Chronik des Kriegs in Nahost seit 2023
Die Chronik des Kriegs in Nahost seit 2023 dokumentiert die Entwicklungen im seit Oktober 2023 laufenden Gazakrieg ebenso wie die Entwicklung des bewaffneten Konflikts zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah seit August 2024, inklusive der israelischen Bodenoffensive im Südlibanon ab Oktober 2024 und dem Krieg zwischen Israel und dem Iran im Juni 2025. Der zeitliche Ablauf des israelisch-palästinensischen Konflikts wird in der Chronologie des israelisch-palästinensischen Konflikts dokumentiert.
Teilchroniken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Chronik des Kriegs in Israel und Gaza, Oktober und November 2023
- Chronik des Kriegs in Israel und Gaza, Dezember 2023 und Januar 2024
- Chronik des Kriegs in Israel und Gaza, Februar und März 2024
- Chronik des Kriegs in Israel und Gaza, April und Mai 2024
- Chronik des Kriegs in Israel und Gaza, Juni und Juli 2024
- Chronik des Kriegs in Nahost, August und September 2024
- Chronik des Kriegs in Nahost, Oktober und November 2024
- Chronik des Kriegs in Nahost, Dezember 2024 und Januar 2025
- Chronik des Kriegs in Nahost, Februar und März 2025
- Chronik des Kriegs in Nahost, April und Mai 2025
- Chronik des Kriegs in Nahost, Juni und Juli 2025
- Chronik des Kriegs in Nahost, August und September 2025
Oktober 2025
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die IDF enterte die meisten Schiffe der Globalen Sumud-Flottille vor der Küste von Gaza in internationalen Gewässern. Die IDF nahm die rund 500 Aktivisten, darunter Parlamentarier, Anwälte und Greta Thunberg fest. Die Globale Sumud-Flottille war Ende August in Barcelona gestartet, um nach eigenen Angaben Medikamente und Lebensmittel nach Gaza zu bringen. Von den etwa 40 zivilen Schiffen der Globalen Sumud-Flottille konnten zwei Schiffe nach Norden abdrehen und ein Nachzügler befand sich zum Zeitpunkt der Enterung noch weit entfernt. In Italien und Kolumbien kam es zu Protesten. Die größte italienische Gewerkschaft rief für Freitag zu einem Generalstreik auf. In Kolumbien verwies der Präsident Gustavo Petro die gesamte diplomatische Vertretung Israels des Landes und kündigte das Freihandelsabkommen mit Israel auf. Die türkische Regierung sprach von einem Terrorakt. Die Staatsanwaltschaft in Istanbul nahm Ermittlungen wegen der Festnahme von 24 türkischen Staatsbürgern auf.[1]
3. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]US-Präsident Donald Trump veröffentlichte eine Erklärung auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. Darin hieß es: „Aufgrund der soeben veröffentlichten Erklärung der Hamas glaube ich, dass sie zu einem dauerhaften FRIEDEN bereit sind. Israel muss die Bombardierung des Gazastreifens unverzüglich einstellen, damit wir die Geiseln sicher und schnell herausbekommen können! Derzeit ist es viel zu gefährlich, dies zu tun. Wir befinden uns bereits in Gesprächen über die auszuarbeitenden Details. Hier geht es nicht nur um den Gazastreifen, sondern um den lang ersehnten FRIEDEN im Nahen Osten.“ Die Hamas hatte sich zuvor bereit erklärt, alle israelischen Geiseln freizulassen, über einige Aspekte des von Trump am 29. September vorgelegten Friedensplans wolle man noch weitere Verhandlungsgespräche führen.[2]
4. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aus Otranto brachen türkische Aktivisten mit der Freedom Flotilla mit elf Schiffen der türkischen Hilfsorganisation IHH nach Gaza auf. An Bord befanden sich auch drei Mitglieder des türkischen Parlaments, Gesundheitsexperten und Medienvertreter.[3]
8. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die IDF stoppte alle neun Schiffe eines Zusammenschlusses der Organisationen Freedom Flotilla und Thousand Madleens etwa 120 Seemeilen vor Gaza in internationalen Gewässern. Soldaten enterten die Schiffe und nahmen die etwa 150 Menschen aus 30 Ländern fest. Das Entern eines der Boote wurde live übertragen.[4]
9. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hamas erhielt eigenen Angaben zufolge Garantien von der US-Regierung und Vermittlern und verkündete das Ende des Krieges. Wie Chalil Al-Haja, ein im Exil lebender Führer der Terrororganisation, mitteilte, trete nun ein „dauerhafter Waffenstillstand“ in Kraft. Zuvor habe es entsprechende Zusicherungen gegeben: „Wir haben Garantien von den Vermittlern und der US-Regierung erhalten und alle haben bestätigt, dass der Krieg vollständig vorbei ist“, sagte Al-Haja. Die Vereinbarung umfasse auch die Öffnung des Grenzübergangs Rafah in beide Richtungen. Zudem sollten inhaftierte palästinensische Frauen und Kinder freigelassen werden, sagte er. Ebenfalls freigelassen werden sollten 250 Palästinenser, die in Israel zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt wurden,[5] und 1722 Gaza-Bewohner, die in Israel inhaftiert (1411) oder in militärischen Einrichtungen festgehalten würden (311), ohne in den Angriff am 7. Oktober involviert gewesen zu sein. Auch die Leichen von 360 „gazäischen Terroristen“ sollten freigegeben werden.[6] Die vorläufige Einigung sah die Freilassung der restlichen 48 israelischen Geiseln und einen schrittweisen Rückzug des israelischen Militärs aus dem Gazastreifen vor. Nach einer Einigung des israelischen Kabinetts sollte innerhalb von 24 Stunden eine Waffenruhe in Kraft treten, in den folgenden 72 Stunden sollten die Geiseln freikommen.[5] Die ersten israelischen Truppen haben sich Medienberichten zufolge in der Nacht zum 10. Oktober aus dem Gazastreifen zurückgezogen.[7]
10. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 12 Uhr mittags (Ortszeit) trat die Waffenruhe aus dem Gaza-Plan von US-Präsident Donald Trump zwischen Israel und der islamistischen Hamas in Kraft, teilte ein israelischer Militärsprecher mit.[8] Truppen der israelischen Armee begannen, sich entlang der aktualisierten Einsatzlinien zu positionieren, um sich auf das Waffenstillstandsabkommen und die Rückkehr der Geiseln vorzubereiten.[7]
12. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine Sprecherin von Premierminister Netanjahu erklärte, Israel werde mit der Freilassung palästinensischer Gefangener beginnen, „sobald Israel die Bestätigung hat, dass alle Geiseln, die morgen freigelassen werden sollen, die Grenze nach Israel passiert haben“.[9]
13. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die überlebenden Geiseln der Hamas wurden an Israel übergeben, darunter auch vier mit deutscher Staatsangehörigkeit. Die meisten Hinterbliebenen verstorbener Geiseln warteten weiterhin auf eine Leichenübergabe. Es wurden zunächst vier der 28 Leichname übergeben. Nach Angaben der israelischen Regierung wurde ein internationales Gremium eingerichtet, um die sterblichen Überreste der Geiseln im Gazastreifen ausfindig zu machen, falls sie nicht übergeben werden sollten. Im Gegenzug für die Freilassung der 20 noch lebenden Geiseln hat Israel nach eigenen Angaben mehr als 1.900 palästinensische Häftlinge aus Gefängnissen entlassen.[10]
15. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis zum 15. Oktober exekutierte die Hamas 30 mutmaßliche Gangmitglieder öffentlich und verbreitete Videos davon. US-Präsident Trump lobte dies. Es ist fraglich, ob Trumps Feststellung zu den Exekutionen im Gazastreifen stimmte, denn bisher ist ungewiss, wen die Hamaskämpfer tatsächlich erschossen haben. Es ist ebenso möglich, dass mit den Erschießungen ein Exempel statuiert werden sollte, um Proteste gegen die Hamas, die es bereits gab, schon im Keim zu ersticken.[11]
18. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das von der Hamas geführte Gesundheitsministerium teilte mit, dass die Leichen von 29 Menschen in den letzten 48 Stunden in Krankenhäusern in ganz Gaza eingetroffen seien. Damit habe sich die Zahl der palästinensischen Todesopfer in Gaza auf 68.116 erhöht.[12] Fünfzehn Leichen von Palästinensern wurden von Israel im Gazastreifen übergeben.[13]
19. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Israel und die Hamas warfen einander vor, die Waffenruhe gebrochen zu haben. Israel meldete zwei tote Soldaten nach einem Panzerfaust-Angriff im Süden des Gazastreifens, angeblich durch die Hamas. Diese wiederum bestritt, am Angriff beteiligt gewesen zu sei. Im Norden des Gazastreifens tötete die IDF bewaffnete Palästinenser. Die israelische Luftwaffe bombardierte angebliche Hamas-Ziele. Nach Angaben von Krankenhäusern wurden 14 Palästinenser getötet. Israel stoppte – laut Angaben aus Sicherheitskreisen – die Lieferung humanitärer Hilfsgüter in den Gazastreifen. Der Finanzminister Bezalel Smotrich forderte auf X Krieg. Am Abend teilte Israels Militär mit, die Waffenruhe werde wieder eingehalten.[14][15] Um 16:30 Uhr Ortszeit traf eine Rakete den Standort der Medienproduktionsfirma Palestine Media Production, die mit dem ZDF zusammenarbeitet. Dabei wurde ein Mitarbeiter des Unternehmens und der achtjährige Sohn eines Mitarbeiters getötet. Zudem wurde ein weiterer Mitarbeiter verletzt und mehrere Fahrzeuge des Unternehmens wurden zerstört. Die israelische Armee wollte den Vorfall auf Nachfrage des ZDF prüfen.[16]
22. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Internationale Gerichtshof erklärte in einem Rechtsgutachten, Israel sei dazu verpflichtet, ausreichende Hilfslieferungen in den Gazastreifen zu lassen und hierzu mit dem Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) zusammenzuarbeiten. Israels UN-Botschafter Danny Danon bezeichnete das Gutachten als „beschämend“. „Sie werfen Israel vor, nicht mit Uno-Organen zusammenzuarbeiten […] Sie sollten sich selbst Vorwürfe machen. Diese Organe sind zu Brutstätten für Terroristen geworden. Nehmen Sie zum Beispiel die UNRWA […] eine Organisation, die die Hamas jahrelang unterstützt hat.“ Das aus elf Richtern bestehende Gremium des IGH erklärte, Israel habe seine Behauptung, UNRWA sei von der Hamas unterwandert, nicht substanziiert. Das Rechtsgutachten ist nicht bindend, hat aber ein erhebliches moralisches und diplomatisches Gewicht. Israel kündigte an, es werde die Zusammenarbeit mit UNRWA verweigern.[17][18]
23. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die BBC berichtete basierend auf Videos und Satellitenbildern, die von israelischen Truppen zur Sichtbarmachung der vereinbarten Rückzugslinie („gelbe Linie“) aufgestellte Markierungen lägen „Hunderte von Metern tiefer im Gazastreifen als die erwartete Rückzugslinie“. Von der BBC befragte Experten, darunter Andreas Krieg vom King’s College London, sprachen von einer Puffer- oder Kill-Zone, einem durch die Markierungen definierten „Niemandsland“, in dem dann auf jeden geschossen würde. Die israelischen Streitkräfte hatten sich bereit erklärt, sich in der ersten Phase des Waffenstillstands auf eine Grenze zurückzuziehen, die im Norden, Süden und Osten des Gazastreifens verläuft. Diese Grenze wurde auf den vom Militär veröffentlichten Karten durch eine gelbe Linie markiert.[19][20][21]
27. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das ZDF bestätigte, dass der am 19. Oktober bei einem israelischen Luftangriff getötete Mitarbeiter der Partnerfirma Palestine Media Production (PMP), der Ingenieur Ahmed Asad Muhammad Abu Matar, der Terrororganisation Hamas angehört hatte. Nach dem Luftschlag hatten israelische Militärkreise erklärt, Abu Matar sei kein ziviles Opfer gewesen, sondern Kommandeur der Hamas. Nachdem das ZDF nach dem Angriff das israelische Vorgehen gegen angeblich unbeteiligte Medienschaffende kritisiert hatte, kündigte der Sender aufgrund der neuen Erkenntnisse an, die seit 1996 bestehende Zusammenarbeit mit der in Gaza ansässigen Produktionsfirma PMP „bis auf Weiteres einzustellen“.[22][23]
28. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ordnete neue Luftangriffe auf den Gazastreifen an. Augenzeugen berichten von Explosionen und Panzerfeuer in Gaza-Stadt und Deir al-Balah. Die Ankündigung der Angriffe erfolgte, kurz nachdem Israel erklärt hatte, die Hamas habe auf israelische Streitkräfte im südlichen Gazastreifen gefeuert. Beide Seiten warfen einander Verletzungen des Waffenstillstands vor. Wegen der verzögerten Rückgabe toter Geiseln an Israel hatten Spannungen zuletzt zugenommen.[24][25]
29. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei israelischen Luftangriffen wurden über Nacht mindestens 104 Palästinenser getötet, darunter laut dem Zivilschutz in Gaza auch mehrere Dutzend Kinder. Die Opferzahlen wurden von Agence France-Presse (AFP) durch eine Auswertung der Berichte von Medizinern aus fünf Krankenhäusern in Gaza, die die Toten und Verletzten aufgenommen hatten, bestätigt. Stunden später fand in Beit Lahiya im Norden des Gazastreifens ein weiterer Angriff statt. Dieser habe einem Waffenlager gegolten, ließen die israelischen Streitkräfte verlauten. Das Al-Schifa-Krankenhaus meldete zwei Tote.[26][27]
31. Oktober
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Israels oberste Militärstaatsanwältin Yifat Tomer-Yerushalmi trat von ihrem Amt zurück. Damit übernahm sie Verantwortung für ein geleaktes Video aus dem Gefängnis Sde Teiman, das mutmaßlich die Folterung eines Palästinensers zeigte. Sie habe die Veröffentlichung gutgeheißen, um „der falschen Propaganda gegen die Militärjustizbehörde entgegenzutreten […] Es ist unsere Pflicht, jedem begründeten Verdacht auf Gewalt gegen einen Häftling nachzugehen.“ Sie bedauerte, dass der Grundsatz, „Maßnahmen […], die selbst gegen die abscheulichsten Gefangenen niemals ergriffen werden dürfen“, keine generelle Anerkennung mehr finde. Rechte Politiker hatten das Video als Fälschung bezeichnet. Premierminister Netanjahu nannte die Veröffentlichung den „möglicherweise schlimmsten Anschlag“ auf Israels Image seit der Staatsgründung. Tomer-Yerushalmi war in der Folge massiven Anfeindungen ausgesetzt, sie verschwand kurzzeitig und es wurden Befürchtungen über einen Selbstmord laut.[28][29]
November 2025
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]3. November
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die zurückgetretene Militärstaatsanwältin Yifat Tomer-Yerushalmi und ihr früherer Stellvertreter wurden festgenommen. Ihnen wurde vorgeworfen, ein Ermittlungsverfahren behindert, Informationen durchgestochen und andere schwere Straftaten begangen zu haben.[28][29][30]
7. November
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die türkische Justiz erließ Haftbefehle gegen 37 israelische Beamte, darunter Premierminister Netanjahu, Verteidigungsminister Israel Katz, Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir, Generalstabschef Herzi Halevi, Generalstabschef Eyal Zamir und Marinekommandant David Saar Salama. Ihnen wurden Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gazastreifen vorgeworfen. Außerdem sollen sie Angriffe auf die Globale Sumud-Flottille in internationalen Gewässern angeordnet haben, die humanitäre Hilfe in den abgeriegelten Gazastreifen transportierte.[31][32][33]
14. November
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Guardian berichtete, die USA planten eine langfristige Aufteilung des Gazastreifens in eine „grüne Zone“ unter israelischer und internationaler Militärkontrolle, in der der Wiederaufbau beginnen, und eine „rote Zone“, die in Trümmern liegen bleiben solle. Ausländische Streitkräfte sollten demnach zunächst gemeinsam mit israelischen Soldaten im Osten des Gazastreifens stationiert werden, wodurch der zerstörte Streifen durch die derzeit von Israel kontrollierte „gelbe Linie“ geteilt bleiben würde, wie aus dem Guardian vorliegenden US-Militärplanungsdokumenten und weiteren Quellen hervorgehen soll. Die „rote Zone“ sei derzeit Aufenthaltsort fast der gesamten palästinensischen Bevölkerung. Erst nach größeren Fortschritten im Wiederaufbau in der „grünen Zone“ sei damit zu rechnen, dass palästinensische Zivilisten dorthin ziehen könnten, sagte ein US-Beamter.[34][35]
17. November
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen billigte US-Präsident Trumps Friedensplan für Gaza: Die Resolution fordert die Entsendung einer internationalen Stabilisierungstruppe, die den Gazastreifen entmilitarisieren und verwalten soll. Der Vorschlag sieht auch ein nicht näher definiertes „Board of Peace“ (deutsch: Friedensrat) vor, das die Umsetzung des 20-Punkte-Plans überwachen soll. Wenn die Palästinensische Autonomiebehörde zufriedenstellende Reformen durchführe und der Wiederaufbau voranschreite, könnten zudem „die Voraussetzungen für einen glaubwürdigen Weg zur Selbstbestimmung und Staatlichkeit der Palästinenser gegeben sein“ – so ein Passus, den die USA auf Drängen muslimischer Staaten aufnahm.
Die Resolution wurde mit 13 Ja-Stimmen ohne Nein angenommen; Russland und China, die beide ihr Veto hätten einlegen können, enthielten sich – offenbar beeinflusst durch die Unterstützung der Resolution durch arabische und muslimische Staaten: Ägypten, Jordanien, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Indonesien und die Türkei sowie die Sicherheitsratsmitglieder Algerien und Pakistan.
Israels Premierminister Netanjahu erklärte unmittelbar nach der Abstimmung, Israel werde auf keinen Fall einen palästinensischen Staat akzeptieren; die Hamas erklärte indes, sie werde ihre Waffen nicht abgeben.[36][37]
22. November
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei erneuten israelischen Angriffen wurden im Gazastreifen nach Angaben örtlicher Krankenhäuser mehr als 20 Menschen getötet und über 50 weitere verletzt.[38]
23. November
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als Folge eines Expertenberichtes der IDF kam es zu Sanktionen gegen mehrere hohe Militärs. Der bereits im Ruhestand befindliche frühere Geheimdienstchef der Armee Aharon Haliva, der frühere Leiter der Einsatzdirektion Oded Basjuk und der Kommandeur der Militärregion Süd General Jaron Finkelman wurden aus dem Reservekader entfernt. Disziplinarische Strafen wurden gegen zehn weitere hohe Offiziere, darunter Luftwaffenchef Tomer Bar und Marinechef David Saar Salma, verhängt. Sie werden mitverantwortlich gemacht, den Hamas-Angriff nicht verhindert zu haben. Trotz sehr guter Informationslage sei der Militärgeheimdienst nicht in der Lage gewesen, vor dem Angriff zu warnen. Der Bericht sieht eine langjährige systematische und organisatorische Fehlfunktion. Es habe Fehlentscheidungen bei der Truppenstationierung in der Nacht des 7. Oktober gegeben und Missstände in der Befehlskette. Zwischen der Realität und der Wahrnehmung der Armee zur Hamas habe es eine Kluft gegeben.[39]
24. November
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die umstrittene, von den USA und Israel unterstützte Gaza Humanitarian Foundation meldete die Einstellung ihrer Aktivitäten im Gazastreifen.[40]
27. November
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Dschenin im Westjordanland wurden israelische Soldaten dabei gefilmt, wie sie zwei offenbar unbewaffnete palästinensische Männer, die sich ergeben hatten, erschossen. Der Palästinensische Islamische Dschihad erklärte, die Männer seien Mitglieder seiner Al-Quds-Brigaden gewesen. Die israelische Armee kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an; der rechtsextreme israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir verteidigte die Tötung indes: „Terroristen müssen sterben!“, postete er auf X.[41][42]
Amnesty International erklärte, es sei nach wie vor ein Völkermord im Gazastreifen im Gange. „Israel schränkt weiterhin die Einfuhr von Hilfsgütern und die Wiederherstellung von Dienstleistungen, die für das Überleben der Zivilbevölkerung unerlässlich sind, stark ein“, erklärte die Menschenrechtsorganisation. Trotz einer Verringerung des Ausmaßes der Angriffe und einiger begrenzter Verbesserungen habe sich an den Bedingungen, die Israel den Palästinensern im Gazastreifen auferlege, nichts Wesentliches verändert, und es gebe auch keine Anzeichen dafür, dass sich die Absichten Israels geändert hätten.[43]
28. November
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei einem israelischen Angriff auf Beit Dschinn in Syrien wurden mindestens 13 Menschen getötet, darunter laut dem Außenministerium in Damaskus Frauen und Kinder. Israelische Soldaten drangen in das Dorf ein, um Männer festzunehmen. Laut der syrischen Nachrichtenagentur Sana gab es dagegen Protest und die Soldaten schossen auf die Menschen. Die IDF behaupteten, dass die israelischen Soldaten von islamistischen Kämpfern beschossen worden seien. Man habe das Feuer erwidert und auch die Luftwaffe eingesetzt. Verdächtige seien festgenommen und mehrere Extremisten getötet worden.[44]
Die UN-Ausschuss gegen Folter erklärte basierend auf Berichten von israelischen und palästinensischen Menschenrechtsgruppen, es gebe Beweise dafür, dass Israel „de facto eine staatliche Politik organisierter und weit verbreiteter Folter“ gegenüber palästinensischen Inhaftierten betreibe.[45][46][47]
29. November
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mitarbeiter des Nasser-Krankenhauses meldeten, bei einem israelischen Drohnenangriff in Bani Suheila im südlichen Gazastreifen seien zwei Brüder im Alter von 8 und 11 Jahren getötet worden. Das von der Hamas geführte Gesundheitsministerium meldete, die Anzahl der statistisch von ihm erfassten palästinensischen Toten habe nun 70.000 überschritten. Die Zahl der Opfer sei seit Inkrafttreten der jüngsten Waffenruhe am 10. Oktober weiter gestiegen. Israel führe weiterhin Angriffe als Reaktion auf angebliche Verstöße gegen die Waffenruhe durch, und aus den Trümmern würden Leichen aus früheren Kriegsphasen geborgen. Nach Angaben des von der Hamas geführte Gesundheitsministeriums belief sich die Zahl der palästinensischen Opfer mittlerweile auf 70.100, darunter mindestens 352 seit Beginn der Waffenruhe getötete Menschen. Die Behörde untersteht der Hamas-Regierung. Sie ist mit medizinischem Fachpersonal besetzt und führt detaillierte Aufzeichnungen, die von der internationalen Gemeinschaft allgemein als zuverlässig angesehen werden. Die Zahlen unterscheiden nicht zwischen Zivilisten und Kämpfern.[48][49] Einer Schätzung des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock zufolge liegt die wahre Anzahl der in den ersten zwei Jahren des Kriegs durch Waffengewalt im Gazastreifen getöteten Menschen in Wirklichkeit wesentlich höher, zwischen 99.997 und 125.915, die mittlere Schätzung der Forscher beträgt 112.069 Menschen.[50]
30. November
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das israelische Militär meldete, es habe im Laufe der letzten Woche über 40 noch in Tunneln in Rafah verschanzte Hamas-Kämpfer getötet, darunter den Sohn des hochrangigen Hamas-Funktionärs Ghazi Hamad. Laut Hamas-Schätzungen sollten sich in den Tunneln in Rafah noch etwa 60 bis 80 bewaffnete Hamas-Mitglieder befinden. Verhandlungen über ihre Forderung nach freiem Geleit in den westlichen Teil des Gazastreifens waren laut israelischen Medien erfolglos geblieben.[48][51][52]
Dezember 2025
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]3. Dezember
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die für die zivilen Angelegenheiten in den palästinensischen Gebieten zuständige Behörde des israelischen Verteidigungsministeriums Coordinator of Government Activities in the Territories erklärte, es werde in den kommenden Tagen den Grenzübergang in Rafah nach Ägypten wieder öffnen.[53]
Die Übergabe der letzten beiden noch im Gazastreifen befindlichen Geiseln verzögerte sich erneut. Israel erklärte, am Vortag von der Hamas überstellte sterbliche Überreste ließen sich keiner der beiden letzten noch ausstehenden toten Geiseln – es handelt sich um einen israelischen Polizisten und einen thailändischen Landarbeiter – zuordnen. Die Übergabe aller lebenden und toten Geiseln war als Vorbedingung für die nächste Phase des Trump-Friedensplans vereinbart worden. Israel hatte der Hamas schon mehrmals vorgeworfen, den Prozess zu verzögern; die Hamas erklärte, in den Trümmern des Gazastreifens liegende Leichen seien schwer zu erreichen.[54]
Die israelische Internetzeitung The Times of Israel meldete, bei Kämpfen mit den in Rafah abgeschnittenen Hamas-Terroristen seien fünf Soldaten verletzt worden. Bei einem israelischen Vergeltungsschlag in Chan Yunis wurden laut Zivilschutzbehörde von Gaza mindestens sechs Menschen getötet, darunter zwei Kinder.[55][56]
7. Dezember
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Während eines Truppenbesuchs im nördlichen Gazastreifen sagte Israels Generalstabschef Eyal Zamir, die sogenannte „Gelbe Linie“ sei eine neue Grenze, eine vordere Verteidigungslinie für die israelischen Grenzgemeinden und zugleich eine Angriffslinie. Israel werde nicht zulassen, dass sich die Hamas im Gazastreifen wieder etabliere. Die Gelbe Linie war als Rückzugslinie für die israelische Armee in der ersten Phase von Trumps Friedensplan definiert worden; darauf sollte ein weiterer Rückzug der israelischen Armee folgen. Die „Gelbe Linie“ trennt den Gazastreifen, der über zwei Millionen Einwohner hat und flächenmäßig etwas kleiner als die Stadt Köln ist, in zwei Teile, von denen der etwas größere von der israelischen Armee besetzt ist. Auch in Südsyrien weitete die israelische Armee ihre Truppenpräsenz aus und verlegte Soldaten in die von den Vereinten Nationen kontrollierte Pufferzone, die zwischen den von Israel annektierten Golanhöhen und syrisch kontrolliertem Gebiet eingerichtet worden war.[57][58]
11. Dezember
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Amnesty International veröffentlichte einen umfassenden Bericht zum Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023. In diesem wird umfassend dargestellt, dass die Hamas – und weitere bewaffnete palästinensische Gruppen – bei ihrem Angriff auf den Süden Israels zahlreiche Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hatten. Laut Amnesty gehörte die Mehrheit der Täter zu den Al-Qassam-Brigaden der Hamas. Ferner seien Kämpfer der Al-Quds-Brigaden (Palästinensischer Islamischer Dschihad), der Al-Aqsa-Brigaden (des früheren militärischen Flügels der Fatah) und der Nationalen-Widerstands-Brigade (Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas) sowie mehrere hundert offenbar unkoordiniert agierende Palästinenser in Zivilkleidung beteiligt gewesen. Zudem werde nicht ausgeschlossen, dass weitere Gruppierungen involviert waren. In ihrem Bericht Targeting Civilians – Murder, Hostage-taking and other Violations by Palestinian Armed Groups in Israel and Gaza dokumentierte Amnesty International zudem Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegenüber den Geiseln, die in Gaza festgehalten wurden. Amnesty forderte Israel, die Hamas und die palästinensischen Behörden auf, mit der internationalen Gerichtsbarkeit und sämtlichen Menschenrechtsmechanismen der Vereinten Nationen zusammenzuarbeiten und ihnen den Zugang zu Stätten von mutmaßlichen Verbrechen und zu möglichen Beweisen ermöglichen.[59] Der Bericht kam zu dem Schluss, dass die palästinensischen bewaffneten Gruppen im Rahmen eines systematischen Angriffs gegen die Zivilbevölkerung unmenschliche Handlungen begingen – darunter Mord, „Ausrottung“, Inhaftierung, Verschleppung und Folter sowie Vergewaltigung oder andere Formen sexueller Gewalt vergleichbarer Schwere. Er kam außerdem zu dem Ergebnis, dass die Kämpfer auch die ausdrückliche Anweisung erhalten hatten, Angriffe auf Zivilisten durchzuführen, und widerlegte somit Aussagen von Hamas-Führern, die behauptet hatten, dass ihre Kämpfer lediglich militärische Ziele treffen sollten. Auch Hamas-seitige Behauptungen, viele israelische Zivilisten seien durch israelisches Feuer getötet wurden, wurden in dem Bericht widerlegt; solche Fälle habe es gegeben, sie machten aber nur eine kleine Minderheit aus. Die überwiegende Mehrheit der Opfer sei vorsätzlich von der Hamas und anderen bewaffneten Kämpfern getötet worden.[59][60]
13. Dezember
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Gaza-Stadt wurden der Hamas-Kommandeur Raed Saad und laut palästinensischen Medien drei weitere Menschen bei einem Drohnenangriff auf ein Auto getötet. Saad soll die Operations- und Produktionsabteilungen der Hamas geleitet haben und Chefplaner des Terrorangriffs vom 7. Oktober 2023 gewesen sein. Er hatte davor mehrere Attentatsversuche Israels überlebt. Laut UNO-Angaben werden weiter Hilfsgüter nicht in ausreichendem Maß geliefert. Laut UNRWA steht Ausrüstung für Notunterkünfte für bis zu 1,3 Millionen Menschen bereit, dürfe aber wegen politischen Entscheidungen nicht nach Gaza geliefert werden.[61]
17. Dezember
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Starke Regenfälle führten laut dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) zu Überflutungen und verschärfter Flüchtlingsnot im Gazastreifen. Der von der Hamas kontrollierte Zivilschutz teilte mit, mindestens elf Menschen seien bei Gebäudeeinstürzen ums Leben gekommen, ein Baby sei an Unterkühlung gestorben. Aus UN-Kreisen hieß es, die Habseligkeiten und Unterkünfte von etwa 55.000 Familien seien beschädigt oder zerstört wurden. Weiterhin kämen nicht genug Hilfslieferungen im Gazastreifen an. Amnesty International machte Israels Blockade von Hilfslieferungen für die Katastrophe verantwortlich, die vollkommen vorhersehbar gewesen sei.[62][63]
24. Dezember
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]14 westliche Staaten – Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Island, Irland, Italien, Japan, Kanada, Malta, die Niederlande, Norwegen, Spanien und das Vereinigte Königreich – verurteilten die Genehmigung von 19 neuen israelischen Siedlungen im Westjordanland. Der Schritt verstoße gegen das Völkerrecht und könne die Instabilität der Region weiter erhöhen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung, in der Israel aufgefordert wurde, die Entscheidung rückgängig zu machen.[64][65][66]
31. Dezember
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Israel fordert von internationalen Hilfsorganisationen in Gaza, darunter z. B. Ärzte ohne Grenzen, eine Registrierung ab 1. Januar 2026. Laut israelischen Stellen dient die Registrierungspflicht dazu, „die Beteiligung terroristischer Elemente zu verhindern und die Integrität der humanitären Arbeit zu schützen.“ Dabei müssen sämtliche auch vertrauliche Informationen über ihre palästinensischen Mitarbeiter offengelegt werden. Von Israel nicht akzeptierte Mitarbeiter müssen entlassen werden. 37 internationale Hilfsorganisationen lehnen diese Registrierung als gesetzeswidrig ab. Laut israelischem Außenministerium müssen diese ihre Arbeit bis März endgültig einstellen. Zehn Außenministerien aus Europa sowie Kanada und Japan protestierten dagegen. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, bezeichnete das Vorgehen Israels als „empörend“ und äußerte zudem: „Dies ist der jüngste Fall einer Reihe von unrechtmäßigen Beschränkungen des humanitären Zugangs“.[67]
Januar 2026
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]5. Januar
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die israelische Luftwaffe führte Luftangriffe im Süden und Osten des Libanon aus und griff die Dörfer Kfar Hatta, Ain al-Tineh, al-Manara und Annan an. Laut der libanesischen Nachrichtenagentur NNA soll in al-Manara das Haus des 2024 von Israel getöteten Hamas-Funktionärs Scharhabil Sajed angegriffen worden sein. In Gaza tötete die israelische Luftwaffe mindestens zwei Palästinenser, darunter ein Mädchen.[68]
11. Januar
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]37 Hilfsorganisationen, darunter Ärzte ohne Grenzen, kritisierten, dass Israel ihnen die Lizenz für ihre Arbeit im Gazastreifen entzogen habe. Dies könne schwerwiegende Folgen für die rund zwei Millionen Menschen in dem Gebiet haben.[69]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Israel will Crew der Gaza-Flotte zurückschicken. In: tagesschau.de. Abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Live updates: Trump says Hamas ‘ready for lasting peace’ after group agrees to release hostages. Abgerufen am 3. Oktober 2025 (britisches Englisch).
- ↑ Erdogan schickt türkische „Freiheitsflotte“ nach Gaza. In: fr.de. Abgerufen am 4. Oktober 2025.
- ↑ Redazione di Rainews: Israele sequestra la seconda Flotilla a meno di 140 miglia da Gaza. In: RaiNews. 8. Oktober 2025, abgerufen am 8. Oktober 2025 (italienisch).
- ↑ a b Krieg in Gaza ist laut Hamas und Vermittlern beendet. zeit.de, 9. Oktober 2025.
- ↑ Lazar Berman, Emanuel Fabian, Charlie Summers, Nurit Yohanan, Jacob Magid: Israel publishes list of 250 security prisoners slated for release as part of Gaza deal. In: The Times of Israel. 10. Oktober 2025, abgerufen am 11. Oktober 2025.
- ↑ a b Israels Militär: Feuerpause in Gaza seit Mittag in Kraft. focus.de, 10. Oktober 2025.
- ↑ Israels Militär: Feuerpause seit Mittag in Kraft. sueddeutsche.de, 10. Oktober 2025.
- ↑ Palestinian prisoners to be freed after all Gaza hostages confirmed to be in Israel, says PM’s office. 12. Oktober 2025 (lemonde.fr [abgerufen am 12. Oktober 2025]).
- ↑ Israel nach Geisel-Rückkehr im Freudentaumel. br.de, 13. Oktober 2025.
- ↑ Trump lobt Hamas für Exekutionen von „Gangmitgliedern“. n-tv.de, 15. Oktober 2025.
- ↑ Gaza health ministry says 68,116 Palestinians killed since October 2023. dawn.com, 18. Oktober 2025.
- ↑ Israel returns 15 Palestinian bodies to Gaza: health ministry. dawn.com, 18. Oktober 2025.
- ↑ Israel will Gaza-Waffenruhe wieder einhalten. In: tagesschau.de. Abgerufen am 19. Oktober 2025.
- ↑ Israel bestätigt Angriffe auf Gaza nach Vorwürfen gegen Hamas. In: tagesschau.de. Abgerufen am 19. Oktober 2025.
- ↑ Standort von Produktionsfirma in Gaza von Rakete getroffen. In: presseportal.zdf.de. ZDF, 19. Oktober 2025, abgerufen am 20. Oktober 2025.
- ↑ IGH fordert Hilfslieferungen nach Gaza: Israel darf »Aushungern der Zivilbevölkerung nicht als Kriegsmethode nutzen«. In: Der Spiegel. 22. Oktober 2025, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 22. Oktober 2025]).
- ↑ ICJ says Israel must allow UN aid deliveries to Gaza to meet basic needs. In: BBC. 22. Oktober 2025, abgerufen am 22. Oktober 2025 (britisches Englisch).
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