Cimadera

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Wappen von Val Colla
Wappen von Lugano
Val Colla
Quartier von Lugano
Karte von Val Colla
Koordinaten 724393 / 104320Koordinaten: 46° 4′ 44″ N, 9° 2′ 48″ O; CH1903: 724393 / 104320
Höhe Ø 1100 m
Fläche 21,75 km²
Einwohner 127 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte 6 Einwohner/km²
Eingemeindung 14. Apr. 2013
BFS-Nr. 519-2027
Postleitzahl 6951
Gemeindestand vor der Fusion am 13. April 2013

Cimadera war bis am 13. April 2013 eine politische Gemeinde im Kreis Sonvico, Bezirk Lugano des Kantons Tessin in der Schweiz.

Neu gehören die ehemalige Gemeinden Bogno, Certara, Cimadera und Valcolla dem neuen Luganer Quartier Val Colla an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemalige Gemeinde liegt auf 1087 m ü. M. am linken Seitenhang zuoberst des Val Colla und 11 km nördlich von Lugano und grenzt an Italien.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste urkundliche Erwähnung 1422 als Cima d’Era. Ursprünglich wurde das Dorf nur während der Zeit bewohnt, da die Bauern von Treciore (Weiler von Sonvico) ihr Vieh au f die Alpen trieben. Infolge der Pest von 1525 liess sich die Bevölkerung endgültig daselbst nieder. Cimadera gehörte zur Gemeinde und vicinia von Sonvico. Von beiden wurde es durch Dekret vom 9. Mai 1878 abgetrennt.[1]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1880 201
1900 271
1950 161
2000 100
2005 108
2010 132
2015 127

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.[2]

  • Kapelle Sant’Antonio von Padua (17. Jahrhundert)[3]
  • Gebetshaus (Oratorium) Sante Maria und Elisabetta aus dem Jahr 1670[3].

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Antonio Gili: Cimadera. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2017.
  • Flavio Maggi: Patriziati e patrizi ticinesi. Pramo Edizioni, Viganello 1997.
  • Simona Martinoli und andere: Cimadera. In: Guida d’arte della Svizzera italiana. (Hrsg. GSK), Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 383.
  • Celestino Trezzini: Cimadera. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 2, Cavadini – Daegerlen., Attinger, Neuenburg 1924, S. 589 (Digitalisat).
  • Benedetto Vannini: Appunti per una storia della Val Colla. S. 105–126.
  • Fernando Zappa (Hrsg.): Cimadera. In: Valli di Lugano. Armando Dadò Editore, Locarno 1990.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cimadera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Antonio Gili: Cimadera. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 3. Mai 2017.
  2. Liste der Ortsbilder von nationaler Bedeutung, Verzeichnis auf der Website des Bundesamts für Kultur (BAK), abgerufen am 10. Januar 2018.
  3. a b Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. (Hrsg. GSK), Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 383.