Club Olimpia

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Olimpia
Logo
Basisdaten
Name Club Olimpia
Sitz Asunción
Gründung 25. Juli 1902
Farben Schwarz-Weiß
Präsident Miguel Cardona
Website clubolimpia.com.py
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Paraguay Julio César Cáceres
Spielstätte Estadio Tigo Manuel Ferreira
Plätze 23.732
Liga Primera División
Apertura 2022 3. Platz (Apertura)
Heim
Auswärts

Der Club Olimpia ist ein Sportverein aus Asunción, der Hauptstadt von Paraguay. Bekannt ist der Verein vor allem für seine Fußballmannschaft, aber auch Basketball, Futsal und Handball werden im Verein erfolgreich gespielt.

Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Klub wurde am 25. Juli 1902 von William Paats gegründet. Die Vereinsfarben sind schwarz und weiß. Der aktuelle Präsident ist Miguel Cardona. Trainer ist der Paraguayer Julio César Cáceres.

Die Heimspielstätte des Klubs ist das vereinseigene Estadio Manuel Ferreira mit einem Platzangebot für 23.732 Zuschauer.[1] Bedeutende Spiele werden jedoch im größeren Estadio Defensores del Chaco ausgetragen, das Platz für 42.354 Zuschauer bietet und dessen Name an den Chacokrieg zwischen Paraguay und Bolivien erinnert.[2]

Sein Erzrivale ist der ebenfalls in Asunción beheimatete Club Cerro Porteño, gegen den der Superclásico del Fútbol Paraguayo bestritten wird.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olimpia gewann bisher 45 nationale Meisterschaften, die letzte davon im Jahr 2020.[3] Auf internationaler Ebene konnte man einmal (1980) die Copa Interamericana, einmal (1979) den Weltpokal, zweimal (1990, 2003) die Recopa Sudamericana, einmal (1990) die Supercopa Sudamericana sowie dreimal (1979, 1990, 2002) den wichtigsten südamerikanischen Vereinswettbewerb, die Copa Libertadores gewinnen.

Der Club Olimpia ist die einzige Mannschaft, welche in jedem Jahrzehnt des Bestehens der Copa Libertadores das Finale erreichen konnte (1960, 1979, 1989, 1990, 1991, 2002, 2013). Neben dem FC São Paulo ist Olimpia der einzige Klub, der im selben Jahr sowohl die Copa Libertadores als auch die Supercopa Sudamericana gewinnen konnte (Olimpia 1990, São Paulo 1993).

Die Siegerteams der Copa Libertadores[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1979: Almeida, Solalinde, Paredes, Jiménez, Piazza, Torres, Kiese, Talavera, Isasi, Villalba, Aquino – Trainer: Luis Cubilla.
  • 1990: Almeida, J. Ramírez, M. Ramírez, Fernández, Suárez, Guash, Balbuena, Monzón, González, Samaniego, Amarilla – Trainer: Luis Cubilla.
  • 2002: Tavarelli, Isasi, Cáceres, Zelaya, da Silva, Ortemán, Enciso, Franco, Córdoba, Báez, Benitez – Trainer: Nery Pumpido.

Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Óscar Paciello

Basketball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Club Olimpia ist auch für sein Basketball-Team bekannt, die erfolgreichste Mannschaft in der paraguayischen Basketballgeschichte mit 29 Meistertiteln in den Jahren 1937, 1942–1944, 1946–1957, 1959, 1960, 1966, 1970, 1971, 1973, 1976, 1978, 1980, 1981, 1988, 1992 und 1994.

Futsal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Futsal-Mannschaft von Olimpia spielt derzeit in der obersten Futsal-Liga Paraguays.

Handball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Männer des Club Olimpia spielen erfolgreich Handball. In den Jahren 2021 und 2022 nahmen sie an der Süd- und mittelamerikanischen Vereinsmeisterschaft teil.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Club Olimpia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. clubolimpia.com.py: El Manuel Ferreira (Memento des Originals vom 16. September 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.clubolimpia.com.py (spanisch)
  2. worldstadiums.com: Liste paraguayischer Stadien (englisch)
  3. Olimpia campeón del Clausura auf apf.org.py
  4. „PUMPIDO NUEVO DT DE OLIMPIA“ auf ansa.it