Collonge-Bellerive

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Collonge-Bellerive
Wappen von Collonge-Bellerive
Staat: Schweiz
Kanton: Genf (GE)
Bezirk: Keine Bezirkseinteilung
BFS-Nr.: 6616i1f3f4
Postleitzahl: 1245
Koordinaten: 504736 / 122816Koordinaten: 46° 15′ 0″ N, 6° 12′ 12″ O; CH1903: 504736 / 122816
Höhe: 405 m ü. M.
Fläche: 6,11 km²
Einwohner: 8126 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 1330 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
28,8 % (31. März 2017)[2]
Website: www.collonge-bellerive.ch
Karte
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Collonge-Bellerive ist eine politische Gemeinde des Kantons Genf in der Schweiz.

Die Gemeinde umfasst die Dörfer Collonge, Vésenaz und Saint-Maurice sowie die Weiler Cherre, Bellerive, La Repentance und La Capite.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Collonge-Bellerive befindet sich am Ufer des Genfersees einer der besterhaltenen Pfahlbausiedlungen der späteren Bronzezeit (rund 1000 v. Chr. bis 900 v. Chr.).

Collonge-Bellerive gehörte zur Grafschaft Genf, ehe es 1401 savoyisch wurde. 1792 wurden die Gemeinden Collonge, Vésenaz und Saint-Maurice zur Gemeinde Collonge-Bellerive zusammengelegt und kam zu Frankreich. 1814 bis 1816 gehörte Collonge-Bellerive zu Sardinien, ehe es Teil des Kantons Genf wurde.

Erwähnt um 1153 als Collonges, 1275 als Sancto Mauricio, hiess bis 1799 Collonge sur Bellerive.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1816 1850 1900 1950 1990 2000 2010 2012 2014 2017
Einwohner 572 803 950 1830 4769 6344 7621 7519 7819 8096

Berühmtheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekanntester und kurzfristiger Einwohner war der verstorbene König Fahd von Saudi-Arabien. Für ihn wurde hier eine Residenz mit mehreren Villen, Tunnel- und Bunkerbauten in einem riesigen Parkgelände errichtet. Ein einziges Mal kam er mit etwa 5'000 Begleitern zu einer Augenoperation.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Collonge-Bellerive – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Population résidante du canton de Genève, selon l’origine et le sexe, par commune, en mars 2017. (XLS, 70 kB) In: ge.ch. Statistisches Amt des Kantons Genf (Office cantonal de la statistique – OCSTAT), 23. Mai 2017, abgerufen am 1. Juni 2017 (französisch).