Citroën Ami 8

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Citroën
Citroën Ami 8 Berline (1969–1978)

Citroën Ami 8 Berline (1969–1978)

Ami 8
Produktionszeitraum: 1969–1978
Klasse: Untere Mittelklasse
Karosserieversionen: Limousine, Kombi
Motoren: Ottomotoren:
0,6–1,15 Liter
(23,5–39,7 kW)
Länge: 3990 mm
Breite: 1525 mm
Höhe: 1485–1520 mm
Radstand: 2400 mm
Leergewicht: 725–815 kg
Vorgängermodell: Citroën Ami 6
Nachfolgemodell: Citroën Visa

Der Citroën Ami 8 war ein Automobil der unteren Mittelklasse des französischen Automobilherstellers Citroën. Der Ami 8 (interne Bezeichnung Citroën Typ AM3) basierte technisch auf dem Citroën 2CV und wurde von Frühjahr 1969 bis Herbst 1978 gefertigt.

Das als Schräghecklimousine und Kombi angebotene Fahrzeug wurde auch mit Vierzylinder-Boxermotoren aus dem Citroën GS als Ami Super vertrieben.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 1969 wurde die Ami 6-Limousine durch die des Ami 8 abgelöst. Die Kombivariante des Ami 8 folgte im August 1969.

Sein Zweizylinder-Boxermotor entsprach weitgehend der letzten Version des Ami 6. Ebenso war auch die Fliehkraftkupplung für den Ami 8 lieferbar, mit der man das Kupplungspedal nur beim Schalten zu betätigen brauchte. Die skurrile Karosserie des Ami 6 wurde für den Ami 8 geglättet, vereinfacht und verfeinert, gleichzeitig wurde die Rundumsicht verbessert. Statt eines Stufenhecks mit entgegen der Fahrtrichtung geneigter Heckscheibe erhielt der Ami 8 ein Schrägheck. Die Kombiversion wurde als Ami 8 Break bezeichnet.

Von Ende 1969 bis Frühjahr 1971 entstanden auf Basis des Ami 8 knapp 300 Prototypen mit dem Namen Citroën M35. Dieses Coupé hatte hydropneumatische Federung und einen Wankelmotor. Mit diesem Fahrzeug wollte Citroën den Wankelmotor von Kunden erproben lassen.

Zwischen März 1969 bis September 1978 wurden 800.775 Exemplare des Ami 8 produziert.

Ami Super[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Citroën Ami Super Break (1973–1976)

Zwischen Januar 1973 und Februar 1976 wurde auch ein als Ami Super bezeichnetes Modell angeboten.

Der Wagen war mit einem verstärkten Fahrgestell sowie dem Motor mit 1015 cm³ Hubraum und dem Getriebe des größeren GS ausgerüstet. Der luftgekühlte Vierzylinder-Boxermotor mit obenliegenden Nockenwellen leistete 54 PS (40 kW) und verhalf dem Ami Super zu besseren Fahrleistungen bei niedrigen Verbrauchswerten.

Bis Februar 1976 verkauften sich lediglich 24.797 Limousinen, 19.222 „Break“ und 801 „Break Service“ und blieb damit weit hinter den Erwartungen.

Besonders erfolgreich war der Ami Super damit nicht, da die vom Ami 8 kommenden Aufsteiger eher zum im Herbst 1970 präsentierten GS strebten, der zwar teurer, aber mit der selbsttragenden, strömungsgünstigen Karosserie und der Hydropneumatik mehr als eine Generation moderner war.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dominique Pagneux: La Citroën Ami 6, 8 et Super de mon père, ETAI, 1997, ISBN 2-7268-8180-7
  • Dominique Pagneux: Ami 6 & 8: des chevrons à succès, ETAI, 2006, ISBN 2-7268-8672-8

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Citroën Ami – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien