Impfungen das Fehlen eines Planes der Vorgängerregierung jenseits der Belieferung von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern sei. Bidens Kandidat für das Amt des U.S. Surgeon General Vivek Murthy trat unterdessen auf ABC News in der Sendung This Week auf und sagte, die Vereinigten Staaten würden sich in einem Rennen gegen Virenmutationen befinden.[177] Anthony Fauci beschrieb in einem an diesem Sonntag in der New York Times erschienenen Interview, dass der ehemalige Präsident Trump ihn wiederholt aufforderte positiver zu sein, wenn er, Fauci, versucht habe die Schwere der Situation darzustellen. Trump habe auch Meinungen von Geschäftsfreunden über alternative Heilmethoden ohne wissenschaftliche Grundlage gleich ernst genommen, wie Expertenmeinungen.[178]

  • Illinois: In einer Auseinandersetzung mit dem Schulbezirk von Chicago um die geplante Wiederöffnung der öffentlichen Schulen hatten bei einer Abstimmung unter Gewerkschaftsmitgliedern der Chicago Teachers Union (CTU) 71% für eine Fortführung von Fernunterricht gestimmt.[179]
  • Oregon: Der Bürgermeister von Portland Ted Wheeler setzte Pfefferspray gegen einen maskenlosen Mann ein, der ihn nach einem Gaststättenbesuch bedrängte, unzutreffend vorwarf die geltenden Richtlinien verletzt zu haben durch Absetzen der Maske beim Essen, und anschrie er habe die Stadt ruiniert.[180]

25. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsident Biden verhängte die von seinem Vorgänger Trump am 18. Januar mit Wirkung zum 26. Januar aufgehobenen Reisebeschränkungen für Reisende aus Brasilien, der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich erneut. Er verhängte zugleich auch Reisebeschränkungen aus Südafrika. Begründet wurde dies mit den festgestellten neuen Virus-Varianten.[181] Er äußerte auch, dass das Tragen zweier Alltagsmasken übereinander (double masking) nach gesundem Menschenverstand mehr Schutz böte, als das Tragen nur einer Maske.[182]

Anthony Fauci warnte in einer Morgensendung auf NBC, dass vorläufige Daten zu der in Großbritannien verbreiteten Corona-Mutation B.1.1.7 darauf hindeuteten, dass diese Virenvariante nicht nur ansteckender sei, sondern auch schwerere Verläufe verursachen könne.[183]

Merck & Co. stellte ihre beiden Programme zur Entwicklung eines SARS-CoV-2-Impfstoffes ein. Die Testergebnisse waren hinter den Testergebnissen der konkurrierenden Impfstoffe auf Basis einer mRNA-Technologie zurückgeblieben.[184] Moderna wiederum teilte mit, dass Studien an erstmals im Vereinigten Königreich und in Südafrika entdeckten Coronavarianten einen geringeren Impfschutz durch Modernas Impfstoff zeigten. Die Wirksamkeit sei noch hoch genug, gleichwohl würde aus Vorsicht eine Entwicklung eines Aufbauimpfstoffs gegen die südafrikanische Variante begonnen.[185]

Anheuser-Busch kündigte an, dass es beim Super Bowl LV erstmals seit 37 Jahren keine Werbung für die amerikanische Biermarke Budweiser geben würde. Stattdessen gäbe es einen 90-Sekunden-Werbespot für Impfungen. Andere Unternehmen wie Pepsi und Coca-Cola hatten auf ihre traditionelle Werbung während des Super Bowls bereits früher verzichtet.[186]

  • Kalifornien: Die zur Entlastung der damals überlasteten Krankenhäuser erlassenen Anordnungen in Regionen mit überlasteten Krankenhäusern zuhause zu bleiben wurden aufgehoben. Dies betraf die Regionen San Francisco Bay Area, San Joaquin Valley und Südkalifornien, in denen 90% der kalifornischen Bevölkerung lebten.[187]
Das Arbeitsministerium des Bundesstaates teilte mit, dass mindestens 11,4 Milliarden Dollar der während der Pandemie in Kalifornien gezahlten Arbeitslosenunterstützung aufgrund von Sozialhilfebetrugs gezahlt wurden. Der Großteil der Fälle betraf das Bundesprogramm, in dem auch Selbstständige Arbeitslosenunterstützung beantragen konnten. 17 Milliarden Dollar wurden weiterhin untersucht und konnten weitere Betrugsfälle umfassen.[188]
  • Minnesota: Die Gesundheitsbehörden meldeten den ersten nachgewiesenen Falls einer Erkrankung mit der erstmals in Brasilien nachgewiesenen Coronavirus-Variante B.1.1.28.1. Der Erkrankte war ein Mann aus der Metropolregion Minneapolis-St. Paul.[189]
  • Virginia: Die Behörden des Bundesstaates meldeten den ersten Fall einer Infektion mit der Coronaviris-Variante B.1.1.7, die 2020 erstmals im Vereinigten Königreich festgestellt worden war. Der Infizierte war ein Mann im Norden Virginias, der nicht in jüngerer Zeit verreist war.[190]
  • Washington, D.C.: Seit dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 waren 38 Polizisten der United States Capitol Police und mindestens 138 Angehörige der eingesetzten Nationalgarde positiv auf den SARS-CoV-2-Virus getestet worden.[191]

26. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joe Biden stellte Schritte vor, um die Impfungen in den Bundesstaaten hochzufahren. Er betonte nochmals, dass seine Regierung einen auf Wissenschaft basierenden umfassenden Plan habe. Die Schritte umfassten den Ankauf von 100 Millionen weiteren Impfdosen von Pfizer und 100 Millionen von Moderna. Weiterhin sollten die Bundesstaaten mit Dreiwochenprognosen über den Impfstoffnachschub versorgt werden, anstatt der bisherigen einwöchigen Prognose.[192] Biden erließ ein Memorandum, in dem er an diesem Dienstag die Verwaltung anwies Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gegen asiatischen Amerikaner entgegenzutreten.[193] Seit Politiker wie Donald Trump seit März 2020 China für den Corona-Virus beschuldigten, waren Gewalttaten gegen asiatische Amerikaner deutlich angestiegen.[194]

Centers for Disease Control and Prevention (CDC) veröffentlichte im Journal of the American Medical Association (JAMA) eine Studie, nach der das Lernen in Klassenzimmern bei hinreichenden Vorsichtsmaßnahmen nur mit einem relativ geringen Ansteckungsrisiko einher gehe.[195]

  • Georgia: Das Mitglied des Repräsentantenhauses von Georgia David Clark wurde aus einer Sitzung des Parlaments hinausbegleitet und bis auf weiteres von Sitzungen ausgeschlossen. Clark hatte sich geweigert die vorgeschriebenen Coronatests durchzuführen.[196]
  • Kentucky: Gouverneur Andy Beshear teilte mit, dass in Kentucky die ersten beiden Fälle einer Infektion mit der erstmals 2020 in Großbritannien identifizierten Coronavirus-Mutation B.1.1.7 festgestellt worden seien.[197]
  • Minnesota: Nachdem eine Internetseite des Bundesstaates zusammengebrochen war, auf der Bürger sich für Impfungen registrieren konnten, begann Minnesota nun eine Impflotterie. Gleichzeitig wurde mit Massenimpfungen für Lehrer, Schulangestellte und Kinderbetreuer begonnen.[198]

27. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wurde die erste virtuelle Pressekonferenz der Corona-Arbeitsgruppe der neuen Regierung auf Zoom abgehalten. Geleitet wurde die Konferenz durch Jeffrey Zients. Zients erklärte auf Nachfrage wie der Defense Production Act eingesetzt würde, dass es sich um einen nationalen Notstand handele und dass keine Möglichkeiten ausgeschlossen würden.[199] Die neue Leiterin der Seuchenschutzbehörde CDC Rochelle Walensky stellte die neuen Prognosen vor. Danach würden 479.000 bis 514.000 Todesopfer der Pandemie in den Vereinigten Staaten zum 20. Februar 2021 zu verzeichnen sein. Sie warnte auch über die neuen Virus-Mutationen, die leichter übertragbar und ansteckender seien. Dies könne zur weiteren Belastung des ohnehin überlasteten amerikanischen Gesundheitswesens führen.[200] Andy Slavitt, ein Berater der Arbeitsgruppe, befasste sich mit den zwei Engpässen bei den Impfungen: Der Nachschub an Vakzinen und die Durchführungen der Impfungen. Er erklärte, dass eventuell mal vorhandene Lagerbestände nicht mehr vorhanden seien. Es würde trotz jüngerer Fortschritte realistisch betrachtet noch Monate dauern, bis jeder, der geimpft werden wolle, Zugang zu Impfstoffen habe.[201]

Die Food and Drug Administration (FDA) setzte alle aus Mexiko importierten Händedesinfektionsmittel auf Ethanol-Basis unter eine Importwarnung. Grund war eine im Laufe der Pandemie zunehmend beobachtete Verunreinigung vor allem mit dem giftigen Methanol.[202] Allein in den ersten zehn Tagen des Jahres waren über neunhundert Vergiftungen durch Händedesinfektionsmittel gemeldet worden, größtenteils bei Kindern.[203]

Belk-Filliale in einem Einkaufszentrum in Winchester (Virginia).

Die Kaufhauskette Belk Inc. mit etwa 300 Niederlassungen in den südwestlichen Bundesstaaten und ungefähr 20.000 Beschäftigten meldete nach einer knapp 190-jährigen Firmengeschichte Insolvenz nach Chapter 11 an.[204] Auch für die US-amerikanische Tochter von L'Occitane en Provence wurde Insolvenz angemeldet.[205]

  • South Carolina: Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates wurden am Abend vom Centers for Disease Control and Prevention informiert, dass die SARS-CoV-2-Variante 501.V2 bzw. B.1.351 erstmals in den USA in einer Probe aus dem Bundesstaat identifiziert worden war. Die Variante war erstmals in Südafrika festgestellt worden. South Carolina fand kurz darauf einen zweiten Fall. Es handelte sich in beiden Fällen um Männer, die nicht Südafrika bereist hatten und auch unter einander keinen Kontakt gehabt hatten.[206]

28. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsident Biden ordnete eine Sondereinschreibungszeit für Krankenversicherungen an. Danach sollten Amerikaner vom 15. Februar 2021 bis zum 15. Mai 2021 Krankenversicherungsverträge unter dem Affordable Care Act abzuschließen oder Anbieter zu wechseln. Biden begründete dies damit, dass er von Trump angerichteten Schaden neseitige.[207]

Novavax stellte Daten der Untersuchungen ihres Impfstoffes vor. Danach war der auf Viruspartikeln basierende Impfstoff zu 95,6 Prozent wirksam gegen den herkömmlichen SARS-CoV-2-Virus und zu 85,6 Prozent gegen die ansteckendere Variante B.1.1.7, die erstmals in Großbritannien entdeckt worden war. Gegen die ebenfalls aggressivere Variante B.1.351, die erstmals in Südafrika festgestellt worden war, zeigten frühere Phase-3-Untersuchungen lediglich eine Wirksamkeit von 49,4 Prozent.[208]

  • New York: Attorney General Letitia James stellte Ermittlungsergebnisse über Unterschiede bei gemeldeten Zahlen von an COVID-19 Verstorbenen in Pflegeheimen vor. Sie kam zum Ergebnis, dass die von der Staatsregierung unter Andrew Cuomo gemeldeten 8.700 Todesfälle zu niedrig waren, da in Krankenhäuser eingelieferte Heiminsaßen nicht mitgezählt wurden. Hierdurch seien bis zu 50% höhere Zahlen nicht gemeldet worden.[209]
  • Wisconsin: Nachdem der republikanisch dominierte Senat von Wisconsin bereits ohne Anhörungen die Abschaffung der von dem demokratischen Gouverneur Tony Evers erlassenen Maskenpflicht beschlossen hatte setzte der republikanische Sprecher der Wisconsin State Assembly Robin Vos die bereits festgesetzte Abstimmung aus. Grund war, dass am Tag zuvor in der Presse bekannt geworden war, dass hierdurch Wisconsin monatlich $ 49 Millionen an Bundesmitteln verlieren würde. Vos erklärte, dass er hiervon überrascht worden sei.[210]

29. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Pharmaunternehmen Johnson & Johnson präsentierte die Ergebnisse der letzten Phase der Impfstoffentwicklung für ihr Vakzin. Der Impfstoff variierte in der Wirksamkeit bezüglich der Verhinderung von Ansteckungen. Der Impfstoff erwies sich zu 72 % wirksam in den Vereinigten Staaten, zu, 66 % in Lateinamerika, nur zu 57% wirksam in Südafrika, wo sich eine neue Virusvariante zur dominierenden Coronavirusvariante entwickelt hatte. In allen Gebieten war der Impfstoff laut der Studie zu 85% wirksam bei der Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe und zu 100% bei der Sterblichkeit. Der Impfstoff basierte nicht auf mRNA-Technologien wie die von Pfizer oder Moderna, sondern dem Einsatz abgeschwächter Viren und es wurde nur eine Injektion benötigt. Johnson & Johnson wollte in der Folgewoche einen Antrag auf Eilzulassung stellen.[211] Anthony Fauci äußerte in der Sendung Nightly News with Lester Holt, dass dieser Impfstoff eine zusätzliche Waffe im Kampf gegen den Virus sei. Die Wirksamkeit wäre als verblüffent betrachtet worden, wenn das Vakzin vor denen von Pfizer/BioNTech und Moderna herausgekommen wäre. Es sei relativ preiswert, brauche nur eine Impfdosis und könne in normalen Kühlschränken aufbewahrt werden.[212]

Die Europäische Union verhängte Ausfuhrkontrollen für in der Union produzierte Impfstoffe. Vorausgegangen waren Auseinandersetzungen mit AstraZeneca, der die Europäische Union vorwarf nicht den vertraglich vereinbarten Lieferverpflichtungen nachzukommen. Aber auch ein Produktionsrückgang infolge einer Produktionsumstellung im belgischen Werk von Pfizer.[213]

Ein Mitglied des Repräsentantenhaus aus Massachusetts, Stephen Lynch, wurde positiv auf den Coronavirus getestet, obwohl er beide Impfdosen von Pfizer erhalten hatte.[214]

30. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vereinigten Staaten überschritten die Schwelle von 26 Millionen COVID-19-Fällen seit dem Beginn der Pandemie im Januar 2020.[11] Es wurden an diesem Sonnabend mit 97.561 Patienten aber auch erstmals seit Anfang Dezember 2020 weniger als hunderttausend Menschen in den Krankenhäusern der Vereinigten Staaten mit COVID-19 behandelt.[12] Die USA hatten 438.239 Todesopfer zu beklagen und stellten damit mehr als 25% aller COVID-19-Diagnosen und ungefähr ein Fünftel der Todesfälle.[11]

Die Seuchenschutzbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) ordnete an diesem Sonnabend das Tragen von Gesichtsbedeckungen in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, an Bus-Terminals, U-Bahn-Stationen, Bahnhöfen, Häfen und Flughafenterminals an. Derartige Anordnungen waren unter Trump noch blockiert worden. Das Nichttragen von Masken wurde damit eine Bundesstraftat. Durchgesetzt werden sollte die Anordnung durch die Transportation Security Administration und Behörden der Bundesstaaten und Kommunen. Inkraft trat die Anordnung am Montag dem 1. Februar.[216]

  • Kalifornien: Das als eine der größten Massenimpfstellen in den Vereinigten Staaten genutzte Dodger Stadium in Los Angeles musste kurzzeitig wegen Protesten durch Impfgegner und Rechtsaußen-Gruppen geschlossen werden.[217]
  • Maryland: Ein paar Tage, nachdem in South Carolina zwei Ansteckungen mit der Coronavirus-Variante B.1.351, die zuerst in Südafrika aufgetaucht war, entdeckt worden waren, meldete Gouverneur Larry Hogan, dass in Maryland als zweitem Bundesstaat diese Mutation festgestellt worden war. Es handelte sich um einen Mann aus dem Großraum Baltimore, der nicht in jüngerer Zeit verreist war.[218]

31. Januar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der NBC-Sendung Meet the Press warnte Michael Osterholm, der als Mitglied des Corona-Teams von Biden während der Übergangszeit Joe Biden beraten hatte, vor der Ausbreitung der Coronavirus-Variante B.1.1.7. Es werde in den nächsten sechs bis vierzehn Wochen zu einem Anstieg an Fällen kommen und die Variante vorherrschend werden. Das Land könne wie durch einen Hurrikan getroffen werden, falls nicht entschlossene Gegenmaßnahmen ergriffen würden.[219] Der ehemalige Leiter der FDA Scott Gottlieb äußerte sich in der Sendung Face the Nation auf CBS ähnlich. Er wies daraufhin, dass verfügbare Daten daraufhin deuteten, dass die erstmals im Vereinigten Königreich beobachtete Variante B.1.1.7 schwerere Verläufe verursache und etwa 50% ansteckender sei. Daten aus der Impfstoffentwicklung von Johnson & Johnson und Novavax deuteten aber dahin, dass bei dieser Variante die Immunisierung durch Vorerkrankungen oder Impfungen wirke. Die gute Nachricht sei daher, dass Impfungen ein Notanker seien. Mit Maskentragen und verstärkten Impfungen könnte die Lage in den Griff bekommen werden.[220]

  • Illinois: In der Auseinandersetzung mit der örtlichen Lehrergewerkschaft verlangte die Bürgermeisterin von Chicago Lori Lightfoot, dass die Lehrer sich umgehend am Montag zum Klassenunterricht in die Schulen begeben. Sie betonte, dass die Schulen ihrer Meinung nach sicher seien.[221]

Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2021 sanken die Zahlen von dem sehr hohen Niveau von über 200.000 Neufällen am Tag, die im Januar 2021 verzeichnet worden waren. So waren am 15. Februar 2021 nur noch 53.800 Neuinfektionen mit dem Coronavirus erfasst worden, was den Zahlen im Oktober 2020 entsprach.[222] Das Sinken war nur zu einem geringen Teil auf zunehmende Impfungen zurückzuführen, da zur Mitte des Monats lediglich 4% der Bevölkerung vollständig geimpft waren und 11% zumindest eine Impfdosis erhalten hatten.[223] Allerdings sahen einige Experten bereits Wirkungen einer beginnenden Herdenimmunität durch die Masse der Infektionen zusammen mit den Impfungen.[222] Als Hauptursache aber galt die zunehmende Bereitschaft in der Bevölkerung Masken zu tragen, Abstand zu halten und Menschenmengen zu meiden.[223]

1. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während einer Online-Pressekonferenz des Corona-Teams des Weißen Hauses warnte der Epidemiologe Anthony Fauci, dass die neuen Varianten ein erhebliches Risiko von Infektionen bei Leuten zeigten, die bereits an COVID-19 erkrankt waren. Es sei daher wichtig zu Impfen. Impfungen verhinderten schwerere Krankheitsverläufe. Fauci erklärte, dass Viren sich vermehren müssten, um mutieren zu können. Wenn man durch breite Impfungen dem Virus die Möglichkeit zur Vermehrung nehme, nehme man ihm auch die Möglichkeit zu mutieren.[224]

Centers for Disease Control and Prevention (CDC) veröffentlichte Daten zu den zwischen dem 14. Dezember 2020 und dem 14. Januar 2021 ersten 12,9 Millionen geimpften Bewohnern der Vereinigten Staaten. Allerdings zeigten sich Lücken bei der Datenerfassung, so waren nur bei etwa der Hälfte der Geimpften Angaben zur Ethnizität erfasst worden. Die vorhandenen Daten zeigten aber Erhebliche Unterschiede bei Impfungen. Über 60% der Impfempfänger waren Weiße, 14% gaben an von verschiedenen Ethnizitäten abzustammen, 11,5% bezeichneten sich als Hispanics, 6% waren asiatische Amerikaner, und nur etwas mehr als 5% waren Afroamerikaner. Es zeigte sich auch, dass in Pflegeheimen im Median 78% der Insaßen, aber nur 37% der Mitarbeiter sich impfen ließen.[225]

Das Congressional Budget Office (CBO) veröffentlichte einen Bericht, wonach eine vollständige Erholung des Arbeitsmarktes nicht vor 2024 zu erwarten sei, falls es nicht zu größeren Maßnahmen der Regierung käme.[226]

Die Regierung teilte mit, dass das Verteidigungs- und das Gesundheitsministerium mit dem Hersteller von COVID-19-Tests Ellume einen Vertrag geschlossen habe. Ellume hatte einen einfach durchzuführenden Test entwickelt, der ohne medizinische Vorkenntnisse auch zuhause durchgeführt werden kann. Die Testergebnisse waren zu 95% zuverlässig. Das Unternehmen verpflichtete sich gegen eine Zahlung von $ 230 Millionen die Produktion auf 19 Millionen Test-Kits hochzufahren, von denen die Hälfte an die US-Regierung zu liefern waren.[227]

Der Februar-Nor'easter.

Ein Nor’easter mit Blizzard-Bedingungen führte an diesem Montag zu Absagen und Verschiebungen von Coronaimpf-Terminen in Rhode Island, Connecticut, New Jersey, und New York.[228]

Im Profi-Sport kam es zu Spielabsagen. Die NBA sagte das Basketballspiel zwischen den Detroit Pistons und den Denver Nuggets kurz vor Spielbeginn ab. Grund war ein möglicherweise positiver Coronatest eines der Spieler.[229] In der National Hockey League musste die Eishockeymannschaft der New Jersey Devils Spiele gegen die Pittsburgh Penguins und New York Rangers absagen, nachdem zehn Spieler positiv getestet worden waren.[230]

  • Iowa: Die Gesundheitsbehörden meldeten, dass die erstmals in Großbritannien beobachtete Coronavirus-Variante B.1.1.7 nun erstmals auch in Iowa entdeckt worden seien. Es handele sich um insgesamt drei Erkrankungen im Johnson County und im Bremer County.[231]
  • Kalifornien: Der ehemalige republikanische Bürgermeister von San Diego Kevin Faulconer kündigte offiziell seine Kandidatur für das Amt des Gouverneurs an, fall eine laufende Unterschriftenkampagne für einen Recall von Gouverneur Gavin Newsom bis Mitte März ausreichend Unterschriften erhalten sollte.[232] Die Kampagne für einen Recall, um Newsom abzulösen, war aus Unzufriedenheit wegen seiner Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie in Kalifornien gestartet worden. Newsoms Zustimmungsraten waren zunächst sehr hoch gewesen, aber inzwischen deutlich abgesunken.[233]
  • Nebraska: Gouverneur Pete Ricketts begab sich in Quarantäne. Er war am Wochenende in Kontakt gekommen mit einer Person, die Montags positiv getestet worden war.[234]

2. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Corona-Koordinator der Weißen Hauses Jeff Zients teilte mit, dass geplant sei, künftig bis zu einer Million Imfdosen direkt zu Apotheken zu senden. Hierdurch sollte zur Impfgleichheit beigetragen werden. Bei der derzeitigen Praxis würden überwiegend Weiße Amerikaner geimpft, die neue Praxis würde auf Impfungen in den Gebieten mit besonders betroffenen Minderheiten abzielen. Es würde auch die Durchführung von Impfungen beschleunigen. Ab dem 11. Februar 2021 würden zunächst 6.500 Apotheken beliefert, das Programm werde dann schrittweise um Apothekenketten erweitert und letztlich 40.000 Apotheken umfassen. Die Lieferungen an die Apotheken würden zusätzlich zu denen an die Bundesstaaten erfolgen.[235]

Am Abend trat Anthony Fauci auf CNN auf. Während zu diesem Zeitpunkt 32,7 Millionen Impfinjektionen gegeben waren, hatten weniger als 2% der Bevölkerung der USA auch die zweite Impfdosis erhalten. Fauci äußerte, dass für einen Rückgang zur Normalität 75 bis 85% geimpft sein müssten. Dies könne bis zum Ende des Sommers oder Beginn des Herbstes 2021 geschafft werden. Auch auf die neuen Viren-Varianten müsse reagiert werden.[236]

Bei einem Treffen der New York Academy of Sciences stellte Bette Korber von den Los Alamos National Laboratory in New Mexico die Entdeckung der Rekombination zweier Virenstämme des SARS-CoV-2-Virus vor. In einer Probe aus Kalifornien hatte sie einen Hybrid zwischen der erstmals in Großbritannien beobachteten Variante B.1.1.7 und der in Kalifornien erstmals entdeckten und verbreiteten Variante B.1.429 gefunden.[237]

Ein Schneesturm verzögerte einen Flug der New York Islanders zu einem Eishockey-Spiel zwischen den Islanders und den Buffalo Sabres. Weil deswegen keine Coronatests wie vorgeschrieben durchgeführt werden konnten, musste das Spiel abgesagt werden.[238]

  • Missouri: Gegen Tricia Derges, ein Mitglied des Repräsentantenhauses von Missouri, wurde Anklage erhoben. Laut Anklage vertrieb sie eine als Stammzellentherapie unter anderem gegen COVID-19 vermarktete Injektion. Diese enthielt jedoch nur Fruchtwasser. Sie plädierte nicht schuldig.[239]
  • South Dakota: Gouverneurin Kristi Noem gab am Abend ein Interview auf Fox News. Obwohl ihr Bundesstaat im Verhältnis zur Bevölkerung die zweithöchste Fallrate aller Bundesstaaten hatte, erklärte sie, dass ihr Bundesstaat einen eigenen Weg ohne Maskenpflicht gegangen sei, aber besser aus der Pandemie komme als nahezu jeder andere Bundesstaat. Jeder siebte Einwohner hatte sich bis dahin infiziert und jeder fünfhundertste Bewohner war gestorben.[240]

3. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Satellitenbild des Oakland Coliseum.

Die Bundesregierung teilte mit, dass begonnen würde Massenimpfstellen der Bundesregierung einzurichten. Die ersten beiden würden im Bundesstaat Kalifornien errichtet werden. Die eine sollte im Oakland Coliseum in Oakland errichtet werden, die andere in der California State University, Los Angeles. Besetzt werden sollten Impfstellen des Bundes mit Mitarbeitern der Katastrophenschutzbehörde FEMA, des Landwirtschafts- und des Gesundheitsministeriums.[241]

Die CDC-Direktorin Rochelle Walensky erklärte in einer Pressekonferenz des Weißen Hauses, dass nach ihrer Auffassung eine Impfung von Lehrern nicht notwendig sei, um Schulen sicher in der Pandemie zu öffnen. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses Jen Psaki erläuterte in einer späteren Pressekonferenz, dass dies derzeitig nicht die offizielle Linie der CDC sei.[242]

Einen Tag, nachdem United Airlines ankündigte 14.000 Stellen streichen zu wollen, versandte American Airlines Warnschreiben an 13.000 Mitarbeiter, dass sie entlassen werden könnten. American Airlines begründete dies mit Corona-Regulierungen und einer zu langsamen Impfkampagne.[243]

Die National Women's Hockey League setzte die Endspiele um den Isobel Cup aus, wegen zuvielen positiven Coronatests.[244] Bei den Hockey-Herren musste in der NHL Minnesota Wild Eishockey-Spiele gegen Colorado Avalanche, die Arizona Coyotes, und die St. Louis Blues bis in die folgende Woche absagen.[245] Dr. Fauci warnte indessen vor Super-Bowl-Partys.[246] Auch die neue Direktorin des CDC Rochelle Walensky forderte dazu auf, nur mit Personen den Super Bowl zu sehen, mit denen man ohnehin zusammen lebe. Zwar würde die Zahl der Neuinfektionen zurückgehen, aber es sei nicht der Augenblick mit der Vorsicht nachzulassen.[247]

  • Kalifornien: Erstmals in der Geschichte Kaliforniens erhob eine Stadt Klage gegen den eigenen Schulbezirk. Die Stadt San Francisco forderte in der Klageschrift, dass der Fernunterricht beendet würde und die Klassenzimmer geöffnet würden. Die Stadt berief sich auf eine Regelung, nach der ein Plan für das Angebot von persönlichem Unterricht zu entwickeln sei, sobald der möglich sei. Die Lehrergewerkschaft weigerte sich, solange die Lehrerschaft nicht geimpft sei.[248]

4. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Rande der Verleihung des WHYY Lifelong Learning Award an ihn gab Anthony Fauci in der Sendung Fresh Air des National Public Radio (NPR) ein Interview. Fauci bezeichnete den Ansatz unter Biden als erfrischend. Einerseits habe beiden betont der Wissenschaft zu folgen, andererseits sei er sich bewusst, dass Fehler gemacht werden würden. Biden aber wolle nicht jemand anderen beschuldigen, sondern die so entstandenen Probleme lösen. Bezüglich der Pandemie betonte Fauci, dass die Pandemie noch lange nicht vorbei sei, insbesondere wegen der auftretenden Mutationen. Man sei zwar von 300.000 bis 400.000 Fällen pro Tag herunter auf 100.000 bis 200.000 Tag. Es würden aber noch immer 3.000 bis 4.000 Menschen am Tag an COVID-19 sterben. Diese Vermehrungen erlaubten noch immer dem Virus sich zu vermehren und zu Varianten zu mutieren. Es sei wegen der Varianten notwendig so viel und so rasch wie möglich zu impfen. Es werde notwendig sein gegen SARS-CoV-2-Viren vorzugehen wie gegen die Erreger von Polio und der Pocken und weltweit impfen. Solange außerhalb der USA Bevölkerungen mit dem Virus gebe, wäre dies auch für die USA eine Bedrohung.[249]

Johnson & Johnson stellte den Antrag auf eine Eilzulassung des von ihnen entwickelten SARS-CoV-2-Impfstoffes. Der Impfstoff benötigte im Gegensatz zu den zugelassenen Impfstoffen von Pfizer und Moderna lediglich eine Injektion und basierte auf abgeschwächten und geänderten Adenoviren statt auf mRNA-Technologien. Die Vereinigten Staaten hatten mit Johnson & Johnson einen Vertrag über die Lieferung von 100 Millionen Impfdosen geschlossen. Die Firma äußerte, dass sie unmittelbar nach der Zulassung liefern könne.[250]

Am Morgen äußerte sich Finanzministerin Janet Yellen über Börsenschwankungen an in Bezug auf GameStop und zu Hilfspakten wegen der durch COVID-19 ausgelösten Wirtschaftskrise. Sie erklärte der Wirtschaft würden harte Monate bevorstehen, bevor man am anderen Ende der Krise hinauskomme. Sie forderte den Kongress auf kraftvoll zu handeln und das von Joe Biden angestrebte Hilfspaket im Wert von $ 1,9 Billionen zu verabschieden. Dies könnte die Kinderarmut halbieren.[251]

  • Wisconsin: In gemeinsamer Sitzung beschlossen beide republikanisch beherrschten Kammern des Kongress von Wisconsin mit 52:42 Stimmen die Joint Resolution 3. Mit der Resolution wurde die Executive Order #104 und damit die Notstandserklärung und Maskenpflicht des demokratischen Gouverneurs Tony Evers als "unrechtmäßig" aufgehoben. Der Mehrheitsführer in der Wisconsin State Assembly Jim Steineke hatte dazu aufgerufen, dass die Legislative sich an die Exekutive delegierte Macht zurückholen müsse. Gouverneur Evers erließ umgehend eine erneute Notstandserklärung mit Maskenpflicht.[252]

5. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während einer Pressekonferenz teilte der Koordinator für Nachschub im Weißen Haus an diesem Freitag mit, dass der Defense Production Act in drei Feldern aktiviert würde. Ersten würde die Zulieferung für die Impfstoffproduktion bei Pfizer gefördert. Zweitens sollte die Produktion von Heimtests und Schnelltests vorangetrieben werden. Als drittes Feld nannte der Koordinator die Herstellung medizinischer Schutzkleidung, von Gesichtsschilden und N95-Masken bis zu besonders fehlenden Gummihandschuhen.[253]

Der Oberste Gerichtshof (Supreme Court) entschied in zwei Fällen, die von der South Bay United Pentecostal Church in Chula Vista und der Harvest Rock Church in Pasadena unter Berufung auf ihre Religionsfreiheit vor das Gericht gebracht worden waren. Der in einiger Hinsicht gespaltene Gerichtshof entschied, dass der Staat Kalifornien nicht generell Gottesdienste in Innenräumen zur Pandemiebekämpfung untersagen könne, aber Singen in Gottesdiensten.[254] Die Richter Neil Gorsuch und Clarence Thomas hätten alle Anordnungen Kaliforniens aufgehoben, der Richter Samuel Alito hätte eine Wartezeit von 30 Tagen hierfür eingeräumt. Die Richterin Amy Coney Barrett und der Richter Brett Kavanaugh vertraten die Ansicht, dass bezüglich des Singens von den Kirchen nicht ausreichend vorgetragen worden sei, inwiefern ihre Rechte verletzt würden. John Roberts hielt die Untersagung des Singens für verständlich, aber nicht die Schließung der Gottesdienste. Die Richterinnen Elena Kagan und Sonia Sotomayor zusammen mit Stephen Breyer wollten die Risikobewertung für Untersagungen von Gottesdiensten in einer Pandemie dem Bundesstaat überlassen.[255]

Das als chinesische Konkurrenz von Starbucks gegründete Unternehmen Luckin Coffee meldete für seine 3.600 Cafés in den Vereinigten Staaten Insolvenz nach Kapitel 15 des Bankcrupsy Act an.[256]

  • Hawaii: Der Inselstaat meldete den ersten nachgewiesenen Fall einer Infektion mit der ursprünglich in England nachgewiesenen ansteckenderen Variante B.1.1.7 des SARS-CoV-2-Viruses. Es handele sich um einen Bewohner Oahus, der Ende Januar 2021 an COVID-19 erkrankt war und nicht in letzter Zeit verreist war. Drei weitere mögliche Ansteckungen mit B.1.1.7 auf Oahu wurden noch untersucht.[257]
  • Iowa: Mit einer erneuerten Notstandserklärung hob Gouverneurin Kim Reynolds an diesem Freitag Maskenpflicht, Pflicht zum sozialen Distanzieren und Regulierungen der Wirtschaft mit Wirkung zum Sonntag auf. Die Bewohner Iowas wurden nun lediglich nachdrücklich ermutigt Gesichtsmasken zu tragen und Abstand zu halten.[258]
  • Virginia: Es wurde ein Fall einer Infektion mit der Coronavirus-Variante B.1.351 im Osten Virginias gemeldet. Virginia war damit nach Maryland und North Carolina der dritte Bundesstaat, der diese erstmals in Südafrika beobachtete Variante meldete.[259]

6. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsident Biden im Oval Office des Weißen Hauses während seiner ersten wöchentlichen Ansprache an das amerikanische Volk.

Präsident Biden wiederbelebte die Tradition wöchentlicher Ansprachen an die amerikanische Bevölkerung, die bis zu Franklin D. Roosevelt zurückgeführt werden kann. Sein unmittelbarer Vorgänger hatte dieses Kommunikationsmittel zugunsten von Twitter 2018 aufgegeben. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern wählte Joe Biden nicht die Form der Ansprache, sondern die eines Telefongesprächs. Bei seiner Unterhaltung mit einer arbeitslosen Bürgerin in Kalifornien warb er für das von ihm angestrebte Hilfspaket im Wert von 1,9 Billionen US-Dollar. Er erklärte ihr, dass er verstände, dass Arbeit für sie wichtig sei. Er sagte auch, dass die Wiederbelebung der Wirtschaft ohne den Virus in den Griff zu bekommen ein „Nostarter“ sei.[260] Biden sprach in der etwa zweieinhalbminütigen Aufzeichnung auch Schritte an, die Mietern, Hauseigentümern, Arbeitnehmern und Unternehmen helfen sollten.[261]

7. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe des Sonntags überschritten die Vereinigten Staaten 27 Millionen COVID-19-Fälle. 31 Millionen Amerikaner waren zumindest mit der ersten Impfdosis geimpft, 9 Millionen hatten beide Dosen erhalten. Die täglichen Zahlen waren am zurückgehen.[262] So verzeichneten die Vereinigten Staaten mit 88.044 Neufällen erstmals weniger als hunderttausend Neuinfektionen seit Beginn des Jahres. Die Hospitalisierungen waren seit 26 Tagen am Sinken. In den Intensivstationen mussten so wenig Patienten behandelt werden, wie seit dem 19. November 2020 nicht mehr.[263] Sorgen bereiteten die sich allmählich ausbreitenden Virusvarianten. Die zuerst im September 2020 im Vereinigten Königreich nachgewiesene Variante B.1.1.7 hatte mittlerweile 33 Bundesstaaten erreicht.[262]

Für diesen Sonntag war der Super Bowl LV angesetzt. Im Vorfeld war von Fachleuten und Behörden auf Bundes-, Staats- und Kommunalebene vor den üblichen Zusammenkünften, um den Super Bowl zu sehen abgeraten worden. Zwar würden die Zahlen nach dem Feiertagsanstieg zurückgehen, aber es sei nicht der Zeitpunkt nachzulassen.[52] Als Austragungsort für das Spiel zwischen den Kansas City Chiefs und den Tampa Bay Buccaneers war das Raymond James Stadium in Tampa (Florida) festgesetzt worden. Die National Football League hatte 22.000 Zuschauer zugelassen, etwa ein Drittel der Stadion-Kapazität. 7.500 Eintrittskarten waren für geimpfte Angestellte im Gesundheitswesen reserviert worden.[264] Das Präsidentenpaar Joe und Jill Biden dankten in einer vor dem Spiel aufgestrahlten Videobotschaft den Beschäftigten im Gesundheitssystem und warben für Impfungen.[265] In dem vor dem Spiel ausgestrahlten traditionellem Interview mit dem Präsidenten räumte Biden ein, dass es schwer werden würde bis Ende Sommer durch Impfungen Herdenimmunität zu erreichen. Er drückte auch Dankbarkeit für ein Angebot der NFL aus, alle NFL-Stadien für Massenimpfungen zu öffnen.[266] Die Dichterin Amanda Gorman trug vor dem Spiel ein Gedicht vor, dass neben drei Ehrenspielführern aus der Geschichte des American Football ebenfalls im Gesundheitssystem Tätige ehrte.[267] Die Tampa Bay Buccaneers um Tom Brady konnten das Spiel mit 31:9 für sich entscheiden.[268]

Finanzministerin Janet Yellen trat am Sonntagmorgen in der Sendung State of the Union auf CNN auf und warb für Bidens Plan eines 1,9 Billionen Dollar Hilfspakets. Sie berief sich dabei gegenüber dem Moderator Jake Tapper auf den am 1. Februar veröffentlichten Bericht des Congressional Budget Office. Sie sagte, der Bericht zeige, dass es ohne Hilfspaket bis 2025 dauern könne, bis die Arbeitslosenrate bei 4% anlangen würde. Mit dem Hilfspakete erwarte sie, dass bereits 2022 Vollbeschäftigung erreicht werden könne.[269]

Anthony Fauci äußerte sich gegenüber Chuck Todd in der Fernsehsendung Meet the Press auf NBC. Er räumte ein, dass im Moment das Angebot an Impfstoff der Nachfrage hinterher hinke. Er wies aber darauf hin, dass die Produktion von Moderna und Pfizer bereits zunehme. Die Produktion werde weiter zunehmen, wenn man im März sei und weiter zunehmen, wenn es April sei. Dazu werde es den Impfstoff von Johnson & Johnson geben. Eine Idee des Epidemiologen Michael Osterholm den Abstand zwischen der ersten und zweiten Dosis zu strecken lehnte Fauci ab. Er bezeichnete es als zwar wissenschaftlich interessant, herauszufinden, wie weit die Dosen auseinanderliegen könnten, aber die derzeitigen Daten würden die Streckung nicht decken. Der ehemalige Direktor der FDA Scott Gottlieb drückte aus, dass die von der Biden-Administration verfolgte Auslieferung von Impfstoffen nach Bevölkerungszahlen im Augenblick die beste Strategie sei. Er wies darauf hin, dass die derzeitigen Impfstoffe etwa 20 Prozent weniger wirksam gegen die neueren in Großbritannien und Südafrika entdeckten Virusvarianten seien, dass dies aber immer noch eine hohe Wirksamkeit sei.[270] Nach einem Bericht von USA Today ging Pfizer davon aus, dass es die Produktionszeit von ihrem Impfstoff von 110 auf 60 Tage verkürzen werde, Produktionskapazitäten in den drei mit der Corona-Impfstoff-Produktion befassten Werken in Chesterfield (Missouri), Andover (Massachusetts), und in Kalamazoo (Michigan) würden gleichzeitig ausgebaut.[271]

Das republikanische Mitglied des Repräsentantenhauses Ron Wright aus Texas starb am Nachmittag an den Folgen einer COVID-19-Erkrankung.[272]

Centers for Disease Control and Prevention veröffentlichte eine gemeinsame Studie mit dem National Institutes of Health und dem Canadian Institutes of Health Research über die Verbreitung der Coronavirus-Variante B.1.1.7, die 2020 erstmals in Großbritannien nachgewiesen worden war. Danach war sie zu diesem Zeitpunkt nur wenig in den Vereinigten Staaten verbreitet, verdoppelte aber etwa alle zehn Tage die Anzahl der Fälle. Es sei daher zu erwarten, dass B.1.1.7 im März die vorherrschende Variante werde.[273]

Im College Basketball mussten zwei Spiele abgesagt werden; das Spiel zwischen den Texas A&M Aggies und den Georgia Bulldogs, und das Spiel zwischen den Florida Gators gegen die Tennessee Volunteers. Die Absagen erfolgten wegen Positivtests und Quarantänen.[274]

  • Florida: Während das Super-Bowl-Spiel in der Stadt Tampa stattfand sammelten sich größtenteils maskenlose Menschenmassen in den Vergnügungsbezirken der Stadt, wo die Feiernden eng beieinander waren.[275] Dies widersprach nicht nur den Richtlinien der CDC, sondern auch der von Bürgermeisterin Jane Castor verhängten Maskenpflicht. Allerdings hatte der Polizeichef erklärt, dass seine Beamten keine Maskenpolizei seien.[276] Als besonders problematisch wurde hierbei gesehen, dass Florida mit 201 bekannten Fällen sowohl in absoluten wie auch relativen Zahlen bei Infektionen mit der aggressiveren Variante B.1.1.7 führte, während die Vereinigten Staaten insgesamt 690 Fälle in 33 Staaten erfasst hatten.[277]
Auch Gouverneur Ron DeSantis wurde beobachtet, wie er ohne Maske dem Spiel im Stadion zusah.[278]
  • Illinois: Die Bürgermeisterin von Chicago teilte mit, dass der Schulbezirk und die Lehrergewerkschaft von Chicago eine Einigung für die Wiederöffnung der öffentlichen Schulen mit ihren etwa 350.000 Schülern erzielen konnten. Die Einigung sah eine schrittweise Öffnung vor, wobei Schüler an High Schools weiter per Fernunterricht unterrichtet würden. Lehrer sollen außerdem Zugang zu Impfungen erhalten.[279]

8. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CDC-Direktorin Rochelle Walensky berichtete während der Pressekonferenz des Weißen Hauses, dass in der zurückliegenden Woche im Durchschnitt täglich 119.900 Neuinfektionen erfasst worden waren, 20% weniger als in der Woche zuvor. Es seien durchschnittlich 9.977 Patienten in der zurückliegenden Woche in Krankenhäusern stationär wegen COVID-19 behandelt worden, 17% weniger als in der Woche zuvor. Sie drückte aber auch die Besorgnis aus, dass die neuen Virusvarianten diesen Trend umdrehen könnten. Sie rief daher dazu auf weiter Masken zu tragen, Menschenansammlungen, schlecht belüftete Räume und Reisen zu vermeiden, sowie Abstand zu halten.[280] Obwohl Bundesstaaten wie Massachusetts, Iowa, und New York begannen Beschränkungen aufzuheben wurde in der Pressekonferenz davor gewarnt.[281]

Das Oversight Committee des Repräsentantenhauses erneuerte Untersuchungen der COVID-19-Politik der Trump-Administration. Der Vorsitzende des Ausschusses James Clyburn sandte zwei diesbezügliche Schreiben an den Stabschef des Weißen Hauses Ron Klain und den geschäftsführenden Gesundheitsminister Norris Cochran. Er nannte als Begründung für die Wiedereröffnung neue Beweismittel, insbesondere eine interne Email im Gesundheitsministerium, laut der es Bestrebungen gegeben habe das Testen von asymptomatischen Personen zu unterbinden.[282]

  • New York: Gouverneur Andrew Cuomo erklärte, dass Restaurants in New York City ab Freitag dem 12. Februar 2021 wieder Speisen in Innenräumen servieren dürften. Gaststätten dürften dann ihre Räumlichkeiten zu 25% auslasten. Man würde damit dem Wunsch des Gaststättengewerbes nachkommen das Essen in Innenräumen vor dem Valentinstag wieder zuerlauben.[283]
  • Utah: Der Bundesstaat änderte die Erfassung der Positivrate bei COVID-19-Tests. War bislang die Rate pro Person erfasst worden, dass heißt mehrfach in einem Zeitraum von 90 Tagen getestete Personen wurden nur einmal erfasst, wurden nun alle Tests erfasst. Es wurde erwartet, dass die ausgewiesene Positivrate hierdurch merklich niedriger ausfalle.[284]

9. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An diesem Tag begann das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen Trump vor dem Senat der Vereinigten Staaten. Präsident Biden erklärte bezüglich des Verfahrens, dass es nicht seine Aufgabe sei, sich damit zu befassen. Er wolle sich auf seine Aufgabe konzentrieren dem amerikanischen Volk in der Pandemie zu helfen. Der Senat habe seine Aufgabe und die werde er erfüllen.[285] Er, Biden, werde sich das Verfahren nicht im Fernsehen anschauen.[286]

Die Anzahl der bekannten Fälle von Ansteckungen mit Virusvarianten von SARS-CoV-2 hatte binnen einer Woche um 73% zugenommen und betrug USA-weit nun 944 Fälle. Florida führte deutlich mit nunmehr 343 Fällen vor dem deutlich bevölkerungsstärkeren Kalifornien mit 156 Fällen. Die Mehrheit waren Infektionen mit der Variante B.1.1.7, die erstmals 2020 in Großbritannien festgestellt worden war und als etwa 50% ansteckender galt. Von der erstmals in Südafrika entdeckten Variante B.1.351, die möglicherweise die Immunabwehr umgehen konnte, waren neun Fälle bekannt. Von der in Brasilien erstbeobachteten Variante P.1 waren nur drei Fälle bekannt.[287]

Die Food and Drug Administration erteilte die Notfallzulassung für die Antikörper-Therapie von Eli Lilly & Co gegen COVID-19. Die Zulassung wurde für Personen über zwölf Jahren erteilt.[288]

Justin Trudeau, der Premierminister Kanadas teilte mit, dass alle Personen die ab der nächsten Woche nach Kanada auf dem Landwege, das heißt aus den Vereinigten Staaten, einreisten einen SARS-CoV-2-Test vorweisen müssten. Der Test müsste auf Polymerase-Kettenreaktionen basieren. Falls dieser Test nicht vorliege, müsste eine Strafgebühr gezahlt werden, die Einreisenden müssten dann auch für verursachte Schäden durch Ansteckungen aufkommen. Ausgenommen seien nur essentielle Reisezwecke.[289]

10. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Centers for Disease Control and Prevention (CDC) änderte die Richtlinien bezüglich Quarantänen nach einem Kontakt mit einer infizierten Person. Nach einer vollständigen SARS-CoV-2-Impfung sollte man sich nun nicht mehr in Quarantäne begeben müssen.[290] Die Behörde veröffentlichte auch neue Ratschläge, wie Gesichtsmasken getragen werden sollten. Die Maske sollte eng anliegen. Zweilagige Masken seien vorzuziehen. Zwei Masken übereinander getragen seien sicherer, als nur eine Maske, soweit es nicht zwei Einweg-Masken seien.[291]

Nach einer an diesem Mittwoch veröffentlichen Meinungsumfrage von Gallup waren 71% der US-Amerikaner bereit, sich impfen zu lassen.[292]

Facebook bestätigte, dass das Tochterunternehmen Instagram das Konto des prominenten Impfskeptiker Robert F. Kennedy Jr. stillgelegt hatte.[293] Der Sohn des Politikers Robert F. Kennedy hatte unter anderem behauptet, dass die mRNA-Technologie, auf der die Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna beruhten, unerprobt und gesundheitsgefährdend sei, und dass Bill Gates mit der Hilfe von Impfstoffen eine neue Feudalgesellschaft schaffen wolle. Weiterhin hatten Facebook und Instagram Seiten von Gruppen wie We Are Vaxxed und Americans Unite 4 America wegen Falschinformationen über COVID-19 und SARS-CoV-2-Impfungen stillgelegt.[294]

  • Colorado: Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates stellten Untersuchungsergebnisse eines COVID-19-Ausbruchs im Januar in dem Skigebiet Winter Park vor. Danach waren zumindest 109 Beschäftigte infiziert worden.[295]
  • Kalifornien: Gouverneur Gavin Newsom teilte mit, dass in dem Westküstenstaat zwei Fälle einer Infektion mit der Virusvariante B.1.351 nachgewiesen worden seien, ein Fall im Alameda County und ein weiterer im Santa Clara County. Die erstmals in Südafrika entdeckte Variante galt als ansteckender und unempfindlicher gegen Antikörper-Therapien. Außerdem meldete Kalifornien an diesem Mittwoch 44.989 Todesopfer der Pandemie und löste damit New York als Staat mit den meisten Todesopfern ab, New York betrauerte 44.683 COVID-19-Tote.[296]
  • Montana: Gouverneur Greg Gianforte erklärte nachdem er ein Gesetz ausgefertigt hatte, mit dem Unternehmen in Montana vor Schadensersatzzahlungen wegen Coronainfektionen geschützt werden, dass er zum Freitag auch die Maskentragepflicht aufhebe. Er vertraue darauf, dass die Bürger Montanas das richtige tun würden.[297]

11. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Biden-Administration teilte mit, dass die Regierung sowohl mit Pfizer als auch mit Moderna einen Liefervertrag über jeweils 100 Millionen Impfstoffdosen geschlossen habe, die bis Mai ausgeliefert sein sollen. Damit verfügten die Vereinigten Staaten über 600 Millionen Dosen, genug um 300 Millionen Menschen gegen den SARS-CoV-2-Virus zu impfen. Präsident Biden erklärte, dass die USA damit auf dem Weg seien, bis Juli 300 Millionen Amerikaner zu impfen. Man würde dies schaffen, die Vereinigten Staaten hätten die Mittel. Man müsse nur Willens sein, sie einzusetzen. Biden trug während der Mitteilung eine Gesichtsmaske. Er betonte, dass Masken der beste Schutz seien. Es sei patriotisch, Masken zu tragen.[298] Der Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases Anthony Fauci teilte in der Sendung Today auf NBC die Einschätzung mit, dass bis April Impfstoffe allgemein verfügbar sein würden. Bis Mitte oder Ende des Sommers würde die Mehrheit der Einwohner der Vereinigten Staaten voraussichtlich geimpft sein, so Fauci.[299]

Das Arbeitsministerium veröffentlichte die Zahlen für die am 6. Februar endende Woche. Danach hatten in der Woche 793.000 Amerikaner Arbeitslosenunterstützung beantragt. Prognostiziert worden waren 760.000. Das war aber immer noch eine leichte Abnahme von den 812.000 in der Vorwoche. Auch die Gesamtzahlen an Beziehern dieser Sozialleistung hatte abgenommen. Allerdings hatte die Anzahl der Bezieher von Sozialleistungen zugenommen und betrug nun 20,44 Millionen, nachdem die Anträge in zwei für die Corona-Krise geschaffenen Programme zugenommen hatte.[300]

  • Illinois: CDC meldete, dass der erste Fall einer Infektion mit der Coronavirus-Variante B.1.351 in Illinois beobachtet worden war. Es handele sich um jemanden aus Rock Island, der sich mit dieser zuerst in Südafrika entdeckten Variante angesteckt hatte.[301]
  • North Carolina: Die Gesundheitsbehörden des nördlichen der beiden Carolinas teilten mit, dass der erste Fall einer Ansteckung mit der Coronavirus-Variante B.1.351 gefunden worden sei. Es handele sich um eine erwachsene Person aus dem Zentrum des Bundesstaates, die in letzter Zeit nicht verreist sei.[302]
  • Utah: Gouverneur Spencer Cox betonte gegenüber der Presse, dass es wichtig sei, dass jeder im Staat Utah sich impfen lasse, damit möglichst rasch Herdenimmunität und damit Normalität erreicht werden könne. Er appellierte an das Verantwortungsgefühl der Bürger. Er forderte die Bürger auch auf sich freiwillig zu melden, um bei Impfungen zu helfen. Cox teilte mit, Ziel des Bundesstaates sei es, dass bis Mai jeder in Utah geimpft sei.[303]

12. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum ersten Mal seit dem 4. November 2020 fiel die Zahl der erfassten Neuinfektionen im Siebentages-Durchschnitt unter hunderttausend Neufälle. Nachdem zum größten Teil des Dezembers diese Zahl über 200.000 betrug, war sie im Januar auf über 250.000 gestiegen. Nun hatten die Vereinigten Staaten etwa 27,5 Millionen Fälle und über 484.000 Coronatote registriert. Rochelle Walensky betonte auf NBC, dass die Zahlen zwar heruntergingen, aber von einem sehr hohen Niveau. Es sei nicht die Zeit nachlässig zu werden.[304]

An diesem Freitag begannen die Festlichkeiten des chinesischen Neujahrsfestes, um den Beginn des Jahres des Büffels zu feiern. Die sonst üblichen Festlichkeiten mit Umzügen waren 2021 größtenteil virtuell, was eine Gewinneinbuße in den Geschäften der amerikanischen Chinatowns bedeutete. Die Zeiten des Neujahrsfestes sind sonst die umsatzreichsten Tage.[305] Dies kam zu den erheblichen Umsatzrückgängen wegen der COVID-19-Pandemie in den Chinatowns hinzu.[306] Vizepräsidentin Kamala Harris griff seit Beginn der Pandemie erheblich zugenommene Angriffe auf asiatische Amerikaner und Zuwanderer aus dem asiatischen Raum und verurteilte sie auf Twitter. Judy Chu, die Sprecherin der Fraktion der asiatischen Amerikaner und der pazifischen Insulaner hatte sich einen Tag vorher bereits dahin geäußert, dass diese Angriffe die Gemeinden der Asiaten tief beunruhigten.[307]

Im Weißen Haus fand ein Treffen zwischen Vertretern der Regierung und der Luftfahrtbranche statt. Anlass war Unzufriedenheit der Industrie über mögliche Reisebeschränkungen bei Inlandsflügen. Von Regierungsseite angedacht waren Testvorausetzungen für Reisende und Reisebeschränkungen für bestimmte Regionen.[308]

Die US-amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC stellte überarbeitete Richtlinien zur sicheren Schulöffnung vor. Danach sollten bis zur Grenze von 50 Neuinfektionen auf hunderttausend Einwohner in den letzten sieben Tagen oder bis zu einer Positivrate von 8% bei den Coronatests die Schulen geschlossen bleiben. CDC-Direktorin Rochelle Walensky betonte in einer Konferenzschaltung mit Journalisten, dass dies kein Ratschlag zur Öffnung von Schulen sei, sondern eine dringend benötigte Richtschnur.[309] Vertreter der Lehrergewerkschaften begrüßten die neuen Richtlinien. Der Präsident der American Federation of Teachers bezeichnete die Richtlinien als seit zehn Monaten überfällig.[310]

Die National Hockey League (NHL) und die Spielergewerkschaft National Hockey League Players’ Association (NHLPA) stellten geänderte Protokolle für den Umgang mit COVID-19 vor. Grund waren zahlreiche Ausfälle von Eishockey-Spielen wegen Infektionen mit dem Coronavirus.[311]

  • Kalifornien: Die Kampagne zur Einleitung eines Recalls gegen Gouverneur Gavin Newsom teilte mit, dass sie an diesem Freitag 1.509.000 Unterschriften für den Recall gesammelt hätten. Das ist mehr als die gesetzlich für einen Recall vorgeschriebenen 12% der Stimmen der letzten Gouverneurswahl (1.495.709 Stimmen). Der Recall war neben Newsoms Positionen zum Waffenrecht und zur Einwanderung vor allem mit seiner Politik in der Coronakrise begründet worden.[312]
  • Minnesota: Gouverneur Walz schwächte einige Coronaregulierungen ab, da die Zahlen zurückgingen. So sollten nun Versammlungen von fünfzig Personen erlaubt sei, statt wie bisher nur zehn. Einrichtungen und Geschäfte durften mit 25% der feuerschutzrechtlichen Kapazität öffnen dürfen, Restaurants mit 50% Kapazität in Innenräumen.[313]
  • New Hampshire: Die Gesundheitsbehörden teilten mit, dass im Hillsborough County erstmals in New Hampshire eine Infektion mit der ansteckenderen Coronavirus-Variante B.1.1.7 festgestellt worden sei. Die mit dieser erstmals im Vereinigten Königreich beobachteten Variante angesteckte Person sei mit jemandem in Kontakt gekommen, der international gereist sei und positiv getestet worden war.[314]
  • New York: Gegenüber Abgeordneten des Staates New York erklärte eine Mitarbeiterin von Gouverneur Andrew Cuomo, dass die Regierung des Bundesstaates von der Legislative angefragte Daten zu Toten in Pflegeheimen zurückgehalten habe, da eine Anfrage des United States Department of Justice zu den gleichen Daten die Regierung habe erstarren lassen. Ein am 28. Januar 2021 veröffentlichter Bericht der Attorney Generalin des Bundesstaates Letitia James war bereits zum Ergebnis gekommen, dass die veröffentlichten Daten zu niedrig waren.[315]
  • Texas: Gouverneur Greg Abbott erklärte an diesem Freitag wegen eines ab Sonntag erwarteten Schneesturms in Nordtexas vorsorglich den Notstand. Wegen des erwarteten Sturms wurden zahlreiche Impfstellen für Sonntag und Montag geschlossen.[316]

13. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem im New England Journal of Medicine veröffentlichten Artikel räumten Mitarbeiter der Food and Drug Administration ein, dass die ab dem 16. März 2020 zugelassene Öffnung des Marktes für unerprobte Antikörper-Tests zu überstürzt geschehen sei.[317]

14. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joe und Jill Biden inspizieren die für den Valentinstag 2021 am Weißen Haus aufgestellten Herzen.

Die First Lady Jill Biden hatte für diesen Valentinstag große Herzen mit Aufschriften wie „Unity“ (Einheit), „Compassion“ (Mitgefühl) oder „Courage“ (Mut) auf dem Rasen nördlich des Weißen Hauses aufstellen lassen. Sie begründete dies gegenüber Journalisten damit, dass sie einfach Freude und Hoffnung während der Pandemie habe vermitteln wollen.[318]

Bei einem Interview in der Sendung Face the Nation auf CBS warnte die Direktorin des Centers for Disease Control and Prevention Rochelle Walensky vor der Aufhebung von Eindämmungsmaßnahmen gegen COVID-19. Man sei immer noch bei 100.000 Neufällen pro Tag und täglich 1.500 bis 3.500 Todesfällen und es träten neue Virus-Varianten auf. Es sei nicht der Augenblick nachzulassen, sondern der Augenblick nachzulegen.[319] Auf NBC bezeichnete Anthony Fauci unterdessen in der Sendung Meet the Press Daten zu den Coronavirus-Varianten B.1.1.7 und B.1.351 als ernüchternd. Zu der ersteren Variante von SARS-CoV-2, die zuerst in Großbritannien entdeckt worden war, sei mehr bekannt und sie sei ansteckender als der ursprüngliche Virus. Zu der zweiten Variante sei weniger bekannt, aber diese erstmals in Südafrika beobachtete Variante könne scheinbar Therapien mit monoklonalen Antikörpern umgehen. Die Impfstoffe seien gegen diese Mutation auch weniger wirksam, böten aber noch einen gewissen Schutz. Erfahrungen in Südafrika zeigten, dass Menschen, die bereits von COVID-19 geheilt seien sich mit der Variante B.1.351 erneut infizieren könnten. Die Impfstoffe seien da allerdings effektiver als die natürliche Immunreaktion.[320]

15. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anthony Fauci gab in der Sendung Axios on HBO ein Interview. Er erinnerte an die beeindruckenden Zahlen im Dezember 2020 und Januar 2021 mit 300.00 bis 400.000 Neufällen am Tag und drei- bis viertausend täglichen Todesfällen. Obwohl die Trends nun in die richtige Richtung gingen sei es nicht die Zeit nachzulassen. Die neuen Virusvarianten und -mutationen würden Sorgen bereiten und bestimmen, wie man auf die Pandemie reagieren könne. Einige würden von den Impfstoffen erfasst, aber nicht alle. Fauci drückte aber auch die Hoffnung aus, dass mit zunehmenden Impfungen auch mehr Normalität möglich würde. Er nannte als Beispiel ein mögliches Treffen mit seiner Tochter.[321]

  • Connecticut: Es wurde ein erster Fall einer Infektion mit der SARS-CoV-2-Variante B.1.351 gemeldet, welche weltweit erstmals in Südafrika festgestellt worden war. Es handelte sich um eine Person in der Altersgruppe der 60- bis 70-Jährigen aus dem Fairfield County. Die Person wurde in einem Krankenhaus außerhalb von Connecticut behandelt.[322]
  • Florida: Der für die COVID-19-Abwehr in Florida zuständige Leiter der Division of Emergency Management Jared Moskowitz erklärte seinen Rücktritt. Er erklärte, dass er mehr Zeit mit seiner Familie verbringen wolle. Maskowitz war während der Pandemie deutlich stärker für Maßnahmen zur Eindämmung eingetreten, als der Gouverneur Floridas. Beispielsweise hatte er sein Twitter-Konto zeitweise in MASKowitz umbenannt. Der Rücktritt sollte keine unmittelbare Wirkung haben, sein Stellvertreter sollte ihm nachrücken.[323]
  • New York: Im Zusammenhang mit der Debatte um nicht als in Pflegeheimen verstorben erfasste COVID-19-Tote gab Gouverneur Andrew Cuomo eine Pressekonferenz. Er sagte, dass die Toten stets registriert worden seien, es gäbe nichts zu untersuchen. Die oppositionellen Republikaner im Kongress von New York forderten indessen Untersuchungen und ein Amtsenthebungsverfahren gegen Cuomo. Die Demokraten erwogen die Kompetenzen des Gouverneurs gesetzlich einzuschränken.[324]

16. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweres Winterwetter behinderte in mehreren Bundesstaaten wie Florida, Illinois und Texas diesen Dienstag die Impfstoff-Auslieferung.[325] Bereits am Rosenmontag waren 150 Millionen US-Amerikaner in 25 Bundesstaaten unter Winterwarnung, über 6.000 Flüge waren abgesagt worden.[326] Trotz der winterlichen Verzögerungen äußerte sich Präsident Biden optimistisch, dass das Ziel von 100 Millionen Impfungen in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit erreicht werden würde.[325] Centers for Disease Control and Prevention teilte später mit, dass zwei Logistikzentren in Memphis (Tennessee) und Louisville (Kentucky) von Winterstürmen beeinträchtigt seien und möglicherweise für mehrere Tage ausfallen würden. Von dort wurden unter anderem Colorado, Illinois, Minnesota und Texas beliefert.[327] Die Pressesprecherin des Weißen Hauses Jen Psaki teilte mit, dass die Bundesregierung in dieser Woche die wöchentlichen Impfstofflieferungen an die Bundesstaaten auf 13,5 Millionen Impfdosen, statt 11 Millionen Impfdosen in der Vorwoche, erhöhen wolle. Die Lieferungen direkt an Apotheken würden von einer Million Impfdosen verdoppelt.[328] Anthony Fauci änderte auf CNN gegenüber Jim Sciutto unterdessen seine Einschätzung, wann Impfstoffe für die breite Öffentlichkeit verfügbar sein würden. Er gehe nun nicht mehr von Ende April, sondern von Mitte bis Ende Mai oder sogar Anfang Juni aus. Grund sei, dass Johnson & Johnson 10 Millionen weniger Impfdosen haben werde, als ursprünglich angenommen. Dann würde es aber noch einige Zeit dauern, bis jeder geimpft sei. Das könne sich bis in den August oder Frühherbst hinziehen.[222]

Am Abend nahm Joe Biden an einer Veranstaltung im Town-Hall-Format auf CNN in Milwaukee teil. Er äußerte, dass bis Weihnachten die Situation sich wesentlich geändert haben werde. In einem Jahr werde eine bedeutende Anzahl an Menschen nicht mehr Abstand halten müssen und Masken tragen müssen. Er wolle aber Nichts über-anpreisen. Bezüglich der Impfstoffe sagte Biden, dass bis Juli genug Impfstoffe für alle Amerikaner verfügbar sein würden. Die Durchführung der Impfungen werde aber ein wenig länger dauern. Biden warb aber vor allem für das von ihm angestrebte Hilfspaket. Es sei die Zeit Geld auszugeben und groß an die COVID- 19-Hilfen heranzugehen.[329]

Präsident Biden verlängerte ein Moratorium für Hypothekenzinsen und Zwangsvollstreckungen in Wohnraum aus von der Bundesregierung gesicherten Hypotheken. Die Aussetzung wäre sonst Ende März ausgelaufen, er verlängerte sie bis zum 30. Juni 2021. Zu diesem Zeitpunkt waren etwas mehr als zehn Millionen Hauseigentümer im Rückstand mit der Bezahlung ihrer Hypothekenverpflichtungen. Knapp 20% aller Mieter oder 13,8 Millionen waren im Rückstand mit ihren Mietzahlungen.[330]

Der Geheimdienst Südkoreas informierte das südkoreanische Parlament, dass Nordkorea mittels Hackens Spionage an der Impfstoffentwicklung des amerikanischen Impfstoffherstellers Pfizer zu betreiben versucht habe.[331]

  • Massachusetts: Die Gesundheitsbehörden teilten mit, dass bei einer Frau in den 20ern im Middlesex County erstmals die Variante B.1.351 in Massachusetts festgestellt worden war.[332]

17. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vizepräsidentin Kamala Harris gab ihr erstes Fernsehinterview seit sie ihr Amt am 20. Januar 2021 angetreten hatte. In der Sendung Today sprach sie mit Savannah Guthrie über die Wiederöffnung von Schulen. Sie sagte, dass Lehrer, wie alle Arbeiter an der Pandemiefront, bei Impfungen vorgezogen werden sollten. Sie vermied es aber, zu sagen, dass Lehrerimpfungen Voraussetzungen für Schulöffnungen sein sollten. Dies sei Sache der Bundesstaaten. Angesprochen auf CDC-Richtlinien, nach denen 90% der US-Schüler in Gebieten mit zu hohen Ansteckungsraten für Klassenraumunterricht seien, sagte sie dass die Richtlinien Empfehlungen seien, es sei an den Bundesstaaten zu entscheiden. Sie hob die Wichtigkeit von Schulöffnungen für die Bildung von Schülern hervor.[333] Anthony Fauci äußerte sich in der Sendung CBS This Morning dahingehend, dass Lehrer bei Impfungen vorgezogen werden sollten und soviele Lehrer wie möglich vor Schulöffnungen geimpft werden sollten. Er sagte aber auch, dass es nicht machbar sei die Impfung aller Lehrer zum sine qua non für Schulöffnungen zu machen.[334]

Eine Gruppe von Gesundheitsexperten sandte ein Schreiben an die führenden Gesundheitsführer der Biden-Administration. In dem Schreiben wurden die bestehenden Richtlinien des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) für das Tragen von Gesichtsbedeckungen als unzureichend bezeichnet. Statt Alltagsmasken zuzulassen, sollte für Angestellte im Gesundheitswesen und andere Personen mit hohem Ansteckungsrisiko das Tragen von N95-Masken als Richtschnur gelten. CDC beschränkte das Tragen von N95-Masken auf das Gesundheitswesen, um ausreichende Mengen in Krankenhäusern und Arztpraxen zu gewährleisten.[335]

  • Florida: Gouverneur Ron DeSantis verteidigte seine Entscheidung eine Impfstation in dem Gebiet Lakewood Ranch im Manatee County errichtet zu haben. Die Errichtung erfolgte nach einem Telefonat am 9. Februar mit dem Betreiber von Lakewood Ranch, der auch ein wichtiger Spender der Republikanischen Partei ist. Es wurde DeSantis vorgeworfen die Station für die beiden weißesten Gebiete des County errichtet zu haben. DeSantis erwiderte, die Wahl sei nach der Konzentration von Senioren erfolgt, wenn dem County die Errichtung nicht passe, dann könne er sie ganz wegnehmen.[336]
  • Maryland: Gouverneur Hogan teilte mit, dass in seinem Bundesstaat der erste Fall einer Erkrankung mit der erstmals 2020 in Brasilien identifizierten Coronavirus-Variante P.1 festgestellt worden sei. Es handele sich um einem mittlererweile verstorbenen älteren Mann aus dem Großraum Washingtons, der nach einer Reise erkrankt war.[337]
  • New York: DeLetitia James, als General Attorney des Staates New York, ließ vor einem Gericht New Yorks Klage gegen Amazon wegen Verletzung von Arbeitsschutzbestimmungen einreichen. Die Klage warf dem Unternehmen vor, seine Beschäftigten während der COVID-19-Pandemie wiederholt und andauernd nicht hinreichend geschützt zu haben.[338]

18. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anthony Fauci gab ein Interview auf MSNBC, in dem er Stellung zu den durch schweres Winterwetter verursachte Verzögerungen nahm. So waren laut der Katastrophenschutzbehörde FEMA etwa 2.000 Impfplätze wegen des Winterwetters geschlossen. Fauci sagte, dass die Vereinigten Staaten doppelt so hart arbeiten müssten, um die Verzögerungen bald wieder einzuholen.[339]

Marty Makary von der Johns Hopkins School of Medicine äußerte im Wall Street Journal die Ansicht, dass im April die Pandemie größtenteils vorbei sein könne und Amerikaner zu einem normalen Leben zurückkehren könnten. Er berief sich dabei darauf, dass in den letzten sechs Wochen die Zahl der täglichen Fälle um 77% gefallen sei.[340] Das Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) der University of Washington ging demgegenüber davon aus, dass bis Ende Mai über 589.000 US-Amerikaner sterben würden. Bis dahin würden die täglichen Sterbezahlen von zur Zeit 2.000 auf 500 zurückgegangen sein, eventuell auch niedriger, falls Amerikaner konsequent Masken tragen würden. IHME prognostizierte dabei, dass bis zum Herbst Herdenimmunität möglich, aber unwahrscheinlich sei.[341]

Das Arbeitsministerium veröffentlichte die Arbeitslosenzahlen für die am 13. Februar endenden Woche. In dem Zeitraum hatten etwa 861.000 Personen erstmals Arbeitslosenunterstützung beantragt, 13.000 mehr als in der Woche davor. Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosenunterstützung betrug damit 18,3 Millionen, was jedem Neunten Arbeitsfähigen entsprach. Zusätzlich hatten 516.000 Personen Pandemic Unemployment Assistance beantragt. In der Woche davor waren dies noch 174.000 gewesen.[342] Unter anderem wegen dieser Arbeitsmarktzahlen gaben die Kurse an den Aktienbörsen nach. Der Dow Jones Industrial Average gab 119,68 Punkte beziehungsweise 0,4% nach und schloss bei 31.493,34, wobei der DOW zeitweise über 300 Punkte im Minus gewesen war. Der S&P 500 verlor 0,4% und schloss den Handelstag bei 3.913,97. Der Nasdaq Composite rutschte um 0,7% und beendete den Handelstag mit 13.865,36.[343]

19. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsident Biden besichtigte gemeinsam mit der Gouverneurin von Michigan Gretchen Whitmer, seinem Corona-Koordinator Jeff Zientsto und Albert Bourla, dem Vorstandsvorsitzenden von Pfizer die Impfstofffabrik Pfizers bei Kalamazoo (Michigan). Danach erklärte Biden, dass Impfstoffe sicher seien und hob hervor wie wichtig es sei, dass jeder sich impfen ließe. Er wisse aber, dass es zwei verschiedene Dinge seien Impfstoffe zur Verfügung zu haben und sie in die Arme der Bevölkerung zu bekommen. Während die Impfstoffauslieferung durch schweres Winterwetter behindert wurde, versicherte Biden, dass seine Regierung alles tue, um die Krise zu beenden. Er könne aber keine Datum nennen, wenn die USA zur Normalität zurückkehren würden. Er hoffe aber zu Weihnachten oder Ende des Jahres würde es soweit sein.[344]

Das Winterwetter hatte in dieser Woche zu erheblichen Verzögerungen bei der Auslieferung von Impfstoffen in etwa der Hälfte aller Bundesstaaten geführt. Andy Slavitt, führender Berater im Weißen Haus für die Corona-Politik, erklärte gegenüber der Presse, dass die mit der Auslieferung betrauten Unternehmen UPS und FedEx die Rückstände unter anderem durch Sonnabendauslieferungen aufholen würden.[345]

Gegenüber dem Sportsender ESPN äußerte sich Anthony Fauci vorsichtig optimistisch, dass die Major League Baseball eine volle Baseball-Saison vor Publikum haben könne, falls die Fallzahlen weitersinken täten. Es würde aber wohl Regulierungen geben, wie eine Maskenpflicht, Abstandsvorschriften und Kapazitätsbegrenzungen.[346]

  • Idaho: Die Gesundheitsbehörden teilten mit, dass erstmals ein Fall der Infektion mit der Coronavariante B.1.351 festgestellt worden war. Ein Mann im Südwesten des Bundesstaates war mit der erstmals 2020 in Südafrika identifizierten Variante diagnostiziert worden. Die Behörden gingen davon aus, dass er sich auf einer kürzlichen Auslandsreise infiziert hatte.[347]
  • Kalifornien: Der Oakley Union Elementary School District im Contra Costa County teilte mit, dass alle Mitglieder des Schulausschusses (School Board) zurückgetreten waren. Der Ausschuss hatte sich zwei Tage zuvor in einer öffentlichen Videokonferenz getroffen, von der die Ausschussmitglieder ausgingen, sie sei nicht öffentlich. In der Sitzung äußerten sich Mitglieder abfällig über Eltern, die eine Öffnung der Schulen des Distriktes anstrebten. Die Konferenz war aufgezeichnet und auf Youtube veröffentlicht worden.[348]

20. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kalifornien: Die Lehrergewerkschaft United Teachers Los Angeles führte unter Beteiligung von Eltern und Schülern eine Autokarawane in Downtown Los Angeles durch. Diese Demonstration richtete sich gegen Schulöffnungen in der Pandemie.[349]

21. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vereinigten Staaten verzeichneten nach den Daten der Johns Hopkins University an diesem Sonntag erstmals über 28 Millionen COVID-19-Infektionen seit dem Ausbruch der Pandemie in den Vereinigten Staaten. Bis dahin waren Über 59 Millionen Impfdosen verabreicht worden und 41,9 Millionen US-Amerikaner zumindest erstmals geimpft worden, über 17 Millionen hatten auch die zweite Impfspritze erhalten.[350]

Anthony Fauci gab an diesem Sonntagvormittag Interviews. Gegenüber Dana Bash in der CNN-Sendung State of the Union bezeichnete er den nahenden Meilenstein von einer halben Million Toten als entsetzlich. Die Vereinigten Staaten seien seit 102 Jahren, seit der Spanischen Grippe 1918, mit keiner solch schrecklichen Situation konfrontiert worden. Man werde noch in Jahrzehnten von der Erreichung des Meilensteines sprechen. Deshalb sei es wichtig die angeratenen Vorbeugemaßnahmen zu ergreifen, damit es nicht schlimmer werde. Er räumte aber ein, dass die Zahlen zurückgingen. Auf NBC sagte Fauci in der Sendung Meet the Press zum Moderator Chuck Todd, dass die Zahlen stark abrutschten. Aber sie seien noch immer auf einem hohen Niveau.[351] Der ehemalige Direktor der FDA Scott Gottlieb äußerte sich optimistischer in der Sendung Face the Nation auf CBS News. Er sagte, dass er erwarte, dass sich der Rückgang fortsetze. Der Effekt der Herdenimmunität könne bereits bei Infektion oder Impfung von 40% der Bevölkerung eintreten. Der Wert sei in Teilen der Vereinigten Staaten bereits erreicht.[352]

  • New York: Gouverneur Andrew Cuomo teilte mit, dass die erstmals im Dezember 2020 in Südafrika beobachtete SARS-CoV-2-Mutation B.1.351 nun erstmals auch bei einem Bewohner des Bundesstaates New York festgestellt worden war. Der Mann aus dem Nassau County auf Long Island war kürzlich verreist gewesen.[353]

22. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vereinigten Staaten überschritten die Marke von 500.000 zu betrauernden Opfern der COVID-19-Pandemie. Sie wiesen damit etwa doppelt soviele Tote aus wie das zweitplatzierte Brasilien.[354] Präsident Biden ordnete an die Fahnen an Bundesgebäuden auf Halbmast zu setzen und rief zu einer Schweigeminute zum Sonnenuntergang auf.[355] In einer Rede im Rahmen einer Trauerzeremonie am Weißen Haus mit Kerzen griff er auf eigene Erfahrungen mit dem Verlust geliebter Angehöriger zurück. Er sagte, die Vereinigten Staaten sollten nicht taub gegenüber der Trauer werden.[356]

Prãsident Biden kündigte Änderungen am Paycheck Protection Program (PPP) zugunsten kleinerer Unternehmen an. So wurde ein Zeitraum von zwei Wochen festgesetzt, indem nur Unternehmen mit 20 oder weniger Angestellten Kreditanträge stellen können. Die Vergabeformel wurde zugunsten von Einzelunternehmen geändert.[357]

23. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während eines Runden Tisches mit afroamerikanischen Beschäftigten in essentiellen Bereichen kündigte Präsident Biden an, dass die Regierung plane Millionen von Masken an Haushalte zu versenden. Der für die Logistik zuständige General stellte gegen Reportern später klar, dass noch nicht geplant sei Masken an alle US-Amerikaner zu senden. Es sollten zunächst Gesichtsmasken an besonders betroffene Gruppen gesandt werden.[358]

Jerome Powell, der Vorsitzende der Federal Reserve Bank, wurde vor dem Banken-Ausschuss des Senats angehört. Er sagte aus, dass die US-Wirtschaft sich relativ schnell erholen könne, falls die Pandemie unter Kontrolle gebracht würde. Der Arbeitsmarkt, vor allem in den besonders hart betroffenen Dienstleistungsbereich und im Gastgewerbe, würde länger benötigen. Hinsichtlich des von Präsident Biden geplanten 1,9-Billionen-Dollar-Stimulus-Pakets hielt er sich zurück mit Aussagen dazu, wie viel Stimulierung die Wirtschaft brauche. Bezüglich Sorgen einer durch Stimmuluszahlungen verursachten Inflation sagte Powell, dass die derzeitige Inflationsrate deutlich unterhalb des Zielwertes von 2% sei. Falls die Marke überschritten würde, habe die Zentralbank genug Möglichkeiten die Geldentwertung in den Griff zu bekommen.[359]

  • Alaska: Bei einem Bewohner von Anchorage wurde die Variante P.1 des SARS-CoV-2-Virus festgestellt. Die infizierte Person war früher im Februar an COVID-19 erkrankt. Es waren keine Reisen des Patienten bekannt. Alaska war damit der fünfte US-Bundesstaat, in dem diese erstmals in Brasilien beobachtete Variante registriert wurde.[360]
  • New York: Forscher veröffentlichten zwei unabhängige Studien[361][362] dass eine neue Mutation oder Variante, B.1.526 nachgewiesen wurde. Sie war von Dezember bis in den Februar beobachtet worden und machte zum Veröffentlichungszeitpunkt bereit. 12,6% aller Proben aus. Die Variante war in verschiedenen Stadtteilen New York Citys und mittlerweile im Nordosten der Vereinigten Staaten nachweisbar. B.1.526 wies Merkmale auf, die auf die Möglichkeit der teilweisen Umgehbarkeit der Immunabwehr und eine geringere Wirksamkeit Antikörpertherapien hindeuteten. Entstehungsort war vermutlich New York.[363]
  • Washington: Im Bundesstaat Washington wurde im King County ein Fall einer Infektion mit der SARS-CoV-2-Variante B.1.351 festgestellt. Diese erstmals in Südafrika identifizierte Mutation wurde an der University of Washington durch Gen-Sequenzierung gefunden.[364]

24. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsident Biden hob die Blockade des Erteilens von Green Cards für Familienangehörigen von US-Amerikanern und in der Green-Card-Lotterie, sowie von Arbeitsvisa für Hochqualifizierte auf. Sein Vorgänger hatte diese Blockade mit dem Schutz vorer Pandemie und den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt begründet. Biden begründete seine Anordnung damit, dass die Interessen der Vereinigten Staaten die Anwerbemöglichkeit von Hochqualifizierten erforderten.[365]

CDC-Direktorin Walensky warnte vor der National Academy of Medicine und der American Public Health Association vor Virus-Varianten. Die Varianten könnten jüngste Fortschritte rückgängig machen und alle Bemühungen untergraben. Da Varianten wahrscheinlicher würden, je mehr Menschen sich ansteckten, wäre eine weltweite Bekämpfung notwendig. Unabhängig davon, ob man internationale Zusammenarbeit möge oder nicht.[366]

Die Food and Drug Administration (FDA) stellte an diesem Mittwoch die Ergebnisse der Untersuchung des von Johnson & Johnson enteickelten SARS-CoV-Impfstoffes vor. Die FDA bewertete den Wirkstoff als wirksam und dicher. Es sei eine Wirksamkeit von 66,9% nach mindestens 14 Tagen und von 66,1% nach mindestens 28 Tagen nachgewiesen worden. Gegen die neue Variante B.1.351, die erstmals 2020 in Südafrika festgestellt worden war, schützte der Impfstoff noch zu 64%. Die Ergebnisse wurden an das unabhängig besetzte Vaccines and Related Biological Products Advisory Committee weitergeleitet, welches sich am Freitag treffen sollte.[367]

25. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Arbeitsministerium setzte eine Executive Order Präsident Bidens um. In der erlassenen Richtlinie wurde es Arbeitslosen erlaubt, dass sie angebotene Arbeit wegen COVID-19-Ansteckungsgefahren ablehnen durften ohne Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung zu verlieren.[368]

Ein Bundesrichter in Osttexas urteilte, dass das von der Seuchenschutzbehörde CDC 2020 angeordnete Moratorium von Zwangsräumungen von Wohnraum verfassungswidrig sei. Eine derartige Anordnung sei weder während der Spanischen-Grippe-Epidemie 1918, noch während der Weltwirtschaftskrise angeordnet worden. Die Bundesbehörden hätten keine Zuständigkeit für derartige Maßnahmen.[369]

Der wöchentliche Bericht des Arbeitsministeriums zur Lage am Arbeitsmarkt wies 730.000 Neuanträge auf Arbeitslosenunterstützung für die am 20. Februar 2021 endende Woche aus. Dies war zum einen niedriger als die Antragszahl in der Vorwoche und zum anderen niedriger als die 845.000 prognostizierten Anträge. Zurückgeführt wurde dieser Rückgang zum Teil auf das in Teilen der USA herrschenden schweren Winterwetters. Es war die niedrigste Zahl von Anträgen seit dem 28. November 2020. Die Anzahl fortlaufender Anträge war um 101.000 auf etwa 4,2 Millionen zurückgegangen, der niedrigste Wert seit dem 21. März 2020. Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosenunterstützung bewegte sich aber noch immer deutlich über den Werten vor der Pandemie. Gestiegen waren Anträge auf Unterstützung aus dem Pandemic Unemployment Assistance Program. 964.000 Personen hatten aus diesem Programm Unterstützung beantragt.[370]

26. Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten beschloss mit 219 zu 212 Stimmen das von Präsident Biden befürwortete Corona-Entlastungsgesetz. Das 1,9 Billionen Dollar teuere Gesetz musste nun noch vom Senat der Vereinigten Staaten beschlossen und von Biden ausgefertigt werden.[371]

In Orlando (Florida) begann die Conservative Political Action Conference 2021. Die sonst jährlich im Großraum um Washington, D.C. abgehaltene Veranstaltung war nach Florida verlegt worden, nachdem vom Gouverneur von Maryland, Larry Hogan erlassene Beschränkungen von Großveranstaltung die Abhaltung dort unmöglich gemacht hatten. Es bestanden zwar Regelungen zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Hotelinnenräumen, diese wurden aber nur teilweise befolgt. Der Gouverneur Ron DeSantis von Florida pries in einer Rede dann seinen Bundesstaat als „Insel der Freiheit“ an, wegen der geringen Corona-Beschränkungen. Senator Ted Cruz aus Texas machte in seiner Rede Witze über Masken in Restaurants.[372]

Das Vaccines and Related Biological Products Advisory Committee als unabhängiges Expertengremium der FDA stimmte 22:0, dass der von Johnson & Johnson entwickelte SARS-CoV-2-Impfstoff Ad26.COV2.S als wirksam und sicher im Rahmen einer Notfall-Zulassung genehmigt werden könne.[373] In der Sendung The News with Shepard Smith erklärte ein Vorstandsmitglied von Johnson & Johnson, dass davon auszugehen wäre, dass bis Ende März 20 Millionen Dosen ausgeliefert werden sein würden. Dies würde, da der Impfstoff nur eine Dosis zur vollen Impfung benötige, 20 Millionen Geimpften entsprechen.[374]

Die Leiterin der CDC, Rochelle Walensky, warnte an diesem Freitag, dass die Zahlen an Neufällen seit dem Höhepunkt im Januar 2021 stark zurückgegangen seien, sich der Rückgang aber abflache. Im Januar hatte es bis zu 250.000 Neufälle am Tag gegeben. Am Donnerstag waren es im Siebentages-Durchschnitt 73.376 Fälle am Tag. Dies war allerdings ein leichter Anstieg im Vergleich zur Vorwoche. Walensky wies darauf hin, dass sich sowohl die Zahl der Neufälle, der Hospitalisierungen, wie auch der Todesfälle auf einem hohen Niveau befänden. Die Abflachung des Rückgangs könne auf die neueren Virus-Varianten zurückführbar sein. Die erstmals in Großbritannien entdeckte Variante B.1.1.7 machte mittlerweile 10% der Fälle in den USA aus, vor ein paar Wochen war es noch 1% gewesen. Es sei nicht die Zeit mit den Bemühungen nachzulassen und Beschränkungen durch die Bundesstaaten zurückzurollen.[375]

Die USS San Diego und die USS Philippine Sea wurden wegen COVID-19-Ausbrüchen an Bord in den Hafen von Bahrain befohlen.[376]

Es wurde eine Untersuchung der National Basketball Association bekannt. Die Nachforschungen betrafen den Verdacht, dass Jeremy Lin von den Santa Cruz Warriors auf dem Spielfeld als "Coronavirus" bezeichnet worden sein soll.[377]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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  28. Rachel Sharp , Nancy Pelosi's $5m San Francisco home is VANDALIZED with red paint, a pig's head and a spray-painted message about $2,000 checks as Democrats battle Republicans over stimulus payments, Daily Mail vom 2. Januar 2020.
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