Compact (Magazin)

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Compact – Magazin für Souveränität
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Beschreibung Nachrichtenmagazin
Verlag Compact-Magazin GmbH
Erstausgabe 2010
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage
([1])
~40.000 Exemplare
Chefredakteur Jürgen Elsässer
Herausgeber COMPACT-Magazin GmbH
ZDB 2415845-8

Compact (Verlagsschreibweise: COMPACT; seit Oktober 2013 mit dem Zusatz: Compact – Magazin für Souveränität) ist eine monatlich erscheinende politische Zeitschrift in Deutschland. Chefredakteur ist Jürgen Elsässer, Redaktionssitz ist Leipzig. Geschäftsführer der Compact-Magazin GmbH ist der Verleger Kai Homilius. Die Zeitschrift hat weder Verbindungen zum Kampagnennetzwerk Campact noch zum Compact Verlag.

Wissenschaftler und Journalisten bewerten die Zeitschrift als Querfront-Magazin und ordnen sie dem Rechtspopulismus zu. Seit 2015 präsentiert sich Compact als Sprachrohr der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) und der islamfeindlichen Pegida-Bewegung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2008 gab der Kai Homilius Verlag die von Elsässer betreute Buchreihe Compact heraus. Ab 2009 wurden dort auch DVDs in Kooperation mit dem Schild Verlag herausgebracht. Im Dezember 2010 erschien die Nullnummer des Magazins. Seit August 2011 erscheint es in der Compact-Magazin GmbH in Werder, die Elsässer mit Kai Homilius und Andreas Abu Bakr Rieger gründete. Jeder der drei hielt ein Drittel der Anteile.[2]

Seit 2012 veranstaltet die Redaktion eine jährliche „Compact-Konferenz für Souveränität“ zu einem bestimmten politischen oder gesellschaftlichen Thema. Unter der Bezeichnung „Compact-Spezial“ erscheinen seit Februar 2013 monothematische Sonderausgaben mit stark erweitertem Umfang.

Im November 2014 schied Rieger als Gesellschafter und Redaktionsmitglied aus. Seinen Anteil übernahm die Jumbo-Dienstleistungs GmbH in Hamburg, die nach Umfirmierung und Sitzverlegung nunmehr die „Nordheide Kontor GmbH“ mit Sitz in Neu Wulmstorf ist.[3] Rieger begründete seinen Ausstieg mit der „zunehmend radikal-subjektiven Haltung“ Elsässers, dessen Blatt „rassistische und nationalistische Positionen“ wie Pegida vertrete. Die Position zur Russlandkrise sei „völkisch“. Verschiedene Positionen in dem Blatt zu vertreten sei nicht mehr möglich.[4]

Im Januar 2015 erweiterte Compact sein Angebot mit dem Youtube-Kanal Compact-TV.[5] Katrin Ziske moderiert die monatlichen Sendungen. Die gedruckte Auflage von Compact stieg nach Eigenangaben bis März 2016 auf etwa 75.000 bis 85.000 Exemplare, wovon etwa 41.000 verkauft würden. Das Blatt erreiche monatlich etwa 100.000 Leser.[6] Das Blatt erhielt ein Darlehen über 100.000 Euro von einem oder mehreren Unbekannten.[1]

Redaktionelle Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Redaktion der Printausgabe bilden Elsässer (Chefredakteur) und Martin Müller-Mertens (Chef vom Dienst).[7] Die Redaktion sieht Compact als Kontrapunkt in einer angeblich freiwillig „gleichgeschalteten“ Medienlandschaft von „Einheitsmedien“, die von wenigen Verlagsgruppen wie der Axel Springer SE, Hubert Burda Media, Bertelsmann, der Funke Mediengruppe und den „Systemparteien“ kontrolliert würden. Das Compact-Magazin böte somit „ehrlichem“ Journalismus ein Forum zur „unabhängigen“ Berichterstattung. Dieses Selbstverständnis kulminiert im Werbeslogan „Mut zur Wahrheit“ und „Lesen, was andere nicht schreiben dürfen“.[8] Als Ursache für die angebliche Medienzensur sehen die Macher von Compact eine angeblich zunehmende Hegemonie der USA in Europa und angeblich fehlende Souveränität der Bundesrepublik Deutschland als unabhängiger Staat mit eigener Verfassung. Darauf soll auch die Namensgebung „COMPACT – Magazin für Souveränität“ hinweisen. [9]

Seit Mitte 2013 wirbt das Compact-Magazin unter dem Motto „Mut zur Wahrheit“, das auch die AfD als Leitspruch verwendet. Elsässer verteilte das Magazin anfangs auf AfD-Parteitagen. Im Frühjahr 2015 entschied er, das Magazin zum Wahlkampfblatt für die AfD zu machen. Besonders seit der Flüchtlingskrise in Europa 2015 wirbt Compact mit Titelseiten und Themenheften regelmäßig für AfD-Politiker und deren Positionen. Elsässer veranstaltete drei Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2016 eine Live-Konferenz mit AfD-Spitzenkandidat André Poggenburg, gab ihm Raum zur Darstellung der AfD-Ziele und identifizierte sich mit diesen. Dabei stellte er Compact als Stimme der „schweigenden Mehrheit“ und die AfD als deren Partei dar.[10] Am Wahlabend stand Poggenburg nicht den öffentlich-rechtlichen Sendern, sondern nur dem Compact-Magazin Rede und Antwort.[11] Damit positionierte Elsässer Compact als Sprachrohr der AfD- und Pegida-Anhänger, die die Mainstream-Medien pauschal ablehnen und als „Lügenpresse“ bezeichnen.[12]

Compact-Konferenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher veranstaltete Elsässer zusammen mit dem russischen Institut für Demokratie und Zusammenarbeit fünf Compact-Konferenzen:

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Compact wird als „Querfront-Magazin“ bezeichnet.[17] Zumindest als solchem räumte ihm Mathias Brodkorb (Rechtsextremismusexperte der SPD) nur wenig Chancen auf Erfolg ein. Er attestiert dem Magazin eine von Beginn an bestehende Schlagseite nach rechts und sieht ab der zweiten Ausgabe Antiamerikanismus und Antiimperialismus als dominierende Themen.[18] In einem Focus-Bericht wird das Magazin „Putins Verlautbarungsorgan“ genannt.[19]

Der Rechtsextremismusforscher Alexander Häusler nennt Compact ein „rechtes Querfrontmagazin“ mit einer „rechtspopulistischen und antiamerikanischen Orientierung sowie einer Neigung zu verschwörungstheoretischen Argumentationsweisen“.[20] Er zählt es zu einem „neurechten publizistischen Netzwerk“, zu dem auch die Sezession und die Junge Freiheit gehörten.[21] Für Jürgen P. Lang ist die selbsternannte „Stimme des Volkswiderstands“ in Wahrheit das „Zentralorgan für Verschwörungstheorien“ und die Speerspitze perfider Agitation gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Der kommerzielle Erfolg des Magazins erkläre sich, so Lang, durch die enge Vernetzung Elsässers mit einer Kundschaft rund um AfD und Pegida.[22] Antonie Rietzschel (Süddeutsche Zeitung) bezeichnete Compact als „rechtspopulistisches Magazin mit Hang zu Verschwörungstheorien“.[23] Auch Annette Langer (Spiegel Online) verortet das Blatt im Rechtspopulismus.[24] Arne Zillmer (Störungsmelder) beurteilt Compact als „äußerst problematisch“.[25] Der Politikwissenschaftler Markus Linden stellte 2014 fest: „Im Untertitel bezeichnet sich ‚Compact‘ als ‚Magazin für Souveränität‘. Der Souveränitätsbegriff, verstanden als plebiszitäre Volksdemokratie und in Gegensatz gebracht zur vermeintlichen Fremdsteuerung Deutschlands, bildet eine normative Leitkategorie der Verschwörungsbewegung.“[26] Das Magazin sei Organ einer „neorechten Bewegung“. Man vertrete eine konservative Familienpolitik und „fundamental asyl- und islamkritische“ Positionen.[27] Auch der Rechtsextremismusexperte Andreas Speit verortet das Magazin im rechten Spektrum.[28] Die Zeit betonte jedoch im Juni 2016: „Das Compact-Magazin als rechtspopulistisch zu bezeichnen, geht aber am Kern vorbei. Compact bleibt stets anschlussfähig zu vielen Seiten.“ Es sei „eine Art Echokammer“, „in der man durch eine abweichende «Mainstream-Meinung» nicht mehr gestört wird“.[29] Der Soziologe Felix Schilk spricht in einer umfangreichen diskursanalytischen Untersuchung von einer „narzisstischen Ansprache“ des Magazins, durch welches die Leser „Teil einer Diskurscommunity“ würden. Eine „gewisse Pluralität“ habe ihre „gemeinsame Basis auf der sozialpsychologischen Ebene“, weshalb Compact weitgehend ohne systematische theoretische Referenzen auskomme und seinem Publikum „Buzzwords, deren Inhalt meist unexpliziert bleibt“,[30] anbiete. Marc Grimm und Bodo Kahmann (2017) bezeichnen das Magazin als „rechtsextrem“ und als „publizistisches Flaggschiff des antisemitisch grundierten Israelhasses und des Antiamerikanismus in Deutschland“.[31]

Die Neue Rechte nimmt das Magazin positiv auf. Die Junge Freiheit betrachtete es 2010 als „vielschichtiges Magazin“, dessen einziger roter Faden „die israelkritische Linie“ sei, als deren Urheber sie Rieger ausmachte.[32] Das Schweizer Monatsmagazin Zeit-Fragen empfahl Compact als willkommenes Hintergrundmagazin, das „neu-grüne Machtergreifungsversuche“ aufdecken wolle.[33] Die Compact-Magazin GmbH war auf der Leipziger Buchmesse vom 17. bis 20. März 2016 vertreten. Einige Initiativen und Politiker protestierten im Vorfeld mit einem offenen Brief dagegen: „Rassistische, nationalistische und antisemitische Propaganda gehört nicht auf eine internationale Veranstaltung wie die Leipziger Buchmesse.“ Die Messleitung stimmte dem inhaltlich zu, sah aber wegen der Pressefreiheit rechtlich keine Möglichkeit, Compact wieder auszuladen.[34] Am 19. März 2016 demonstrierten rund 200 Menschen gegen die Präsenz der Zeitschrift auf der Messe.[35]

Der Autor Roger Willemsen wurde für seinen Beitrag in der Compact-Nullnummer kritisiert und erklärte dazu, er habe die Ausrichtung und Seriosität des neuen Magazins erst nach Erscheinen prüfen können.[36] Auch Dorothea Marx (SPD Thüringen) bedauerte ihr Interview für Compact nachträglich. Es liege ihr fern, „irgendwelche kruden rechtspopulistischen Thesen zu unterstützen“.[37]

(Negativ-) Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Felix Schilk: Souveränität statt Komplexität. Wie das Querfront-Magazin ›Compact‹ die politische Legitimationskrise der Gegenwart bearbeitet. Edition DISS, 2017, ISBN 978-3-89771-768-8.
  • Kevin Culina, Jonas Fedders: Im Feindbild vereint. Zur Relevanz des Antisemitismus in der Querfront-Zeitschrift Compact. Edition Assemblage, 2016, ISBN 978-3-96042-004-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Finanzen des Compact Magazins, MEEDIA GmbH & Co. KG
  2. Amtsgericht Potsdam, Handelsregisterblatt HRB 24411 mit Gesellschafterliste aus 2010
  3. Amtsgericht Potsdam, Gesellschafterliste vom 17. November 2014 zu Handelsregisterblatt HRB 24411; Amtsgericht Hamburg, Handelsregisterblatt HRB 108154 mit Gesellschafterliste, beide zuletzt abgerufen am 4. November 2016
  4. Wolfgang Storz: „Querfront“ – Karriere eines politisch-publizistischen Netzwerks. Otto-Brenner-Stiftung, Frankfurt am Main 2015, ISSN 2365-1962, S. 41.
  5. http://www.zeit.de/2016/25/afd-compact-juergen-elsaesser/komplettansicht
  6. Werben in Compact
  7. Compact-online.de: Impressum
  8. Compact: Wir über uns
  9. COMPACT-Fibel (PDF)
  10. Die Zeit, 18. Juni 2016: „Compact“: Hauspost für die Wütenden
  11. Mitteldeutsche Zeitung, 23. März 2016: Schnellroda im Saalekreis Die Ideologie-Tankstelle der AfD
  12. Robert Kiesel /Vorwärts/ Blick nach Rechts, 11. März 2016: Rechtspopulismus: Die AfD und das Compact-Magazin: Allianz der „Mutigen“
  13. Christoph Stollowsky (Der Tagesspiegel, 24. November 2013): Fassade in Rosa: Autonome verüben Farbanschlag auf Haus von Thilo Sarrazin; Publikative.org, 24. November 2013: Compact: Mit Sarrazin gegen die Ehe für alle
  14. Sidney Gennies (Die Zeit, 23. November 2014): Wahrheit gepachtet
  15. taz, 26. Oktober 2015: „Compact“-Jahreskonferenz in Berlin: Hochhuth ist dabei, Coca-Cola nicht
  16. „Compact“-Konferenz in Berlin: Die rechte Dreifaltigkeit. taz.de vom 7. November 2016.
  17. Thomas Sebastian Vitzthum (Die Welt, 16. Januar 2009): Anti-Kapitalismus Linker Publizist von der NPD für „Volksfront“ gelobt; Roland Sieber (Die Zeit, 16. April 2014): Reichsbürger, Neonazis und Antisemiten – Querfront kapert Friedensdemonstrationen; taz, 16. April 2014: Im Kampf gegen die Medien-Mafia.
  18. Mathias Brodkorb (Endstation Rechts, 25. März 2011): Jürgen Elsässer und sein Magazin „Compact“ – Der Gottfried Feder des 21. Jahrhunderts?
  19. Focus 37/14, 8. September 2014: Zurück zum Kalten Krieg – Putins Lautsprecher
  20. Alexander Häusler, Rainer Roeser: „Erfurt ist schön deutsch – und schön deutsch soll Erfurt bleiben!“ Das politische Erscheinungsbild der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) in Thüringen. Hrsg. durch die Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Thüringen, Erfurt 2015, ISBN 978-3-95861-322-5, S. 29 f.
  21. Alexander Häusler: Die AfD – eine rechtspopulistische »Bewegungspartei«? In: Alexander Häusler, Fabian Virchow: Neue soziale Bewegung von rechts? Zukunftsängste. Abstieg der Mitte. Ressentiments – Eine Flugschrift. VSA, Hamburg 2016, ISBN 978-3-89965-711-1, S. 49.
  22. Jürgen P. Lang (Bayerischer Rundfunk, 24. Januar 2016): Neue Rechte: Im Netz der Verschwörer. In: .
  23. Antonie Rietzschel (Süddeutsche Zeitung, 6. September 2013): Konferenz mit Scholl-Latour, Herman und Sarrazin: Die Familienverschwörung.
  24. Annette Langer (Spiegel, 6. September 2013): Treffen von Rechtspopulisten: „Ich habe selbst einige homosexuelle Freunde“. In: , Zugriff am 8. August 2014.
  25. Arne Zillmer (Die Zeit, 23. November 2010): Weltpremiere oder Weltverschwörung: Die Compact Konferenz in Berlin.
  26. Markus Linden (The European, 11. November 2014): Alles Lüge! Verschwörungstheorien erklären immer mehr Menschen die Welt. Für den Rest der Gesellschaft bedeutet das nichts Gutes.
  27. Markus Linden (Neue Zürcher Zeitung, 26. Oktober 2015): Neorechte Bewegung. Vom Medien-Bashing zum völkischen Widerstand.
  28. Konrad Litschko, Andreas Speit (taz, 31. Oktober 2015, S. 5): „Neue Rechte“ radikalisiert Pegida. Die Anheizer.
  29. Christian Fuchs, Fritz Zimmermann (Die Zeit, 18. Juni 2016): «Compact» – Hauspost für die Wütenden.
  30. Felix Schilk: Souveränität statt Komplexität. Wie das Querfront-Magazin ›Compact‹ die politische Legitimationskrise der Gegenwart bearbeitet. Unrast, Münster 2017, ISBN 978-3-89771-768-8, S. 165 f.
  31. Marc Grimm/Bodo Kahmann: „AfD und Judenbild.“ In: Stephan Grigat (Hg.): AfD & FPÖ. Antisemitismus, völkischer Nationalismus und Geschlechterbilder. (Reihe Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Bd. 7) Nomos 2017, S. 45 f.
  32. Ronald Gläser: Magazin ohne und gegen das Kapital. Junge Freiheit Nr. 49, 3. Dezember 2010
  33. Zeit-Fragen Nr. 21, 23. Mai 2011: «Compact» – ein neues Monatsmagazin.
  34. Leipziger Volkszeitung, 11. März 2016: Völkisches Magazin: Offener Brief gegen „Compact“ auf der Leipziger Buchmesse
  35. Felix Bayer, Enrico Ippolito (Spiegel, 20. März 2016): Leipziger Buchmesse: Klimaforschen bei Rechtspopulisten und Manga-Eskapisten.
  36. taz, 17. November 2010: Roger Willemsen schreibt für „Compact“. Mit Thilo und Eva in einem Blatt.
  37. Focus-Regional Erfurt, 27. Dezember 2013: Extremismus: SPD-Abgeordnete bedauert Interview für rechtspopulistisches Magazin
  38. Der goldene Aluhut 2016 – Sieger und Siegerehrung, Blog von Der goldene Aluhut gUG vom 10. Oktober 2016, abgerufen am 21. Juli 2017
  39. Die fünf wildesten Verschwörungstheorien des Jahres, Welt.de vom 1. November 2016, abgerufen am 21. Juli 2017