Cihan Inan

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Cihan Inan (geboren 20. Januar 1969 in Burgdorf) ist ein türkisch-schweizerischer Theater- und Filmregisseur, Drehbuchautor und Dramaturg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cihan Inan ist in der Schweiz als drittes von fünf Kindern türkischer Gastarbeiter zur Welt gekommen. Während des Studiums der Philosophie und Germanistik an der Universität Bern jobbte er als Kinovorführer in Berner Kinos und ebenso als Film- und Theaterkritiker. Nach dem Studium arbeitete er zwei Jahre als Regie-Assistent am Theater Freiburg, bevor er 1999 seine erste Regie-Arbeit am Theater Freiburg ablieferte. Ab 2000 war der dann für zwei Jahre Hausregisseur am Theater Freiburg. 2002 beschloss er den Roman von Nick Cave «Und die Eselin sah den Engel» zu verfilmen. Dieses Unterfangen wurde 2003 auf eigene Kosten und mit vielen privaten Mitteln in der Türkei umgesetzt. Im selben Jahr wurde das abgedrehte Filmmaterial gestohlen und blieb verschwunden. Nach diesem Rückschlag begann er mit der Arbeit am Drehbuch zu «180° – Wenn deine Welt plötzlich Kopf steht» und 2009 mit den Dreharbeiten mit der Produktionsfirma C-Films. 180° kam am 30. September 2010 in die Schweizer Kinos. In der Spielzeit 2011/2012 war er als Chefdramaturg am Theater Neumarkt tätig. Seit 2012 arbeitet er an seinen Filmprojekten mit verschiedenen Filmproduktionsfirmen. Seit der Saison 2017/18 ist er Schauspieldirektor am Konzert Theater Bern.[1]

Cihan Inan lebt in Berlin und Bern.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cihan Inan bleibt Schauspielchef in Bern : Rückkehr mit Vision, Nachtkritik.de vom 14. September 2018, abgerufen 16. September 2018