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Claudia Scampoli

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Claudia Scampoli
bei den Olympischen Jugendspielen 2018
Porträt
Geburtstag 5. April 2000
Geburtsort Vasto, Italien
Größe 1,78 m
Partnerin 2016–2017 Anna Piccoli
2017 Chiara Mason
2018–2019 Nicol Bertozzi
2018 Alice Gradini
2018–2019 Dalila Varrassi
2019–2020 Chiara They
2019 Claudia Puccinelli
2021 Valentina Gottardi
2020–2024 Margherita Bianchin
seit 2024 Giada Bianchi
Weltrangliste Position 16[1]
Erfolge
2017 – Halbfinale Europameisterschaft U18
2018 – Silber Olympische Jugendspiele
2019 – Halbfinale Europameisterschaft U20
2022 – WM-Neunte
2022 – Siegerin Futures Giardini Naxos
2022 – EM-Neunte
2023 – Siegerin Futures Lecce
2023 – Siegerin Futures Messina
2023 – EM-Neunte
2024 – Siegerin Futures Cervia
2025 – Siegerin Challenge Yucatan
2025 – Vierte Challenge Alanya
2025 – WM-Siebzehnte
2025 – Fünfte Elite16 Itapema
2026 – Vierte Elite16 João Pessoa
(Stand: 16. März 2026)

Claudia Scampoli (* 5. April 2000 in Vasto) ist eine italienische Beachvolleyballspielerin.

Mit Anna Piccoli erreichte Scampoli 2016 das Viertelfinale bei der U18-Europameisterschaft in Brünn sowie 2017 bei den U20-Titelkämpfen in Vulcano. Bei der U18-EM in Kasan verbesserte sie ihr Ergebnis des Vorjahres um einen Rang. Partnerin war Chiara Mason. 2018 gewannen Scampoli und Nicol Bertozzi die Silbermedaille bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen in Buenos Aires und ein Jahr später erreichten die beiden Italienerinnen das Halbfinale bei der U20-Europameisterschaft in Göteborg. Jeweils neunte Plätze gelangen Scampoli mit verschiedenen Partnerinnen bei den folgenden drei Europameisterschaften der unter Zweiundzwanzigjährigen. In Antalya 2019 startete sie mit Dalila Varrassi, in Izmir 2020 mit Chiara They und 2021 trat sie mit Valentina Gottardi in Baden an.

Im Seniorenbereich belegten Alice Gradini und Claudia Scampoli 2018 beim 2-Sterne-Turnier in Agadir 2018 den vierten Platz, bei den World Tour Finals ein Jahr später in Rom wurde sie mit Claudia Puccinelli Fünfundzwanzigste. In der Hauptstadt Italiens gelang ihr auch ihr bis dahin größter Erfolg, als sie und Margherita Bianchin bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft 2022 als Pooldritte in der Lucky Loser Runde die Chileninnen Rivas Zapata und Chris in drei Sätzen besiegten. In der ersten Hauptrunde gelang den italienischen Athletinnen ein Sieg über die kanadischen Zwillingsschwestern Megan und Nicole McNamara. Nach der Niederlage gegen ihre italienischen Landsfrauen Menegatti/Gottardi im Achtelfinale belegten Scampoli und Bianchin in der Endabrechnung den geteilten neunten Platz.[2] Bei den Europameisterschaften in München verloren Margherita Bianchin und Claudia Scampoli ihr erstes Gruppenspiel gegen die Sloweninnen Tjaša Kotnik und Tajda Lovšin, anschließend qualifizierten sie sich noch durch einen Sieg über die Österreicherinnen Dorina und Ronja Klinger für die erste Hauptrunde. Dort besiegten sie das deutsche Team Cinja Tillmann und Svenja Müller in drei Sätzen, ehe sie an den weiteren Deutschen Julia Sude und Karla Borger scheiterten. So erreichten die italienischen Athletinnen den gleichen Platz wie bei den Weltmeisterschaften.[3]

Ebenfalls Neunte wurden sie eine Saison später bei den europäischen Titelkämpfen in der Hauptstadt Österreichs. Zuvor hatten sie die Futures in Lecce und Messina gewonnen und hatten den fünften Rang beim Challenge in Jūrmala erkämpft. Bei den Mediterranean Beach Games in Iraklio standen sie im Endspiel. Nicht so gut lief es bei der WM. Dort gelang ihnen nur ein einziger Satzgewinn. Dagegen fügten sie ihrer Vita 2024 den Einzug ins Finale beim Futures in Pintang sowie den Sieg beim gleichwertigen Event in Cervia hinzu. Die EM 2024 verlief für sie ähnlich enttäuschend wie die WM im Vorjahr mit dem Unterschied, dass sie diesmal keinen einzigen Durchgang für sich entscheiden konnten.

In der folgenden Saison trat Claudia Scampoli zwischenzeitlich mit Valentina Gottardi bei einigen Veranstaltungen an und erkämpfte mit ihr den Sieg beim Challenge in Yucatán. Mit Giada Bianchi gelangen ihr anschließend die Teilnahmen an den Runden der Zwölf bei den Elite16 in Saquarema und Brasilia. Noch besser lief es beim gleichwertigen Turnier in Itapema, als die Italienerinnen ins Viertelfinale einzogen. Zuvor hatte sie den siebzehnten Platz bei der Weltmeisterschaft in Adelaide belegt, nachdem sie als Lucky Loser in die erste Hauptrunde gekommen waren und dort von den Vizeweltmeisterinnen Taryn Brasher / Kristen Nuss eliminiert wurden. Ebenfalls Siebzehnte waren sie im Juli bei der EM in Düsseldorf geworden. Beim Beachvolleyball-Turnier 2026 in João Pessoa verloren sie in der Vorrunde nur gegen ihre Bezwingerinnen bei den Welttitelkämpfen des Vorjahres. In der Runde der Sechzehn besiegten sie die Niederländerinnen Raïsa Schoon / Katja Stam und im Viertelfinale die US-Amerikanerinnen Savvy Cory / Devon Newberry. Nach der dritten Niederlage in Folge gegen Brasher / Cruz, wie Nuss inzwischen hieß, und dem verlorenen Bronzematch gelang ihnen trotzdem mit dem vierten Rang ihre bis zu diesem Zeitpunkt beste Platzierung bei einem Elite16.

Commons: Claudia Scampoli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. FIVB-Weltrangliste (Stand: 16. März 2026)
  2. WM 2022 in Rom: Ergebnisse Frauen. In: beach-volleyball.de. Abgerufen am 21. Juni 2022.
  3. Ergebnisse Frauen (Beach EM 2022). In: beach-volleyball.de. Abgerufen am 25. August 2022.