Chronologie zur Katastrophenhilfe beim Erdbeben in Haiti 2010

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Aufnahme zerstörter Häuser vom 15. Januar

Die Chronologie der Katastrophenhilfe-Maßnahmen beim Erdbeben in Haiti an den dem Beben folgenden Tagen im Januar / Februar 2010 ergänzt den Artikel zum Erdbeben in Haiti 2010, am 12. Januar 2010 um 16:53:10 Uhr Ortszeit, – insbesondere den Absatz Katastrophenhilfe um die tatsächlich vorgenommenen Maßnahmen oder Erfolge/Misserfolge bei den Rettungsarbeiten und dem vorläufigen Wiederaufbau einer Infrastruktur. Der hier verwendete Begriff Katastrophenhilfe zielt darauf ab, den von Naturkatastrophen, Krieg oder Epidemien betroffenen Menschen das kurz- und mittelfristige Überleben zu ermöglichen. Politische Versprechungen oder zwischenstaatliche Verträge sind damit nicht erfasst.

Karte und Zahlen zu den Bezirken Haitis (Départements)[Bearbeiten]

Départements in Haiti

Das Land Haiti auf der Insel Hispaniola gliedert sich in zehn Bezirke. Die Einwohnerzahlen in der folgenden Tabelle beziehen sich auf die Volkszählung vom 7. August 2003.

Nr. Département Fläche in km² Einwohner insgesamt Einwohner je km²
1 Artibonite 4.984 1.175.000 236
2 Centre 3.675 627.000 171
3 Grand'Anse 2.018 345.000 171
4 Nippes 1.219 268.000 220
5 Nord 2.175 875.000 402
6 Nord-Est 1.805 335.000 186
7 Nord-Ouest 2.176 490.000 225
8 Ouest mit Port-au-Prince 4.827 3.637.000 753
9 Sud-Est 2.077 466.000 222
10 Sud 2.794 653.000 234
Haiti gesamt 27.750 8.871.000 320
Quelle: Institut Haïtien de Statistique et d’Informatique

Chronologie Januar[Bearbeiten]

Epizentrum des Erdbebens

12. Januar, Dienstag, Tag 1[Bearbeiten]

Am Dienstag, den 12. Januar 2010

  • um 21:53:10 UTC (16:53:10 Uhr Ortszeit) – Beginn mehrerer Beben westlich von Port-au-Prince
  • In der Nacht graben Ersthelfer in Port-au-Prince und Pétionville mit bloßen Händen nach Überlebenden.[1]
  • Zum Teil sind ganze Gebiete flächendeckend zerstört. Straßen sind unpassierbar (Karten)[2]
  • Das dort stationierte mobile Lazarett der Argentinischen Luftwaffe ist die einzige noch operierende medizinische Einrichtung.[3]
  • Hubschrauber des argentinischen Teils der United Nations Force fliegen Schwerverletzte nach Santo Domingo aus.[4]

13. Januar, Mittwoch, Tag 2[Bearbeiten]

zwei Kutter der US Coast Guard vor Haiti am 13. Januar
  • Das argentinische Feldlazarett der UN-Truppen arbeitet. 800 erstversorgte Personen.[5]
  • In den frühen Morgenstunden treffen 6 Tonnen Lebensmittel und medizinische Artikel zur Erstversorgung aus dem Zweigbüro der Zeugen Jehovas der Dominikanischen Republik ein. Das Zweigbüro der Zeugen Jehovas in Haiti selbst liefert 7 Tonnen Hilfsgüter incl. 2800 Mahlzeiten. Eine Kongressstätte und mehrere Königreichsäle (Gemeinderäume) wurden zu Notfallkliniken umfunktioniert und freiwillige Ärzte und Helfer der Religionsgemeinschaft treffen ein.[6]
  • Seit den frühen Stunden des 13. Januar sind aus der Dominikanischen Republik acht mobile Kliniken und acht Krankenwagen, inklusive medizinischem Personal und Ausrüstung, in Port-au-Prince stationiert.[7]
  • Ärzte ohne Grenzen beklagen, dass ein Flugzeug mit OP-Kapazitäten nicht landen konnte.[8][9]
  • Leichen der Opfer türmen sich auf den Straßen. Schweres Räumgerät ist notwendig, um die Personen aus den Ruinen zu retten, unter deren Trümmer sie noch eingeschlossen sind.[10][11]
  • Triage-Center werden eingerichtet u.a. auf dem Parkplatz des Hotels "Villa Creole" in Port-au-Prince
Opfer werden im U.S. Naval Hospital Guantanamo Bay, Kuba, entladen
  • Rettungsmannschaften, z. B. aus Kuba, Peru treffen ein.[12]
  • Diskrepanz zwischen Bedarf und erster Hilfe[13]
  • Zum Teil ist Haiti nur noch auf dem Landweg durch die Dominikanische Republik erreichbar.[14]
Schäden im Hafen von Port-au-Prince, Aufn. 13 Januar 2010
  • Das ICRC/IKRK ermöglicht Vermisstensuche auf einer Website[17]
  • Katholische Hilfsdienste (Catholic Relief Services), die bereits seit langem in Haiti tätig sind, stellen Lebensmittel und andere erforderliche Dinge im Wert von 5 Millionen US-$ bereit.[18]

14. Januar, Donnerstag, Tag 3[Bearbeiten]

  • Der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernández, besucht als erstes Staatsoberhaupt Haiti, um die geplante Unterstützung mit seinem Amtskollegen René Préval zu besprechen.[19]
  • Mitarbeiter des Roten Kreuzes nehmen vor Ort die Tätigkeit auf und in Genf starten zwei vom IKRK gecharterte Flugzeuge mit Fachkräften und 40 Tonnen Hilfsgütern – hauptsächlich medizinischem Material.[20]
  • Schiffe mit Hilfsgütern konnten nicht im Hafen von Port-au-Prince entladen werden, da der Zustand der Pier gefährdet und die Straße vom Hafen in die Stadt unbrauchbar ist.[21]
  • Medizinische Hilfskräfte sagen aus, dass es einer Art straffer militärischer Organisation bedarf, wenn man das Chaos in Port-au-Prince in den Griff bekommen will.[22]
  • Unmittelbar nach dem Erdbeben begannen das Salvation Army Team Emergency Radio Network (SATERN) und International Radio Emergency Support Coalition (IRESC) auf Notfunkfrequenzen mit Versuchen, Kontakt nach Haiti aufzunehmen. Weitere Funkernetzwerke und Funkamateure unterstützten in den Tagen nach dem Erdbeben Maßnahmen zur Bereitstellung eines provisorischen Kommunikationsnetzes in und mit Haiti.[23]
  • 20 Techniker des Instituto Dominicano de las Telecomunicaciones (Indotel) arbeiten mit verschiedenen privaten Anbietern an Kommunikationswegen.[24]
  • Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter sind zu einer wichtigen Informationsquelle für Menschen geworden, die Neuigkeiten über den Verbleib ihre Angehörigen in Haiti suchen.[25][26]
  • Ein Vertreter von Oxfam äußert Befürchtungen für die Sicherheit der Helferteams, die durch eine zunehmende Kriminalität bedroht sein könnten.[27]
  • Die OpenStreetMap-Community hilft mit der Verbesserung der Kartenunterlagen für das betroffene Gebiet. Anhand von Satellitenfotos wird insbesondere defekte und unbenutzbare Infrastruktur – wie blockierte Straßen und zerstörte Brücken – erfasst, um den Hilfskräften die Arbeit zu erleichtern.[28]

15. Januar, Freitag, Tag 4[Bearbeiten]

brasilianische UN-Soldaten helfen einer Frau
Soldaten der US-Armee entladen Helikopter mit Hilfsgütern
  • Bisher wurden 9.000 Tote eingesammelt. John Holmes, Leiter der Humanitären Hilfe für die UN, sagte, dass man versucht habe die Identifikation der Toten festzustellen, ansonsten wurden sie in Massengräbern beigesetzt.[29][30]
  • Der schlechte Zustand der Straßen, der schwer beschädigte Hafen von Port-au-Prince sowie der Flugplatz Toussaint Louverture International ohne ausreichende Kapazität für Flugzeuge und Lagerung und Treibstoffknappheit sind die Hindernisse für die Hilfslieferungen. Dazu kommt noch, dass es keinen klaren Plan gibt, wie die Güter in Port-au-Prince verteilt werden sollen.[31]
  • Kuba hebt Beschränkungen in seinem Luftraum für U.S.-Flugzeuge auf, damit Verletzte über Guantánamo Bay nach Florida evakuiert werden können.[32]
  • Médecins Sans Frontières berichtet von unzähligen Hilfsanforderungen in ihren beiden Kliniken.[31] Trotz schwerer Beschädigung wird das Hotel Villa Creole in Port-au-Prince als Hospital und Media Center genutzt. Journalisten nutzen den trockenen Swimmingpool als Zentrale und Hope for Haiti sowie die International Medical Corps eröffnen eine Behelfsklinik für Verletzte.[33]
  • Das Dominikanische Institut für Kommunikation teilte mit, dass der Mobilfunk-Service über einen Satelliten-Uplink in Port-au-Prince wiederhergestellt werden konnte, allerdings hatten viele Anrufer Mühe durchzukommen.[34]
  • In Kanada wird darüber diskutiert, die Einreisebestimmungen für Haitianer zu lockern.[35]
  • Die ca. 100.000 Haitianer, die illegal in den USA leben und 30.000, die bereits abgeschoben werden sollten, erhalten eine auf 18 Monate befristete Aufenthaltsgenehmigung, die ihnen auch das Recht einräumt einer Arbeit nachzugehen.[36][37]
  • Das U.N.-World Food Programme dementiert Plünderungen an ihrem Lagerhaus.[38]
  • Die Sicherheit in Port-au-Prince wird durch die Zerstörung des Hauptgefängnisses erschwert, aus dem 4.000 Gefangene entkamen, die sich nun frei in den Straßen von Port-au-Prince bewegen.[39]
  • Ein russisches Rettungsteam sagte aus, dass sie ihre Arbeiten wegen der Plünderungen und einer generellen Unsicherheit bei Nachteinbruch einstellen müssen.[39]
  • Mitarbeiter des IKRK in Haiti geben medizinische Hilfe, bewerten die Bedürfnisse an Wasser und bereiten die Ankunft mehrerer Nothilfeeinheit diverser Rotkreuz-Gesellschaften aus der ganzen Welt vor. Dazu gehören ein Feldlazarett, mobile Gesundheits-Einheiten, Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungs-Einheiten.[40]
  • Am Abend ankerte der Flugzeugträger USS Carl Vinson vor der Küste Haitis, bereit um 600.000 Essensrationen und 100.000 10 Liter-Tanks Wasser zu liefern. Weiter ist das Schiff in der Lage, 400.000 Gallonen (~ 1,5 Mio Liter) Trinkwasser pro Tag zu produzieren.[41][42]
  • Da der Hafen von Port-au-Prince immer noch unbrauchbar ist, müssen ankommende Schiffe mit Hilfsgütern in kleineren Häfen wie Lafiteau oder aber in der Dominikanischen Republik entladen werden und die Güter über den Landweg nach Port-au-Prince gebracht werden.[43]
  • Viele Straßen in Haiti sind immer noch durch Trümmer versperrt und so stauen sich Güter in der benachbarten Dominikanischen Republik, von wo aus die Fahrt nach Port-au-Prince 12-18 Stunden dauert.[43] (Jimani – Port-au-Prince Luftlinie 50 km)

16. Januar, Samstag, Tag 5[Bearbeiten]

  • Bestattungen in einem Massengrab nördlich von Port-au-Prince.
  • Zur Verbesserung der Lage hat die Regierung die Kontrolle des Flughafens und des Hafens in der Hauptstadt Port-au-Prince vorübergehend an das US-Militär übertragen.[44]
  • Die US-Federal Aviation Administration, welche begonnen hat, den Luftverkehr über Haiti zu verwalten, warnt, dass kein Flugzeug ohne ihre ausdrückliche Erlaubnis und genügend Treibstoff für den Rückflug landen kann, um einen geregelten Flugverkehr zu gewährleisten.[43]
  • USA führen weitere Truppen heran.[45]
  • Unter chaotischen Umständen hatte am Wochenende die Verteilung von Lebensmitteln durch UNO und Hilfsorganisationen begonnen.[46]
  • Helfer sind bis Leogane – etwa 30 Kilometer westlich von Port-au-Prince – gekommen, dort seien 80 bis 90 Prozent der Gebäude vernichtet. "Hier ist das Epizentrum des Bebens und viele viele Tausend sind tot", sagte ein Sprecher des Welternährungsprogramms (WFP) der UNO. Militärs gingen von bis zu 30.000 Todesopfern aus (Vor dem Beben lebten hier etwa 134.000 Menschen.).[47]
  • Ein Frachtflugzeug von Ärzte ohne Grenzen mit einem OP-Trakt und Krankenhaus durfte nicht in Port-au-Prince landen und wurde in die Dominikanische Republik umgeleitet. Das gesamte Material wird mit Lastwagen von Samaná aus weiter transportiert.[48]
  • Der Haitianische Gesundheitsminister, Alex Larson, sagte in einer Pressekonferenz, dass mehr als 50.000 Menschen starben, 250.000 verletzt wurden und fast 1.500.000 obdachlos sind. Weiter teilte er mit, dass der Regierungssitz in ein Polizeikommissariat unweit des internationalen Flughafens verlegt wurde.[49]

17. Januar, Sonntag, Tag 6[Bearbeiten]

  • Nochmals werden wenige Überlebende aus Gebäudetrümmern gerettet.[46][50]
  • Zwei Nachbeben der Stärke 4,6 und 4,7[51][52]
  • Diskussionen zwischen Regierungen, Weltbank und UN um eine baldige internationale Geberländer-Konferenz scheinen im Gang zu sein (mögl. Themen, Regierungsfähigkeit, Prioritäten beim Wiederaufbau).[53]

18. Januar, Montag, Tag 7[Bearbeiten]

19. – 26. Januar, Tag 8 bis 14, 2. Woche[Bearbeiten]

19. Januar, Dienstag, Tag 8
  • Laut einer Mitteilung des Unesco-Sekretärs für Alphabetisation, Carol Joseph, sind unterdessen 70.000 Tote zu verzeichnen. Laut Innenminister Antoine Bien-Aimé, hat das Beben 100.000 Leben gefordert; andere Quellen sagen, dass es mehr sein könnten.[63]
  • Rettungsteams erreichen Provinzstädte. Die USA haben weitere 2.200 Soldaten nach Port-au-Prince geschickt.[64]
  • Gerettete: eine alte Dame, Ena Zizi, aus den Resten der einstigen Residenz des Erzbischofs, der mexikanische Retter Javier Vazquez. Unter den Trümmern seien noch mehr Überlebende, sagten Helfer. Die Rettungskräfte hätten sogar mit ihnen sprechen können. Unklar ist, wie die Menschen so lange überleben konnten. Die Helfer fanden auch die Leiche des Erzbischofs Joseph Serge Miot. Eine 25jährige Frau konnte aus den Trümmern eines Supermarktes in Port-au-Prince gerettet werden. Bis Dienstag hatten 52 Rettungsteams mit 1820 Helfern und 175 Hunden nach Uno-Angaben insgesamt rund 90 Menschen lebend gerettet.[65]
  • Der Pariser Club hat zu einem allgemeinen Schuldenerlass – den sie bereits vergangenen Juli beschlossen hatten (214 Mio USD) – für Haiti aufgerufen. Besonders gilt der Ruf den Nichtmitgliedern Venezuela (295 Mio USD) und Taiwan (90 Mio USD) die bedeutende Gläubiger Haitis sind. Die Auslandsschulden Haitis betrugen Juli 2009 1.885 Mio USD.[66][67]
  • Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschloss die Aufstockung der Friedensmission um 3.500 Mann (Soldaten und Polizisten).[68]
  • Kanadische Truppen setzten den Landestreifen von Jacmel instand. Die kanadische Fregatte HMCS Halifax ankerte vor der Hafenstadt, um 225 Soldaten an Land zu setzen, die den Betroffenen helfen sollen.[69]
20. Januar, Mittwoch, Tag 9
  • Nachbeben der Stärke 6,1.
    Gerettet wurde ein fünfjähriger Junge aus einem der vor einer Woche eingestürzten Gebäude.[70]
  • Das Hospitalschiff USNS Comfort ist eingetroffen. Schon unterwegs wurde die Behandlung von Erdbebenopfern aufgenommen.[71]
21. Januar, Donnerstag, Tag 10
  • Einige Geld-Transfer-Institute öffneten wieder, nachdem bekannt wurde, dass auch Banken ab Samstag 23. Januar öffnen und wieder Abhebungen möglich sein sollen.[72]
  • Ein Teil des Hafens von Port-au-Prince wurde, nach Reparaturarbeiten durch die US-Armee, wieder in Betrieb genommen und erste Schiffe mit Hilfsgütern konnten entladen werden.[73][74]
22. Januar, Freitag, Tag 11
  • Die Zahl von 111.000 Todesopfern wurde von haitianischen Behörden bestätigt.[75]
  • Am zehnten Tag nach dem Beben öffnen die ersten Bankfilialen für kurze Zeit die Schalter. Auch kleinere Supermärkte öffnen wieder. Eine 84jährige Frau und ein 21jähriger wurden lebend aus Trümmern in Port-au-Prince befreit.[76][77]
  • Ein venezolanisches Schiff mit 225.000 Barrel Treibstoff soll diesen Freitag in Haiti ankommen. Die Ladung ist für die Stromerzeugung bestimmt. Man nimmt an, dass es, aus Rücksicht auf den schlechten Zustand der Hafeninfrastruktur in der Zone, in der Dominikanischen Republik gelöscht wird und der Treibstoff über Land nach Haiti gelangen wird.[78]
  • Der Dominikanische Gesundheitsminister, Bautista Rojas Gómez, sagte, dass der Zustrom auf die Gesundheitszentren des Landes drastisch abgenommen habe, in welchen unterdessen fast 15.000 Opfer des Erdbebens behandelt wurden.[79]
  • Die haitianische Regierung erklärt nach einer Mitteilung der UN das Ende der akuten Rettungsmaßnahmen und damit das Ende der Suche nach verschütteten Opfern.[80] Um 21:00 UTC (16:00 Ortszeit) wird die Suche offiziell eingestellt. Das OCHA veröffentlicht die Zahl der Regierung von mehr als 111.000 Toten, über 193.000 Verletzten und etwa 609.000 Obdachlosen.[81]
23. Januar, Samstag, Tag 12
  • Der DRK-OP im aufblasbaren Gebäude und 30 Zelte für eine Klinik mit 100 Mitarbeitern trifft in Haiti ein.[82]
  • Die verantwortliche Direktorin der WFP, Josette Sheeran, sagte anlässlich ihres Besuches in Haiti, dass sie gestern geschätzt 2 Millionen Menschen mit Mahlzeiten versorgen konnten. Sie sagte auch, dass das Ausmaß der Katastrophe so groß war, dass das WFP mit der bisher komplexesten Operation konfrontiert war, mit einer zerstörten Infrastruktur der elementaren Versorgungskette.[83]
24. Januar, Sonntag, Tag 13
  • Die haitianischen Behörden nennen nun allein für Port-au-Prince eine neue höhere Zahl der Todesopfer von 150 000 Menschen. (Unter Einbeziehung der Orte in der Umgebung könne die Gesamtzahl auf 200.000 steigen)[84]
25. Januar, Montag, Tag 14
  • Die Direktorin der Pan American Health Organization (PAHO), Dr. Mirta Roses, gab bekannt, dass der „humanitäre Korridor“ durch Jimaní, über den die humanitärer Hilfe für Haiti auf dem Landweg abgewickelt wird, ab jetzt täglich 24 Stunden offen gehalten werden kann.[85]
26. Januar, Dienstag, Tag 15
  • Der Haitianische Botschafter in der Dominikanischen Republik, Fritz Cinéas, gab bekannt, dass der internationale Flughafen María Montez in der Provinz der Dominikanische Republik Barahona, für private Reisende von und nach Haiti, bis auf weiteres als Ersatz für den internationalen Flughafen Haitis genutzt wird. Die Verbindung nach Port-au-Prince wird mit Bussen garantiert. Im selben Interview gab er bekannt, das inzwischen 400.000 Einwohner aus Port-au-Prince zu ihren Heimatdörfern abgewandert sind.[86]

27. Januar – 2. Februar, Tag 15 bis 21, 3. Woche[Bearbeiten]

  • auch in dieser dritten Woche nach dem Hauptbeben werden einzelne Opfer noch lebend gerettet.
  • Der systematische Aufbau von Behelfsunterkünften macht Fortschritte.[87]

Weiterer Februar 2010[Bearbeiten]

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1. Februar[Bearbeiten]

Die Straßenbeleuchtung in Delmas funktioniert erstmals wieder.[88]

2. Februar[Bearbeiten]

Von Haitianern organisierte Selbstverwaltung wird spürbar.[89]

Die UN kündigt Einsatz von japanischem und südkoreanischem Militärpionieren an (in Leogane und Gressier).[90]

Neuaufnahme der US-Hilfsflüge (medivac) unter Umfahrung der überlasteten Basen und Flugplätze von Florida.[91]

300 Demonstranten protestieren vor dem Rathaus von Petionville gegen den Mangel an Hilfen und Nahrung.[92]

3. Februar[Bearbeiten]

Die USS Higgins wird wieder in ihren Heimathafen abgezogen.[93]

Die UN ernennt Bill Clinton als ihren Hilfekoordinator.[94]

4. Februar[Bearbeiten]

Strom in einigen Bereichen von Petionville und Carrefour[88]

Das spanisch Kriegsschiff Castilla landet in Petit-Goave.[95]

5. Februar[Bearbeiten]

56,000 Tonnen medizin. Hilfsgütern werden in Bayonne für Haiti an Bord der Royal Caribbean verschickt.[96]

6. Februar[Bearbeiten]

160 japanische Soldaten verlassen Haiti wieder.[97]

7. Februar[Bearbeiten]

Die USS Nassau beendet ihren Hilfseinsatz.[98]

8. Februar[Bearbeiten]

In Port-au-Prince wird in den Trümmern des Croix-Bossal-Markts ein Überlebender geborgen, der dort als Reishändler arbeitete.[99][100]

Die UN-FAO begann mit einem cash-for-work-Programm an der Kanalisation.[101]

9. Februar[Bearbeiten]

Die 24. US-Marine Expeditionary Unit verlässt Haiti und wird von der 22. Marine Expeditionary Unit auf der USS Bataan und in Carrefour, Leogane, Grand-Goave, Petit-Goave ersetzt.[102][103]

10. Februar[Bearbeiten]

Die Koreanischen Friedenssoldaten werden Zug um Zug abgezogen.[104]

11. Februar[Bearbeiten]

Jamaika wechselt sein Team von 158 militärischem und medizinischem Personal aus.[105]

12. Februar[Bearbeiten]

Das US-Militär reduziert von 20.000 auf etwa 13.000 Mann.[106]

13. Februar[Bearbeiten]

Die USS Gunston Hall beendet ihren Hilfseinsatz.[107]

14. Februar[Bearbeiten]

Die 190th-Pioniere der Kansas Nationalgarde werden abgezogen.[108]

März 2010[Bearbeiten]

Weiterer Abzug von Hilfskräften.

Medair baut Behelfswohnungen.

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15. Mai 2010[Bearbeiten]

Der Präsident Haitis erteilte der Inter-American Development Bank (IDB) den Auftrag, in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium eine große Reform des Bildungswesens in Haiti vorzubereiten.[109]

Eingesetzte ausländische Schiffe bei den Hilfsmaßnahmen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Erdbeben in Haiti 2010 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Detroit Free Press: Haiti survivors wait in chaos.
  2. Karten mit der Lage der zerstörten Gebäude in/um Port-au-Prince. In Washington Post vom Jan. 2010
  3. Only one hospital open in Haiti's quake-hit capital. In: News.com.au, News Corporation, 14. Januar 2010. 
  4. Haiti earthquake: News updates – CNN.com. Edition.cnn.com. Abgerufen am 15. Januar 2010.
  5. 14 January 2010 4:07AM: Only one hospital open in Haiti's quake-hit capital. News.com.au. Abgerufen am 15. Januar 2010.
  6. http://www.jw-media.org/hti/20100118.htm
  7. Gobierno toma medidas prevención de enfermedades en Haití (Spanisch) Abgerufen am 17. Januar 2010
  8. January 14, 2010 4:07AM: Only one hospital open in Haiti's quake-hit capital. News.com.au. Abgerufen am 15. Januar 2010.
  9. Haiti survivors wait in chaos | freep.com | Detroit Free Press. freep.com. Abgerufen am 15. Januar 2010.
  10. SAPA, AFP, AP: Dead pile up in Haiti, The Times (South Africa). 14. Januar 2010. 
  11. Associated Press: Haitians pile bodies by fallen homes, The Times (South Africa). 13. Januar 2010. Abgerufen am 14. Januar 2010. 
  12. Jason Chang: Aid Groups Arrive In Haiti. Digital News Report. 14. Januar 2010. Abgerufen am 15. Januar 2010.
  13. David Bauder: Race on for television networks to get into Haiti, The Canadian Press. 14. Januar 2010. 
  14. Michigan groups prepare to fly in aid | detnews.com | The Detroit News. detnews.com. Abgerufen am 15. Januar 2010.
  15. Coast Guard continues support in wake of Haiti earthquake. Coast Guard News. 30. November 2006. Abgerufen am 15. Januar 2010.
  16. The government's response to Haiti earthquake. Voices.washingtonpost.com. 14. Januar 2010. Abgerufen am 15. Januar 2010.
  17. Haiti: ICRC sets up special website to facilitate family contacts, ICRC. 14. Januar 2010. 
  18. Catholic Relief Services Rushing Aid to Haiti's Quake Survivors. engl. Meldung bei alertnet.org (Website von CRS: http://www.crs.org)
  19. LF viaja a Haití, acuerda con Préval plan para mitigar daños. DiarioLibre.com. Abgerufen am 15. Januar 2010.
  20. ICRC relief effort gathers pace. Abgerufen am 14. Januar 2010.
  21. Trying to prevent 'absolutely catastrophic' situation in Haiti, CNN (January 14, 2010). Retrieved on January 14, 2010.
  22. Lauren Cox, Lara Salahi: Haiti Earthquake Medical Aid May Take 'Military'-Style Operation. In: ABC News, ABC, 14. Januar 2010. 
  23. ARRL – Amateur Radio
  24. Indotel, prestadoras dominicanas y haitianas trabajan en restablecer telecomunicaciones Haití (Spanisch) Abgerufen am 17. Januar 2010
  25. Twitter search for Haiti survivors Channel 4 (January 15, 2010). Retrieved on January 15, 2010.
  26. Facebook users in Haiti say some access has been blocked, The Miami Herald (January 14, 2010). Retrieved on January 14, 2010.
  27. Greene, Richard (January 14, 2010). Aid workers heading to Haiti fear for their safety, CNN. Retrieved on 14 January 2010.
  28. Open Street Map community responds to Haiti crisis. Open Konwledge Foundation. Abgerufen am 15. Januar 2010.
  29. Death toll in Haiti may be 50,000; troops on way (Englisch) The Miami Herald: Charles, Jacqueline, Daniel, Trenton, Robles, Frances, Rosenberg, Carol. 15. Januar 2010. Abgerufen am 15. Januar 2010.
  30. Mackey, Robert (January 15, 2010). Latest Updates on Rescue and Recovery in Haiti, The New York Times. Retrieved on January 15, 2010.
  31. a b Cowell, Alan, Otterman, Sharon (January 15, 2010). Relief Groups Seek Alternative Routes to Get Aid Moving, The New York Times. Retrieved on January 15, 2010.
  32. Cuba Agrees to U.S. Medevac Flights (Englisch) nytimes. 15. Januar 2010. Abgerufen am 22. Januar 2010.
  33. Quake-battered Haiti hotel offers refuge for all Reuters (January 15, 2010). Retrieved on January 15, 2010.
  34. Latest developments in ongoing Haiti earthquake crisis, The Miami Herald (January 15, 2010).Retrieved on January 15, 2010.
  35. Canada considers fast-tracking Haitian immigration, CBC News (January 15, 2010). Retrieved on January 15, 2010
  36. Stone, Rick: Miami's 'Little Haiti' Neighborhood Waits For News, National Public Radio. 14. Januar 2010. 
  37. Preston, Julia (January 15, 2010). Haitians in U.S. Illegally Given Protected Status , The New York Times. Retrieved on January 15, 2010.
  38. http://www.guardian.co.uk/world/2010/jan/15/looters-roam-port-au-prince
  39. a b Looters with machetes roam Haiti streets (Englisch) The Star. 15. Januar 2010. Abgerufen am 22. Januar 2010.
  40. ICRC bringing medical aid and assessing water needs pace. Abgerufen am 15. Januar 2010.
  41. http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hL_VQTx9SLYV-wVa4Da_JAnCACTA
  42. http://blogs.wsj.com/dispatch/2010/01/15/us-carrier-carl-vinson-joins-relief-efforts/
  43. a b c Haiti earthquake: rescuers still struggling without working airport, port or roads (Englisch) telegraph.co.uk. 16. Januar 2010. Abgerufen am 22. Januar 2010.
  44. Kontrolle des Flughafens durch US-Militär, tagesschau.de@1 @2 Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung
  45. Marc Pitzke: US-Hilfe für Haiti – Wettlauf gegen den Tod Für spiegel.de aus Miami (US–Southcom) am 16. Januar 2010 berichtet (… eine gigantischen Mobilmachung … schier unüberwindliche Hürden – die Zeit wird zu ihrem größten Feind)
  46. a b Hilfe im Chaos in zeit.de vom 17. Januar 2010 – 18:22 Uhr
  47. zeit.de vom 17. Januar 2010 – 18:22 Uhr
  48. zeit.de vom 17. Januar 2010 – 18:22 Uhr
  49. Terremoto en Haiti (Spanisch, Flash; 271 kB) El Caribe, Dominikanische Republik. 16. Januar 2010. Abgerufen am 18. Januar 2010.
  50. Verzweifelte Suche nach Überlebenden. in FAZ vom 17. Januar 2010 (4 Personen werden beschrieben)
  51. http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsww/Quakes/us2010rpa6.php
  52. http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsww/Quakes/us2010rkag.php
  53. noch ohne Quelle
  54. 22nd MEU departs for Haiti JDNews 15 January 2010
  55. Navy News Service – Eye on the Fleet. Navy.mil. 18. Januar 2010. Abgerufen am 23. Januar 2010.
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