Come to Daddy (Film)

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Filmdaten
OriginaltitelCome to Daddy
ProduktionslandKanada, Neuseeland, Irland, USA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2019
Länge93 Minuten
Stab
RegieAnt Timpson
DrehbuchToby Harvard
ProduktionMette-Marie Kongsved, Laura Tunstall, Daniel Bekerman, Katie Holly, Emma Slade
MusikKarl Steven
KameraDaniel Katz
SchnittDan Kircher
Besetzung

Come to Daddy ist ein Thriller von Ant Timpson, der am 25. April 2019 beim Tribeca Film Festival im Rahmen der Sektion Midnight seine Premiere feierte.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Leben von Norval war schwierig. Der junge Mann lebt derzeit bei seiner Mutter. Als er von seinem Vater, den er bislang nicht kennt, unerwartet einen Brief mit der Bitte um einen Besuch erhält, fährt Norval mit dem Bus zum abgelegenen Zuhause seines Vaters. Er hofft, durch die Verbindung mit seinem Vater die emotionale Erfüllung zu finden, die ihm gefehlt hat, doch das scheinbar nette Familientreffen entwickelt sich bald zu einem Albtraum, als er die Wahrheit über seinen Vater erfährt.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Come to Daddy handelt es sich um das Regiedebüt des Neuseeländers Ant Timpson. Das Drehbuch stammt von Toby Harvard. Produziert wurde der Film von Mette-Marie Kongsved, Laura Tunstall, Daniel Bekerman, Katie Holly und Emma Slade.

Elijah Wood spielt Norval, Stephen McHattie seinen Vater, der ihn und seine Mutter vor langem verlassen hat.

Von Ende April bis Anfang Mai 2019 wurde der Film beim Tribeca Film Festival[1] im Rahmen der Sektion Midnight gezeigt[2] und feierte hier seine Weltpremiere.[3] Im Juli 2019 wurde er beim Fantasia Film Festival[4] und beim Neuchâtel International Fantastic Film Festival gezeigt.[5] Im August 2019 erfolgte eine Vorstellung beim Melbourne International Film Festival.[6] Im September 2019 wird er beim Fantasy Filmfest gezeigt.[7]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film stieß bislang auf die Zustimmung von 92 Prozent aller Kritiker bei Rotten Tomatoes und erreichte hierbei eine durchschnittliche Bewertung von 7,9 der möglichen 10 Punkte.[8]

Regisseur Ant Timpson bei der Premiere des Films beim Tribeca Film Festival

Patrick Cavanaugh von comicbook.com schreibt, die größte Stärke von Come to Daddy sei, wie oft das Publikum überrascht werde und sich der Film weigere, in eine Schublade gesteckt zu werden. Von Szene zu Szene wechsele der Film von einem Familiendrama, hin zur Filmkomödie und einem packenden Thriller bis hin zu einer emotionalen Tragödie. Was mit den schmerzlichen Erinnerungen beginne, die von dem Verlust eines Familienmitglieds herrühren, zeige Come to Daddy letztendlich den blutigem Wahnsinn, der die Suche nach Anerkennung von denen begleitet, die einen zurückgelassen haben.[9]

Eric Kohn von IndieWire schreibt, mit Schattierungen von frühen Filmen von Peter Jackson und von Tanz der Teufel II von Sam Raimi baue sich das Chaos in Come to Daddy immer weiter auf. Trotz der vielen kuriosen Wendungen schaffe der Regisseur Ant Timpson mit seinem wilden Debütfilm eine blutige, aber auch urkomische Vater-Sohn-Wiedervereinigungs-Saga, die aber auch eine sentimentale Geschichte aufrechterhalte. Während sich Come to Daddy zu Beginn als Thriller voller Intrige präsentiere, versuche das Finale in ergreifenden Bildern eine Vorstellung davon zu vermitteln, dass selbst grausame Menschen immer noch das Potenzial für Empathie in sich tragen und familiäre Bande sogar die blutigsten Umstände überwinden können. So stünden die grausamen Ereignisse auf seltsame Weise als eine ideale Metapher für das Aufarbeiten von Familiengeschichten.[10]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fantasy Filmfest 2019

Neuchâtel International Fantastic Film Festival 2019

  • Nominierung für die Narcisse als Bester Spielfilm im internationalen Wettbewerb (Ant Timpson)
  • Auszeichnung mit dem Denis-de-Rougemont Youth Award im internationalen Wettbewerb (Ant Timpson)[12][13]

Sitges Film Festival 2019

  • Nominierung als Bester Film im Official Fantàstic Competition (Ant Timpson)[14]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Come to Daddy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tribeca Film Festival Announces 2019 Feature Lineup. In: filmmakermagazine.com, 5. März 2019.
  2. A Cinematic Celebration: Announcing the Feature Film Lineup for the 2019 Tribeca Film Festival. In: tribecafilm.com. Abgerufen am 17. März 2019.
  3. https://comicbook.com/2019/04/25/come-to-daddy-movie-review-2019-tribeca-elijah-wood/
  4. Haleigh Foutch: Fantasia Film Festival’s 2019 First Wave Includes 'Little Monsters', 'Killerman' & 'Phantom of the Paradise' Restoration. In: collider.com, 3. Juni 2019.
  5. Angst und Schrecken in Neuchâtel: Die meisterwarteten Filme vom NIFFF 2019. In: outnow.ch. Abgerufen am 6. Juli 2019.
  6. Come to Daddy. In: miff.com.au. Abgerufen am 1. Juni 2019.
  7. Come to Daddy. In: f3a.net. Abgerufen am 18. Juli 2019.
  8. Come to Daddy. In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 19. August 2019. Anmerkung: Das Tomatometer gibt an, wie viel Prozent der von Rotten Tomatoes anerkannten Kritiker dem Film eine positive Bewertung gegeben haben.
  9. https://comicbook.com/2019/04/25/come-to-daddy-movie-review-2019-tribeca-elijah-wood/
  10. Eric Kohn: ‘Come to Daddy’ Review: Elijah Wood Is Hilarious In Bloody Father-Son Comedy — Tribeca. In: indiewire.com, 26. April 2019.
  11. Wettbewerb. In: fantasyfilmfest.com. Abgerufen am 2. Oktober 2019.
  12. Come to Daddy. In: nifff.ch. Abgerufen am 6. Juli 2019.
  13. Preisträgerliste NIFFF 2019. In: nifff.ch. Abgerufen am 16. Juli 2019.
  14. https://sitgesfilmfestival.com/eng/noticies?id=1003583