Claus Meyer (Maler)

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Die Würfelspieler, 1885
Leibniz in dem später nach ihm benannten Leibnizhaus; Illustration von Claus Meyer mit Zierrahmen von Änne Koken über Anna Wendlands Titel „Aus den Tagen der Kurfürstin Sophie“;
Auszug aus der Illustrirten Zeitung Nr. 3538 vom 20. April 1911, S. 7f.

Claus Meyer genannt Claus-Meier, geboren als Eduard August Nicolaus Meyer[1] (* 20. November 1856 in Linden bei Hannover; † 9. November 1919 in Düsseldorf) war ein deutscher Maler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meyer war der Sohn von Christoph Wilhelm Eduard Meyer und dessen Ehefrau Anna Adelaide Kühne.[1] In Hameln besuchte er das Gymnasium, jedoch über den weiteren Ausbildungsweg als Künstler ist anfänglich nichts bekannt. Er begann sein Studium 1875 unter August von Kreling an der Nürnberger Kunstschule und setzte es seit 1876 in München fort, wo er Schüler von Alexander Wagner und Ludwig von Löfftz an der Akademie der Bildenden Künste wurde.

Von 1890 bis 1895 war er Professor an der Karlsruher Akademie, und seit 1895 als Nachfolger von Wilhelm Sohn an der Düsseldorfer Akademie.

1900/1901 malte er, im Auftrag des Rheinischen Kunstvereins, das Wandgemälde Die Kinderverlobung im Rittersaal von Schloss Burg. Er war 1904 Preisrichter bei einem Preisausschreiben des Kölner Schokoladenproduzenten Ludwig Stollwerck um Entwürfe für eine Gemeinschaftswerbung von Stollwerck und der Sektkellerei Henkell.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Claus Meyer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Taufbuch der evangelischen Kirche Linden, Jahrgang 1856, S. 150, Lfd. Nr. 266.
  2. Reiner Meyer: Die Reklamekunst der Keksfabrik Bahlsen in Hannover von 1889-1945, Dissertation an der Georg-August-Universität Göttingen 1999, OCLC 48732006, online (PDF 454 Seiten).