Clermont-Ferrand

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Clermont-Ferrand
Wappen von Clermont-Ferrand
Clermont-Ferrand (Frankreich)
Clermont-Ferrand
Region Auvergne-Rhône-Alpes (Präfektur)
Département Puy-de-Dôme
Arrondissement Clermont-Ferrand
Kanton Hauptort von
Clermont-Ferrand-1
Clermont-Ferrand-2
Clermont-Ferrand-3
Clermont-Ferrand-4
Clermont-Ferrand-5
Clermont-Ferrand-6
Gemeindeverband Clermont Communauté
Koordinaten 45° 47′ N, 3° 5′ OKoordinaten: 45° 47′ N, 3° 5′ O
Höhe 321–602 m
Fläche 42,67 km²
Einwohner
– Unité urbaine
141.463 (1. Jan. 2013)
467.178
Bevölkerungsdichte 3.315 Einw./km²
Postleitzahl 63000
INSEE-Code
Website http://www.ville-clermont-ferrand.fr/

Clermont-Ferrand (Zum Anhören bitte klicken! [klɛʁ.mɔ̃ fe.ʁɑ̃ ]; okzitanisch Clarmont-Ferrand oder Clarmont d’Auvèrnhe) ist die Hauptstadt des französischen Départements Puy-de-Dôme in der Region Auvergne-Rhône-Alpes und mit 141.463 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) (Unité urbaine: 467 178 Einwohnern) die größte Stadt im Départment. Die Präfektur verwaltet auch das Arrondissement Clermont-Ferrand; es besteht aus 25 Kantonen.

Die Bewohner werden Clermontois bzw. Clermontoises genannt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über die Stadt vom Gipfel des Puy de Dôme

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clermont-Ferrand liegt im Zentrum Frankreichs etwa 425 Kilometer (Fahrtstrecke) südlich von Paris bzw. etwa 170 Kilometer westlich von Lyon im Talbecken des Flusses Allier (Limagne-Ebene), der etwa zehn Kilometer östlich an der Stadt vorbeifließt. Die Stadt wird überragt vom Puy de Dôme, einem hohen erloschenen Vulkan des Zentralmassivs, der dem Département seinen Namen gab. Clermont-Ferrand liegt am Flüsschen Tiretaine.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clermont Ferrand
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
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8
1
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: Météo-France
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Clermont Ferrand
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 7,3 9,3 12,5 14,8 19,2 22,5 25,9 25,8 22,2 16,9 11,0 8,2 Ø 16,3
Min. Temperatur (°C) -0,3 0,5 2,2 4,1 8,2 11,2 13,4 13,2 10,3 7,1 2,6 0,7 Ø 6,1
Niederschlag (mm) 28,7 26,8 26,4 44,6 85,3 64,4 53,6 67,2 64,3 53,1 38,1 33,3 Σ 585,8
Regentage (d) 6,3 6,2 6,1 8,7 11,5 8,5 6,5 7,6 7,1 7,7 6,8 6,4 Σ 89,4
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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Blau ein goldenes Kreuz, belegt mit einem roten Kreuz, in den vier Ecken je eine goldene Lilie.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vercingetorix-Denkmal von Frédéric-Auguste Bartholdi auf der Place de Jaude
Denkmal für Urban II. auf der Place de la Victoire

Erste Erwähnung fand die Stadt Clermont im Römischen Reich, als sie als Augustonemetum Verwaltungssitz der gallo-römischen Civitas der Arverner war. Zuvor hatten die Arverner die Römer zwar bei Gergovia, das etwas südlich von Clermont liegt und dessen Ruinen heute noch zu besichtigen sind (Maison de Gergovie), geschlagen (52 v. Chr.). Doch 50 v. Chr., nach dem Sieg der Römer bei Alesia, mussten sich die Arverner unter ihrem Anführer Vercingetorix geschlagen geben. Das Arvernerland wurde römische Provinz. Auf dem Puy de Dôme wurde ein Merkur-Tempel errichtet.

Seit dem 4. Jahrhundert ist Clermont Bischofssitz. Bedeutendster Amtsinhaber war im 5. Jahrhundert Sidonius Apollinaris, vor allem aufgrund seines literarischen Werkes. Im Mittelalter erlebte die Stadt als Mons clarus ihre Blütezeit: Sie wuchs immer weiter, wichtige Handwerksbetriebe siedelten sich an.

1095 fand die Synode unter Papst Urban II. statt. Auf der letzten Versammlung dieser Synode, am 28. November, rief Urban vor 13 Erzbischöfen, 315 Bischöfen, und Äbten und einer großen Menge von Adligen und einfachen Leuten zum ersten Kreuzzug auf. Die Menge quittierte seine Rede mit dem begeisterten Ausruf „Deus lo vult“ („Gott will es“), woraufhin der Kreuzzug unter Führung des Bischofs von le Puy, Ademar, seinen Anfang nahm.

Um der Bischofsstadt eine eigene Gründung entgegenzusetzen, ließen die Grafen der Auvergne 1120 die Stadt Montferrand errichten.

Im Jahr 1248 wurde mit dem Bau der Kathedrale Notre-Dame-de-l’Assomption (Mariä Himmelfahrt) begonnen.

Am 15. April 1630 entschied König Ludwig XIII. im Edikt von Troyes (erstes Vereinigungsedikt) den Zusammenschluss von Clairmont (damalige Schreibweise) mit Montferrand, der 1731 von Ludwig XV. (zweites Vereinigungsedikt) bestätigt wurde, dass Clermont mit der Nachbarstadt Montferrand vereinigt werde, und ab diesem Zeitpunkt Clermont-Ferrand genannt wird. Es gab zwar in der Folge wiederholt Versuche Montferrands, sich aus dieser Vereinigung zu lösen (1789, 1848 und 1863), diese blieben aber erfolglos.

Im Rahmen der Industrialisierung gründeten Aristide Barbier und Édouard Daubrée eine Fabrik für Kautschukprodukte und Landmaschinen, aus der sich dann die Reifen-Firma Michelin entwickelte, die ihren Hauptsitz 1889 am Place des Carmes einrichtete und bis heute größter Arbeitgeber der Stadt ist.

Im Jahr 1920 überschritt Clermont-Ferrand die 100.000-Einwohner-Grenze. 1942–1944 war die Stadt von den Deutschen besetzt. Nach dem Krieg erfolgte ein weiterer Ausbau der Infrastruktur u. a. durch den Bau des Flughafens, den Autobahnanschluss und der Errichtung von Gartenstädten.

Von 1964 bis 2015 war Clermont-Ferrand Sitz der Regionalpräfektur und seit 1972 des Regionalrates der Auvergne, was ihr den Status der Regionalhauptstadt einbrachte, bis 2016 die Region Auvergne in der Region Auvergne-Rhône-Alpes mit der Hauptstadt Lyon aufging.

Namen der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nemossos (keltischer Name, Antike bis 1. Jahrhundert)
  • Augustonemetum (ab dem 1. bis 3. Jahrhundert)
  • Arvernis (ab dem 3. Jahrhundert bis Mitte des 9. Jahrhunderts (848))
  • Clairmont (seit 848)
  • Clermont-Ferrand (seit 1631 bzw. 1730)

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung der Auvergne ist überwiegend katholisch. Clermont-Ferrand ist Bischofssitz und seit 2002 Erzbistum. Es gibt zwei große katholische Kirchen:

  1. Die romanische Basilika Notre-Dame du Port
  2. Die schwarze gotische Kathedrale Notre-Dame-de-l’Assomption

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rue Montlosier
Translohr in Clermont-Ferrand

Clermont-Ferrand liegt an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt: Hier kreuzen sich eine wichtige Nord-Süd-Straßenverbindung (Paris-Barcelona) sowie die Ost-West-Verbindung Lyon-Bordeaux. Weitere Autobahnen verbinden die Stadt mit Mailand, Genf, Montpellier und Madrid. Die Reisezeit mit dem Zug in die Hauptstadt Paris beträgt drei Stunden, nächster TGV-Bahnhof ist Lyon-Sathonay.

Der Flughafen Clermont-Ferrand Auvergne bietet Verbindungen innerhalb Frankreichs sowie nach Brüssel, Amsterdam, Genf und Mailand.

Der Nahverkehr wird von der Société mixte des transports en commun de l’agglomération clermontoise betrieben.

Am 14. Oktober 2006 eröffnete in Clermont-Ferrand der Translohr, ein sogenannter Spur-Obus (Straßenbahn auf Gummirädern) von Lohr Industrie den Betrieb. Die von dem Unternehmen entwickelte Technik setzt eine mittig eingelassene Schiene ein. Die Fahrzeuge sind Zweirichtungs-Gelenkfahrzeuge, die nur auf spurgeführten Strecken fahren können. 20 Fahrzeuge verkehren auf einer Linie mit einer Länge von 14,2 Kilometern. Eine Verlängerung der Strecke um zwei Kilometer wurde im Jahre 2010 abgeschlossen.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmenssitz Michelin

Insgesamt gibt es im Département Puy-de-Dôme 8219 verschiedene Betriebe, die sich wie folgt aufteilen:

  • 629 Handwerks- und Industriebetriebe
  • 410 Bauunternehmen, Architekten usw.
  • 2144 Finanzdienstleister und Versicherungen
  • 5036 Dienstleistungsbetriebe

Wichtigstes Unternehmen ist der Reifenhersteller Michelin, der etwas mehr als 30.000 Mitarbeiter beschäftigt. Es ist das einzige Unternehmen im französischen Leitindex CAC 40, das seinen Hauptsitz außerhalb von Paris hat.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

L'école supérieure d'art de Clermont Métropole

Clermont-Ferrand besitzt zwei Universitäten (Université d’Auvergne und Université Blaise-Pascal), eine private Wirtschaftsuniversität (École Supérieure de Commerce), eine Technische Hochschule (IFMA – Institut Français de Mécanique Avancé) und eine Kunsthochschule (ESACM – École Supérieure d’Art de Clermont Métropole), die einzige in der Auvergne, an der die beiden Hochschuldiplome für Kunst DNAP (dreijähriges Studium) und DNSEP (fünfjähriges Studium) erhalten werden können. Zudem gibt es mehrere Gymnasien.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clermont-Ferrand hat Partnerschaften mit folgenden Städten:

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt ist gegliedert in neunzehn Stadtteile Champratel, Croix de Neyrat, Fontaine du Bac, Fontgiève, Galaxie, Herbet, Jaude, La Glacière, La Gauthière, La Pardieu, La Plaine, Le Brézet, Les Bughes, Les Cézeaux, Les Salins, Les Vergnes, Montferrand, Saint-Jacques und Sainte-Alyre

Außerdem ist sie von 21 weiteren umgeben, die aber alle von Clermont-Ferrand aus verwaltet werden: Aubière, Aulnat, Beaumont, Blanzat, Cébazat, Le Cendre, Ceyrat, Chamalières, Châteaugay, Cournon, Durtol, Gerzat, Lempdes, Le Cendre, Nohanent, Orcines, Pérignat-lès-Sarliève, Pont-du-Château, Saint-Genès-Champanelle, Romagnat und Royat.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kathedrale Notre-Dame-de-l’Assomption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die hochgotische Kathedrale Notre-Dame-de-l’Assomption (Mariä Himmelfahrt), auch schwarze Kathedrale genannt, ist ganz aus dem dunklen, porösen Lavagestein von Volvic erbaut. Sie ist die einzige große Kathedrale aus diesem Material. Mit dem Bau wurde 1248 begonnen. Unter Leitung der beiden Baumeister Jean Deschamps (bis 1295) und Pierre de Cébazat konnte der Bau im Wesentlichen im 14. Jahrhundert vollendet werden. Die beiden Turmspitzen aus Lava und der Narthex hinter dem Hauptportal wurden jedoch erst ab 1866 unter Leitung des Architekten und Kunsthistorikers Eugène Viollet-le-Duc im Stil des 13. Jahrhunderts erbaut.

Die Kathedrale folgt dem Vorbild der großen gotischen Kathedralen aus der Île-de-France. Um das fünfschiffige Haupthaus und den mit einem Chorumgang versehenen Chor gruppieren sich eine Menge von kleinen Seitenkapellen mit farbenprächtigen, leuchtenden Fenstern, Bildhauer- und Holzbildhauerarbeiten, Bildern und Gobelins aus allen Jahrhunderten vom 12. bis zum 19. Jahrhundert.

Der nördliche Portalturm Tour de la Bayette mit einer 250 Stufen hohen Wendeltreppe ist für Besucher offen. Von seiner Plattform aus hat man eine schöne Aussicht auf das Dach der Kathedrale, die Dächer von Clermont-Ferrand und die nahe gelegenen Vulkanberge im Westen der Stadt.

Basilika Notre-Dame-du-Port[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der romanischen Basilika Notre-Dame-du-Port hat nichts mit einem Hafen (französisch port) zu tun, sondern kommt vermutlich von dem alten Wort por, das sumpfig bedeutet. Der Name der Kirche bedeutet also: Heilige Muttergottes am Sumpf.

Eine im 6. Jahrhundert an dieser Stelle erbaute Kirche wurde von den Normannen niedergebrannt. Im 11. und 12. Jahrhundert wurde die heutige Kirche erbaut, wobei der Narthex der Vorgängerkirche in den Bau mit einbezogen wurde. Im 19. Jahrhundert wurden die Türme und die Dachbedeckung aus dunklen Lavaplatten errichtet.

Die Proportionen der Kirche zeigen im Inneren und im Äußeren die klaren, ruhigen Linien der Romanik der Auvergne. Im Inneren befinden sich auf den Säulenkapitellen eine Reihe von meisterhaft gestalteten Figuren, deren Affekte mittels lebhafter Gestik und Mimik dargestellt werden.

Die Krypta unterhalb des Chores stammt aus dem 11. Jahrhundert. Vor ihrem Altar befindet sich ein Brunnen, der vermutlich schon in der keltischen Zeit bestand. Die Krypta ist alljährlich Ziel einer Wallfahrt. Eine Vielzahl von Votivtafeln legt Zeugnis ab von den Fürbitten von Gläubigen, die um gesundheitliche Genesung für sich oder für Angehörige beten.

Innenstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Place de Jaude
Das städtische Opernhaus am Place de Jaude
Fontaine d’Amboise

In der verwinkelten, malerischen Innenstadt in den Vierteln rund um die Kathedrale finden sich eine ganze Reihe von öffentlichen und privaten Gebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die zum Teil sehr hübsch gestaltet sind und aus dem gleichen schwarzen Lavastein gemauert wie die Kathedrale.

Den kurzen Fußweg von der Kathedrale zur Basilika kann man mit einem Aufenthalt an der Fontaine d’Amboise verbinden, einem 1515 erbauten Renaissance-Brunnen aus Lavagestein mit zierlichen Figuren, die als Wasserspeier dienen.

Die Place de Jaude ist in normalen Jahren ein Zentrum städtischen Lebens: Ein mit Paulownien gesäumter, großer länglicher Platz mit einem großen Einkaufszentrum, einem alten Kaufhaus der Kette Galeries Lafayette und vielen kleinen Geschäften und Bistros. Der Name des Platzes kommt vermutlich von platea galli, also Hahnenplatz. Dies deutet darauf hin, dass es sich ursprünglich um den Geflügelmarkt handelte. Auf dem Platz befinden sich die Denkmäler für den napoleonischen General Louis-Charles-Antoine Desaix sowie das am 11. Oktober 1903 eingeweihte Denkmal für Vercingetorix von Frédéric-Auguste Bartholdi.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Musée du Ranquet ist das Museum für auvergnatische Volkskunde. Es befindet sich in einem Stadtpalais mit einem hübschen Renaissance-Innenhof.

Im Musée Bargoin findet man eine der weltweit reichhaltigsten Sammlungen für prähistorische und gallo-römische Archäologie. Man sieht dort beispielsweise Werkzeuge, Waffen, Gebrauchsgegenstände und Schmuckstücke aus dem Magdalénien, aus der Jungsteinzeit, aus der Bronzezeit, und aus der keltischen Kultur, insbesondere das Bronzelager von Manson und Funde aus Gergovia und aus Clermont selbst.

Die Gebäude der Musées des beaux-arts Roger-Quillot wurden von den Architekten Adrien Fainsilber und Claude Gaillard nach dem Vorbild des Guggenheim-Museums in New York gestaltet. Die Museen zeigen, in chronologischer Darbietung, eine reichhaltige Sammlung alter und moderner Kunst vom 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Das Musée du Tapis d’Art bietet eine reizvolle Sammlung von Teppichen aus dem mittleren und fernen Orient.

Kulturelle Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Festival du Court-Métrage de Clermont-Ferrand ist ein bedeutendes Festival für Kurzfilme.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekanntester Sportverein der Stadt ist die Association Sportive Montferrandaise, deren Rugby-Union-Abteilung tritt unter dem Namen ASM Clermont Auvergne auf und ist in der höchsten französischen Liga Top 14 vertreten. Größtes Stadion ist das Stade Marcel-Michelin. Es ist das Heimstadion der Rugby Union Mannschaft des ASM Clermont Auvergne und hat eine Zuschauerkapazität von 18.030 Plätzen.

Der ortsansässige Fußballverein Clermont Foot 63 spielt in der zweithöchsten Spielklasse des französischen Fußballs, der Ligue 2.

Südlich von Clermont-Ferrand liegt die Rennstrecke Circuit de Charade, auf der in den 1960er und 1970er Jahren mehrfach der zur Formel-1-Weltmeisterschaft gehörende Große Preis von Frankreich ausgetragen wurde.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt:

Ein „Enkel“ der Stadt ist der Architekt Auguste Ricard de Montferrand (1786–1858), dessen Vater und Vorväter aus Montferrand stammten.

Blick über die Stadt von La pierre carrée aus

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Clermont-Ferrand – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Clermont-Ferrand – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien