Chwarszczany

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Chwarszczany
Wappen fehlt
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Chwarszczany (Polen)
Chwarszczany
Chwarszczany
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Myślibórz
Gmina: Boleszkowice
Geographische Lage: 52° 41′ N, 14° 38′ OKoordinaten: 52° 41′ 13″ N, 14° 38′ 9″ O
Einwohner: 222 (2005)
Postleitzahl: 74-407
Telefonvorwahl: (+48) 95
Kfz-Kennzeichen: ZMY



Templerkirche Quartschen

Chwarszczany (deutsch: Quartschen; lateinisch: Quarcio Marchicus) ist ein polnischer Ort im Powiat Myśliborski der Woiwodschaft Westpommern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort befindet sich in der ehemaligen Brandenburger Neumark an der Mietzel (polnisch Mysla).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Postkartengruss aus Quartschen

Ab 1232 war der Ort ein Sitz der Tempelritter. Der Orden erhielt das Dorf Quartschen vom Herzog Heinrich I. von Schlesien geschenkt. Eine Komturei in Quartschen wird ab 1282 erwähnt; es ist aber nicht bekannt, wann sie gegründet wurde. 1291 wurde die Komturei Quartschen Residenz des Provinzmeisters Bernhard von Eberstein (1291), einem Sohn von Ludwig I. von Everstein. Ein Provinzialkapitel wurde hier abgehalten.

1318 wurde nach der Auflösung und Enteignung des Templerordens die Komturei Quartschen samt ihrem Besitz dem Johanniterorden übertragen. Die Johanniterkommende wurde später in ein königliches Domänenamt umgewandelt. Weiterhin gab es eine Brennerei und eine Wassermühle in Quartschen. Bis 1945 lag das Dorf im Landkreis Königsberg (Neumark), Regierungsbezirk Frankfurt in der Provinz Brandenburg.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1933 1939
Einwohnerzahl[1] 454 457


Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Chwarszczany – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dr. Rademachers deutsch-österreichisches Ortsbuch 1871–1990: "Quartschen"
  2. Geschichte des Templerordens in Westpolen