Claus-Peter Lumpp

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Claus-Peter Lumpp (* 5. März 1964 in Reutlingen[1]) ist ein deutscher Koch.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Claus-Peter Lumpp absolvierte seine Ausbildung zum Koch von 1982 bis 1985 im damaligen Kurhotel "Mitteltal" bei Küchenchef Paul Mertschuweit in Baiersbronn. Zwischen 1985 und 1986 leistete er seinen Wehrdienst ab und kehrte noch im selben Jahr bei Günter Scherrer im Restaurant "Victorian" in Düsseldorf an den Herd zurück, wo er ein Jahr blieb. 1987 heuerte er in einem der damals besten Restaurants Deutschlands an, dem "Tantris" in München, wo er bei Drei-Sterne-Koch Heinz Winkler weiterlernte. Ein weiteres Jahr später, 1988, wechselte er in die "Aubergine" von Eckart Witzigmann in München, damals ebenfalls ein deutsches Spitzenrestaurant. Im Jahr darauf ging er zum Restaurant "Kunststuben" von Horst Petermann in Zürich. 1990 wechselte er zum französischen Meisterkoch Alain Ducasse ins Restaurant "Louis XV." in Monte Carlo. Noch im selben Jahr siedelte er nach Italien um und blieb für kurze Zeit in Mailand in der "Antica Osteria del Ponte" von Enzio Santin. 1991 ging er nach Deutschland zurück und kochte bei Johann Lafer im "Val d’Or".

Seit 1992 ist er Küchenchef im Restaurant "Bareiss" im gleichnamigen Hotel in Baiersbronn. Im Herbst 2007 bekam das "Bareiss" den dritten Michelin-Stern verliehen.[2]

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1994 bis 1999 war der Sternekoch mit der Sommelière Natalie Lumpp verheiratet.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: Koch des Jahres - Der Feinschmecker
  • 2007: Drei Sterne für das Restaurant "Bareiss" im Guide Michelin (2008)
  • 2011: Internationaler Eckart-Witzigmann-Preis
  • 18 Punkte und drei Hauben im Gault-Millau

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Peter O. Breuer, Claus-Peter Lumpp, Bart van Leuven (Fotos): Bareiss - Große gastronomische Oper. Das Restaurant Bareiss im Hotel Bareiss. Hädecke, Weil der Stadt BW 2005, ISBN 978-90-5856-143-5.
  • Claus-Peter Lumpp, Stefan Leitner, Michael Wissing (Fotos): Nahaufnahmen von Claus-Peter Lumpp. Zwei Bände im edlen Leinenschuber. Eigenverlag Hotel Bareiss im Schwarzwald, Baiersbronn, Baden-Württemberg 2011, ISBN 978-3-00-036149-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Claus-Peter Lumpp. faz.net, abgerufen am 6. November 2014.
  2. Jürgen Dollase: „Deutsche Michelin-Köche. Aufgestiegen in den Drei-Sterne-Himmel“, FAZ, 14. November 2007

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]