Comeback

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Ein Comeback (aus englisch comeback für „[die] Rückkehr“, „Wiederkehr“ oder [wörtlich das] „Zurückkommen“)[1] ist die Rückkehr einer Person des öffentlichen Lebens, eines Stils oder einer Mode in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit.

Begriff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff wird vor allem in der Politik, im Sport und in der Popmusik verwendet.[1] Es handelt sich um eine Substantivierung aus Verb (come) und Adverb (back). Eine andere mögliche Schreibweise ist „Come-back“.[1][2] Im Falle der Wiedervereinigung einer Band wird dabei auch von einer Reunion gesprochen.[3] Im Sport spricht man auch von einem Comeback, wenn innerhalb des Spiels die bis dahin beziehungsweise lange unterlegene Partei eine Wendung zum Sieg schafft.[4][5]

In der K-Pop-Industrie wird von einem Comeback gesprochen, sobald Popmusiker ein neues Album herausbringen, unabhängig vom Zeitraum zwischen zwei Alben.[6][7] Der erste Auftritt in einer Musikshow, um das neue Album zu bewerben, wird Comeback Stage genannt.[8]

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Comebacks hatten beispielsweise

  • der Boxer Muhammad Ali nach erzwungener dreijähriger Pause von 1967 bis 1970[9]
  • der Rennfahrer Michael Schumacher nach dreijähriger Pause von 2006 bis 2009[10]
  • der Sänger Yusuf Islam, der vorher als Cat Stevens erfolgreich war und von 1978 bis 1995 keine Musik veröffentlichte[11]
  • die Popgruppe Take That, deren Mitglieder sich nach dem Ausstieg von Robbie Williams 1996 trennten und seit 2006 wieder gemeinsam auftreten[12]
  • der Sänger Johnny Cash, der nach einer langen Phase relativer künstlerischer und kommerzieller Bedeutungslosigkeit ab 1994 mit Produzent Rick Rubin wieder erfolgreiche Platten aufnahm[13]
  • die Pop-Sängerin Britney Spears mit ihrem Comeback im Herbst 2008 nach ihren Zusammenbrüchen 2007 bzw. im Frühjahr 2008
  • die Sängerin Jennifer Lopez im Frühjahr 2011 nach einer dreijährigen Pause

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Comeback – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c ComebackDuden, Bibliographisches Institut; 2016
  2. WAHRIG Lesekomfortabel Die deutsche Rechtschreibung: 2 Bände, Band 1, S. 356 Online
  3. Reunion (Memento des Originals vom 10. Mai 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wortschatz.uni-leipzig.de im Wortschatzlexikon der Universität Leipzig
  4. Top-10 greatest Comebacks
  5. Comeback nach Rückstand im Sport
  6. Aja Romano: How K-pop became a global phenomenon. In: Vox.com. 26. Februar 2018, abgerufen am 27. Mai 2018 (englisch).
  7. Sherry Tucci: K-pop A to Z: A beginner’s dictionary. In: The Daily Dot. 27. Mai 2018, abgerufen am 27. Mai 2018 (englisch).
  8. K-Pop Culture Glossary. In: Soompi. 21. Januar 2012, abgerufen am 27. Mai 2018 (englisch).
  9. http://www.isreview.org/issues/33/muhammadali.shtml
  10. „Schumacher-Comeback perfekt!“ (Sport1.de am 23. Dezember 2009)
  11. Ein Sprung in ein neues Leben von Cat Stevens zu Yusuf Islam@1@2Vorlage:Toter Link/www.kulturprozess.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  12. Das Comeback des Jahres: Take That@1@2Vorlage:Toter Link/wissen.dradio.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  13. Top 10 Comeback Albums