Colli Orientali del Friuli

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Das DOC-Weinbaugebiet Colli Orientali del Friuli mit den Subzonen (DOCG) Ramandolo (rosa Pfeil) und Picolit-Cialla (gelber Pfeil)

Die Colli Orientali del Friuli (deutsch: „östliche Hügel des Friaul“) sind ein italienisches Weinbaugebiet, das in der Region Friaul-Julisch Venetien nahe der Grenze zu Slowenien liegt. Hier werden eine Vielzahl von sowohl DOC- als auch DOCG-Weinen angebaut. Die DOC-Appellation Colli Orientali del Friuli beheimatet die größte Anzahl autochthoner Weine in Italien.[1]

Erzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Anbaugebiet Colli Orientali del Friuli wurde in der entsprechenden DOC-Weinordnung (1970, aktualisiert am 30. November 2011) festgelegt.[2] Es umfasst das gesamte Hügelgebiet im östlichen Teil der Provinz Udine mit den Gemeinden Tarcento, Nimis, Povoletto, Attimis, Faedis und Torreano, Cividale del Friuli, San Pietro al Natisone, Prepotto, Premariacco, Buttrio, Manzano, San Giovanni al Natisone und Corno di Rosazzo.[3]

Im Jahr 2016 wurden von 1839 Hektar Rebfläche 87.099 Hektoliter Wein erzeugt.[4] Die Hauptmenge des erzeugten Weines ist Weißwein, aber auch Roséwein, Süßwein (Ramandolo und Picolit), Schaumwein und Rotwein werden erzeugt.

Produktionsvorschriften und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Weine werden in dieser Appellation hergestellt: Chardonnay, Malvasia, Pinot bianco, Pinot grigio, Ribolla gialla, Riesling, Sauvignon Blanc, Friulano, Traminer aromatico, Verduzzo friulano, Cabernet (aus Cabernet franc und/oder Cabernet sauvignon und/oder Carménère), Merlot, Pignolo, Pinot nero, Refosco dal peduncolo rosso, Refosco nostrano, Schioppettino, Tazzelenghe.[2]

In den aufgeführten Weinen müssen die genannten Rebsorten zu 85–100 % enthalten sein. Andere Rebsorten können bis zu 15 % zugefügt werden.

Weine mit der Auszeichnung „Riserva“ müssen mindestens zwei Jahre gelagert werden, bevor sie in den Verkauf kommen. Der Wein mit der Bezeichnung Friuli Colli Orientali – Cialla muss mindestens vier Jahre gelagert werden.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schutzkonsortium der Ursprungsbezeichnung Colli Orientali del Friuli – Die Weine@1@2Vorlage:Toter Link/www.colliorientali.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., auf colliorientali.com
  2. a b c Produktionsvorschriften und Beschreibungen
  3. Schutzkonsortium der Ursprungsbezeichnung Colli Orientali del Friuli – Das Gebiet@1@2Vorlage:Toter Link/www.colliorientali.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., auf colliorientali.com
  4. Weinbau in Zahlen 2017. In: V.Q.P.R.D. d’Italia 2017. federdoc.com, abgerufen am 12. Juni 2018 (PDF, italienisch).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]