Colin Vallon

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Colin Vallon im Jazzclub Unterfahrt (München 2010)
Colin Vallon im Jazzclub Unterfahrt (München 2010)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Danse
  CH 64 22.01.2017 (1 Wo.)

Colin Vallon (* 17. November 1980 in Lausanne[2]) ist ein Schweizer Jazzpianist.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vallon absolvierte eine klassische Musikausbildung; mit 18 Jahren studierte er an der Swiss Jazz School bei Silvano Bazan, William Evans, Manuel Bärtsch und Bert Joris. 1999 gründete er das Colin Vallon Trio, dessen Debütalbum Les Ombres 2004 erschien, dem 2007 bei HatHut Records das Album Ailleurs folgte. Eine weitere Formation war Colin Vallon cinq mit dem Trompeter Erik Truffaz. Seit 2009 unterrichtet er an der Hochschule der Künste Bern. Vallon wirkte auch bei Aufnahmen von Adrian Mears, Nils Wogram, Dejan Terzic, John Schröder, Lisette Spinnler, Araxi Karnusian, Tyshawn Sorey, Andy Scherrer, Tom Harrell, Elina Duni, Nicolas Masson, Samuel Rohrer und Kenny Wheeler mit. Während die frühen Alben seines Trios bei Hatology erschienen, kamen seit 2011 alle ihre Alben auf ECM heraus, so Rruga, le Vent und Danse.[3] Am 16. März 2017 brachte die Deutschlandfunk-Reihe JazzFacts ein einstündiges Musikerporträt über Colin Vallon.[4]

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rruga (2011, mit Patrice Moret und Samuel Rohrer)
  • Le vent (2014, mit Patrice Moret und Julian Sartorius)
  • Danse (2017, mit Patrice Moret und Julian Sartorius)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Colin Vallon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Colin Vallon in der Schweizer Hitparade
  2. Colin Vallon | Biography & History | AllMusic. In: AllMusic. Abgerufen am 1. Januar 2016.
  3. Colin Valon. In: ECM. Abgerufen am 6. April 2016 (englisch).
  4. Die Ästhetik der Wiederholung: Porträt des Schweizer Pianisten Colin Vallon, Deutschlandfunk, abgerufen 6. April 2017