Clemens Wenger

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Clemens Wenger (am Akkordeon) mit 5/8erl in Ehr’n (Popfest 2015)

Clemens „Bumpfi“ Wenger (* 1. Juni 1982 in Krems) ist ein österreichischer Jazzmusiker (Piano, Akkordeon und Komposition).

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenger studierte von 2000 bis 2005 bei Paul Urbanek am Gustav-Mahler-Konservatorium Jazzpiano, sowie bis 2006 Jazztheorie und Komposition bei Ed Partyka am Konservatorium Wien. Im Laufe des Studiums lernte er Clemens Salesny, Wolfgang Schiftner, Daniel Riegler, Bernd Satzinger und Peter Rom kennen, mit denen er 2004 den Verein JazzWerkstatt Wien mit einem dazugehörenden gleichnamigen Label gründete. Er spielte in den Gruppen von Bumi Fian/Clemens Salesny, Max Nagl, Valérie Sajdik, Georg Breinschmid und Maja Osojnik, mit denen er auch Alben einspielte. Daneben war er auch bei Ausseer Hardbradler und Studio Dan aktiv und ist mit der Wiener Soulband 5/8erl in Ehr’n erfolgreich. Er trat beim Moers Festival, dem Internationalen Jazzfestival Saalfelden, dem Jazzfest Wiesen, dem Salzburger Jazz-Herbst, dem Inntöne Festival und beim Jazz Fest Wien auf. Weiterhin hat er mit Wolfgang Reisinger, Andy Manndorff, Gerald Preinfalk, Sibylle Kefer und Willi Resetarits gearbeitet.

Mit seinem Trio nee kundschaftet er die Mikrotonalität auch in seinen Kompositionen aus (The Truth Is on Fire, 2012). Für das Jazzorchester Vorarlberg schrieb er das Werk Morphing (2014). Mit Willi Landl und dem JazzWerkstatt Wien New Ensemble führte er 2015 sein Stück Hotel Metropole auf. Zunehmend komponiert er auch für das Theater und den Film.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenger erhielt 2001 beim Austrian Young Lions Award den zweiten Preis. Im Jahr 2006 wurde er sowohl mit dem Fidelio-Preis des Wiener Konservatoriums als auch (gemeinsam mit der JazzWerkstatt Wien) als „Newcomer of the Year“ mit dem Hans-Koller-Preis ausgezeichnet. Mit 5/8erl in Ehr’n erhielt er 2012 und 2013 einen Amadeus Austrian Music Award.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Clemens Salesny/Clemens Wenger Die wilden Jahre (2005)
  • Max Nagl / Clemens Wenger / Herbert Pirker Market Rasen (2006)
  • Die Strottern & Jazzwerkstatt Wien Elegant (2009)
  • Die Strottern & Jazzwerkstatt Wien Wo fangt’s an (2015)
  • Sophia Goidinger-Koch/Marianna Oczkowska/Emily Stewart/Maiken Beer/Clemens Wenger Neapel (2016)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]