Claudio Michele Mancini

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Dieser Artikel bedarf einer Überarbeitung: Manche Dinge sind zu schön, um wahr zu sein. Das Foto, das diesen Artikel schmückt, wurde wohl kaum, wie auf Commons behauptet, vom Autor selbst aufgenommen; es wäre ein Selfie-Meisterwerk. Die Angabe, dass sein Buch „Mala Vita“ (2009) dem gleichnamigen Film „Malavita – The Family“ als Vorlage gedient hat, ist nachweislich falsch. Der Roman „fr:Malavita“ stammt von Tonino Benacquista und ist bereits 2004 erschienen. Das bereits ein gleichnamiges Buch auf dem Markt war, erfährt man aber nicht in dem Artikel, wo stattdessen von „umfangreichen Recherchen“ die Rede ist. Angesichts der dürftigen Quellenlage (Regionalblätter und ein Lifestyle-Magazin) sollte der Artikel dringend auf seine Seriosität hin geprüft werden. --Kolja21 (Diskussion) 06:01, 17. Dez. 2017 (CET)
Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Claudio Michele Mancini (2011)

Claudio Michele Mancini (* 26. Dezember 1945) ist ein deutsch-italienischer Schriftsteller. In seinen Romanen im Mafia-Milieu greift Mancini reale Kriminalfälle auf, recherchiert Hintergründe vor Ort in Archiven, bei Carabinieri, Staatsanwälten, Richtern, Opfern und Betroffenen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Claudio Michele Mancini wurde kurz nach Kriegsende als Sohn einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters geboren und wuchs in der Provinz Verbania am Lago Maggiore auf. 1964 machte er auf einer Klosterschule sein Abitur, studierte in München Psychologie und arbeitete danach als Dozent und internationaler Unternehmensberater in Frankreich, Italien, Deutschland und den USA.

Seit 2015 lebt und arbeitet Mancini in der Nähe von München in Ebenhausen-Schäftlarn.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2003 erschien seine Satiren-Sammlung Finsterland. Bekannt wurde er durch sein Romandebüt Infamità (2006). In diesem Thriller beschreibt er psychologische Konstellationen des italienischen Gegenwartsalltags sowie Machtkämpfe innerhalb der Cosa Nostra zwischen Mafia-Paten und deren Rivalen.

In seinem Werk Mala Vita (2009), dem umfangreiche Recherchen zugrunde liegen, greift er die mafiösen Geldverschiebungen in karibische Steueroasen der Mafia auf. Dabei geht er besonders auf die Beteiligung westlicher Regierungen, Banken und Geheimdienste, sowie die Vernetzung mit „Paten“ der so genannten ehrenwerten Gesellschaft (societá d'onorata) ein. La Nera (2012) beschreibt den sozialen Aufstieg einer jungen Frau durch Heirat in die Gesellschaft der oberen Zehntausend, ohne dass ihr dabei bewusst ist, dass es sich um eine Familie aus der Mafia handelt. 2015 erschien bei Droemer Knaur Il Bastardo. In diesem Roman geht Mancini zum ersten Mal auf die gewaltige Umweltkriminalität der Mafia ein, bei der die Politiker ganz Europas ein klägliches Bild abgeben.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]