Cimabue

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Cimabue (* ca. 1240; † ca. 1302; eigentlicher Name Cenni di Pepo, bekannt als "Ochsenkopf") war ein Florentiner Maler und Mosaik-Künstler, der auch als Entdecker und Meister von Giotto in die Kunstgeschichte einging.

Kruzifix aus Santa Croce (Florenz)
Zustand vor 1966
Die Maesta thront mit Engeln und dem hl. Franziskus; Fresko in der Basilika von Assisi

Als einer der ersten der Frührenaissance mit dem Formalismus der byzantinischen Kunst brechend, versuchte er sich in einer lebendigeren Darstellung der Menschen und Objekte.

Giorgio Vasari verfasste in seinen Le vite die erste Biographie des Malers.[1] Er beschrieb ihn als stolz, hartnäckig, hoch motiviert und entschlossen, das zu tun, was er für richtig hielt. [2]

Nach Cimabue ist der Asteroid (11578) Cimabue benannt.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus der Sicht der Kunstkritik zeigt das Fresko der thronenden Jungfrau Maria (Maestà) mit Engeln und dem heiligen Franziskus aus der Basilika San Francesco den Heiligen in der authentischsten und ursprünglichsten Darstellung.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Giorgio Vasari: Lebensläufe der berühmtesten Maler, Bildhauer und Architekten. Originaltitel: Le vite de' più eccellenti pittori, scultori e architetti, Deutsche Ausgabe von 2005, ISBN 978-3717514886
  2. Paul Johnson: Die Renaissance, Berlin 2002, S. 159

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cimabue – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien