Cinema for Peace

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Cinema for Peace ist eine Initiative, die 2002 von Jaka Bizilj als Reaktion auf die Terroranschläge am 11. September 2001 ins Leben gerufen wurde. Sie versteht sich als Zusammenschluss von Philantropen, die humanitären Projekten und engagierten Filmemachern eine Plattform bietet. Im Jahr 2008 wurde die Stiftung Cinema for Peace Foundation registriert.

Die Initiative veranstaltet Gala-Events, darunter die seit 2002 jährliche Cinema for Peace Gala Berlin und einmalige Veranstaltungen, die zumeist rund um Auftritte von Ehrengästen organisiert werden. Zu den so geehrten gehörten bisher: Michail Gorbatschow, Hans-Dietrich Genscher, der 14. Dalai Lama, Sting und Trudie Styler.

Geschichte[Bearbeiten]

Die „Cinema for Peace“-Gala wurde erstmals 2002 mit Catherine Deneuve als Gastgeberin ausgerichtet, um die Kraft des Kinos für gesellschaftliches Engagement einzusetzen.[1] Die Spendengelder flossen zunächst UNICEF-Projekten zu, danach wurden die Spenden an unterschiedliche Organisationen verteilt. Seit 2008 fließen Teile der bei der Gala eingenommenen Spenden der Stiftung Cinema for Peace Foundation zu.

Kritik[Bearbeiten]

Der Leiter der Berlinale, Dieter Kosslick, der die „Cinema for Peace“-Gala in der Anfangszeit unterstützte, beendete im Jahr 2009 seine Mitarbeit und äußerte dabei die Kritik, die Veranstalter hätten den Eindruck erweckt, die Gala sei Teil der Berlinale.[2]

Die Gala-Veranstaltung 2015 wurde von den Yes Men unterbrochen, die von den Gästen wünschten, sie sollten statt einzelner Spenden lieber ihr Vermögen aus allen Anlageformen abziehen, die Umweltzerstörung fördern oder Rechte indigener Völker verletzen.[3] In der Folge kam es zu Auseinandersetzungen über Medienberichte zwischen dem Veranstalter Jaka Bizilj und mehreren Berliner Zeitungen, sowie der dpa.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cinema for Peace. In: Deutsche Welle (dw.com). 13. Februar 2002, abgerufen am 22. Juni 2015.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatFranziska V. Mutius: Clinch vor dem Filmfest. In: welt.de. 29. Januar 2009, abgerufen am 5. Juni 2015.
  3. Martin Kaul: Cinema for Peace: Und jetzt bitte nachgießen. In: taz.de. 10. Februar 2015, abgerufen am 5. Juni 2015.
  4. Cinema for Peace: Die Meinungsfreiheitskämpferbekämpfer. In: hausblog.taz.de. 19. März 2015, abgerufen am 5. Juni 2015.

Weblinks[Bearbeiten]