Common-law marriage

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Als Common-law marriage (engl. etwa Ehe aus überliefertem Recht, dort auch sui juris marriage) oder informelle Ehe bezeichnet man eine Art von Beziehung zwischen zwei Personen, die in einigen Rechtsprechungen als Ehe aufgefasst wird, obwohl weder eine feierliche Trauung noch eine rechtliche Eheschließung stattgefunden hat. Sie wird in einigen Staaten als rechtlich bindend betrachtet, hat in anderen jedoch keine rechtliche Bedeutung.

In Staaten ohne eine gesetzlich geregelte Common-law marriage wird der Begriff bisweilen auch als Synonym für verschiedene Formen unehelicher Partnerschaften verwendet. In Deutschland gibt es hierfür auch den unbestimmten Rechtsbegriff der eheähnlichen Gemeinschaft, wobei jedoch nicht klar ist, ob dieser die gesamte Breite der Common-law marriage erfasst.

Begriffsbestimmung[Bearbeiten]

Entscheidende Kriterien einer Common-law marriage sind:

  1. Die Common-law marriage ist keine staatliche Institution. Ihre Existenz kann jedoch in den Unterlagen staatlicher Ämter festgehalten werden.
  2. Die Common-law marriage wird nicht feierlich vor Trauzeugen bestätigt.
  3. Die Common-law marriage ist nicht allein durch eine Wohngemeinschaft begründet; die Partner müssen tatsächliche Lebenspartner sein, die rechtlichen Voraussetzungen für eine Heirat erfüllen und sich verhalten, wie es in einer ehelichen Partnerschaft zu erwarten ist (außer in Saskatchewan, Kanada).