Cloud Nothings

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Cloud Nothings
Die Band im Jahr 2011
Die Band im Jahr 2011
Allgemeine Informationen
Herkunft Cleveland, Ohio
Genre(s) Lo-Fi, Indie-Rock, Punkrock
Gründung 2009
Website http://cloudnothings.tumblr.com/
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Dylan Baldi
Joe Boyer
TJ „Juck“ Duke
Jayson Gerycz

Cloud Nothings ist eine US-amerikanische Lo-Fi-Band aus Cleveland, Ohio. Sie wird auch dem Indie-Rock zugerechnet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Frontmann der Band, Dylan Baldi, gründete die Band im Jahr 2009, um sich seine Zeit an der Case Western Reserve University zu „versüßen“. Zu ihm stießen bald die übrigen Mitglieder Joe Boyer, TJ „Juck“ Duke und Jayson Gerycz.

Das erste Album von Cloud Nothings wurde am 12. Oktober 2010 unter dem Namen Turning On veröffentlicht und erhielt positive Bewertungen. So bewertete es unter anderem das Musikportal Pitchfork mit einer 7,9.[1]

Die Veröffentlichung des zweiten Albums Cloud Nothings folgte bereits am 25. Januar 2011. Dieses wurde in Baltimore aufgenommen und ebenfalls positiv bewertet.

Fast auf den Tag genau ein Jahr später, am 24. Januar 2012, wurde das dritte Album der Band mit dem Namen Attack On Memory veröffentlicht. Dieses wurde auch in Deutschland wahrgenommen, sodass unter anderem der Bayerische Rundfunk einen Artikel über das Werk schrieb und den Sound der Band darin mit Kurt Cobain verglich. Als Produzent des Albums heuerte die Band den Nirvana-Produzenten Steve Albini an.[2]

Alle drei Alben wurden bei Carpark Records veröffentlicht.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[3]
Attack on Memory
  US 121 11.02.2012 (1 Wo.)
Here and Nowhere Else
  US 50 19.04.2014 (2 Wo.)

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Turning On (12. Oktober 2010)
  • Cloud Nothings (25. Januar 2011)
  • Attack on Memory (24. Januar 2012)
  • Here and Nowhere Else (1. April 2014)
  • Life Without Sound (27. Januar 2017)[4]
  • Last Building Burning (19. Oktober 2018)[5]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Play Didn't You (2010)
  • Leave You Forever (2010)
  • No Future/No Past (2012)
  • I'm Not Part Of Me (2014)

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ein Großteil der Songs des ersten Albums wurde an Baldis Computer in seinem Haus in Westlake aufgenommen.
  • Attack on Memory wurde als erstes Album 2012 in die „Best New Music“-Kategorie bei Pitchfork eingeordnet.
  • Der Bandname entspringt einer Liste von Fake-Bands, für die Dylan Baldi während seines Saxophon-Studiums wahllos Myspace-Seiten erstellt hatte.[6]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bewertung bei pitchfork.com, abgerufen am 18. Februar 2012
  2. Interview mit Dylan Baldi von Jon Blistein für Billboard.com am 23. Januar 2012
  3. US-Charthistorie
  4. Cloud Nothings announce new album, Life Without Sound, share “Modern Act” — listen. In: Consequence of Sound. 12. Oktober 2016 (consequenceofsound.net [abgerufen am 15. November 2016]).
  5. https://www.musikexpress.de/reviews/cloudnothings-last-building-burning/
  6. Interview mit Dylan Baldi. von John Soeder für cleveland.com am 23. Januar 2011. (cleveland.com).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]