Chrysler LeBaron (1982–1988)
| Chrysler | |
|---|---|
Chrysler LeBaron Sedan (1984)
| |
| LeBaron | |
| Produktionszeitraum | 1982–1988 |
| Klasse | Mittelklasse |
| Karosserieversionen | Limousine (1982–1988) Kombi (1982–1988) Coupé (1982–1986) Cabriolet (1982–1986) |
| Motoren | Ottomotoren: 2,2–2,6 Liter (63–112 kW) |
| Länge | 4564 mm |
| Breite | 1740 mm |
| Höhe | 1346 mm |
| Radstand | 2540 mm |
| Leergewicht | 1101–1259 kg
|
| Vorgängermodell | Chrysler LeBaron (M-Body) |
| Nachfolgemodell | Chrysler LeBaron (1989–1995) |
Der Chrysler LeBaron der Modelljahre 1982 bis 1988[Anm. 1] ist ein Mittelklassefahrzeug des US-amerikanischen Automobilkonzerns Chrysler. Er bildet die zweite Generation der LeBaron-Reihe. Das Modell baut auf den preiswerteren Dodge Aries und Plymouth Reliant auf und ist die erste Variante der frontgetriebenen K-Car-Familie, die unter der Kernmarke Chrysler angeboten wurde. Der LeBaron dieser Generation gilt als zentrales Symbol für den Downsizing-Prozess, den der Chrysler-Konzern zu Beginn der 1980er-Jahre vollzog. Eine besondere Bedeutung hatte die offene Version des LeBaron, die bei ihrer Markteinführung das erste in Serie produzierte US-amerikanische Cabriolet seit sechs Jahren war. Parallel zu dieser LeBaron-Generation stand ab 1985 eine Schrägheckvariante mit gänzlich eigenständigem Design unter der Bezeichnung Chrysler LeBaron GTS im Programm.
Modellgeschichte
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Chrysler hatte die LeBaron-Reihe, deren Bezeichnung auf ein ehemaliges New Yorker Karosseriebauunternehmen Bezug nimmt, zum Modelljahr 1977 eingeführt. Der erste LeBaron war das bis dahin kürzeste Fahrzeug der Marke Chrysler, hatte aber eine überdurchschnittlich gute Ausstattung und sollte im Segment der luxuriösen Mittelklasseautos[1] mit dem Cadillac Seville und den Lincoln Versailles konkurrieren. Die erste LeBaron-Generation mit Hinterradantrieb blieb bis 1981 im Programm; ab 1982 wurde das Auto mit geringen technischen Änderungen als New Yorker und später als Fifth Avenue weiterhin verkauft.
Unter dem Eindruck stark steigender Rohstoffpreise als Folge der Ölpreiskrisen und gesetzlich vorgegebener Verbrauchsobergrenzen entwickelten seit der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre alle US-amerikanischen Autohersteller kleinere und leichtere Fahrzeuge. Der finanziell stark angeschlagene Chrysler-Konzern[2] setzte diesen Downsizing-Prozess konsequenter um als seine Konkurrenten und verband ihn aus wirtschaftlichen Gründen mit einer umfassenden Plattformstrategie. 1980 führte er die K-Plattform mit Frontantrieb ein, die auf Autos mit weniger als fünf Metern Gesamtlänge ausgelegt war. Diese Grundkonstruktion, die im Wege eines Baukastensystems immer wieder variiert wurde, bildete bis 1990 die Basis nahezu aller Fahrzeuge des Chrysler-Konzerns. Die ersten K-Cars waren die Mittelklassemodelle Dodge Aries und Plymouth Reliant, die die bisherigen, deutlich größeren Dodge Aspen und Plymouth Volare mit Hinterradantrieb ersetzten. Zum Modelljahr 1982 zog die Kernmarke Chrysler mit einem Ableger des Aries bzw. Reliant nach. Weil der LeBaron geringfügig längere Überhänge vorn und hinten hatte und damit etwas länger als die Aries und Reliant waren, wurde der LeBaron inoffiziell auch Super-K genannt.[3] Dieser erste K-Car-Chrysler erhielt die Bezeichnung LeBaron, die damit auf eine deutlich kleinere Fahrzeugklasse heruntergereicht wurde.[1] Die zweite LeBaron-Generation war anfangs mit ganzen Bandbreite der gängigen Karosserieformen Coupé, Limousine und Kombi erhältlich; 1983 kam noch ein Cabriolet hinzu. Ein nahezu baugleiches Schwestermodell des LeBaron ist der Dodge 400, der als höherwertige Version des Dodge Aries verkauft wurde; er blieb nur bis 1983 im Programm.
Zum Modelljahr 1987 teilte Chrysler die LeBaron-Reihe auf: Während das LeBaron-Coupé und das Cabriolet neue Karosserien bekamen, behielten die viertürige Stufenhecklimousine und der Kombi behielten noch zwei weitere Jahre ihre bisherige Form bei.
1983 stellte Chrysler dem LeBaron zwei Versionen mit längerem Radstand, ansonsten aber gleicher Technik und teilweise austauschbaren Karosserieteilen zur Seite: Eine einfacher ausgestattete Variante kam als Chrysler E Class auf den Markt, blieb aber nur zwei Jahre im Programm;[Anm. 2] die besser ausgestattete und optisch leicht verfremdete Ausführung, die als New Yorker bezeichnet wurde, war wie der viertürige LeBaron bis 1988 erhältlich.
Modellbeschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der auf der K-Plattform basierende LeBaron der zweiten Generation ist wesentlich kleiner und leichter als sein hinterradgetriebener Vorgänger: Der Radstand ist 320 mm kürzer, die Außenlänge reduzierte sich um 660 mm. Zugleich sank das Gesamtgewicht um 400 kg.[4]
Karosserie und Innenraum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Chrysler LeBaron hat eine selbsttragende Karosserie aus Stahlblech, die in Abmessungen und grundlegenden Designmerkmalen mit der des Dodge Aries und Plymouth Reliant übereinstimmt.[1] Einige Blechteile wie Kotflügel, Türen und Dach dieser Modelle sind untereinander austauschbar; Gleiches gilt für die Verglasung.[5] Stilistische Abweichungen gibt es vor allem an der Front- und Heckpartie. Die Frontmaske des LeBaron ist länger als die des Aries und des Reliant. Sie ist schräg gestellt[4] und trägt anstelle der Einzel- rechteckige Doppelscheinwerfer. Die geneigte Kühlerverkleidung ist im markentypischen Wasserfall-Design gehalten. Das Dach ist serienmäßig mit Vinyl überzogen. Der Überzug schließt bei der viertürigen Limousine das kleine Seitenfenster der hinteren Türen ein, sodass der Eindruck einer breiten C-Säule entsteht. Beim zweitürigen Coupé gibt es ein stilisiertes Opera window.[4]
Zum Modelljahr 1986 erhielt die LeBaron-Reihe ebenso wie der Dodge Aries und der Plymouth Reliant ein Facelift. Die Front- und Heckmasken wurden abgerundet, vorn wurden die Positionsleuchten in die Kotflügel eingebettet. Die Rückleuchten reichen in dieser Version seitlich in die Kotflügel hinein.
Der LeBaron wurde werksseitig mit einer vorderen Sitzbank ausgeliefert; in dieser Form war er nominell als sechssitziges Auto zugelassen. Auf Wunsch waren vorn zwei Einzelsitze erhältlich; in diesem Fall war der LeBaron ein Fünfsitzer.[6] Das Cabriolet war ausschließlich mit vorderen Einzelsitzen erhältlich.
Fahrwerk
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Fahrwerk des LeBaron ist K-Car-typisch und entspricht vollständig dem des Dodge Aries und Plymouth Reliant: Die vorderen Räder sind einzeln aufgehängt, und hinten ist eine Torsionskurbelachse eingebaut.[7] Vorn gibt es Scheiben-, hinten Trommelbremsen.
Antrieb und Kraftübertragung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Chrysler LeBaron wird von Reihenvierzylinder-Ottomotoren angetrieben, die vorn quer eingebaut sind. Die Hubraumspanne reicht von 2,2 über 2,5 bis 2,6 Liter. Einige Varianten sind mit Turboaufladung ausgestattet.

- Im gesamten Produktionszeitraum war ein Reihenvierzylindermotor mit 2213 cm³ (135 cui) Hubraum (Bohrung × Hub: 87,5 × 92 mm) und zwei Ventilen pro Zylinder, die von einer obenliegenden Nockenwelle gesteuert werden, die Basismotorisierung. Dieser Block, der einen Leichtmetallzylinderkopf hat, war 1980 bei den ersten K-Car-Varianten (Dodge Aries und Plymouth Reliant) erstmals erschienen und seitdem schrittweise weiterentwickelt worden. Anfänglich waren die Motoren mit Vergasern ausgestattet, die später durch eine Benzineinspritzung ersetzt wurden. In der Saugmotorversion standen Höchstleistungen zwischen 62 KW (85 PS) und 73 KW (100 PS) zur Verfügung. Daneben war ab 1984 eine intern Turbo I genannte aufgeladene Variante mit einem Garrett-Turbolader erhältlich, die auf eine Höchstleistung von 109 KW (148 PS) kam. Sie war beim Dodge Aries und beim Plymouth Reliant nicht erhältlich, sodass der LeBaron das einzige Modell aus der ersten K-Car-Generation war, das mit einem Turbomotor bestellt werden konnte.[5]
- Neben Chryslers 2,2-Liter-Motor war von 1982 bis 1985 alternativ ein 2555 cm³ (156 cui) großer Reihenvierzylindermotor von Mitsubishi (Baureihe 4G54) erhältlich. Die ausschließlich als Saugmotor eingesetzte Konstruktion mit zwei Ausgleichswellen hat eine obenliegende Nockenwelle und serienmäßig eine Benzineinspritzung. Die Höchstleistung, die je nach Modelljahr bei 68 KW (93 PS) und 75 KW (102 PS) lag, entsprach annähernd der des 2,2-Liter-Motors von Chrysler; das maximale Drehmoment war aber um etwa 30 Nm größer.
- Als Ersatz für den Mitsubishi-Motor nahm Chrysler 1986 eine auf 2501 cm³ (152 cui) vergrößerte Version des eigenen Reihenvierzylinders (Bohrung × Hub: 87,5 × 104 mm) ins Programm auf, die ohne Turboaufladung 74 KW (101 PS) leistete. Eine aufgeladene Version dieses Motors war im LeBaron dieser Generation nicht erhältlich; sie stand erst bei der nächsten Generation ab 1989 im Programm.
Der 2,2-Liter-Motor war wahlweise mit einem Viergang-Schaltgetriebe oder mit einer Dreigangautomatik erhältlich, während die größeren Motoren serienmäßig mit dem Automatikgetriebe ausgeliefert wurden.
| Übersicht über die Motorisierungen | |||||||||||||
| Hubraum | cm³ | 2213 | 2501 | 2555 | |||||||||
| cui | 135 | 152 | 156 | ||||||||||
| Leistung | kW | 62 | 70 | 71 | 72 | 73 | 104 | 209 | 74 | 68 | 70 | 73 | 75 |
| SAE-PS (netto) | 85 | 95 | 97 | 98 | 100 | 142 | 148 | 101 | 93 | 95 | 100 | 102 | |
| Modelljahr | 1982 | S | – | – | – | – | – | – | – | O | – | – | – |
| 1983 | S | O | – | – | – | – | – | – | – | O | – | – | |
| 1984 | – | – | S | – | O | O | – | – | – | – | O | O | |
| 1985 | – | – | – | – | S | – | O | – | – | – | – | O | |
| 1986 | – | – | – | S | – | – | O | O | – | – | – | – | |
| 1987 | – | – | – | S | – | – | O | O | – | – | – | – | |
| 1988 | – | – | – | S | – | – | O | O | – | – | – | – | |
| S= Serienausstattung, O= Sonderausstattung gegen Aufpreis | |||||||||||||
Town & Country
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In der gesamten Produktionszeit dieser Modellreihe war eine fünftürige Kombiversion unter der traditionellen Chrysler-Bezeichnung Town & Country erhältlich. Insofern wich die Modellpalette des LeBaron von der des Schwestermodells Dodge 400 ab, zu der kein Kombi gehörte.
Die Wagenflanken der Town & Countrys sind ab Werk mit Holzimitatfolie beklebt, verbunden mit Kunststoffapplikationen in Holzoptik. Sie nehmen damit stilistisch auf die Woodie-Kombis der 1940er-Jahre Bezug. Technisch entspricht der Town & Country den Kombiversionen des Dodge Aries und Plymouth Reliant; wie sie, hat auch der Town & Country eine im Vergleich zu den Stufenheckmodellen verstärkte Aufhängung, die eine erhöhte Zuladung ermöglicht. Anders als in den zwei- und viertürigen Versionen des LeBaron, war beim Kombi ab 1984 der 2,6- bzw. ab 1986 der 2,5-Liter-Vierzylinder die Standardmotorisierung. Wahlweise war in den letzten Jahren auch beim Kombi die Turbo-I-Variante des 2,2-Liter-Motors erhältlich.
Der Town & Country war bis zum Chrysler 300 Touring von 2004 der letzte herkömmliche Kombi, der unter der Marke Chrysler verkauft wurde. Ab 1990 wurde der Name Town & Country für eine Version besonders hochwertig ausgestattete Version des Minivans Voyager verwendet.
LeBaron Convertible
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1982 brachte Chrysler mit dem LeBaron Convertible eines seiner wichtigsten Autos der 1980er-Jahre[8] auf den Markt: Die offene Version des zweitürigen LeBaron war das erste serienmäßig in den USA hergestellte Cabriolet seit dem Cadillac Fleetwood Eldorado Convertible, dessen Produktion 1976 eingestellt worden war.[4] Das LeBaron Cabriolet geht auf ein Einzelstück zurück, das sich Chryslers Präsident Lee Iacocca vorrangig zu Werbezwecken für den eigenen Gebrauch hatte bauen lassen; die positiven Reaktionen, die das Auto erhielt, gaben Anlass zum Bau einer kleinen Serie, die zunehmend Popularität genoss und einen neuen Trend begründete: Innerhalb von zwei Jahren nahmen auch Chryslers Konkurrenten General Motors und Ford offene Varianten ihrer Mittelklassemodelle ins Programm.[Anm. 3]
Das LeBaron Convertible ist ein zweitüriges, nominell viersitziges Cabriolet ohne Überrollbügel. Das Convertible basiert auf dem zweitürigen Coupé, dessen Antriebstechnik und Karosserie es weitgehend übernimmt. Im Vergleich zum geschlossenen Zweitürer wurden die Bodengruppe und der Windschutzscheibenrahmen verstärkt. Die Veränderungen erhöhten das Gewicht des Cabriolets gegenüber dem Coupé nur um 30 kg.[8]
Die Konstruktion der Cabrioletversion übernahm der auf Prototypen und Ausstellungsstücke spezialisierte Betrieb Cars and Concepts in Brighton, Michigan, der auch die ersten 11.000 Serien-Convertibles produzierte. Weil der Betrieb dabei an die Grenzen seiner Kapazität stieß, übernahm Chrysler die Serienfertigung im Frühjahr 1983 selbst; danach entstanden alle LeBaron- und Dodge-400-Cabriolets in Chryslers Werk in Fenton, Missouri.[9][10] Der Basispreis für das LeBaron-Cabriolet lag 1982 bei 12.600 US-$; zum Modelljahr 1983 sank er auf 11.000 US-$.[9]
Ab 1983 war gegen Aufpreis eine Town-&-Country-Version des Cabriolets erhältlich. Das Auto hat ebenso wie der gleichnamige Kombi Holzimitate an den Wagenflanken. Anfänglich war es nur in weißer Lackierung erhältlich; in späteren Modelljahren kamen auch andere Lackfarben hinzu. Chrysler hatte für diese Modelle hochwertige Ausstattungen mit Sitzbezügen aus echtem Leder im Angebot. Bis 1986 entstanden insgesamt 1.105 Town-&-Country-Cabriolets. Sie sind heute in den USA gesuchte Klassiker.
Parallel zum LeBaron Convertible nahm die Chrysler-Marke Dodge ein offenes Schwestermodell in die Baureihe 400 auf; es war deutlich schwächer ausgestattet als der Chrysler.[9] Bei Dodge gab es kein Pendant zur Town-&-Country-Ausführung.
LeBaron GTS
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Von 1985 bis 1989 gab es zusätzlich zur Stufenheckversion des LeBaron das neu entwickelte Modell Chrysler LeBaron GTS mit fünftüriger Schrägheckkarosserie. Dieses Auto basierte auf der zur H-Plattform weiterentwickelten K-Technologie und hat einen gegenüber dem Stufenheck-LeBaron verlängerten Radstand. Der LeBaron GTS sollte mit eigenständigem Design und verbessertem Fahrverhalten vor allem zu europäischen Importautos in Konkurrenz treten; einige Quellen stellen ihm den 3er BWM und den Mercedes-Benz 190 gegenüber. Antriebsquellen sind vorn quer eingebaute Reihenvierzylindermotoren mit 2,2 und 2,5-Liter Hubraum, die serienmäßig als Saugmotoren und alternativ auch mit Turboaufladung erhältlich waren. Die stärkste Version mit einem 130 KW (177 PS) leistenden Turbo-II-Motor stand nur in den Modelljahren 1988 und 1989 im Programm. Auf einigen europäischen Märkten wurde eine Variante dieses Autos 1988 und 1989 als Chrysler GTS verkauft.
Schwestermodell: Dodge 400
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In den Modelljahren 1982 und 1983 hatte Chryslers Schwestermarke Dodge, die über ein eigenständiges Händlernetz vertrieben wurde, mit dem Dodge 400 ein nahezu baugleiches Schwestermodell des LeBaron im Programm. Der 400 war als viertürige Limousine, zweitüriges Coupé und zweitüriges Cabriolet erhältlich, aber nicht als Kombi. Stilistische Unterschiede gab es nur an der Front- und der Heckmaske: Anstelle der verchromten Kühlerverkleidung mit dünnem Gitter hat der Dodge 400 eine Kühlermaske mit waagerechten Streben, die in Wagenfarbe lackiert sind. Diese Gestaltung greift ein Designelement des größeren Personal-Luxury-Coupés Dodge Mirada auf,[1] das bis 1983 auf dem Markt war. Die Antriebstechnik des Dodge 400 stimmt mit der des Chrysler LeBaron überein.
Zum Modelljahr 1984 wurde die 400-Reihe eingestellt. An ihre Stelle trat der Dodge 600, dessen viertürige Version auf der längeren Plattform des Chrysler E Class bzw. Plymouth Caravelle beruht, während die 600 Coupés und Cabriolets weiterhin den kurzen Radstand des bisherigen 400 haben.
Produktion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In sieben Jahren entstanden, alle Karosserieversionen zusammengenommen, fast 555.000 LeBarons. Mehr als die Hälfte der Produktion (283.972 Fahrzeuge) entfiel dabei auf den viertürige Sedan. Das Schwestermodell Dodge 400 war weitaus weniger erfolgreich: Während Chrysler 1982 und 1983 zusammengenommen mehr als 160.000 LeBarons produzierte, entstanden im gleichen Zeitraum insgesamt nur etwas mehr als 57.000 Dodge 400.
| Produktionszahlen Chrysler LeBaron[11] | |||||
| Modelljahr | Sedan | Coupé | Cabriolet | Kombi | Summe |
| 1982 | 42.534 | 21.151 | 12.825 | 7.809 | 90.319 |
| 1983 | 30.869 | 18.331 | 9.891 | 10.994 | 70.085 |
| 1984 | 47.664 | 24.963 | 16.208 | 11.578 | 100.413 |
| 1985 | 43.659 | 24.970 | 16.475 | 7.711 | 92.815 |
| 1986 | 40.116 | 24.761 | 19.468 | 19.468 | 104.245 |
| 1987 | 54.678 | – | – | 5.880 | 60.558 |
| 1988 | 24.452 | – | – | 2.136 | 26.588 |
| Summe | 554.993 | ||||
Galerie
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Heck des LeBaron Convertible
-
Chrysler LeBaron Town & Country Convertible (1985–1986)
-
Heckansicht
-
Chrysler LeBaron Sedan (1985–1988)
-
Heckansicht
-
Chrysler LeBaron Town & Country Wagon (1985–1988)
-
Heckansicht
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- James M. Flammang, Ron Kowalke, Ron: Standard Catalog of American Cars 1976–1999. Krause Publications, Iola 1999. ISBN 0-87341-755-0
- Roger Gloor: Alle Autos der 80er Jahre. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-613-03144-9
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Die zeitliche Zuordnung von Automobilen erfolgt in den USA in erster Linie anhand von Modelljahren. Modelljahre weichen üblicherweise von Kalenderjahren ab. Bei den meisten Herstellern beginnt bereits im Spätsommer eines Jahres nach den Werksferien, in denen Fertigungsstraßen umgebaut werden, ein neues Modelljahr.
- ↑ Die Marktposition des E-Class übernahm der Plymouth Caravelle, der ein Schwestermodell des zeitgleich angebotenen Dodge 600 war.
- ↑ Ford brachte 1983 einen offenen Mustang heraus, bei General Motors kamen Cabrioletversionen des Buick Riviera, Cadillac Eldorado, Chevrolet Cavalier und Pontiac 2000 hinzu.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c d Gary Witzenburg: Driving the 1982 Chryslers. Popular Mechanic, Heft Oktober 1981, S. 90.
- ↑ Charles K. Hyde: Riding the Roller Coaster. A History of the Chrysler Corporation, Wayne State University Press, 2003, ISBN 978-0-8143-3781-3, S. 255
- ↑ George D. Levy: The 'Super' Ks, Autoweek, Jahrgang 31 (1981) Nr. 42, S. 10.
- ↑ a b c d Roger Gloor: Alle Autos der 80er Jahre. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-613-03144-9, S. 139.
- ↑ a b Aaron Gold: K-Cars: Plymouth Reliant, Dodge Aries, and Chrysler LeBaron. www.allpar.com, 16. November 2020, abgerufen am 21. Oktober 2025.
- ↑ Gary Witzenburg: Driving the 1982 Chryslers, Popular Mechanic, Heft Oktober 1981, S. 174.
- ↑ AutoKatalog Nr. 28 (1984/85), S. 245.
- ↑ a b Aaron Severson: 1982 Chrysler LeBaron Convertible – How The Convertible Came Back (And Why It Never Really Went Away). www.curbsideclassic.com, 22. September 2025, abgerufen am 21. Oktober 2025.
- ↑ a b c Michael Lamm: The Detroit Convertibles, Popular Mechanics, Heft August 1983, S. 58 ff.
- ↑ Jim Black: When Chrysler Reintroduced the Convertible for 1982, No Less than the LeBaron Name Would Do. www.hemmings.com, 19. Dezember 2024, abgerufen am 21. Oktober 2025.
- ↑ Angaben nach James M. Flammang, Ron Kowalke, Ron: Standard Catalog of American Cars 1976–1999. Krause Publications, Iola 1999. ISBN 0-87341-755-0.
