Club der roten Bänder

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Seriendaten
Originaltitel Club der roten Bänder
Club der roten Bänder.jpg
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) seit 2015
Produktions-
unternehmen
Bantry Bay Productions GmbH & Co. KG
Länge 46–50 Minuten
Episoden 22+ in 3 Staffeln (Liste)
Genre Drama, Comedy
Titelmusik MS MRHurricane[1]
Regie Felix Binder,
Sabine Bernardi,
Richard Huber (Staffel 1-2),
Andreas Menck (Staffel 1-2),
Jan Martin Scharf (Staffel 3)
Drehbuch Arne Nolting,
Jan Martin Scharf,
Felix Binder (Staffel 3),
Marc O. Seng (Staffel 3)
Produktion Jan Kromschröder,
Gerda Müller
Idee Albert Espinosa
Musik Jens Oettrich
Erstausstrahlung 9. November 2015 auf VOX
Hauptdarsteller
Nebendarsteller

Club der roten Bänder (kurz CdrB) ist eine deutsche Dramedy-Fernsehserie, die seit dem 9. November 2015 von VOX ausgestrahlt wird. Die Reihe stellt den Alltag mehrerer Jugendlicher in einem Krankenhaus dar. Sie ist eine Adaption der katalanischen Serie Polseres vermelles, die auf den wahren Erlebnissen des Theater- und Drehbuchautors Albert Espinosa basiert.

Im Dezember 2016 wurde die Serie um eine dritte und zugleich letzte Staffel verlängert,[2] die seit dem 13. November 2017 ausgestrahlt wird.[3]

Club der roten Bänder gewann 2016 und 2017 unter anderem als beste deutsche TV-Serie den Deutschen Fernsehpreis sowie den Jupiter-Award.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie erzählt von der Freundschaft, die zwischen den jugendlichen Patienten des fiktiven Kölner Krankenhauses Albertus-Klinikum entsteht. Hauptsächlich dreht es sich um die Gruppe aus Leo, Jonas, Hugo, Emma, Alex und Toni, die sich zum Club der roten Bänder zusammenschließen. Die Teenager verbringen gemeinsam ihre Zeit auf der Kinder- und Jugendstation des Albertus-Klinikums. Gemeinsam kämpfen sie gegen ihre Krankheiten und meistern zusammen die Probleme des Erwachsenwerdens. Eine Besonderheit dieser Krankenhausserie ist, dass sie sich ausschließlich um die Patienten und nicht um die Ärzte dreht.

Figuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptfiguren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leo Roland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leo Roland ist der Anführer des von ihm gegründeten Clubs der roten Bänder. Aufgrund einer Krebserkrankung musste ihm ein Bein amputiert werden. Er wird auch der „Veteran“ auf der Kinderstation genannt, da er seit langer Zeit in der Kinderstation liegt und sich immer kämpferisch gegenüber seiner Krankheit zeigt. Mit seiner Schlagfertigkeit und viel Humor gelingt es ihm schnell, die unterschiedlichsten Persönlichkeiten der Kinderstation zusammen zu bringen. Doch trotz seiner positiven Art fürchtet Leo immer, dass die Krankheit zurückkommen könnte. In einem „legendären“ Rollstuhlrennen im Dachgeschoss der Klinik besiegt er seinen Rivalen Ruben. Am Anfang der zweiten Staffel werden Leo und Emma ein Paar. Als sie entlassen wird und zum Studium nach Berlin geht, beendet er die Beziehung wieder. Kurz vor Leos Entlassung ergibt eine Routine-Untersuchung, dass der Krebs wieder da ist und in seiner Leber gestreut hat. Durch eine Biopsie wird die Diagnose bestätigt, seine Überlebenschance ist nur noch gering. Alex zeigt ihm virtuell, wie sein Leben ohne die Krankheit verlaufen wäre: Oberflächlich zwar glücklich, aber den von ihm geführten Club der roten Bänder hätte es nicht gegeben, den Mitgliedern und damit seinen Freunden würde es viel schlechter gehen.

Jonas Neumann[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jonas Till Neumann ist der zweite Anführer im Club der roten Bänder. Ihm wird im Laufe der ersten Staffel ebenfalls wie seinem Zimmergenosse Leo aufgrund einer Krebserkrankung ein Bein amputiert. Jonas ist freundlich und zurückhaltender als Leo, er kann aber auch stur und hartnäckig sein. Er lernt im Krankenhaus für die Schule. Im Laufe der ersten Staffel entwickelt Jonas Gefühle für Emma und die beiden kommen zusammen. Die Beziehung zu Leo wird damit allerdings auf die Probe gestellt, da Leo ebenfalls Gefühle für Emma hat. Am Ende der Staffel trennen sie sich. In der zweiten Staffel wird er entlassen und kehrt zu seiner Mutter nach Dortmund zurück. Dort lernt er am Skaterpark Laura kennen, der er seine Krankheitsgeschichte erzählt. Als beide mit Freunden am See sind, bemerkt Jonas beim Ausziehen seines T-Shirts, dass sich ein Knoten unter seinem Arm gebildet hat. Er verschließt sich und verweigert sich auch Kontaktaufnahmen der Clubmitglieder. Schließlich vertraut er sich seiner Mutter an und zusammen fahren sie wieder ins Krankenhaus. Dort prügelt er sich mit Leo, versöhnt sich aber wieder mit ihm. Bei der folgenden Operation stellt sich der neue Tumor als gutartig heraus.

Emma Wolfshagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Emma Wolfshagen ist das einzige Mädchen im Club der roten Bänder. Sie liegt seit langer Zeit in der Kinderstation, da sie an Magersucht leidet. Deshalb fühlt sie sich unattraktiv und hat Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen. In der ersten Staffel kommt sie Jonas näher und beide werden ein Paar. Am Ende der Staffel wird sie entlassen, besucht jedoch zu Beginn der zweiten Staffel zunächst täglich ihre Freunde im Krankenhaus. Währenddessen werden Leo und sie ein Paar. Nachdem Emma eine Zusage für eine Ausbildung in Berlin bekommt, beendet Leo die Beziehung, um ihr nicht im Weg zu stehen. Emma zieht nach Berlin in eine WG und kommt dort mit ihrem neuen Mitbewohner Viktor zusammen. Während eines Besuchs mit Viktor in Köln erleidet sie eine Panikattacke und wird wieder ins Krankenhaus eingeliefert, wo die Ärzte feststellen, dass die Krankheit zurück ist, was sie aber nicht wahrhaben will. Erst Kim bringt sie zur Vernunft und sie schließt sich wieder dem Club an.

Alexander „Alex“ Breidtbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alexander „Alex“ Breidtbach nimmt im Club der roten Bänder die Rolle des Hübschen ein. Er litt an einer schweren Herzerkrankung, die zunächst lange nicht geklärt werden konnte. Alex stirbt in der achten Folge der ersten Staffel bei einer riskanten Herzoperation. Ab der zweiten Staffel erscheint er den anderen Clubmitglieder, die je 20 Prozent seines Lebens unter sich verteilt haben, als „Geist“ und gibt ihnen Ratschläge. Er ermöglicht es Leo, auf virtuelle Weise das Leben kennenzulernen, das dieser ohne seine Krankheit gehabt hätte.

Anton „Toni“ Vogel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anton „Toni“ Vogel nimmt im Club der roten Bänder die Rolle des Schlauen ein. Toni hatte einen Moped-Unfall und kommt mit zwei Beinbrüchen und weiteren Verletzungen auf die Kinder- und Jugendstation des Krankenhauses. Toni hat eine leichte Form des Asperger-Syndroms und ist ein Autist. Er lebt mit seinem Großvater zusammen. Während Hugo im Koma lag, war Toni der einzige, der mit ihm kommunizieren konnte. Zu Beginn der zweiten Staffel sind seine Brüche und Verletzungen ausgeheilt. Da er aber seine Freunde nicht verlassen möchte, wird er Pflegepraktikant auf der Station. Er versucht, die Freundschaft unter den Clubmitgliedern zu erneuern, wobei er einige Enttäuschungen erlebt. Schließlich hat er die Idee, mit dem ganzen Club im Auto des verstorbenen Benito ans Meer zu fahren, damit Leo dort dessen Asche verstreuen kann.

Hugo Krüger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hugo Krüger nimmt im Club der roten Bänder die Rolle des guten Geistes ein. Er liegt zu Beginn der ersten Staffel bereits zwei Jahre im Koma, nachdem er im Schwimmbad vom 10-Meter-Turm stürzte. Im Koma bekommt Hugo mit, was in seiner Umgebung und im Krankenhaus passiert. So kommentiert er die Geschehnisse aus dem Off. In der letzten Folge der ersten Staffel erwacht Hugo aus dem Koma, nachdem seine Freunde alle gemeinsam ein Lied für ihn gesungen haben. In der zweiten Staffel bessert sich sein Zustand sukzessive, auch wenn er das Sprechen und das Bewegen der Gliedmaßen neu erlernen muss. Er hilft Sara, aus dem Koma zu erwachen. Schließlich lernt er auch das Laufen wieder. Zu seiner Entlassung wird ein Abschiedsfest auf dem Basketballplatz der Klinik gefeiert, wo alle Clubmitglieder wieder zusammentreffen.

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptbesetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolle Schauspieler Staffel Folgen Rolle im Club[4]
Leo Roland Tim Oliver Schultz 1– 1– „der Anführer“
Jonas Neumann Damian Hardung 1– 1– „der zweite Anführer“
Emma Wolfshagen Luise Befort 1– 1– „das Mädchen“
Alexander „Alex“ Breidtbach Timur Bartels 1– 1–8, 11– [Anm. 1] „der Hübsche“
Anton „Toni“ Vogel Ivo Kortlang 1– 2– [Anm. 2] „der Schlaue“
Hugo Krüger Nick Julius Schuck 1– 1– „der gute Geist“
Anmerkungen
  1. Tritt nicht in Folge 9 und 10 auf, jedoch wird er in der ganzen Staffel als Hauptdarsteller geführt.
  2. Wird seit Folge 1 als Hauptdarsteller geführt, tritt jedoch erst ab Folge 2 auf.

Nebenbesetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler, die eine wiederkehrende Nebenrolle spielen. Sortiert nach Folgenauftritt.

Rolle Schauspieler Staffel Folgen Bemerkungen
Krankenhauspersonal
Prof. Dr. Reusch Julia Grafflage 1– 1–6, 8– Oberärztin in der Kinder- und Jugendstation
Deniz alias „Dietz“ Sahin Eryilmaz 1– 1–2, 4–6, 8–9, 11– Krankenpfleger
Silke Phillis Dayanir 1–2 2–3, 6, 10–11, 17–18 Krankenschwester
Dr. Hein Jonas Baeck 1– 2–3, 8–9, 11–18, 20– Assistenzarzt in der Kinder- und Jugendstation
Dr. Seckendorff Rainer Laupichler 1–2 4, 11, 17 Oberarzt in der Kinder- und Jugendstation
Dr. Gustl Julia Doege 1–2 5, 10, 16, 18–19 Ärztin von Emma
Dr. Wendtland Folker Banik 1 7–9 Arzt in der Herzchirurgie
Iris Isabell Polak 3 21– Rettungssanitäterin, Schwimmtrainerin
Patienten
Benito König Matthias Brenner 1–2 1–13, 15–18, 20[Anm. 1] Leos Mentor, stirbt
Rudi Rolf Berg 1– 3, 5–7, 9–12, 18–19, 22– Benitos Zimmergenosse
Ruben Dominik Buch 1– 5–7, 12, 21– Leos Rivale
Olga Julia Jendroßek 1–2 5–7, 15 Emmas Zimmergenossin (St. 1), Praktikantin in Berlin (St. 2)
Finn Kruse Max Jakoby 2 13–19 hat Leukämie
Luis Wieland Jonathan Jakobsson 2 13–14 Finns Zimmergenosse, hatte Lymphdrüsenkrebs, stirbt
Sara Winter Luna Maxeiner 2 13, 15–19 Sussis Zimmergenossin
Susanna „Sussi“ Lilienthal Fleur Julie MacLaine 2 13, 15–17, 19 Saras Zimmergenossin
Kim Nele Schepe 2– 15–20, 22 Leos Mitpatientin, hat Brustkrebs
Familie und Freunde
Matthias Breidtbach Andreas Guenther 1 1–4, 6–9 Alex’ Vater
Marvin Rouven David Israel 1 1–4, 8 Alex’ Schulkamerad
Sabine Krüger Stephanie Kämmer 1– 1–2, 4, 8–17, 19– Hugos Mutter, Clown in der Kinder- und Jugendstation
Sebastian Neumann Jens Kipper 1–2 1–2, 5, 7, 9, 13, 15, 19 Jonas’ Vater
Anne Neumann Alexandra Schalaudek 1– 1–2, 5, 9, 11, 13, 15–19, 21 Jonas’ Mutter
Tabea Roland Julie Stark 1– 1–2, 7–10, 13, 15–16, 20– Leos Schwester
Charlotte Breidtbach Anna von Haebler 1 2–4, 6–9 Alex’ Stiefmutter
Karl Vogel Dieter Schaad 1–2 2–4, 11–16 Tonis Opa
Christine Wolfshagen Alice Gruia 1– 2, 9, 11–12, 16–17, 19, 21 Emmas Mutter
Laura Nicole Mercedes Müller 2 14–15, 17 Bekanntschaft von Jonas
Victor Lucas Reiber 2 14–19 Emmas Freund in Berlin
Anmerkungen
  1. nur Stimme

Gastauftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler, die in einer Folge oder in mehreren Folgen eine Gastrolle spielen.

Rolle Schauspieler Folge Bemerkungen
Enno Kalisch 1 Krankenhauslehrer
Marion Hecker-Hoffmann 1, 3 Empfangskraft
Biskit Marc Justin Marsiglia 1–2 Jonas’ Freund
Nikita Wokurka 1–2, 14–16 Jonas’ Freund
Svenja Larissa Aimée Breidbach 1–2, 11, 19 Krankenschwester
Funda Rosenland 1–2 Krankenschwester
Silke Lena Markwald 2 Krankenschwester
Herr Kramer Dirk Ossig 2, 4 Gutachter
Jörg Reichlin 3 Patient, Spieler beim Glücksspieltreffen
Patrizia Tanja Halle 3, 5 Krankenschwester
Herr Katosius Daniel Drewes 4 Vater von Tonis Zimmergenosse Oskar
Markus Berger 4 Chemo-Patient
Nele Kiper 4, 10 Krankenschwester
Moritz Heidelbach 5 Arzt von Benito
Fabian Lichottka 5–6 Patient, Kumpel von Ruben
Dr. Kussmann Nikolai Knackmuss 6 Arzt von Luke
Luke Edon Rexhepi 6 Tonis Zimmergenosse
Julia Schmitt 6, 18 Krankenschwester
Raiko Küster 7 Orthopäde
Gabriele Schulze 7 Patient, Pokerspielerin
Manfred Böll 7 Patient, Pokerspieler
Dorothee Föllmer 8, 10 Physiotherapeutin von Leo und Benito
Lars Dickel 8–9 Tabeas Freund
Pfleger Paul Benedikt Hahn 9 Krankenpfleger
Johannes Heinrichs 12 Bufdi
Thomas Schmuckert 12, 16 Arzt von Tonis Opa Karl Vogel
Victoria Mercedes Rolle 13, 15–17, 19 Patientin vom Mini-Club, hat Leukämie
Frau Kruse Caro Scrimali 13, 18 Mutter von Finn
Herr Vandenberg Dirk Martens 14 Naturheiler
Frau Wieland Christina Hecke 14 Mutter von Luis
Herr Wieland Robert Oschatz 14 Vater von Luis
Pablo Jakob Graf 14 WG-Mitbewohner von Emma
Anna Anni C. Salander 14 WG-Mitbewohnerin von Emma
Christina Cristina do Rego 14–15 WG-Mitbewohnerin von Emma
Daniel Daniel Kremner 15, 18 Bruder von Kim
Frau Winter Annika Schilling 17 Mutter von Sara
Herr Winter Fredrik Jan Hofmann 17 Vater von Sara
Dr. Schaefer Piet Fuchs 18 Arzt vor Benitos OP
Antje Mairich 18 Krankenschwester
Micki Jonathan Berlin 18 Patient, leidet an Magersucht
Marie Faber Nicole Heesters 19 Mitarbeiterin einer Brustkrebsstiftung
Carla Vita Tepel 20 Leos Freundin in Leos Alternativleben
Rafael Jürgen Rißmann 20 Benitos Bruder
Marcel David Hürten 20 Leos Freund in Leos Alternativleben
Max Moritz Klaus 20 Jonas’ Zimmergenosse in Leos Alternativleben
Jan Liem 21 Polizist
David Bredin 21 Partyveranstalter
Denis Schmidt 21 Barkeeper
Frau Kröger Nicola Gründel 22 Notarin, Vertreterin des Nachlassgerichts
Maik Marvin Jones 22− Hugos Mitschüler
Katharina Palm 22− Hugos Lehrerin
Silke Natho 22 Rubens Mutter
Matthias van den Berg 22 Rubens Vater

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albert Espinosa bei der Preview der 2. Staffel "Club der roten Bänder", Oktober 2016.
Die "Club der roten Bänder"-Schauspieler mit Albert Espinosa bei der Preview der 2. Staffel, Oktober 2016.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie beruht auf dem Bestseller Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt von Albert Espinosa. Das Buch enthält Espinosas autobiographische Schilderungen seiner Zeit als jugendlicher Krebspatient: Mehr als zehn Jahre lang ist er immer wieder im Krankenhaus gewesen. Genau wie zwei der Hauptfiguren aus Club der roten Bänder ist ihm dabei ein Bein abgenommen worden. Die Figuren der Serie basieren auf den Freundschaften, die er in dieser Zeit geknüpft hat.[5]

Als Drehbuchautor und Co-Produzent brachte Espinosa die Geschichte mit der Serie Polseres vermelles im Jahr 2011 ins spanische Fernsehen – mit großem Erfolg. Die Serie wurde in über 13 Ländern adaptiert und wird in über 18 Ländern ausgestrahlt. Unter anderem lief 2014 eine Adaption beim US-amerikanischen Fernsehsender FOX unter dem Titel Red Band Society. Dort wurde die Serie allerdings wegen niedriger Einschaltquoten nach nur 13 bestellten Folgen wieder eingestellt.[6] Erfolgreich bei Kritikern, Jurys und den Fernsehzuschauern war die italienische Adaption Braccialetti Rossi, von der bis Dezember 2015 bereits drei Staffeln für RAI 1 gedreht wurden.[7][8]

Vorproduktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang 2015 beauftragte der Sender VOX die Kölner Produktionsfirma Bantry Bay mit der Produktion der ersten Staffel. Club der roten Bänder ist die erste Drama-Serie des Senders für die Hauptsendezeit. Nach Einfach unzertrennlich ist Club der roten Bänder die zweite eigenproduzierte fiktionale Fernsehserie des Senders. Die Drehbücher der ersten Staffel wurden geschrieben von Arne Nolting und Jan Martin Scharf.[9]

Für die Serie entwickelte VOX aus der Schriftart Helvetica Light & Bold die eigene Schrift Helveticlub. Diese Schrift wird unter anderem im Logo der Serie verwendet.[10]

Die Drehbücher zur zweiten Staffel wurden im Gegensatz zur ersten Staffel nicht adaptiert, sondern erstmals vollständig von Arne Nolting und Jan Martin Scharf neu entwickelt. Auch die Drehbücher der dritten Staffel werden von Nolting und Scharf geschrieben.[2] Zudem wirkten Felix Binder und Marc O. Seng erstmals an den Drehbüchern mit.[11]

Dreharbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Juni bis Oktober 2015 wurde die Serie im Bürokomplex an der Mittelstraße 11 bis 13 in Monheim am Rhein gedreht.[12] Eine komplette Büro-Etage wurde in das fiktive Albertus-Klinikum umgebaut: mit OP-Saal, Krankenzimmern, einem Spiel-/Unterrichtszimmer, Fluren und Korridoren sowie einem Aufzug, an dem nur die Anzeigen funktionieren. Im Dachgeschoss gibt es außerdem noch einen verglasten Fitnessraum. Zusätzlich wurde im Evangelischen Krankenhaus in Köln-Kalk, am Strand in Köln-Rodenkirchen sowie im Müngersdorfer Schwimmbad gedreht.[12]

Die Dreharbeiten zur zweiten Staffel fanden von Mai bis September 2016 statt. Gedreht wurde wieder in Monheim am Rhein und im Kölner Umland.[13] Außerdem wurde für das Staffelfinale auf der Insel Texel gedreht.

Während die ersten beiden Staffeln unter der Regie von Richard Huber, Felix Binder, Andreas Menck und Sabine Bernardi gedreht worden sind, wurden die Folgen für die dritte Staffel unter Regie von Felix Binder, Sabine Bernardi und erstmals unter Jan Martin Scharf produziert.[11] Drehstart war der 11. Mai 2017.

Ausstrahlung und Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 7. September 2015 wurde bekannt, dass die Serie ab dem 9. November 2015 immer montags um 20:15 Uhr in Doppelfolgen auf VOX zu sehen ist.[14] Die erste Episode wurde von 2,36 Millionen Menschen gesehen. Gegenüber den Werten von der US-amerikanischen Serie Chicago Fire, die eine Woche vorher am Montagabend lief, konnte VOX damit binnen einer Woche fast eine ganze Million Zuschauer dazu gewinnen. Die erste Staffel endete am 7. Dezember 2015 mit 2,71 Millionen Zuschauern.[15]

Der Sender VOX bestätigte am 30. November 2015 den Auftrag für eine zweite Staffel an die Produktionsfirma Bantry Bay. Diese soll im Spätherbst 2016 ausgestrahlt werden. Die Entscheidung wurde aufgrund der hohen Einschaltquoten getroffen, welche die durchschnittlichen Marktanteile des Senders bei einzelnen Episoden um das Doppelte übertrafen.[16][17]

Am 25. August 2016 gab der Sender VOX bekannt, dass die Erstausstrahlung der zweiten Staffel ab dem 7. November 2016 auf dem gleichen Sendeplatz und im gleichen Senderhythmus, wie in der ersten Staffel, gesendet wird.[18] Der Staffelauftakt wurde von 2,97 Millionen Menschen gesehen.[19] Das Staffelfinale wurde von insgesamt 3,23 Millionen Zuschauer verfolgt.[20]

Anfang Dezember 2016 verlängerte VOX die Serie um eine dritte und zugleich letzte Staffel[2]; deren Ausstrahlung startet am 13. November 2017.[3]

Video-on-Demand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Folgen sind jeweils nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage lang kostenfrei auf TV NOW verfügbar. Anschließend sind sie kostenpflichtig buchbar. Des Weiteren können alle bisherigen Folgen auf Amazon Video und im iTunes Store gestreamt werden.

Dokumentationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. Dezember 2015 wurde die zweistündige Dokumentation Club der roten Bänder – Eine Geschichte bewegt die Welt ausgestrahlt. Diese zeigte viele Interviews, unter anderem mit Albert Espinosa, und Eindrücke von den Dreharbeiten. Die Dokumentation wurde von 1,79 Millionen Zuschauern gesehen – weniger als die Serie selbst.[21] Mit 5,7 Prozent erzielte sie dennoch einen beachtlichen Marktanteil. In der werberelevanten Zielgruppe wurde einmal mehr ein zweistelliger Wert von 10,4 Prozent bei 1,15 Millionen Fernsehzuschauern verzeichnet.[21]

Am 12. Dezember 2016 wurde eine weitere zweistündige Dokumentation mit dem Titel Club der roten Bänder – Die Geschichte lebt weiter! ausgestrahlt.[22] Sie zeigt Making-of-Material aus der Produktion der zweiten Staffel und weitere Interviews, unter anderem mit Albert Espinosa und den Protagonisten.[22] Außerdem wird die Reise der Hauptdarsteller zu den letzten Drehtagen der Staffel auf der Insel Texel gezeigt. Darüber hinaus sind Kinder und Jugendliche in der Dokumentation zu sehen, die gegen Leukämie, Magersucht, Lungenkrebs und weitere Krankheiten kämpfen.[22] Sie berichten von ihrem Alltag, ihren Rückschlägen und persönlichen Glücksmomenten. Die Dokumentation sahen insgesamt 1,59 Millionen, davon waren 1,05 Millionen im werberelevanten Alter.[23] Somit erzielte die Doku sehr gute 9,7 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, jedoch insgesamt nur fünf Prozent.[23]

Während der Ausstrahlung der dritten Staffel wird seit dem 13. November 2017 eine fünfteilige Begleitdokumentation mit dem Titel Wir sind unbesiegbar! um 22:10 Uhr ausgestrahlt.[24] In den jeweils einstündigen Folgen gibt es Making-Ofs der Serie und Porträts der Darsteller zu sehen. Außerdem werden auch Themen aus den Episoden beleuchtet. In der Doku wird ebenfalls Serienschöpfer Espinosa in seiner Heimat Barcelona sowie bei den Dreharbeiten zur dritten Staffel begleitet. Die erste Folge sahen insgesamt 1,26 Millionen, davon waren 0,75 Millionen im werberelevanten Alter der 14- bis 49-Jährigen.[25] Somit erzielte die Doku sehr gute 9,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, jedoch insgesamt nur 5,4 Prozent.[25]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kritiken sind hauptsächlich positiv.

„Dem deutschen Fernsehen fehlt so eine Serie. Auch die Umsetzung lässt wenig zu wünschen übrig.“

„Hier wird nichts beschönigt, niemand in Watte gepackt. Die Serie ist ein Musterbeispiel dafür, wie man schwere Stoffe federleicht erzählt. Wie man unterhält, ohne weichzuspülen. Wie man von schlimmen Schicksalen erzählt, ohne rührselig zu werden.“

Stern.de[27]

„Unsentimental, gelegentlich witzig, voller Galgenhumor und ohne die Nöte Heranwachsender zu verraten, bringt „Club der roten Bänder“ tatsächlich eine gänzlich neue Farbe in die Serienlandschaft des deutschen Fernsehens.“

Jedoch schreibt Phillip Küpperbusch im Onlinemagazin Vice.com:

„VOX versucht hier wirklich, Quote mit fiktional todkranken Kindern zu machen und verklärt Krebs, Essstörungen, Autismus, komatöse Kinder und schwere Herzprobleme zu einer romantischen Unterhaltungsscheiße. [...] Der Krankenhausalltag von schwerkranken Patienten, die Probleme im Alltag, die sozialen Schwierigkeiten in den verschiedenen Familien und mit Freunden werden bestenfalls am Rande realitätsnah dargestellt.“

Laut Albert Espinosa ist die deutsche Version bzw. Adaption der katalanischen Serie Polseres vermelles die beste weltweit.[30]

Einschaltquoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bisher höchste Einschaltquote beim Gesamtpublikum (3,23 Millionen Zuschauer und 10,3 Prozent) erreichte Vox mit der Ausstrahlung des Staffelfinales der zweiten Staffel (Die Reise) am 5. Dezember 2016. Die bisher niedrigste Einschaltquote beim Gesamtpublikum (2,30 Millionen Zuschauer und 6,9 Prozent) wurde am 23. November 2015 gemessen. Es lief die fünfte Episode der ersten Staffel mit dem Titel Sonnenschein.

Als das Staffelfinale der zweiten Staffel ausgestrahlt wurde, wurde in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen der bisher höchste Marktanteil mit einem Wert von 18,8 Prozent gemessen.

Folge Datum Zuschauer Marktanteil Quelle
Gesamt 14 bis 49 Jahre 14 bis 59 Jahre Gesamt 14 bis 49 Jahre 14 bis 59 Jahre
1x01 09. Nov. 2015 2,36 Mio. 1,44 Mio. 1,90 Mio. 7,3 % 12,8 % 10,8 % [31]
1x02 09. Nov. 2015 2,46 Mio. 1,61 Mio. 2,05 Mio. 7,6 % 13,8 % 11,4 % [31]
1x03 16. Nov. 2015 2,53 Mio. 1,66 Mio. 2,15 Mio. 7,5 % 14,0 % 11,6 % [32]
1x04 16. Nov. 2015 2,65 Mio. 1,75 Mio. 2,22 Mio. 8,2 % 14,7 % 12,2 % [32]
1x05 23. Nov. 2015 2,30 Mio. 1,51 Mio. 1,92 Mio. 6,9 % 12,8 % 10,5 % [33]
1x06 23. Nov. 2015 2,31 Mio. 1,53 Mio. 1,93 Mio. 7,1 % 12,9 % 10,6 % [33]
1x07 30. Nov. 2015 2,40 Mio. 1,54 Mio. 1,99 Mio. 7,4 % 13,6 % 11,4 % [34]
1x08 30. Nov. 2015 2,60 Mio. 1,67 Mio. 2,13 Mio. 8,1 % 14,3 % 11,9 % [34]
1x09 07. Dez. 2015 2,54 Mio. 1,63 Mio. 2,09 Mio. 7,6 % 13,5 % 11,3 % [35]
1x10 07. Dez. 2015 2,71 Mio. 1,83 Mio. 2,30 Mio. 8,4 % 15,4 % 12,6 % [35]
2x01 07. Nov. 2016 2,97 Mio. 1,84 Mio. 2,45 Mio. 8,8 % 15,7 % 13,2 % [36]
2x02 07. Nov. 2016 3,03 Mio. 1,87 Mio. 2,45 Mio. 9,3 % 15,8 % 13,3 % [36]
2x03 14. Nov. 2016 2,71 Mio. 1,76 Mio. 2,23 Mio. 8,0 % 14,6 % 12,0 % [37]
2x04 14. Nov. 2016 2,88 Mio. 1,92 Mio. 2,43 Mio. 8,8 % 16,1 % 13,3 % [37]
2x05 21. Nov. 2016 2,72 Mio. 1,85 Mio. 2,28 Mio. 8,3 % 16,4 % 12,8 % [38][39]
2x06 21. Nov. 2016 2,94 Mio. 2,04 Mio. 2,50 Mio. 9,2 % 18,0 % 14,2 % [38][39]
2x07 28. Nov. 2016 2,81 Mio. 1,82 Mio. 2,26 Mio. 8,4 % 16,2 % 12,6 % [40]
2x08 28. Nov. 2016 2,99 Mio. 1,96 Mio. 2,44 Mio. 9,4 % 17,5 % 14,0 % [40]
2x09 05. Dez. 2016 2,93 Mio. 1,87 Mio. 2,37 Mio. 9,0 % 16,8 % 13,6 % [41]
2x10 05. Dez. 2016 3,23 Mio. 2,11 Mio. 2,69 Mio. 10,3 % 18,8 % 15,5 % [41]
3x01 13. Nov. 2017 2,37 Mio. 1,52 Mio. 1,95 Mio. 7,2 % 14,0 % 11,0 % [42][43]
3x02 13. Nov. 2017 2,46 Mio. 1,55 Mio. 2,01 Mio. 7,8 % 14,8 % 11,8 % [42][43]
Verlauf der Zuschauerreichweite
Verlauf der Marktanteile

Im Durchschnitt verfolgten 2,92 Millionen (9,0 Prozent) des Gesamtpublikums die zweite Staffel der Serie auf VOX.[44] In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wurde im Durchschnitt 1,90 Millionen gemessen und dies führte zu einem Marktanteil von 16,6 Prozent. Im Vergleich mit der ersten Staffel wird deutlich, dass die Einschaltquoten in der zweiten Staffel gestiegen sind.[44] Die erste Staffel wurde im Durchschnitt von nur 2,52 Millionen (7,7 Prozent) gesehen. In der Messung für die Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wurde ein Durchschnitt von 1,62 Millionen bzw. 13,9 Prozent ermittelt.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie gewann bisher insgesamt 14 nationale und internationale Preise sowie weitere Nominierungen, die im Folgenden aufgelistet sind:

  • Audi Generation Award
    • 2016: Auszeichnung in der Kategorie Medien
  • Bayerischer Fernsehpreis
    • 2016: Auszeichnung für Richard Huber als Regisseur
    • 2016: Auszeichnung für Bantry Bay Productions, Gerda Müller und Jan Kromschröder als Produzenten
  • Deutscher Fernsehpreis
    • 2016: Auszeichnung in der Kategorie Beste Serie
    • 2016: Nominierung in der Kategorie Beste Musik für Jens Oettrich
    • 2017: Auszeichnung in der Kategorie Beste Serie
    • 2017: Nominierung in der Kategorie Bestes Buch für Arne Nolting und Jan Martin Scharf
  • Deutscher Regiepreis Metropolis
    • 2016: Nominierung in der Kategorie Beste Regie TV-Serie/Serienfolge für die zweite Episode der ersten Staffel unter der Regie von Richard Huber
    • 2016: Nominierung in der Kategorie Beste Regie TV-Serie/Serienfolge für die achte Episode der ersten Staffel unter der Regie von Sabine Bernardi
  • Deutscher Schauspielerpreis
    • 2016: Auszeichnung in der Kategorie Bestes Ensemble
  • International Emmy Kids Awards
    • 2017: Nominierung in der Kategorie Series
  • Internationale Eyes & Ears Awards
    • 2016: 1. Preis in der Kategorie Beste typografische Gestaltung
    • 2016: 1. Preis in der Kategorie Beste On-Air-Programm-Kampagne: Fiction Eigenproduktion
    • 2017: 1. Preis in der Kategorie Beste(r) Social Spot bzw. Kampagne
    • 2017: 2. Preis in der Kategorie Beste On-Air-Programm-Kampagne: Fiction Eigenproduktion
  • Grimme-Preis
    • 2016: Auszeichnung in der Kategorie Kinder & Jugend
  • Jupiter-Award
    • 2016: Auszeichnung in der Kategorie Beste TV-Serie national
    • 2017: Auszeichnung in der Kategorie Beste TV-Serie national
  • New Faces Award Film
    • 2016: Sonderpreis
  • Quotenmeter-Fernsehpreis
    • 2016: Auszeichnung für Luise Befort in der Kategorie Beste Nebendarstellerin einer Serie oder Reihe
  • Rose d’Or
    • 2017: Nominierung in der Kategorie Children & Youth
  • Schauspieler-Fernsehpreis
    • 2016: Nominierung in der Kategorie Bester Nachwuchsdarsteller für Damian Hardung
    • 2017: Nominierung in der Kategorie Bester Nachwuchsdarsteller für Ivo Kortlang

Merchandising[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Serienstart von Club der roten Bänder wurde Albert Espinosas Bestseller Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt, auf dem die Serie beruht, nun noch einmal unter dem Serientitel und mit neuem Buchcover veröffentlicht.[45] Das Buch Club der roten Bänder – Glaube an deine Träume und sie werden wahr erschien am 19. Oktober 2015 im Goldmann Verlag.[45]

Musikalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Label i2i Musikproduktion wurde das Album Club der roten Bänder – Die Originalmusik aus der VOX-Serie am 19. November 2015 veröffentlicht.[46] Es enthält 21 Kompositionen, die der Musiker Jens Oettrich exklusiv für die Serie komponierte.[46] Ein Jahr später am 17. November 2016 wurden 24 weitere Kompositionen von Jens Oettrich veröffentlicht.[47] Der Albumtitel lautet Club der roten Bänder, Staffel 2 – Die Originalmusik aus der VOX-Serie.

Unter dem Albumtitel Club der roten Bänder – Staffel 01 erschien ein Monat vor dem Ausstrahlungsstart der zweiten Staffel am 7. Oktober 2016 ein Compilation-Soundtrack zur Produktion bei PolyStar.[48] Das Album beinhaltet neben MS MRs „Hurricane“, dem Titelsong zur Serie, vornehmlich Musik aus den Episoden der ersten Staffel, darunter Songs von Ingrid Michaelson, Mando Diao, Aimee Mann und Ben Harper. Des Weiteren beinhaltet das Album, neben diesen achtzehn Songs, drei Kompositionen von Jens Oettrich.[49] Während der Ausstrahlung der zweiten Staffel erschien am 25. November 2016 unter dem Titel Club der roten Bänder – Staffel 02 ein weiterer Compilation-Soundtrack mit achtzehn Songs und einer Komposition von Jens Oettrich bei PolyStar.[50] Sie beinhaltet Musik aus den Episoden der zweiten Staffel, darunter Songs von A Great Big World, Lily Allen und Hot Chip.[51]

DVDs und Blu-rays[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Staffeln der Serie werden im Vertrieb der Universum Film GmbH auf DVD und Blu-ray Disc veröffentlicht. Die erste Staffel der Serie erschien am 29. Januar 2016,[52] die zweite Staffel am 23. Dezember 2016.[53]

DKMS-Kampagne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Start der zweiten Staffel der Serie entwickelte die WEFRA Werbeagentur Frankfurt für die DKMS eine Kampagne gegen Blutkrebs bzw. Leukämie.[54] In Zusammenarbeit mit VOX und der Mediengruppe RTL entstanden mehrere TV-Clips, die jeweils in den Werbepausen ausgestrahlt werden. Gleichzeitig wird die Kampagne crossmedial über Facebook, Instagram und die Homepage des Fernsehsenders begleitet.[54] Die TV-Kampagne ruft dazu auf, sich als Stammzellspender zur Behandlung von Blutkrebs zu registrieren. Des Weiteren wird in der Serie mit der Rolle „Finn Kruse“ erstmals das Thema Blutkrebs thematisiert.[54]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Maciej: Club der roten Bänder: Song aus dem Intro. giga.de. Abgerufen am 30. November 2015.
  2. a b c "Club der roten Bänder" geht in die dritte Staffel! VOX.de, 5. Dezember 2016, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  3. a b Club der roten Bänder: Die dritte Staffel startet am 13. November 2017. In: vox.de. Abgerufen am 22. September 2017.
  4. Club der roten Bänder: Darsteller. vox.de. Abgerufen am 14. November 2015.
  5. Christian Junklewitz: Club der roten Bänder: Besuch am Set der neuen VOX-Serie. serienjunkies.de. 7. November 2015. Abgerufen am 11. November 2015.
  6. Fox to Pull 'Red Band Society' With Future in Question. In: The Hollywood Reporter. 26. November 2014. Abgerufen am 3. Dezember 2015.
  7. Braccialetti rossi. 3. Dezember 2015. Abgerufen am 3. Dezember 2015.
  8. Milly Buonanno: Italian TV Drama: Multiple Forms of european Influence. In: Ib Bondebjerg, Eva Novrup Redvall, Andrew Higson (Hrg.) European Cinema and Television: Cultural Policy and Everyday Life. 2015, ISBN 978-1-137-35687-1.
  9. Thomas Lückerath: Vox schickt "Club der roten Bänder" in Produktion. dwdl.de. 21. Mai 2015. Abgerufen am 11. November 2015.
  10. Das sind die Gewinner der Eyes & Ears Awards 2016. dwdl.de. 28. Oktober 2016. Abgerufen am 28. Oktober 2016.
  11. a b Uwe Mantel: Drehstart für das Finale von "Club der roten Bänder". dwdl.de. 11. Mai 2017. Abgerufen am 11. Mai 2017.
  12. a b „Club der roten Bänder“ – Dreh geht in die Zielgrade. lokalkompass.de. Abgerufen am 11. November 2015.
  13. Uwe Mantel: „Club der roten Bänder“: Dreh zur 2. Staffel gestartet. DWDL.de, 31. Mai 2016, abgerufen am 2. Juni 2016.
  14. Manuel Weis: Der Montag wird die Heimat der ersten eigenen VOX-Serie. In: quotenmeter.de. 7. September 2015, abgerufen am 26. November 2016.
  15. Alexander Krei: "Club der roten Bänder" holt Rekord zum Abschied. In: dwdl.de. 8. Dezember 2015, abgerufen am 26. November 2016.
  16. Thomas Lückerath: Vox bestellt 2. Staffel vom „Club der roten Bänder“. 1. Dezember 2015. Abgerufen am 1. Dezember 2015.
  17. Julia Schmid: „Club der roten Bänder“: Alle Infos zur 2. Staffel. Serienfuchs.de, 25. August 2016, abgerufen am 25. August 2016.
  18. Manuel Weis: So geht es mit «Club der roten Bänder» weiter. quotenmeter.de, 25. August 2016, abgerufen am 26. November 2016.
  19. Timo Niemeier: "Club der roten Bänder" kehrt mit Rekorden zurück. In: dwdl.de. 8. November 2016, abgerufen am 26. November 2016.
  20. Uwe Mantel: "Club der roten Bänder": Neuer Rekord zum Abschied. In: dwdl.de. 6. Dezember 2016, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  21. a b Manuel Nunez Sanchez: «Rote Bänder»-Doku verfehlt Serien-Niveau deutlich. In: quotenmeter.de. 15. Dezember 2015, abgerufen am 26. November 2016.
  22. a b c Alexander Krei: "Club der roten Bänder": Vox schiebt Doku hinterher. In: dwdl.de. 4. November 2016, abgerufen am 26. November 2016.
  23. a b Robert Meyer: «Rote Bänder» auch nach dem Staffelende erfolgreich. 13. Dezember 2016, abgerufen am 13. Dezember 2016.
  24. Sidney Schering: Begleitdoku soll «Club der roten Bänder»-Abschied versüßen. In: quotenmeter.de. 16. Oktober 2017, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  25. a b Robert Meyer: Leichte Einbußen für den «Club der roten Bänder». 14. November 2017, abgerufen am 14. November 2017.
  26. Das Fernsehen braucht diese Serie. In: sueddeutsche.de. 9. November 2015, abgerufen am 11. November 2015.
  27. Kinder krank, Fernsehen gesund. In: stern.de. 10. November 2015, abgerufen am 11. November 2015.
  28. Sie wollen noch etwas vom Leben. In: FAZ.net. 10. November 2015, abgerufen am 17. November 2015.
  29. Will VOX mit ‚Club der Roten Bänder‘ eigentlich alle krebskranken Kinder verarschen? In: vice.com. 10. November 2015, abgerufen am 8. Dezember 2015.
  30. 'Wir haben uns in der zweiten Staffel stärker von der Struktur der Vorlage entfernt'. In: quotenmeter.de. 6. November 2016, abgerufen am 8. November 2016.
  31. a b Manuel Nunez Sanchez: Toller Auftakt: Fast zweieinhalb Millionen sehen «Club der roten Bänder». In: quotenmeter.de. 10. November 2015, abgerufen am 11. Oktober 2015.
  32. a b Manuel Nunez Sanchez: «Club der roten Bänder» steigert sich noch gegenüber der Vorwoche. In: quotenmeter.de. 17. November 2015, abgerufen am 17. November 2015.
  33. a b Manuel Nunez Sanchez: «Club der roten Bänder» verliert erstmals minimal. In: quotenmeter.de. 24. November 2015, abgerufen am 24. November 2015.
  34. a b Alexander Krei: "Club der roten Bänder" setzt Erfolgsgeschichte fort. In: dwdl.de. 1. Dezember 2015, abgerufen am 1. Dezember 2015.
  35. a b Alexander Krei: "Club der roten Bänder" holt Rekord zum Abschied. In: dwdl.de. 8. Dezember 2015, abgerufen am 8. Dezember 2015.
  36. a b Timo Niemeier: "Club der roten Bänder" kehrt mit Rekorden zurück. In: dwdl.de. 8. November 2016, abgerufen am 8. November 2016.
  37. a b Robert Meyer: «Club der roten Bänder»: Keine Woche ohne Rekord, «Humans» startet zweistellig. In: quotenmeter.de. 15. November 2016, abgerufen am 17. November 2016.
  38. a b TV-Quoten: "Club der roten Bänder" ist nicht zu stoppen. In: quotenmeter.de. Abgerufen am 22. November 2016.
  39. a b Erneut Quoten-Rekord für "Club der roten Bänder" bei VOX. Abgerufen am 22. November 2016.
  40. a b Robert Meyer: Kein neuer Rekord für «Club der roten Bänder», «Applaus und raus» verabschiedet sich mit Topwert. In: quotenmeter.de. 29. November 2016, abgerufen am 29. November 2016.
  41. a b Uwe Mantel: "Club der roten Bänder": Neuer Rekord zum Abschied. In: dwdl.de. 6. Dezember 2016, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  42. a b Timo Niemeier: "Club der roten Bänder" startet stark, aber unter Vorjahr. In: dwdl.de. 14. November 2017, abgerufen am 14. November 2017.
  43. a b Ganz viel Herz und noch mehr Zuschauer: Guter Start für dritte Staffel "Club der roten Bänder" bei VOX. In: presseportal.de. 14. November 2017, abgerufen am 14. November 2017.
  44. a b Daniel Sallhoff: Quotencheck: «Club der roten Bänder». In: Quotenmeter.de. 6. Dezember 2016. Abgerufen am 6. Dezember 2016.
  45. a b Der Club der roten Bänder: Die wahre Geschichte zur Serie. Vox.de. Abgerufen am 25. November 2016.
  46. a b Club der roten Bänder (Die Originalmusik aus der VOX Serie). Amazon.de. Abgerufen am 25. November 2016.
  47. Club der roten Bänder, Staffel 2 (Die Originalmusik aus der VOX Serie). Amazon.de. Abgerufen am 25. November 2016.
  48. Club der roten Bänder: Der Soundtrack zur ersten Staffel. Vox.de. Abgerufen am 25. November 2016.
  49. Club der Roten Bänder – Staffel 1 (Tracklist). tracklist.club. Abgerufen am 25. November 2016.
  50. Club der roten Bänder: Der Soundtrack zur zweiten Staffel. Vox.de. Abgerufen am 25. November 2016.
  51. Club Der Roten Bänder - Staffel 2 » Soundtrack Tracklist. dance-charts.de. Abgerufen am 25. November 2016.
  52. „Club der roten Bänder“: Serien-Hit von Vox ab sofort auf DVD und Blu-ray erhältlich (auf filmstarts.de)
  53. Club der roten Bänder Staffel 2 auf DVD & Blu-ray: Wann erscheint sie? (auf kino.de)
  54. a b c DKMS kooperiert mit "Club der roten Bänder". Werben & Verkaufen. Abgerufen am 25. November 2016.