Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss
Originaltitel Cold Creek Manor
Produktionsland USA, Kanada
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 119 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
JMK 14[1]
Stab
Regie Mike Figgis
Drehbuch Richard Jefferies
Produktion Mike Figgis
Richard Jefferies
Lata Ryan
Annie Stewart
Musik Mike Figgis
Kamera Declan Quinn
Schnitt Dylan Tichenor
Besetzung

Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss ist ein US-amerikanisch-kanadischer Thriller von Mike Figgis aus dem Jahr 2003.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die New Yorker Eheleute Leah und Cooper Tilson haben zwei Kinder. Nachdem der Sohn beinahe Opfer eines Verkehrsunfalls geworden ist, beschließen sie, die Großstadt zu verlassen. Sie kaufen in einem Provinzort das Landhaus Cold Creek Manor. Der Sohn des Vorbesitzers, Dale Massie, bittet die Tilsons darum bei der Renovierung des Hauses mitarbeiten zu dürfen. Dabei erfahren sie, dass er drei Jahre im Gefängnis verbracht hat.

Es geschehen mysteriöse Vorfälle. Eines Morgens ist das ganze Haus voller Schlangen. Eines Abends geht der Familienvater in eine Bar im Ort, wo er auf Massie trifft. Dieser betrinkt sich dort mit Cooper Tilson und schlägt dann zunächst seine Geliebte nieder, bevor er eine Schlägerei anzettelt. Massie wird gestoppt, da Sheriff Ferguson ihm mit ihrer Pistole droht. Er verfolgt Tilson daraufhin bis zu seinem Zuhause. Als er auf dem Rückweg von einem Jeep verfolgt wird, rammt der betrunkene Tilson einen Rehbock. Am nächsten Morgen findet sich im Swimmingpool die blutende Leiche des Familienpferdes. Die Tochter beschuldigt zunächst ihren Vater, der allerdings glaubhaft versichert, dass er nicht das Pferd, sondern ein Reh angefahren hat. Als Verursacher dieser Vorfälle beschuldigen die Tilsons schließlich Massie.

Cooper Tilson findet nach einem Gespräch mit Dales Vater heraus, dass Dale seine Familie ermordet hat. Cooper Tilson beginnt damit, im Haus Beweise zu sammeln. Er hatte das Haus samt Inhalt gekauft, und daher auch Zugriff auf alle Privatdokumente. Er entdeckt alte Videos und Familienbilder sowie pornographische Aufnahmen von Massies Tochter. Cooper benachrichtigt die ortsansässige Polizistin, Sheriff Ferguson. Die sieht jedoch eine Festnahme Massies aufgrund der gesammelten Indizienbeweise als nicht gerechtfertigt an.

Leah bringt die Kinder nach New York zurück, fährt dann aber wieder zu ihrem Ehemann, als die Verbindung während eines Telefonats mit ihm abbricht. Es kristallisiert sich heraus, dass Massie die Leichen im so genannten Teufelsschlund beseitigt hat. Die Kinder erinnern sich, dass sie beim Spielen auf dem 500 Hektar großen Grundstück auf eine Holztafel gestoßen sind. Auf dieser war nur mehr „evil“ (der Rest von Devil's throat = Teufelsschlund) zu lesen. Die Tilsons finden dort den abgedeckten Schlund, in den Massie die Leichen seiner Familie warf. Cooper versucht Ferguson per Funk zu benachrichtigen. Sie wurde jedoch von Massie in ihrem Büro erschlagen und von Ruby, ihrer Schwester, aufgefunden. Massie erscheint plötzlich in der Nähe der Höhle, wirft Leah hinein und flieht. Cooper hilft seiner Frau wieder heraus.

Massie versucht nun die Tilsons zu töten, die er – mit einem Hammer bewaffnet – auf das Dach des Hauses treibt. Die Eheleute stürzen Massie in einen Lichthof, wo er stirbt.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Travers schrieb in der Zeitschrift Rolling Stone vom 19. September 2003, der Film sei ein typischer Thriller, wie er aus kommerziellen Gründen gemacht werde. Er arbeite mit Klischees.[2]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „Psychothriller von der Stange“, dessen Darsteller „wenig inspiriert“ seien. Die Inszenierung weise keinen Esprit auf. Die „psychologischen Eckdaten“ seien lediglich „angedeutet“.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kristen Stewart war 2004 für den Young Artist Award nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde an verschiedenen Orten in Ontario, darunter in Toronto, gedreht.[4] Er spielte in den Kinos der USA ca. 21,4 Millionen US-Dollar ein, in Spanien kam er auf ca. 4 Millionen Euro.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alterskennzeichnung für Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss. Jugendmedien­kommission.
  2. Kritik von Peter Travers (Memento vom 2. Oktober 2007 im Internet Archive)
  3. Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  4. Filming locations für Cold Creek Manor, abgerufen am 4. Juli 2007
  5. Box office / business für Cold Creek Manor, abgerufen am 4. Juli 2007