Coburger Tageblatt

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Coburger Tageblatt
Coburger Tageblatt Logo.svg
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Coburger Tageblatt Verlag & Medien GmbH & Co. KG
Erstausgabe 1886
Erscheinungsweise Montag – Samstag
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2017, Mo–Sa)
11.690 Exemplare
Chefredakteur Frank Förtsch,
Oliver Schmidt (Redaktionsleiter Coburg)
Herausgeber Baumann Verlagsverwaltung GmbH,
AG Bayreuth
Geschäftsführer Walter Schweinsberg
Weblink Coburger Tageblatt auf infranken.de

Das Coburger Tageblatt ist eine Tageszeitung in Coburg und Umgebung. Es erscheint Montag bis Samstag. Die verkaufte Auflage beträgt 11.690 Exemplare, ein Minus von 25,8 Prozent seit 1998.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1886 wurde die Zeitung von dem Verleger Friedrich Riemann gegründet, redigiert vom Besitzer Theodor Hermann Wechsung und verlegt von der Riemann’schen Hofbuchhandlung. Das Coburger Tageblatt – Generalanzeiger für Stadt und Land – Organ für Politik, Lokalgeschichte, Handels- und Geschäftsverkehr sollte die Stimme der liberalen Kräften werden. Von 1893 bis 1908 war Otto Kirchhof aus Sondershausen Herausgeber der Zeitung. Es folgte als Verleger Friedrich Colbatzky. 1936 wurde die Zeitung von den Nationalsozialisten enteignet und 1940 mit der Coburger Nationalzeitung zusammengelegt, 1942 kam es zur Löschung des Zeitungstitels.

Die Familie Colbatzky gründete das Coburger Tageblatt nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1945 neu. Vier Jahre später, also im Jahr 1949, folgte die Aufhebung der Zwangsverpachtung durch die Militärregierung. Hans-Georg Ehrhardt erhielt eine Zeitungslizenz, so dass Paula Colbatzky mit seiner Hilfe in den Hofbräuräumen an der Mohrenstraße wieder mit der Herstellung des Coburger Tageblatts beginnen konnte. Hanns Thormann wurde Chefredakteur und blieb bis 1962 in diesem Amt.

Das Coburger Tageblatt wurde 1971 von Friedrich-Herbert Colbatzky an den E. C. Baumann-Verlag in Kulmbach verkauft. Der Kulmbacher Verleger Horst Uhlemann gab von da an als zweite Tageszeitung neben der Bayerischen Rundschau das Coburger Tageblatt heraus. 2003 übernahm der Verlag Fränkischer Tag Bamberg die Mehrheit an der Baumann GmbH & Co. KG. Aus diesem Umstand heraus ergab sich der weitere Fortbestand als Coburger Tageblatt Verlag & Medien GmbH & Co. KG mit unabhängiger Lokal-, Sport- und Kulturredaktion in Coburg. Der Verlag hat in Coburg rund 50 Beschäftigte in Redaktion und Verlag.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Coburger Tageblatt hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 25,8 Prozent gesunken.[2] Sie beträgt gegenwärtig 11.690 Exemplare.[3] Das entspricht einem Rückgang von 4065 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 89,8 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[4]


Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  2. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  3. laut IVW, drittes Quartal 2017, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  4. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]