Claudia Grehn

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Claudia Grehn (* 8. Januar 1982 in Wiesbaden) ist eine deutsche Dramatikerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Claudia Grehn wurde in Wiesbaden geboren und wuchs in Trier auf. Sie absolvierte den Studiengang Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin (UdK).

Für ihre ersten beiden Theaterstücke "Heimlich Bestialisch" und "Ernte" erhielt sie den Kleistförderpreis und den Förderpreis für neue Dramatik des tt Stückemarktes. Im Auftrag des Maxim-Gorki-Theaters in Berlin übersetzte sie 2007 gemeinsam mit dem Dramatiker und Intendanten Armin Petras das Stück „Gehen wir, der Wagen wartet“ des russischen Autors Jurij Klavdiev (* 1974). Gemeinsam mit Roman Lebsky übersetzte sie weitere Stücke des Autors " Das langsame Schwert" und das Kinderstück " Schweinchen und Fischlein". 2008 schrieb sie für das Münchner Akademietheater eine Dramatisierung des Romans Stadt der Blinden von Jose Saramago, die von Moritz Schönecker zur Wiedereröffnung der Reaktorhalle des Prinzregententheaters uraufgeführt wurde. Gemeinsam mit Darja Stocker produzierte sie 2011 in Weimar und Leipzig Reicht es nicht zu sagen ich will leben, das Stück wurde 2012 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. 2012 entwickelte sie zusammen mit Aktivisten aus Flüchtlingslagern das Performancestück "My heart will go on" im Theaterhaus Jena.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Heimlich bestialisch - I can wait to love in heaven“, Uraufführung am 23. Februar 2008 am Landestheater Tübingen
  • „Ernte / Arbeit“, Uraufführung am 18. Mai 2008 während des Autorenfestivals „Ohne alles 2“ für dramatische Miniaturen am Schauspielhaus Bochum
  • „Deutschland hat kein Geld“, Uraufführung am 27. Juni 2010 während des Autorenfestivals „Ohne alles 3“
  • „Ernte“ (mit Texten von Lena Müller) UA: 19. Dezember 2010, Maxim Gorki Theater Berlin, Regie: Dominic Friedel
  • „Reicht es nicht zu sagen ich will leben“ (Gemeinsam mit Darja Stocker) UA: 30. Juni 2011, Eine Koproduktion des Deutschen
Nationaltheaters Weimar mit dem Schauspiel Leipzig, Regie: Nora Schlocker – „Stücke 2012“ Eingeladen zu den 37.Mühlheimer Theatertagen.
  • „My heart will go on“(Performance/ Stückentwicklung in Zusammenarbeit mit Darstellern aus Flüchtlingslagern und Aktivisten)
 UA: 29. März 2012, Theaterhaus Jena, Regie: Moritz Schönecker

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]