Chrudim

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Chrudim
Wappen von Chrudim
Chrudim (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Pardubický kraj
Bezirk: Chrudim
Fläche: 3320 ha
Geographische Lage: 49° 57′ N, 15° 48′ OKoordinaten: 49° 57′ 4″ N, 15° 47′ 44″ O
Höhe: 240 m n.m.
Einwohner: 23.061 (1. Jan. 2016)[1]
Postleitzahl: 537 01
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 8
Verwaltung
Bürgermeister: Petr Řezníček (Stand: 12/2010)
Adresse: Resselovo nám. 77
537 16 Chrudim
Gemeindenummer: 571164
Website: www.chrudim-city.cz
Hauptplatz von Chrudim mit Pestsäule von 1717-34
Mydlář-Haus - heute ein Marionettenmuseum

Chrudim (deutsch älter auch: Crudim[2]) ist eine Stadt im ostböhmischen Pardubický kraj an der Chrudimka, mit 22.996 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahrscheinlich wurde Chrudim im 9. Jahrhundert gegründet, urkundlich erstmals im Jahr 1055 erwähnt, als dort der böhmische Fürst Břetislav I. starb. Ab dem 13. Jahrhundert war es eine Königsstadt, die zum Besitz der böhmischen Königinnen zählte. Im Mittelalter und der Frühen Neuzeit war es ein wichtiges regionales Zentrum. Ein Kapuzinerkloster mit der St.-Josef-Kirche wurde im Jahre 1656 gegründet. Ab Ende des 17. Jahrhunderts wurde es zu einem bekannten Wallfahrtsort (wundertätiges Salvatorbild). Seit dem 19. Jahrhundert hat es sich nicht mehr so schnell weiterentwickelt wie andere Städte der Umgebung. Heute ist die Stadt Bestandteil des Pardubický kraj.

Industrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stahlrohrtürme für Windkraftanlagen, Spiritus, landwirtschaftliche Maschinen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Viktorin Kornel ze Všehrd (1460–1520), tschechischer Schriftsteller, Rechtsanwalt, Meister der Universität und Dekan der Prager Universität
  • Josef Ressel (1793–1857), Erfinder
  • Bohuslav Jeremiáš (1859–1918), Komponist, Organist, Dirigent und Musikpädagoge
  • Jaroslav Lonek (1904–1945), tschechischer Flugzeugkonstrukteur und Widerstandskämpfer
  • Kurt Freund (1914–1996), tschechisch-kanadischer Psychiater und Sexualwissenschaftler
  • Jan Knap (* 1949), Künstler

Im Ort lebten und wirkten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Chrudim
ČD-Baureihe 844 im Bahnhof Chrudim

Der Bahnhof Chrudim liegt an der Bahnstrecke Havlíčkův Brod–Pardubice, von der die Bahnstrecke Chrudim–Chrudim město abzweigt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Chrudim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Chrudim (rechts oben) und seine Umgebung um 1900 (Spezialkarte 1:75.000 der 3. Landesaufnahme)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2016 (PDF; 371 KiB)
  2. http://digitool.is.cuni.cz:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=1026743.xml&dvs=1394968817800~538&locale=de_DE&search_terms=&adjacency=&VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&DELIVERY_RULE_ID=3&divType=&COPYRIGHTS_DISPLAY_FILE=licence_mapy