Colonel von Ryans Express

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Filmdaten
Deutscher Titel Colonel von Ryans Express
Originaltitel Von Ryan's Express
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Deutsch
Italienisch
Erscheinungsjahr 1965
Länge 117 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Mark Robson
Drehbuch Wendell Mayes
Produktion Saul David
Musik Jerry Goldsmith
Kamera William H. Daniels
Schnitt Dorothy Spencer
Besetzung

Colonel von Ryans Express (Originaltitel: Von Ryan's Express) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1965 mit Frank Sinatra in der Titelrolle, den der Regisseur Mark Robson inszeniert hat. Der Kriegsfilm basiert auf dem Roman Der späte Sieg des Commodore (Originaltitel: Von Ryan's Express) von David Westheimer und spielt während des Zweiten Weltkriegs.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der amerikanische Pilot Colonel Joseph L. Ryan wird 1943 über Italien abgeschossen und in ein von Briten dominiertes Gefangenenlager gebracht. Dort kommt es zu erheblichen Spannung mit dem höchstrangigen britischen Offizier Major Eric Fincham, da Ryan einen moderateren Kurs mit der italienischen Lagerleitung fährt und jeden Fluchtversuch unterbindet (das ihm auch den deutschen Namen Von Ryan einbringt, siehe Filmtitel). Als Italien kapituliert, versuchen sie mit Hilfe des italienischen Offiziers Kaptain Oriani zu fliehen, werden aber von den einmarschierenden Deutschen wieder gefangengenommen und sollen in einem Güterzug über den Brenner nach Innsbruck gebracht werden.

Während der Fahrt gelingt es ihnen, den Zug zu erobern und durch geschicktes Verwirrspiel bis an die Grenze zur neutralen Schweiz zu kommen. Als die deutsche Wehrmacht allerdings den Schwindel entdeckt, wird ein weiterer Zug hinterhergeschickt, der die alliierten Soldaten aufhalten soll. In letzter Minute gelingt es den Männern, die durch Fliegerbomben zerstörten Bahngleise zu reparieren, und der Zug kann ungehindert in die Schweiz entkommen. Ryan allerdings schafft es nicht mehr, da er beim Aufspringen erschossen wird.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Mit großem Aufwand auf Hochspannung getrimmtes Fluchtabenteuer, die das Kriegsgeschehen zum hollywoodüblichen Heldensport, zwischen Lustspielklamauk und Blutbad, verfälscht.“

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1966 wurde Walter Rossi in der Kategorie Bester Tonschnitt für den Oscar nominiert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • David Westheimer: Der späte Sieg des Commodore. Roman (Originaltitel: Von Ryan's Express). Deutsch von Ingeborg Frank. Lichtenberg-Verlag, München 1965, 307 S.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]