Clandestine-Radio

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Clandestine-Radio bzw. Clandestine-Sender (englisch clandestine, deutsch ‚heimlich, verstohlen‘) sind Hörfunksender, die von einem heimlichen Standort aus den Sendebetrieb aufnehmen. Nicht gemeint sind damit die Zahlensender, weil diese keinen Hörfunk ausstrahlen.

Definition und Abgrenzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fast immer ist Clandestine-Radio auf Kurzwelle anzutreffen, vereinzelt auf Mittelwelle oder anderen Wellenbereichen. In der deutschen Sprache ist in Fachkreisen auch der Begriff „Untergrundsender“ üblich.

Das Anliegen vieler Clandestine-Radiostationen besteht ursächlich darin, dem Zielpublikum eine alternative Sicht des politischen Geschehens überhaupt erst zu ermöglichen und zusätzliche Informationen verfügbar zu machen – gerade dann, wenn im Zielgebiet der Ausstrahlung eine nationale Zensur stattfindet und/oder ein staatlicher Rundfunk die alleinige Regierungsmeinung propagiert – wie in Diktaturen üblich.

Im Gegensatz zu Piratensendern („Pirate-Radio“) handelt es sich jedoch bei Clandestine-Sendern ausnahmslos um landgestützte Sendestationen und nicht um Seesender. Des Weiteren unterscheiden sich Clandestine-Radiostationen durch den ausnahmslos politischen Hintergrund von den Piratensendern, die vor allem in den 1960er und 1970er Jahren in der Nordsee tätig waren, um das Radiomonopol der öffentlich-rechtlichen Institutionen zu umgehen. Clandestine-Radiosender arbeiten oft auf einen Umsturz oder einen Machtwechsel im Zielgebiet des Senders hin.

„Clandestines“ sind oder waren teilweise auch die von gegnerischen Staaten oder Exil-Regierungen betriebenen Propaganda-Stationen oder Sender im „Niemandsland“ zwischen zwei Staatsgrenzen. Des Öfteren sind die „Clandestine-Sender“ sogar dem Einfluss von Geheimdiensten, politischen Parteien, Oppositionsgruppen oder bewaffneten Rebellen zuzuschreiben gewesen. Clandestine-Radiostationen sind und waren bis auf wenige Ausnahmen Schwarzsender, die auf dem Hoheitsgebiet des betroffenen Staates verboten waren oder deren Ausstrahlung in das Zielgebiet unerlaubt war.

Typischerweise handelt es sich bei einem Clandestine-Radiosender um eine von einer (oder mehreren) Oppositionsgruppe(n) betriebenen Station, die – mit oder ohne Lizenz oder Rufzeichen – von der Regierung des Zielgebietes unerwünschte Sendungen ausstrahlt. Auch die Ausstrahlung von einem benachbarten Land aus ist üblich (z. B. Iran/Irak). Clandestine-Radio ist sehr sprachbezogen, da es sich in aller Regel um 100%ige Propagandastationen handelt, die selbst bei der Musikauswahl einseitig vorgehen. Diese Propaganda- oder Hetz-Sender haben den Zweck, die gegnerische Seite durch Propaganda zu schwächen. Daher ist Politik meist der einzige Sendeinhalt. Bei jedem Krisenherd dieser Welt (auch der Dauerfehde zwischen Kuba und den USA) sind Clandestine-Sender sofort zur Stelle, oft auch noch von einer Regierung oder einem Geheimdienst finanziert. Insgesamt ist die Zahl der Clandestine-Radiosender jedoch rückläufig, nachdem die Faszination dieser speziellen Sender beim Publikum durch zwei Faktoren abgenommen hat:

  • Die Zielgruppen erkennen in der heutigen Zeit besser und schneller, dass es sich durchweg um versteckte oder offene Propaganda handelt.
  • Manche Clandestine-Sender werden und wurden von gegnerischen Staaten so offen unterstützt oder sogar teilweise erst initiiert, dass es selbst unbedarften Hörern auffallen musste.

Diese Tatsachen wurde durch Aufklärungsarbeit der Kurzwellen-Fachpresse (sogenannte DX-News) und unabhängiger Journalisten wie dem bekannten Israeli Mickey Gurdus weltweit bekannt – natürlich auch im Zielgebiet des Clandestine-Senders. Dadurch schwand in der Regel die Zuhörerzahl. Der am längsten arbeitende Clandestine war Radio España Independiente, gegründet von der spanischen Kommunistischen Partei 1941 und erst aufgegeben nach General Francos Tod 1977.

Unterteilung der Clandestine-Sender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clandestine-Sender kann man in drei Gruppen unterteilen. Fast von ihren frühesten Tagen an waren Radiosender Instrument von Propaganda und Gegenpropaganda, spätestens seit 1933 (Beginn der NS-Zeit) so aktiv, dass Radioausstrahlungen zum Werkzeug einer staatlichen Regierung werden konnten.[1] Rundfunk spielte ab diesem Zeitpunkt in jedem folgenden lokalen, bilateralen oder grenzüberschreitenden Konflikt eine massive Rolle.

White Clandestines (klare Identifikation)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Weiße“ Clandestine-Sender sind seltene Ausnahme und daher die kleinste Gruppe, sie „benötigen“ einen echten Krieg. Hier ist als herausragendes Beispiel die 'BBC London' in den 1940er Jahren zu nennen. Diese Station sendete legal, mit Lizenz und klarer Identifikation auf registrierten Frequenzen; was sie zu einem „White“-Clandestine machte, ist die Tatsache, dass in einem Kriegszustand mit dem Staat des Zielgebietes (Großdeutsches Reich) die Ausstrahlungen zwar sachlich, jedoch in der Auswahl der gesendeten Fakten und Kommentare doch parteiisch erfolgten (was natürlich und selbstverständlich war, aber Bedeutung für die objektive Einordnung hat). Der zweite Grund zur Kategorisierung „white“ ist darin zu finden, dass der Empfang des Senders im Zielgebiet per Gesetz verboten war. Hingegen war die spätere bei Journalisten und DXern bekannte Station „Frieden und Fortschritt“ aus der Sowjetunion kein Clandestine-Sender, da der Empfang in Deutschland nicht verboten war.

Grey Clandestines (unklare Identifikation)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Graue“ Clandestine-Sender unterscheiden sich von den „weißen“ Clandestines meist durch Nichtvorliegen einer Sendeerlaubnis, alternativ durch Sendeaktivität außerhalb der Staatsgrenzen der Zielhörerschaft.

Die typische „Grey Clandestine“-Station wird betrieben von Oppositionellen im eigenen Land entweder auf Territorium des kritisierten Staates oder in einem Nachbarstaat, der die Propaganda oft sogar unterstützt (Beispiel: USA und Cuba). Diese Art von Clandestine-Sendern stellt daher die überwiegende Mehrzahl der Clandestine-Radiostationen dar. Ob es sich bei der für den Betrieb des Senders verantwortlichen Opposition um eine politische Partei, um eine Splittergruppe, um eine Resistance-Bewegung oder um eine bewaffnete Guerilla handelt, ist für die Zuordnung zu dieser Gruppe letztlich unerheblich. Entscheidend ist, dass es sich um einen Propaganda-Sender handelt, der mit oder ohne Frequenzregistrierung ausstrahlt – mit Registrierung ist natürlich nur von Nachbarstaaten aus möglich. Der erste einer größeren Öffentlichkeit bekannt gewordene Grey-Clandestine-Sender startete am 9. Juni 1933 in Kuba – in der Nähe des Ortes Matranzas – und wurde von einer studentischen Revolutionsgruppe gegründet. Anlass war der spontane Ausbruch von Streiks im Lande. Die Propaganda richtete sich gegen die damalige Machado-Diktatur. Der Sender rief die kubanische Armee zur aktiven Revolte auf. Bereits nach wenigen Tagen hatte die kubanische Polizei den Sendestandort gefunden und beschlagnahmte die Sendeanlage, womit die Agitation gestoppt war. Geholfen hat diese Maßnahme dem damaligen kubanischen Präsidenten nicht mehr; schon wenige Monate später im August 1933 musste er aufgeben und ins Ausland fliehen. Diesem Präzedenzfall folgend hat so mancher Clandestine-Sender der letzten Jahrzehnte einen erheblichen Anteil an tiefgreifenden politischen Änderungen im Zielgebiet gehabt. Demzufolge ist eine Clandestine-Station eine echte Waffe im Konflikt zwischen Regierung und außerparlamentarischer oder rebellierender Opposition, was in den 1970er- und 1980er-Jahren zu einem Anstieg der Anzahl von Clandestine-Radiosendern führte. Heute ist jede bewaffnete politische Auseinandersetzung innerhalb eines Landes oder einer Region fraglos begleitet von einem oder sogar mehreren Clandestine-Sendern.

Black Clandestines (gegenteilige Identifikation)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Schwarze“ Clandestine-Rundfunksender klassifizieren sich – neben den oben genannten Kriterien – noch durch die Aufnahme der Sendungen begleitende zeitnahe militärische oder paramilitärische Aktionen, wobei dies auch ein Bürgerkrieg sein kann. Zu einem 'schwarzen' Clandestine-Sender gehört zudem zwingend die „psychologische Kriegführung“: Der Sender gibt sich z. B. für etwas anderes aus, als er tatsächlich ist (gängiges Beispiel: Eine durch eine subversive Clandestine-Station angegriffene Regierung eröffnet einen Sender gleichen Namens. Diese neue Sendestation gibt vor, Sendestation der Rebellen oder der Gegenseite zu sein, ist es aber nicht, und sendet leicht regierungsfreundliche Programme).

Solche Sender werden im Englischen als „PsyWar Tool“ oder „PSYOPS“ bezeichnet und sollen Verwirrung stiften. Eine bedeutende Zielgruppe sind hierbei die jeweils gegnerischen Streitkräfte. Eine kleine Zahl spezialisierter DXer hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Black-Clandestine-Sender geografisch zu lokalisieren und zu enttarnen. Besonders schwer wird dies, wenn der 'Black Clandestine' anfänglich eine regierungsfeindliche Meinung verbreitet, um dann den Inhalt der Sendungen Stück für Stück langsam in die Gegenrichtung zu verändern. Oft arbeiten Black-Clandestines auf einer direkten Nachbarfrequenz des Gegners; dieser Umstand machte es dem Publikum bei der Frequenzsuche nicht leichter. Denn in den Krisengebieten dieser Welt waren Radioempfänger mit Digitalanzeige nicht weit verbreitet, dort war und ist eher die manuelle Abstimmung auf einer Frequenzskala die Regel.

Schlussendlich ist zu erwähnen, dass die Grenzen zwischen „grey“ und „black“ sich im Einzelfall überschneiden können:

  • Der „Soldatensender Calais“ (1943–1945) wird allgemein als Black-Clandestine eingestuft, da er lange Zeit von vielen Deutschen als Wehrmachtsender angesehen wurde. Verantwortlich für die Ausstrahlungen waren jedoch die Briten.
  • Die von Nord- nach Südkorea ausgestrahlte Clandestine-Station „Voice of the National Salvation“[2] meldete sich mit „der Dienst der Nationalen Demokratischen Front Südkoreas“ (NDFSK). Es wurde fälschlich suggeriert, die Sendungen kämen von südkoreanischem Boden aus, und auch offen nordkoreanische Medien behaupteten, die „NDFSK“ sei eine südkoreanische Bewegung und ihr Sender „Voice of the National Salvation“ aus Seoul,[3] um den Anschein zu erwecken oder aufrechtzuerhalten, es gebe in Südkorea eine bedeutende pro-nordkoreanische Opposition. Als eine der im Juli 2003 ausgehandelten Gegenleistungen für südkoreanisches Appeasement („Sonnenscheinpolitik“) stellte Nordkorea den Betrieb dieses „südkoreanischen“ Senders am 1. August 2003 ein und strahlte stattdessen ab dem 15. August Koreanisches Zentralfernsehen aus; NDFSK-Propaganda und -Agitation wurden indes über die sich ebenfalls als NDFSK-Organ ausweisende Website „The National Salvation Front“[4] (seit Juni 1997) fortgesetzt.[5]

Siehe auch: Deutscher Freiheitssender 904, Deutscher Soldatensender 935, Radio Vltava

Klassische Clandestine-Sender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Afrika und Arabien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus dieser Weltregion melden und meldeten sich Clandestine-Sender am häufigsten, da die Konflikthäufigkeit dort schon immer größer als in anderen Weltgegenden war und zugleich nicht nur die Vielfalt von Staaten, sondern auch lokale oder in Grenznähe befindliche Befreiungsorganisationen die Sendeaktivitäten insgesamt betrachtet multiplizierten. Dabei war die gesamte Bandbreite und somit die Faszination der Clandestine-Stationen nachzuvollziehen: vom starken und relativ gut hörbaren Sender mit Briefkopf, Wimpel, Internetseite und Postkarte über mittlere Sender bis hin zu ganz kleinen Stationen mit einer Sendeleistung von unter 1 Kilowatt und handgemalten Bestätigungskarten, die überhaupt nur stundenweise Strom hatten, um ihre Programme auszustrahlen. Gerade diese Improvisation in allen Belangen machte es dem DXer und professionellen Hörer dieser Stationen zu einem besonderen Erlebnis, diese zu empfangen. Tonmitschnitte blieben trotzdem rar, weil oft die jeweils gegnerische Seite sogenanntes Jamming betrieb. Tonbeispiele auf der Website des DXers Dave Kernick belegen aber die Hörbarkeit insbesondere in den 1970er- und 1980er-Jahren.[6] Die Sendungen sind regional orientiert, daher ist die überwiegende Anzahl der Programmstunden entweder in der Landessprache oder sogar in lokalen Dialekten ausgestrahlt worden. Die Pausensignale und Stationsansagen zu Beginn und Ende der jeweiligen Ausstrahlung sind jedoch für den geübten DXer eine gute Identifikationsmöglichkeit. Weiter hatte eine Minderheit der Clandestine-Sender in Afrika Ansagen in Englisch oder Französisch aufgenommen, nicht aber „Voice of the Broad Masses“ aus Eritrea – im Befreiungskampf gegen Äthiopien. Die Gegenstation „Voice of United and Free Ethiopia“ verzichtete ebenfalls darauf. Im portugiesischsprachigen Mosambik meldete sich die „Voz de Africa Livre“ – Stimme des freien Afrikas – mit englischen Ansagen und Nachrichten zu Wort, deren Verantwortung bei der Befreiungsarmee FRELIMO lagen. – Ebenso meldete sich 'Radio Kudirat, the Voice of Democracy' mit dem Zielgebiet Nigeria 1996 in Englisch zu Wort. Diesem Vorbild folgte 1997 'Radio Nadeco, the Voice of Free Nigeria'. – Ebenfalls zeitweise in Englisch sendend, wurde durch das Erkennungssignal des krähenden Hahnes ein für Angola ausgestrahltes Programm populär: VORGAN, eine Station mit der Ansage „Voice of the Resistance of the Black Cockerel“ sendete bis 2. April 1998 erfolgreich unter Leitung der UNITA gegen die amtierende, zuerst marxistisch orientierte MPLA. Diese exemplarische Aufzählung belegt, dass Clandestine-Sender oft entweder mitverantwortlich oder begleitend bei politischen Umstürzen oder Umsturzversuchen beteiligt waren. Ihre Rolle war in diesem Kontinent maßgeblich, da durch die hohe Zahl an Analphabeten die Meinungsbildung der Mehrheit der Bevölkerung durch das Radio erfolgte und erfolgt.

Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Asien gelten die gleichen Aussagen wie für Afrika: jeder gewaltsame Machtwechsel und jeder kriegerische Konflikt wurden begleitet von einem „Krieg“ der Radiostationen beider Seiten. Langfristige und staatlich finanzierte Projekte wie Radio Free Asia sind und waren ebenso anzutreffen wie kleine Radiosender, die mit Dieselgenerator oder Autobatterie ihren Strom erzeugten. Ein Beispiel stellt die Station „Voice of Tibet“ des aus seinem Heimatland vertriebenen Dalai Lama dar. Mit finanzieller Unterstützung der „V.o.T. Foundation“ stellt der Sender ein Sprachrohr der Exilregierung dar und ist nicht nur auf Kurzwelle, sondern zusätzlich über eine eigene Webseite hörbar. Selbstverständlich wurde der Vietnam-Konflikt 1964 bis 1975 ebenfalls von Clandestine-Sendern begleitet: 'Mother Vietnam', 'Liberation Radio' oder 'Voice of Freedom Radio' strahlten Ansagen und Programme in Englisch und überwiegend Vietnamesisch aus.

Amerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der populärste Clandestine-Sender war Radio Rebelde, das von Che Guevara und Fidel Castro als Hilfsmittel genutzt wurde, um den damaligen Diktator Batista zu stürzen. Besonders Che erkannte schnell den Stellenwert, den Radioprogramme bei der Bevölkerung hatten. Heute ist Radio Rebelde als staatlicher Sender mit Lizenz kein 'Clandestine' mehr.- Kuba war immer Zielgebiet von Clandestine-Radiostationen: nach dem Sieg der kubanischen Revolution Anfang Januar 1959 wurde Jahre später die neue Regierung unter Castro selbst Ziel politischer Agitation. La Voz del C.I.D. (Cuba Independiente y Democrática) – „die Stimme des demokratischen und unabhängigen Kuba“ – war 1981 bis 1998 ein Propaganda-Sender der Anti-Castro-Fraktion mit Studio in Florida, der teilweise bei anderen Kurzwellenstationen Sendezeit kaufte, um die eigenen Programme auszustrahlen. Im Jahre 1994 wurde durch Radio Nederland die lange vermutete Tatsache publik gemacht, dass La Voz del C.I.D. mit Hilfe des amerikanischen Geheimdienstes CIA gegründet worden war und die Finanzierung der Sendungen ebenfalls durch die CIA erfolgte, die als Reaktion kurz darauf die Zahlungen einstellte. Bis zur Aufgabe des Sendebetriebes finanzierten sich die (reduzierten) Programme durch Gruppen von Exil-Kubanern, die schon vorher Einfluss auf die Programmgestaltung hatten. Ein bedeutender weiterer Clandestine-Sender gegen Castro war Radio Caiman, ebenfalls von der CIA gegründet und finanziert. – Hohe Beachtung bei der Bevölkerung von Nicaragua fand 1978 / 1979 der Sender Radio Sandino der nicaraguanischen Sandinisten. Am 19. Juli 1979 ergriffen diese die Macht, die sie dem korrupten Diktator Somoza entrissen hatten. – La Voz de la Libertad (Stimme der Freiheit) war 1987 in Panama unverkennbar durch einprägsam hinterlegte Morsezeichen bei der Stationsansage und richtete sich gegen den regierenden Manuel Noriega. Bereits im Dezember 1989 wurde er durch einmarschierende US-Truppen gestürzt. Wieder war dem Ende eines Diktators die Errichtung einer Clandestine-Station vorhergegangen.

Liste bekannter Clandestine-Radiostationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor 1960[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Afrika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Zielgebiet Betreiber wann
Imperial Ethiopian Radio Stations Äthiopien Kaiser Haile Selasse 1935/36
Radio Diego Suarez Madagaskar Pro-British Groups 1942

Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Zielgebiet Betreiber wann
Atlantiksender Nazi-Deutschland Britische Regierung ab März 1943
Soldatensender Calais Frankreich / Großdeutsches Reich Britische Regierung ab Okt. 1943
Sender Gustav Siegfried 1 Nazi-Deutschland Britische Regierung
Landschaftssender Berlin der Schwarzen Front Nazi-Deutschland Otto Strasser 1934/35
Radio Humanité Westeuropa Nazi-Deutschland (getarnt)
Radio Freies Deutschland deutsche Wehrmacht Sowjetunion und NKFD 1943–1945
Sender »Bir Hakeim« deutsche Wehrmacht Gruppe Bir Hakeim (französische Partisanen)[7] bis 1945
Radio Werwolf Berlin Propagandaministerium des Deutschen Reiches 1945
Radio Blyskawica Warschau polnischer Widerstand 1944
Deutscher Freiheitssender 29,8 Nazi-Deutschland KPD 1937-39
Deutscher Freiheitssender 904 Bundesrep. Deutschland KPD und DDR 1956-71
Deutscher Soldatensender 935 Bundesrep. Deutschland DDR, PHV des Ministeriums für Nationale Verteidigung 1960-72
Radio 1212 Nazi-Deutschland USA
Vaterland Radio Griechenland Nazi-Deutschland

Anmerkung: 1933 bis 1945 fand ein psychologischer Ätherkrieg statt, in dem der Propaganda des Deutschen Reiches nicht weniger als 130 Radiostationen gegenüberstanden, die deutschsprachige Sendungen gegen die nationalsozialistische Regierung ausstrahlten. Viele dieser Sender wurden von prominenten deutschen Emigranten unterstützt, sei es finanziell, sei es als Autoren, Sprecher oder Übersetzer.

Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Zielgebiet Betreiber wann
Congress Radio Indien „Quit India“-Bewegung 1942
Free Voice of the Authentic Vietnamese Nationalists Vietnam Organisation Cao Dai 1954/55
Habanah Radio Palästina Organization Hebrew for Defense ab 1938
Radio Comet // Radio Mercury Korea US Army ab Okt. 1950
Voice of the South Vietnam Betreibergruppe Viet Minh für Unabhängigkeit v. Frankreich 1947-54

Amerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Zielgebiet Betreiber wann
Voz de la Libertad Costa Rica unbekannt 1948-50
Radio Liberacion Guatemala MLN (mit Hilfe vom CIA) 1954
Radio Rebelde Kuba Kubanische Rebellenarmee, Instituto Cubano de Radio y Televisión ab Februar 1958
Radio Libertad Dominikanische Republik Anti-Trujillo-Movement

1960 bis 1980[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Afrika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Zielgebiet Betreiber wann
Voice of Truth Angola UNITA
V.O.R.G.A.N. Angola UNITA
Voice of Fighting Angola Angola MPLA
Voice of the Broad Masses of Eritrea Eritrea EPLF
Voice of the West Somali and the Abo Liberation Front Äthiopien WSLF und SALF
Voice of Namibia Namibia SWAPO
Voice of Free Sahara West-Sahara Polisario Front

Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Zielgebiet Betreiber wann
Radio Khmer Serei Kambodscha Khmer Freedom Movement
Echo of Hope Nordkorea Agency for National Security Planning
Voice of Reunification Nordkorea südkoreanische Regierung
New Star Broadcasting Station Volksrepublik China Taiwan Rep. of China
Voice of the People’s Liberation Army VR China taiwanischer Geheimdienst
Contingent of Proletarian Fighters VR China taiwanischer Geheimdienst
Central People’s Broadcasting Station VR China taiwanischer Geheimdienst
Voice of the Revolutionary Party for Reunification Südkorea NDFSK, eine nordkoreanische Guerilla-Gruppe
Voice of Malayan Revolution Malaysia Malaysian Communist Party
Voice of the Thai People Thailand Thai Patriotic Front and Communist Party of Thailand
Liberation Radio Südvietnam National Liberation Front (Viet Cong, Nordvietnam) bis 1975
Mother Vietnam Nordvietnam Südvietnamesische Regierung (Strategic Technical Directorate) 1971-75
Hanoi Radio Nordvietnam amerikanisches Militär und CIA 1970-75
Voice of United Indochina Nordvietnam Geheimdienst C.I.A. 1970-75

Amerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Zielgebiet Betreiber wann
La Voz del C.I.D. Kuba CIA
Radio Caiman Kuba CIA
Voz de la Esperanza Kuba Exil-Kubaner
Voz de la Resistencia Chilena Chile Bureau de la Resistencia Antifasciste Chilienne
Radio Magellanes Chile Chilean Communist Party
Radio Clarin Dominikanische Republik Secretaria de las Fuerzas Armadas Dominicanas
Voz de la UNO Nikaragua United Nicaraguan Opposition
Radio Sandino Nikaragua FSLN 1977/79

Ab 1981[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Afrika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Zielgebiet Betreiber wann
Radio Peace and Liberty Zentralafrik. Rep. A. Kolingba (Rebell)
Radio Bardai / Radio Chad Tschad GUNT, unterstützt von Libyen
Radio CANDIP DR Kongo UPC
Radio Bukavu DR Kongo RCD
Voice of the Broad Masses of Eritrea Eritrea Eritreische Volksbefreiungsfront
Voice of Democratic Eritrea Eritrea ELF-RC
Voice of the Eritrean Liberation Front Eritrea Eritreische Befreiungsfront (E.L.F.)
Millennium Voice Eritrea Voice of Eritrea
Voice of Tigray Revolution Äthiopien Tigreische Volksbefreiungsfront
Voice of the Ethiopian Revolution Äthiopien irakischer Geheimdienst
Voice of the West Somali and the Abo Liberation Front Äthiopien Westsomalische und Somali-Abo-Befreiungsfront
Voz da FRELIMO Mosambik FRELIMO
Voice of the People of Namibia Namibia unbekannt, Anti-SWAPO
Radio Kudirat Nigeria UDFN
Voice of Biafra International Nigeria Biafra Foundation
Radio Mogadishu, Voice of the Somali Pacification Somalia Uthman Ali Ato
Radio SNM Voice of the Somali National Movement Somalia Somali National Movement
Radio Hargeisa Somalia Secessionist Movement Republic Somaliland
Radio Banaadir Somalia „eine Gruppe somalischer Geschäftsleute“
Radio Télévision Libre de Mille Collines (RTLM) Ruanda Hutu Regierung unter J. Habyalimana (Hass-Sender)
Radio Freedom Südafrika ANC
Voice of Sudan Sudan Sudanese NDA
Voice of Liberty and Renewal Sudan SAF (affiliate with NDA)
Radio SPLA Sudan Sudanese People’s Liberation Army
Radio Rhino International Uganda UPC
Voice of the People (Radio VoP) Simbabwe ehemalige Mitarbeiter der ZBC
SW Radio Africa Simbabwe Exilbürger Simbabwes in London
National Radio of the Arab-Saharan Democratic Republic West-Sahara Polisario Front
Radio Voz del Sahara Libre West-Sahara Polisario Front

Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Zielgebiet Betreiber wann
Voice of Shari'a Afghanistan Taliban
Voice of the United Muslim Fighters of Afghanistan Afghanistan CIA finanzierte Guerillagruppe
Radio Free Afghanistan Afghanistan RFE /RL
Afghanistan Information Radio Afghanistan das US-Militär
Voice of Justice Aserbaidschan lokale Geschäftsleute
Democratic Voice of Burma Myanmar birmanische Exilanten
Radio Free Asia Kambodscha, China, Laos, Myanmar, Vietnam US-Regierung
Voice of Democratic Kampuchea Kambodscha Rote Khmer
Voice of the Khmer Kambodscha KPNLF and FUCINPEC
Voice of the National Army of Democratic Kampuchea Kambodscha CGDK
Radio of the Provisional Government of National Union and National Salvation of Cambodia Kambodscha Rote Khmer
Republic of Abkhazia Radio Georgien Abkhazian secessionist movement
Voice of Jammu Kashmir Freedom Teile Indiens aufständische Mudschahedin
Radio Dat Kasachstan 'Vereinigung für die Demokratie in Asien'
Echo of Hope Nordkorea Agency for National Security Planning
Voice of the People Nordkorea südkoreanische Streitkräfte
Voice of Tibet Tibet und China eine unabhängige Foundation
New Star Broadcasting Station VR China Taiwan (Rep. of China)
World Falun Dafa Radio VR China Organisation Falun Dafa
Voice of China VR China Foundation for China in 21st Century, USA
Voice of the People’s Liberation Army VR China taiwanischer Geheimdienst
October Storm Broadcasting Station VR China taiwanischer Geheimdienst
Denge Mezopotamya Kurdistan Denge-Mezopotamya.com c/o www.airtime.be
Voice of the People of Kurdistan Kurdistan P.U.K., USA
Voice of National Salvation Südkorea NDFSK, eine nordkoreanische Guerilla-Gruppe
Hmong Lao Radio Laos United Lao Movement for Democracy, USA
Voice of Malayan Democracy Malaysia Malaysian Communist Party
Voice of the Tigers Sri Lanka LTTE
New Horizon Radio Vietnam Organisation CTM, Deutschland
Radio Free Vietnam Vietnam Oppositionsgruppe 'Government of Free Vietnam', USA
Voice of Kampuchea Krom Südvietnam Khmer Kampuchea-Krom Federation (Independence for South-Vietnam)
Forum for Democracy Vietnam Vietnam Restoration Party 1994-97
Que Huong Radio Vietnam Exil-Vietnamesen in den USA

Amerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Zielgebiet Betreiber wann
Radio Marti Kuba USA (IBB)
La Voz del C.I.D. Kuba CIA
Radio Caiman Kuba CIA
Radio Clarin Dominikanische Republik Secretaria de las Fuerzas Armadas Dominicanas
Radio Insurgente Mexiko EZLN (Zapatisten)
Radio Zapote Mexiko unterstützende Aktivisten der „EZLN“
Radio Patria Libre Kolumbien Frente del Guerra Central del E.L.N.
Voz de la Resistencia, Cadena Radial Bolivariana Kolumbien FARC-EP seit 1996[8]
Radio Peru Peru Herr Vasquez Chacon
Resistencia Democrática Peru Peru Ex-Gesundheitsminister Dr. Caro
Radio Liberté Haiti RDDN Progressistes d’Haiti 1984/1985
Radio Impacto Nikaragua CIA 1983–1990
Radio Miskut Nikaragua Misurasata, a coalition within FDN
Radio Quince de Septiembre Nikaragua 15th of September Legion, the military arm of the ADREN
Voz de Nicaragua Libre Nikaragua ARDE
Voz de la Libertad Panama Mitglieder des Panama City Rotary Clubs
Radio Free Surinam Surinam Council for the Liberation of Suriname
Radio Venceremos El Salvador People’s Revolutionary Army (ERP within FMLN)
Radio Farabundo Martí El Salvador FPL (within FMLN)
Voz Patriotica El Salvador CCPD Committee

Das Hobby 'Clandestine'[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für einen Teil der dem Radiohobby nachgehenden Hörer ist ein spannendes Unterfangen neue oder nur periodisch sendende Stationen zum einen zu finden (Stichwort: schwächere Sendeleistung), zum zweiten zu identifizieren (oft nur in Landessprachen oder sogar nur in Dialekten sendend) und zum dritten entweder Mitschnitte zu fertigen und/oder den Empfang der Station anderen Hobbykollegen in der internen Fachpresse (DX-News, Clandestine-Bulletin, Clandestine Radio Watch) mitzuteilen.

Hilfreich bei der Suche sind ebenfalls die bestehenden deutschen Radioclubs und meist eine bestehende eigene Website der gesuchten Station. Eine gute Empfangsausrüstung in Form eines professionellen Weltempfängers mit entsprechender Außenantenne ist unumgänglich, da preiswerte Geräte in den meisten Fällen nur ein Rauschen wiedergeben, selbst wenn Sendezeit und Frequenz bekannt sind. Beim Clandestine-Radio-Hören benötigt man fast Amateurfunkähnliche Qualitäten und Abstimmungsmöglichkeiten des Receivers.

Weltempfänger FRG 7700

Eine Alternative zur teuren Ausrüstung ist die Jagd nach den seltenen Sendern entweder via eines sogenannten „Webreceivers“ oder via Livestreams im Internet oder aufgezeichneten Programmen, die ebenfalls im Internet zur Verfügung gestellt werden. Ein Webreceiver ist eine mit dem World Wide Web verbundene höchstwertige Empfangsanlage. Eine fachkundige Hörerschaft sammelt vor allem die exotischen und raren Stationsansagen bzw. Jingles und Aufnahmen von Pausensignalen. Als großer Erfolg gilt für die DXer eine Karte (QSL-Card), mit der die gehörte Station das Hörergebnis schriftlich bestätigt. Auch Wimpel respektive andere Beigaben verstärken die Freude am Hobby, da gerade die Ortung von Clandestine-Sendern neben den geschilderten technischen Gegebenheiten und deren Status als Geheim- oder Untergrundsender den besonderen Reiz ausmachen.

Dass das Hobby „Clandestines“ Auswirkungen auf die politische Weltgeschichte haben kann, bewies der oben erwähnte Michael „Mickey“ Gurdus. Der sechs Sprachen sprechende DXer lebt in Tel Aviv und wurde über Nacht in den Medien bekannt: 1974 putschten Militärtruppen in Zypern, um Präsident Erzbischof Makarios III. abzusetzen. Griechischen Radiomeldungen zufolge war Makarios inzwischen erschossen worden. Gurdus überwachte zu dieser Zeit von Israel aus eine Vielzahl von „Outband“-Frequenzen und war für dreierlei berühmt: für sein Zahlengedächtnis (Frequenz-Scanner gab es damals noch nicht), weiter für seine „fliegenden Zettel“ (seine Notizen) und drittens für seine Ausdauer beim Abhören der vielen Stationen; er verließ damals seinen Empfangsraum nicht einmal zum Essen oder Schlafen… Gurdus hörte plötzlich eine sehr schwache und kaum vernehmliche Ausstrahlung eines Notsenders mit nur zwei Worten: „Makarios si, Makarios si“. Er rief darauf in der unweit gelegenen zypriotischen Botschaft an und ließ sich die Übersetzung geben: „Makarios lebt!“. Eine Sensation. Er erkannte sofort die Bedeutung dieser Ansage und errechnete durch Kreuzpeilungen mit befreundeten DXern die ungefähre Position des Senders. Es stellte sich heraus, dass sich diese vor der Küste Zyperns im Meer befand. Michael Gurdus leitete die Information an das britische Militär vor Ort weiter. Die britischen Streitkräfte retteten Erzbischof Makarios aus einem Boot, in dem sich auch der Notsender befand. Später berichtete Makarios dem israelischen Botschafter in Zypern, dass er Gurdus sein Leben verdanke.

Tonbeispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Standardwerk zum Thema „Rundfunk und Radio“ ist das WRTH – World Radio & Television Handbook – auch dieses beschäftigt sich mit Clandestine Radio, ebenso wie das Buch J.S. Berg: Listening on the Short Waves, 1945 to Today.

Eine aktuelle Übersicht zu Clandestine-Sendern findet sich in: M. Schmitz, W. Siebel: Sender & Frequenzen 2014. Siebel Verlag – vth-Verlag, Baden-Baden 2013, ISBN 978-3-88180-888-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Siehe auch Geschichte des Hörfunks in Deutschland, Geheimsender im Zweiten Weltkrieg.
  2. Auf koreanisch je nach Quelle entweder 구국의 소리, in südkoreanischer Umschrift Gugugui sori, „Stimme der Rettung des Landes“, oder aber 구국의 소리방송 Gugugui soribangsong „Hörfunk der Rettung des Landes“ – der Begriff soribangsong ist allerdings nordkoreanisch und in Südkorea unüblich. Vor dem 8. August 1985 hieß der Sender kor. 통혁당의 목소리 방송 Tonghyeokdangui moksori bangsong; Tonghyeokdang ist die Abkürzung von Tongilhyeongmyeongdang, des damaligen Namens (August 1969 bis Juli 1985) der späteren NDFSK (2005 erneut umbenannt).
  3. Beispiel aus dem Jahr 1999 einer dahingehenden Behauptung: Past news (englisch) Korean Central News Agency (Nordkorea). 14. Dezember 1999. Abgerufen am 7. Oktober 2012: „[T]he Voice of the National Salvation from Seoul quoted the Pusan city committee…“
  4. Kuguk Chonson · The National Salvation Front (koreanisch und englisch) Kuguk Chonson. Archiviert vom Original am 17. Januar 1999. Abgerufen am 7. Oktober 2012. Laut Website „Organ des NDFSK-Zentralkomitees“
  5. Korea Institute for National Unification (Hrsg.): 2009 북한개요. Seoul 2009, ISBN 978-89-8479-498-6, 9.1.다.8, Abschnitt „반제민족전선(반제민전)“, S. 463 (koreanisch, lib.kinu.or.kr [PDF; 3,1 MB; abgerufen am 1. Oktober 2012] typografisch fehlerhafte HTML-Versionen: 1/2).
  6. intervalsignals.net
  7. Gruppe Bir Hakeim im DRAFD-Wiki
  8. Interview mit Jesús Santrich (Februar 2004): Cadena Radial Bolivariana, la Voz de las FARC-EP. Agencia Periodística de información Alternativa (ApiaVirtual), Mai 2006, abgerufen am 30. Oktober 2008 (spanisch): „Entonces yo pondría esa fecha, la del 5 de mayo del 96“