Colin Fleming

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Colin Fleming Tennisspieler
Colin Fleming
Colin Fleming 2013
Nation: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Geburtstag: 13. August 1984
Größe: 188 cm
Gewicht: 80 kg
1. Profisaison: 2004
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: 1.014.148 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 1:2
Höchste Platzierung: 359 (14. September 2009)
Doppel
Karrierebilanz: 166:140
Karrieretitel: 8
Höchste Platzierung: 17 (9. September 2013)
Aktuelle Platzierung: 60
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 9. Mai 2016
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Colin Fleming (* 13. August 1984 in Linlithgow) ist ein britischer Tennisspieler aus Schottland.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fleming begann 2004 professionell Tennis zu spielen und konnte zusammen mit seinem damaligen Doppelpartner Jamie Murray, Bruder von Top-10-Spieler Andy Murray, einige Future-Turniere gewinnen. Im Sommer 2006 war er schließlich im ATP-Ranking unter den Top 200 zu finden.

Um sein Studium in Betriebswirtschaftslehre auf der Stirling University abzuschließen, hat Fleming seine Tennisprofikarriere 2006 und 2007 unterbrochen.

2008 kam Fleming besser zurück als zuvor und schaffte es, sechs Future-Doppelturniere in Serie zu gewinnen. Innerhalb von drei Monaten gelang ihm so der Sprung von Platz 1230 auf 422.

Nachdem er mit seinem neuen Standarddoppelpartner Ken Skupski Anfang 2009 wieder einige Future-Turniere gewonnen hatte, trat er auch auf der ATP Challenger Tour an. Bereits bei seinem ersten Anlauf konnte er in Jersey das Finale erreichen und zwei Monate später gewann er das Challenger-Doppelturnier in Cremona. Bei seinem ersten Anlauf nach seinem Comeback bei einem ATP-Turnier im Londoner Queen's Club konnten Skupsi und Fleming das topgesetzte Paar Bob und Mike Bryan in zwei Sätzen schlagen; sie verloren dann im Viertelfinale knapp in drei Sätzen gegen Łukasz Kubot und Oliver Marach.

Mit dem Sieg beim ATP-Turnier in Metz gelang Fleming der Sprung unter die Top 100 der ATP-Weltrangliste. Anfang November 2009 konnte die Paarung auch das Turnier in Sankt Petersburg gewinnen.

2010 verlief weniger erfolgreich auf der ATP Tour, er konnte allerdings drei Challenger-Turniere gewinnen und erreichte in Eastbourne das Finale. Außerdem gewann er zusammen mit Jocelyn Rae das Mixed bei den Commonwealth Games. Als die Resultate nicht besser wurden, entschloss sich das Duo Fleming/Skupski im Oktober 2010 zur Trennung.[1] Mit seinen neuen Partnern Ross Hutchins und abermals Jamie Murray gelangen ihm bis zum Ende des Jahres noch zwei weitere Challenger-Doppeltitel.

2011 konnte Fleming erst mit der Finalteilnahme in Casablanca mit Igor Zelenay an alte Erfolge anknüpfen. Mit seinem nun wieder dauerhaften Doppelpartner Hutchins gewann er zwei Challenger-Turniere und sie erreichten das Viertelfinale in Wimbledon sowie bei den US Open. Im November konnten sie auch das ATP-Turnier in St. Petersburg für sich entscheiden.

In der Saison 2012 spielte er weiterhin mit Hutchins zusammen und er konnte gleich beim ersten Grand-Slam-Turnier, den Australian Open, mit dem Einzug ins Achtelfinale seinen größten Erfolg bei diesem Turnier feiern. Den beiden Briten gelangen in Delray Beach und Eastbourne zwei weitere Titel. Im weiteren Verlauf des Jahres erreichten Fleming und Hutchins auch noch in Newport und bei den Malaysian Open das Finale. Außerdem erzielten sie mit der Halbfinalteilnahme beim Masters-Turnier in Schanghai und der Achtelfinalteilnahme bei den US Open weitere große Erfolge.

Beim zweiten Turnier 2013 in Auckland gelang Fleming mit seinem zeitweiligen Partner Bruno Soares, gegen den er noch bei den Malaysian Open 2012 im Finale verloren hatte, der sechste Turniererfolg seiner Karriere.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250 (8)
ATP Challenger Tour

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 27. September 2009 FrankreichFrankreich Metz Hartplatz (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ken Skupski FrankreichFrankreich Arnaud Clément
FrankreichFrankreich Michaël Llodra
2:6, 6:4, [10:5]
2. 1. November 2009 RusslandRussland St. Petersburg (1) Hartplatz (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ken Skupski FrankreichFrankreich Jérémy Chardy
FrankreichFrankreich Richard Gasquet
2:6, 7:5, [10:4]
3. 30. Oktober 2011 RusslandRussland St. Petersburg (2) Hartplatz (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ross Hutchins RusslandRussland Michail Jelgin
RusslandRussland Alexander Kudrjawzew
6:3, 6:75, [10:8]
4. 4. März 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Delray Beach Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ross Hutchins SlowakeiSlowakei Michal Mertiňák
BrasilienBrasilien André Sá
2:6, 7:65, [15:13]
5. 23. Juni 2012 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eastbourne Rasen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ross Hutchins Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Delgado
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ken Skupski
6:4, 6:3
6. 12. Januar 2013 NeuseelandNeuseeland Auckland Hartplatz BrasilienBrasilien Bruno Soares SchwedenSchweden Johan Brunström
DanemarkDänemark Frederik Nielsen
7:61, 7:62
7. 24. Februar 2013 FrankreichFrankreich Marseille Hartplatz (i) IndienIndien Rohan Bopanna PakistanPakistan Aisam-ul-Haq Qureshi
NiederlandeNiederlande Jean-Julien Rojer
6:4, 7:63
8. 4. Oktober 2015 China VolksrepublikVolksrepublik China Shenzhen Hartplatz IsraelIsrael Jonathan Erlich AustralienAustralien Chris Guccione
BrasilienBrasilien André Sá
6:1, 6:73, [10:6]

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 19. Juni 2010 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eastbourne (1) Rasen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ken Skupski PolenPolen Mariusz Fyrstenberg
PolenPolen Marcin Matkowski
3:6, 7:5, [8:10]
2. 10. April 2011 MarokkoMarokko Casablanca Sand SlowakeiSlowakei Igor Zelenay SchwedenSchweden Robert Lindstedt
RumänienRumänien Horia Tecău
2:6, 1:6
3. 15. Juli 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Newport Rasen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ross Hutchins Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Lipsky
MexikoMexiko Santiago González
6:73, 3:6
4. 30. September 2012 MalaysiaMalaysia Kuala Lumpur Hartplatz (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ross Hutchins OsterreichÖsterreich Alexander Peya
BrasilienBrasilien Bruno Soares
7:5, 5:7, [7:10]
5. 21. Juni 2013 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eastbourne (2) Rasen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Marray OsterreichÖsterreich Alexander Peya
BrasilienBrasilien Bruno Soares
6:3, 3:6, [8:10]
6. 28. Juli 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta (1) Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Marray FrankreichFrankreich Édouard Roger-Vasselin
NiederlandeNiederlande Igor Sijsling
6:76, 3:6
7. 11. August 2013 KanadaKanada Montreal Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray OsterreichÖsterreich Alexander Peya
BrasilienBrasilien Bruno Soares
4:6, 6:74
8. 4. Mai 2014 DeutschlandDeutschland München Sand Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ross Hutchins Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Murray
AustralienAustralien John Peers
4:6, 2:6
9. 22. Februar 2015 FrankreichFrankreich Marseille (1) Hartplatz (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Marray KroatienKroatien Marin Draganja
FinnlandFinnland Henri Kontinen
4:6, 6:3, [8:10]
10. 2. August 2015 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta (2) Hartplatz LuxemburgLuxemburg Gilles Müller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Bryan
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
6:4, 6:72, [4:10]
11. 21. Februar 2016 FrankreichFrankreich Marseille (2) Hartplatz (i) IsraelIsrael Jonathan Erlich KroatienKroatien Mate Pavić
NeuseelandNeuseeland Michael Venus
2:6, 3:6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Colin Fleming – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]