Colossendeis australis

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Colossendeis australis
Colossendeis australis auf einer Bildtafel aus der Erstbeschreibung von Thomas Vere Hodgson

Colossendeis australis auf einer Bildtafel aus der Erstbeschreibung von Thomas Vere Hodgson

Systematik
Unterstamm: Kieferklauenträger (Chelicerata)
Klasse: Asselspinnen (Pycnogonida)
Ordnung: Colossendeomorpha
Familie: Colossendeidae
Gattung: Colossendeis
Art: Colossendeis australis
Wissenschaftlicher Name
Colossendeis australis
T.V. Hodgson, 1907

Colossendeis australis ist eine Art der Asselspinnen (Pycnogonida). Sie lebt in den Gewässern um die Antarktis und der Antarktischen Halbinsel, den Südlichen Shetlandinseln, den Südsandwichinseln, Südgeorgien, den Falklandinseln, den Kerguelen, Neuseeland sowie den pazifischen und atlantischen Meeresbecken vor Chile und Argentinien in Tiefen von 15 bis 3.935 Metern.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Colossendeis australis erreicht eine Beinlänge von bis zu 25 Zentimetern.[1] Die Proboscis ist sehr groß und abwärts gebogen, sie verbreitert sich von einer relativ schmalen Basis und ist länger als der Körperstamm. Der Palpus ist länger als die Proboscis mit 3 etwa gleich langen distalen Segmenten. Der Oviger, ein Extremitätenpaar, das die Eier trägt, bildet mit seiner Klaue durch einen gegenüberliegenden Dorn eine pinzettenartige Struktur.[1]

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Colossendeis australis lebt circumpolar im südlichen Atlantik und Pazifik um die Antarktis und der Antarktischen Halbinsel, den Südlichen Shetlandinseln, den Südsandwichinseln, Südgeorgien, den Falklandinseln, den Kerguelen, Neuseeland sowie den pazifischen und atlantischen Meeresbecken vor Chile und Argentinien in Tiefen von 15 bis 3.935 Metern.[2]

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Colossendeis australis wurde erstmals von Thomas Vere Hodgson im Jahr 1907 in seiner Monographie zu den antarktischen Asselspinnen Pycnogonida. National Antarctic Expedition: Natural History, Vol. III. beschrieben. Darin beschrieb er die 28 Arten der Asselspinnen, die er auf der Discovery-Expedition gesammelt und zum British Museum in London mitgebracht hat.[3]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Colossendeis australis in der SeaLifeBase
  2. Colossendeis australis im Antarctic Field Guide
  3. Thomas Vere Hodgson: Pycnogonida. National Antarctic Expedition: Natural History, Vol. III. British Museum (N.H.), London 1907; S.1. (Online bei archive.org)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Colossendeis australis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien