Colonel von Ryans Express

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
Deutscher TitelColonel von Ryans Express
OriginaltitelVon Ryan's Express
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Deutsch
Italienisch
Erscheinungsjahr1965
Länge117 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieMark Robson
DrehbuchWendell Mayes
ProduktionSaul David
MusikJerry Goldsmith
KameraWilliam H. Daniels
SchnittDorothy Spencer
Besetzung

Colonel von Ryans Express (Originaltitel: Von Ryan's Express) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1965 mit Frank Sinatra in der Titelrolle, den der Regisseur Mark Robson inszeniert hat. Der Kriegsfilm basiert auf dem Roman Der späte Sieg des Commodore (Originaltitel: Von Ryan's Express) von David Westheimer und spielt während des Zweiten Weltkriegs.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der amerikanische Pilot Colonel Joseph L. Ryan wird 1943 über Italien abgeschossen und in ein von Briten dominiertes Gefangenenlager gebracht. Dort kommt es zu erheblichen Spannung mit dem höchstrangigen britischen Offizier Major Eric Fincham, da Ryan einen moderateren Kurs mit der italienischen Lagerleitung fährt und jeden Fluchtversuch unterbindet (das ihm auch den deutschen Namen von Ryan einbringt). Als Italien kapituliert, versuchen sie mit Hilfe des italienischen Offiziers Kaptain Oriani zu fliehen, werden aber von den einmarschierenden Deutschen wieder gefangen genommen und sollen in einem Güterzug über den Brenner nach Innsbruck gebracht werden.

Während der Fahrt gelingt es ihnen, den Zug zu erobern und durch geschicktes Verwirrspiel bis an die Grenze zur neutralen Schweiz zu kommen. Als die deutsche Wehrmacht allerdings den Schwindel entdeckt, wird ein weiterer Zug hinterhergeschickt, der die alliierten Soldaten aufhalten soll. In letzter Minute gelingt es den Männern, die durch Fliegerbomben zerstörten Bahngleise zu reparieren, und der Zug kann ungehindert in die Schweiz entkommen. Ryan allerdings schafft es nicht mehr, da er beim Aufspringen erschossen wird.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Mit großem Aufwand auf Hochspannung getrimmtes Fluchtabenteuer, die das Kriegsgeschehen zum hollywoodüblichen Heldensport, zwischen Lustspielklamauk und Blutbad, verfälscht.“

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1966 wurde Walter Rossi in der Kategorie Bester Tonschnitt für den Oscar nominiert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • David Westheimer: Der späte Sieg des Commodore. Roman (Originaltitel: Von Ryan's Express). Deutsch von Ingeborg Frank. Lichtenberg-Verlag, München 1965, 307 S.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Colonel von Ryans Express. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 23. Oktober 2017.