Comăna

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Comăna
Komána
Wappen von Comăna
Comăna (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Brașov
Koordinaten: 45° 55′ N, 25° 14′ OKoordinaten: 45° 54′ 47″ N, 25° 13′ 48″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 458 m
Fläche: 97,26 km²
Einwohner: 2.721 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Postleitzahl: 507051
Telefonvorwahl: (+40) 02 68
Kfz-Kennzeichen: BV
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Comăna de Jos, Comăna de Sus, Crihalma, Ticușu Nou
Bürgermeister: Viorel Grușea (PNL)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 3
loc. Comăna de Jos, jud. Brașov, RO–507051

Comăna (ungarisch Komána) ist eine Gemeinde im Kreis Brașov, in Siebenbürgen, Rumänien. Gemeindesitz ist der Ort Comăna de Jos (Unterkumanen[2]).

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage von Comăna im Kreis Brașov

Die Gemeinde Comăna liegt südlich des Siebenbürgischen Beckens. Am gleichnamigen Bach, ein linker Nebenfluss des Olt (Alt) und an der Nationalstraße (drum național) DN 1S liegt der Gemeindesitz etwa 27 Kilometer nordöstlich von der Stadt Făgăraș (Fogarasch); die Kreishauptstadt Brașov (Kronstadt) befindet sich etwa 56 Kilometer südöstlich entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Comăna de Jos wurde 1509 urkundlich erwähnt.[3] Andere Quellen behaupten, Comăna sei schon 1462 urkundlich erwähnt worden.[4] Eine Besiedlung der Region deutet nach archäologischen Funden, bei von den Einheimischen Gruiul Văcarului, jedoch bis in die Mittlere Bronzezeit zurück.[5] Auf dem Areal des eingemeindeten Dorfes Comăna de Sus wurden nach Angaben von M. Roska archäologische Funde die in die Kupfersteinzeit deuten, gemacht.[6]

Im Königreich Ungarn lag die Gemeinde im Stuhlbezirk Sárkány (heute Șercaia) im Komitat Fogaras, anschließend im Kreis Făgăraș und ab 1950 im heutigen Kreis Brașov an.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Volkszählung 1850 wurden auf dem Areal der heutigen Gemeinde Comăna 3437 Menschen gezählt. In der von überwiegend rumänischer Bevölkerung lebenden Gemeinde, wurde die höchste Einwohnerzahl (3620) und auch gleichzeitig die der Rumänen (3569) und die der Magyaren (37) 1920 registriert. Die höchste Einwohnerzahl der Roma (1032) wurde 1992 und drei Rumäniendeutsche wurden 1977 ermittelt.[7] 2011 lebten in der Gemeinde Comăna 2721 Menschen. 2051 waren Rumänen, 506 waren Roma und restliche machten keine Angaben zu ihrer Ethnie.[1]

Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung ist die Agrikultur und die Viehzucht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Comăna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Volkszählung 2011 in Rumänien (MS Excel; 1,3 MB)
  2. Otto Mittelstraß (Hrsg.): Historisch-Landeskundlicher Atlas von Siebenbürgen: Ortsnamenbuch, Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde Heidelberg, 1992, ISBN 3-929848-00-7.
  3. a b Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.
  4. Comăna bei prefecturabrasov.ro abgerufen am 6. März 2016 (rumänisch)
  5. a b c Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert (PDF; 7,10 MB)
  6. Institute Of Archaeology − Comăna de Sus, abgerufen am 2. März 2016 (rumänisch).
  7. Volkszählung, letzte Aktualisierung 1. November 2008 (ungarisch; PDF; 521 kB)
  8. Angaben zur Cuvioasa Paraschiva bei biserici.org abgerufen am 6. März 2016 (rumänisch)
  9. Angaben zur Sf. Nicolae bei biserici.org abgerufen am 6. März 2016 (rumänisch)
  10. Angaben zur Adormirea Maicii Domnului bei biserici.org abgerufen am 6. März 2016 (rumänisch)
  11. Angaben und Bilder zu den Höhlen und Basaltfelsen bei Comăna in magiamuntelui.blogspot.de abgerufen am 6. März 2016 (rumänisch)