Clark L. Hull

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Clark L. Hull

Clark Leonhard Hull (* 24. Mai 1884 in Akron, New York; † 10. Mai 1952 in New Haven, Connecticut) war ein US-amerikanischer Psychologe.

Ursprünglich wollte er Bergbau-Ingenieur werden und beschäftigte sich unter anderem mit dem Bau von automatischen Maschinen und Robotern. Diese Bildung der Mechanik nutzte er später für seine Forschung zur Motivation.[1]

Er steuerte wesentliche Beiträge zur behavioristischen Lerntheorie bei und wird daher heute dem so genannten Neobehaviorismus zugeordnet. Die Bezeichnung Zielgradient (Goal-Gradient-Effekt) wurde 1932 erstmals von Hull verwendet. Dieses Konzept wurde später von Neal E. Miller weiterentwickelt. Hull beobachtete in Experimenten, dass Ratten zunehmend schneller liefen, je näher sie ihrem Ziel (Futter) am Ende eines Labyrinths kamen. Dieser Effekt wurde von David McClelland auch als antizipatorische Zielreaktion benannt.[2][3]

Hulls Konzept eines einheitlichen Triebes, der alle menschlichen Handlungen energetisiere, übte großen Einfluss auf die psychologische Forschung zur Motivation aus. Darüber hinaus begründete Hull die experimentelle Hypnoseforschung.

1935 wurde Hull in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Udo Rudolph: Motivationspsychologie, Beltz-Verlag, Weinheim, 2003, S. 43
  2. Peter R. Hofstätter (Hrsg.): Psychologie. Das Fischer Lexikon, Fischer-Taschenbuch, Frankfurt a.M. 1972, ISBN 3-436-01159-2; S. 212 zu Kap. „Lernen am Erfolg“.
  3. Wilhelm Karl Arnold et al. (Hrsg.): Lexikon der Psychologie. Bechtermünz, Augsburg 1996, ISBN 3-86047-508-8; Sp. 130 zu Lex.-Lemma: „Antizipation“.