Cleo (2019)

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Filmdaten
OriginaltitelCleo
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2019
Länge99 Minuten
Stab
RegieErik Schmitt
DrehbuchStefanie Ren,
Erik Schmitt
ProduktionFabian Gasmia
MusikJohannes Repka
KameraJohannes Louis
SchnittDavid J. Rauschning
Besetzung

Cleo ist ein deutscher Spielfilm von Regisseur Erik Schmitt aus dem Jahr 2019. Er wurde bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2019 als Eröffnungsfilm der Sektion Generation Kplus uraufgeführt. Marleen Lohse spielt die Titelrolle.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cleo arbeitet für ein Touristenbüro in Berlin und lebt ein einsames, abgeschottetes Leben, seit ihr Vater starb, als Cleo zehn Jahre alt war. Cleo gibt sich selbst die Schuld am Tod des Vaters und hofft seit ihrer Kindheit, dass eine magische Uhr, die im verschollenen Schatz der Brüder Sass versteckt sein soll, ihr dabei helfen wird, die Zeit zurück zu drehen und ihren Vater zu retten. Als sie eines Tages den jungen Abenteurer Paul kennenlernt, der eine Karte gefunden hat, die zum Schatz führen soll, schließt sie sich ihm an, und für Cleo beginnt eine Reise durch Berlins Geschichte, zurück zum Anfang der Zeit.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cleo ist eine Koproduktion der Berliner Detail Film GmbH mit dem Das kleine Fernsehspiel des ZDF. Gedreht wurde der Film 2017 an über 70 Drehorten ausschließlich in Berlin.[1] Es ist Erik Schmitts Langfilmdebüt. Zuvor hatte Schmitt Kurzfilme gedreht, die ebenfalls in Berlin spielen und seinen besonderen visuellen Stil bereits erkennen ließen. Die Kostüme von Kostümbildnerin Melina Scappatura stammen aus dem Theaterkunst-Fundus und dem Kostümfundus des Studio Babelsberg. Die von Johannes Repka komponierte Filmmusik wurde vom Deutschen Filmorchester Babelsberg eingespielt.

Der von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) mit dem Prädikat „Wertvoll“ versehene Film[2] war bei der Berlinale 2019 Eröffnungsfilm der Sektion Generation Kplus und gewann 2019 auf dem Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern in der Kategorie Bester Kinder- und Jugendfilm den Leo.[3]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Kritik für epd Film schreibt Jens Balkenborg, dass man sich bei Schmitts Film mit einigem arrangieren müsse: „mit einer in Zuckerwatte gehüllten Geschichte, mit überdrehten, schablonenhaften Figuren und einer vor allem am Ende vor Kitsch triefenden Romanze.“ Cleo zelebriere „seine Märchenhaftigkeit explizit in jeder Filmsekunde, und zwar mit der Brechstange.“ Man könne „sich daran und an noch mehr stören“, und doch „tröste die grenzenlose Fabulierfreude, mit der Schmitt seinen Film“ erzähle, „über vieles hinweg.“[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cleo. In: filmportal.de. Deutsches Filminstitut, abgerufen am 5. März 2019.
  2. Filmbewertungsstelle: „Cleo“ fbw-filmbewertung.com, abgerufen 25. Juli 2019
  3. Filmkunstfest MV 2019. filmland-mv.de, abgerufen 25. Juli 2019.
  4. Kritik zu Cleo | epd Film. Abgerufen am 30. September 2019.