Cond

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Weiß-blau geteiltes Wappen der Dorfgemeinschaft Cond schwarz umrandet. Es bildet den vom heiligen Remaclus bezwungenen, rot bewehrten schwarzen Wolf ab, der in einem goldenen Korb die grauen Steine für den Klosterbau trägt. Der goldene Bischofsstab weist auf die Bischofswürde des St. Remaclus hin. Offiziell gilt für Cond das Wappen der Stadt Cochem[1]
Cochem mit dem Stadtteil Cond auf der rechten Moselseite
Cond
Kreisstadt Cochem
Koordinaten: 50° 8′ 44″ N, 7° 10′ 7″ O
Höhe: 86 m ü. NHN
Einwohner: 1533 (30. Jun. 2017)
Eingemeindung: 1932
Postleitzahl: 56812
Vorwahl: 02671
Cond (Rheinland-Pfalz)
Cond

Lage von Cond in Rheinland-Pfalz

Cond ist der älteste der vier Stadtteile der Kreisstadt Cochem im rheinland-pfälzischen Landkreis Cochem-Zell.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kelten und Römer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der rechts von Cochem im Cochemer Krampen gelegene Stadtteil Cond wurde bereits früh von Menschen besiedelt. Die ersten, die sich dort niederließen, waren Kelten (Gallier) vom Stamm der Treverer. Hierauf deuten Funde wie eine kupferne Doppelaxt oder ein Bronzeschwert. Um 50 vor Christus kamen die Römer nach der Eroberung Galliens auch in die Moselgegend. Die hier lebenden Kelten vermischten sich mit den Römern und es bildete sich die gallorömische Mischkultur. Die lateinische Sprache der Römer, die auch den Weinbau an die Mosel gebracht hatten, verband sich mit der keltischen Ursprache und so entwickelte sich die Moselromanische Sprache. Die Moselaner nannte man zu dieser Zeit Galloromanen. Condedunum, der alte Ortsname für Cond, wurde im Jahre 857 erstmals erwähnt. Keltische Ortsnamen endeten häufig auf -dunum („befestigter Ort“). Den Begriff übernahmen die Römer von den Kelten.

Franken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 5. Jahrhundert nach Christus, die Römer hatten sich bereits zurückgezogen, kamen die Franken (Germanen) auf ihren erfolgreichen Eroberungszügen an die Mosel. Sie übernahmen nicht nur den Weinbau der einheimischen Bevölkerung, sondern auch deren Christentum römischer Prägung, und die beiden Sprachen verbanden sich schließlich zum heute noch gesprochenen Moselfränkischen. Der Ritter Willefried und sein Neffe Leodin, die dem fränkischen Adel entstammten, sind die ersten mit Namen bekannten Conder, die im Jahre 857 ihre Kirche der Abtei Stablo verschenkten. Erst am 24. Juni 1130 werden wieder Conder mit Namen während der Neugründung des Klosters Ebernach belegt. Als Zeugen werden dabei ein Heinrich und ein Engelbert genannt (Henricus et Ingelbertus de Kondena).

Für die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts findet man auf einem Wappen der Cochemer Burgmannen im Verzeichnis des Trierer Kurfürsten die Worte pueri de konde, was übersetzt Junge, Knabe oder auch Diener heißt. Im Jahr 1331 belegt man weiterhin einen aus Cond stammenden Gerhard armiger, übersetzt aus dem Lateinischen bedeutet es, „bewaffnet“ oder „Bewaffneter“. Ob er auch als Burgmann tätig war, ist nicht gesichert.

30- und 80-jähriger Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1563 wurden auf Veranlassung der Kurtrierischen Verwaltung für den Amtsbezirk Cochem die ersten Volkszählungen in Cond durchgeführt, dabei ermittelte man die Anzahl der Herdstellen und multiplizierte diese mit dem Faktor 5. Dadurch schloss man auf die in Cond lebenden Personen. 1563 wurden 350 Personen, 1623 280 Personen und bei der letzten Zählung 1654 noch 125 Personen gezählt. Der erste Rückgang wird auf den Achtzigjährigen Krieg zwischen Spanien und den Niederlanden (1568–1648) zurückgeführt, da die Truppen dieser beider Länder angst- und schreckenverbreitend durch das Moseltal und die Eifel gezogen waren. Ein weiterer starker Rückgang wird auf die Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) zurückgeführt, besonders betroffen waren hierbei die ärmeren Einwohner.

Erbfolgekrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 1688 suchten französische Truppen im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekrieges (1688–1697) Cochem heim, um Stadt und Burg einzunehmen. Im Mai 1689 sprengten die Soldaten Ludwig XIV. die Burg, konnten allerdings noch einmal für kurze Zeit aus der Stadt vertrieben werden. Am 26. August 1689 kamen die französischen Soldaten zurück, plünderten die Stadt zündeten die Häuser der Bewohner an und massakrierten Männer, Frauen und auch Kinder. Der Stadtschreiber Johann Anton Schwang berichtete: „Die ganze Stadt wurde schließlich ausgeraubt und geplündert und vollständig wie Sodom und Gomorra nidergebrannt... und das noch am Feste Maria Geburt am 8. September die Plünderer nach Condt gekommen wären um übriges Gut und die Glocke der Siedlung mitzunehmen...“. Die Folgen waren ein weiterer Rückgang in der Bevölkerung, der erst Jahre später durch Zuzug neuer Familien nach Cond wieder ausgeglichen werden konnte. 1720 lebten in Cond 165, 1778 230 und 1808 zählte man wieder 257 Einwohner.

Franzosenzeit (1794–1814)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1789 begannen in Frankreich nach der Einberufung der Generalstände die revolutionären Ideen Fuß zu fassen, Adelsprivilegien wurden abgeschafft und viele Aristokraten zog es bald als Folge über die Grenze in das benachbarte deutsche Kurfürstentum Trier. Schätzungsweise 5000 der adligen Emigranten zog es allein nach Koblenz. In Paris folgte der Sturm auf die Bastille und drei Jahre später 1792 nahm man die Familie des Königs Ludwig XVI. auf der Flucht gefangen und brachte sie zurück nach Paris. Österreich und Preußen sahen sich zum Handeln gezwungen, was die Pariser Volksmassen so sehr erzürnte – aufgeheizt durch Stimmungsmache der radikalisierten Jakobiner – dass Frankreich zunächst Österreich und kurze Zeit später auch Preußen den Krieg erklärte. Im gleichen Jahr rückten preußische Koalitionstruppen (der Mosel entlang) und Österreicher (über niederländische Besitzungen) nach Frankreich ein, mussten sich jedoch nach der Kanonade von Valmy zurückziehen. Nach den Hinrichtungen von Königin Marie-Antoinette und König Ludwig XVI. (beide 1793) sowie Robespierres im Jahre 1794 formierten sich die franz. Revolutionstruppen und marschierten schließlich am 9. August 1794 in Trier ein. Am 17. Oktober erreichten sie Cochem, am 23. Oktober Koblenz, die Mosel wurde französisch und es begann die 20 Jahre andauernde Franzosenzeit von 1794 bis 1814. Nachdem auch Österreich im Jahre 1797 durch französische Streitkräfte in Italien besiegt wurde, musste es im Friedensvertrag von Campo Formio der Annexion des linken Rheinufers durch Frankreich zustimmen.

Zunächst dachte Frankreich über die Bildung einer Schwesterrepublik am linken Rheinufer nach, die Cisrhenanische Republik (die dies seits des Rheines gelegene Republik) sollte als Pufferstadt zwischen Frankreich und Preußen dienen. Jedoch konnten sich im Laufe des Jahres die Befürworter einer Annexion des besetzten Gebietes durchsetzen und so wurden 1798 die linksrheinischen Gebiete – ebenso wie in Frankreich – in Departements eingeteilt. Zum neu gegründeten Département de Rhin-et-Moselle (deutsch: Rhein-Mosel-Departement) gehörten von nun an die Osteifel, die Untermosel, ein Teil des Mittelrheins von Bingen bis Bonn sowie der östliche Hunsrück. Hauptstadt und Sitz der Präfektur des Départements war Koblenz.

Die Verwaltungseinheiten für Cond gliederten sich ab 1804 wie folgt:

  • Département de Rhin-et-Moselle (Rhein-Mosel-Departement)
  • Arrondissement de Coblence (Arrondissement Koblenz)
  • Marie Cochem (Bürgermeisterei Cochem ab 1803 bis dahin Marie Treis)
  • Commune de Cond (Gemeinde Cond)
  • Die Einwohner von Cond waren französische Staatsbürger Citoyens.
  • Geltende franz. Gesetzesbücher:

Die Bürger hatten Steuern zu zahlen, für die Männer galt die Wehrpflicht (Levée en masse, man konnte allerdings Ersatz schicken, wenn man jemanden gegen Geld fand). Man führte die standesamtliche Eheschließung ein, mittels Tauf- und Sterberegister wurden Geburten und Todesfälle dokumentiert und die Schulaufsicht übertrug man dem Staat. Viele frühere Beamte des Kurfürsten fanden nun Arbeit bei der franz. Verwaltung, aber nur nachdem sie vorher den Eid auf die Verfassung der Republik geschworen hatten. Jedoch traute man ihnen wohl nicht auf allen Ebenen, sowohl der Finanzprüfer Lebon als auch der Gerichtsvollzieher und Gemeindeeinnehmer Despleix wurden auf Weisung Frankreichs nach Cochem geschickt. Das Conder auch „bei der Fahne“ gedient hatten, belegt die Auszeichnung, die Johannes Hieronimi aus Cond (1784–1861) für seine Verdienste (er wurde 1809 bei Kämpfen in Saragossa am Arm verletzt) noch nach Jahren erhielt. Noch über 50 Jahre später verlieh ihm Napoleon III. die Sankt Helena-Medaille für seine Verdienste unter Napoleon I.

Nach einem Konsularbeschluß durch Kaiser Napoleon I. wurden im Jahre 1802 während der Säkularisation alle kirchlichen Orden aufgelöst, auch das Trierer Erzbistum, deren Vermögen zog man ein und versteigerte es in den Folgejahren. Allerdings war es so, dass diejenigen, die vorher schon gut finanziell dastanden, es auch dieses mal wieder taten. Frankreich brachte zwar den Freiheitsgedanken, aber der ärmeren Bevölkerung nicht die Chancengleichheit, Kapitalismus und Verdrängung statt sozialer Aufstieg. Die Pfarrei Cond gehörte von da an zum Bistum Aachen blieb es aber nur kurz, den schon 1821 sollte sie zum Bistum Trier zurückkehren.

Wurde früher nur Moselfränkisch gesprochen, sickerte nun auch so langsam die französische Sprache in den Sprachschatz der „Moselaner“, Begriffe wie Gendarm, Trottoir (Bürgersteig) oder Portemonnaie (Geldbeutel) sind den meisten auch heute noch bekannt. Beispiele für Vermischungen franz. Worte mit Moselfränkischem Dialekt sind Begriffe wie, die Pont (le pont, die Brücke), aus der Lameng (aus dem Handgelenk), die Poart (la porte, die Tür), sich eschoffeere (s‘échauffer, sich aufregen) oder disbedeere (disputer, diskutieren).

1812 verlor Napoleon seinen Russlandfeldzug, Preußen und Österreicher schlossen sich den Russen an und siegten so während der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 1813. Die Franzosen drängte man rasch zurück über den Rhein und so konnten die Preußen bereits im Frühjahr 1814 wieder in Cochem einmarschieren. Die erfolgreichen Siegermächte teilten sich die Mosel auf, alles linksseitige kam unter preußische Zivilverwaltung und alles rechts der Mosel wurde von Österreichern und Bayern kontrolliert. Der Begriff Estreijer (für die Conder Österreicher) stammt aus dieser Zeit und kann wohl als lokale Neckerei verstanden werden. Cond schlug man damals dem Amt Treis zu. Nach dem Ende des Wiener Kongresses im Jahre 1815 wurde das Rheinland dem Königreich Preußen neu zugeschlagen.

Deutscher Bund (1815–1866)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um dem neuen Frieden in Europa eine Ordnung zu geben, rief man auf dem Wiener Kongress den deutschen Bund ins Leben. Dieser Staatenbund bestand aus souveränen Fürsten und freien Städten Deutschlands, einschließlich des Kaisers von Österreich, sowie der Könige von Preußen, Dänemark und der Niederlande. Die vormalig kurtrierischen Gebiete gehörten nun größtenteils zu Preußen. 1822 gliederte man die Mosel, die Eifel und den größten Teil des Hunsrücks in die neu geschaffene preußische Rheinprovinz ein und Koblenz wurde Sitz des Oberpräsidenten und der Provinzialregierung.

Die von Frankreich durchgeführte Kirchenenteignung beließ man, ebenso wie die neue Rechtsordnung, das Zivil- und Handelsrecht der Code civil wurde Basis für das Bürgerliche Gesetzbuch. Die alten Verwaltungsebenen verschwanden der Kreis wurde neues Zentrum der Verwaltung, seinen Vorsitz übernahm der Landrat als Vertreter der Staatsgewalt. Cond wurde zunächst der Bürgermeisterei Treis zugeschlagen, 1860 kam es dann zu Cochem-Land um dort bis zur Eingemeindung mit Cochem im Jahre 1932 zu bleiben.

War der deutsche Wirtschaftsraum zu Beginn des Deutschen Bundes noch stark zersplittert, Preußen war noch kein zusammenhängendes Staatsgebiet, die wirtschaftlichen Verhältnisse noch uneinheitlich, so sollte durch Gründung des Deutschen Zollvereins die Grundlage für einen wirtschaftlichen Binnenmarkt geschaffen werden. Bis dahin gab es in Deutschland 38 Zoll- und Mautlinien sowie ca. 1800 Zollgrenzen, der Zollvereinigungsvertrag trat am 1. Jan. 1834 in Kraft und hob diese wirtschaftlichen Barrieren auf.

Dieser Umstand, und die mehrere Jahrzehnte anhaltende Friedensphase bewirkten einem wirtschaftlichen Aufschwung in der Moselgegend. Für die Einwohner von Cond die traditionell immer schon Acker- und Weinbau betrieben, bedeutete dies einen moderaten Wohlstand. Landwirtschaftliche Erträge dienten der Selbstversorgung oder um Steuern zu begleichen, die Gewinne aus dem Weinbau hingegen nutzte man für die notwendigen Gerätschaften oder um Rücklagen zu bilden. Missernten oder geringe Qualität des Weines bereiteten den Winzern mitunter große Schwierigkeiten. Witterungsbedingte Ernteausfälle in den Jahren 1846/1847 (vorausgegangen war schon die seit 1844 grassierende Kartoffelfäule), führten zu einer dramatischen Verschlechterung der Ernährungssituation bei der Bevölkerung. Der resultierende Ärger der Menschen entlud sich schon bald in Protestaktionen wie dem Berliner Kartoffelaufstand und wurde so zum Wegbereiter für die Deutsche Revolution 1848/1849. In Cochem ließ Bürgermeister Joseph Franz Keiffenheim 1846 eine öffentliche Suppenküche einrichten um die größte Not zu lindern, viele machten sich als Auswanderer auf den Weg nach Amerika. Mit die ersten Conder die gingen, waren die Familie Peter Graefen (1844), Johann Peter Kölsch (1846), Agnes Boos (1847) und Carl Joseph Friedrichs der 1850 folgte. Bekannt ist, dass nicht alle dort geblieben sind, manche trieb die Verbundenheit zur Heimat oder das Heimweh noch nach Jahren wieder zurück an die Mosel.

Der ebenfalls in Cond geborene Louis Alois Goebel (1831–1907) blieb in Amerika, ging über New York nach Marietta (Ohio) wo er Leiter einer Stuhlfabrikation wurde. Dort heiratete er Maria Schilling (1838–1894), eine Tochter preußischer Einwanderer und bekam 11 Kinder mit ihr. 1865 verließ Louis (den Namen hatte er ich sich bei der Einreise gegeben) die erste Firma und gründete zusammen mit dem aus Rennerod stammenden Martin Schmidt eine Möbelhandlung namens No.206, Front Street, welche bald zur ersten Adresse für „erlesene Möbel“ wurde. Im zu Ehren heißt der Platz an der Stelle seines früheren Wohnhauses noch heute Goebel Place. Aufzeichnungen der damaligen Bürgermeisterei Treis zeigen, dass zwischen 1845 und 1854 insgesamt 48 Einwohner Conds eine Bewilligung zur Ausreise erhielten. Bei den 445 Einwohnern im Jahre 1840 entspricht dies einer Auswandererqoute von fast 11 %, gegenüber 4 % im Durchschnitt der restlichen Rheinprovinz.

Norddeutscher Bund (1866–1871)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Preußen und seine Verbündeten 1866 im Deutschen Krieg gegen Österreich als die führende Nation des Deutschen Bundes gesiegt hatten, wurde dieser als Folge aufgelöst. Nachfolger (im nichtrechtlichen Sinne) wurde der Norddeutsche Bund (1866–1871). Sein Gebiet umfasste alle preußisch kontrollierten deutschen Staaten nördlich der Mainlinie, einschließlich der von Preußen im selben Jahr annektierten Gebiete (Hannover, Kurhessen, Nassau und Frankfurt). Einziger Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes war der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck. Bei den Feldzügen in Österreich im Juni/Juli 1866 war u. a. das 6. Rheinische Infanterie-Regiment Nr. 68 der preußischen Armee aus Koblenz beteiligt.

In Cochem erwarb der Berliner Kaufmann und spätere Geheime Kommerzienrat Louis Ravené am 26. September 1868 die Ruine der Reichsburg Cochem für 300 Goldmark, um sie wieder aufbauen zu lassen. Ebenfalls 1868 stellte der Gemeinderat von Cond Überlegungen an, den seit 1847 existierenden Fußweg zur Brauselay zu verbreitern und als Moselweg bis Valwig auszubauen, die Finanzierung hierzu gestaltete sich jedoch schwieriger als angenommen. 1869 wurde von freiwilligen Gemeindemitgliedern der bestehende Weg über den Conder Berg entlang des Schuweracker Hofs nach Valwig in einer Breite von 14 Fuß ausgeführt. Am 1. Januar 1870 beschloss man die Einrichtung eines Fährbetriebes zwischen Cochem und Cond.

Deutsches Kaiserreich (1871–1918)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Cochem begannen im Juli 1874 die Bauarbeiten an dem mit 4205 m längsten zweigleisigen Tunnel aller preußischen Staatsbahnen, dem Kaiser-Wilhelm-Tunnel. Cond jedoch bleibt weiterhin isoliert hinter Cochem zurück, was die verkehrstechnische Anbindung anbetrifft. Um diese Not zu lindern wurde 1873 ein weiterer Beschluss zum Bau eines Moselweges von Cond nach Bruttig gefasst, der allerdings wieder bei der Umsetzung scheiterte, „da der bestehende Fußweg ja breit genug wäre, um ihn zu passieren“. 1889 hatte man die Idee einen durchgängigen Weg von Valwig nach Cond zu bauen, wenn gleichzeitig ein Weg von Beilstein nach Valwig gebaut würde, um eine Durchgängigkeit auf der rechten Moselseite bis Cond zu erreichen. Fertiggestellt wurde der Weg im Jahre 1893, nachdem man die Auftragsarbeiten an den Cochemer Kaufmann Andreas Fellenz übertragen hatte.

1904 empfahl der Landrat eine für ganz Cond funktionierende Wasserversorgung, der Beschluss wurde 1905 gefasst und man begann mit den notwendigen Arbeiten. Jedoch fand man erst 1909 geeignete Quellen, die sich zu alledem auch noch auf Privatgrund befanden. Der erforderliche Hochbehälter wurde 1911 in Obercond fertiggestellt. Die Nutzung der neuen Wasserversorgung war freiwillig, der Bezug kostete 25 Pfg./cbm. Die Versorgung mit elektrischem Strom in Cond wurde bereits 1910 nach Auftragsvergabe an die Baierischen E-Werke in Trier hergestellt.

1914 brach der I. Weltkrieg aus, das Kaiserreich wurde auf Kriegswirtschaft umgestellt und Cond musste – ebenso wie andere Gemeinden – seiner „Versorgungsverpflichtung“ für die kämpfenden Truppen nachkommen. Selbst Kinder wurden 1915 an der Heimatfront unter Befreiung vom Schuldienst zum Bestellen der Frühjahrsfelder herangezogen. Allein im Juni 1916 musste Cond 200 Zentner Kartoffeln abliefern und ab September des gleichen Jahres mussten Kinder auf ministerialen Beschluss hin Bucheckern für die Ölgewinnung sammeln. Bei einer Bevölkerung von 630 Einwohnern wurden 129 Männer zum Dienst eingezogen, 22 von ihnen kamen nicht mehr lebend zurück.[2] Im Januar 1918 wurde die ohnehin schon schwierige Situation durch ein Moselhochwasser weiter verschlimmert, die an den Moselufern gelegenen Gärten wurden dabei überflutet.

Weimarer Republik (1918–1933)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurden in Cochem vom Dezember 1918 bis September 1919 amerikanische Truppen stationiert, das Verhältnis der Bevölkerung zu ihnen wurde als gut bezeichnet. Weihnachten 1919 bescherte den Moselanwohnern ein weiteres Hochwasser, das im Januar 1920 mit 10,12 Meter Pegelstand (dem dritthöchsten je gemessenen) noch übertroffen wurde. 1921 folgte ein Jahr der Dürre, die Schifffahrt kam zum Erliegen und die Ernten fielen sehr gering aus.

  • Ab 1924 wird im Gemeinderat über den Bau einer Moselbrücke nachgedacht, was allerdings langjährige Planungsaufgaben nach sich zieht.
  • 1926 Der "Gemeinnützige Bauverein e.V." wird gegründet, in Obercond werden Wohnhäuser in der Kapellenstraße gebaut, die "Siedlung" auch teilweise "Eisenbahnersiedlung" genannt (dort wohnten viele Reichsbahnbedienstete) entsteht.
  • Am 23. Januar 1927 wird die neue Moselbrücke eingeweiht, Cochem und Cond sind verkehrstechnisch verbunden. Die letzte Fähre, die „alte Pont“ genannt, stellte bereits in der Woche zuvor ihren Dienst ein. Da sich aber nicht alle von der Fähre trennen wollten, erlaubte man dem Sehler Fährmann „Mattes“ Matthias Bremm den Pachtbetrieb eines Fährnachens während der Sommerzeit, den er bis 1937 aufrecht erhielt. Bekannt ist auch, dass er im Laufe seines Lebens 15 Menschen vor dem Ertrinken rettete und man ihm dafür eine Verdienstmedaille verlieh.
  • Bedingt durch die neue Anbindung nach Cond, beginnt man 1928 mit dem Bau der Weinbauschule an der Bergstraße.
  • 1929 folgt der Neubau des Finanzamts an der Uferstraße.
  • Durch Ministerialbeschluß vom 13. Juli 1932 wird die Eingliederung der Gemeinden Cond und Sehl in die Stadt Cochem zum 1. Oktober 1932 verfügt.

Deutsches Reich (1933–1945)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. Januar 1933 gelangen die Nationalsozialisten mit ihrer Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) an die Macht. Mittels Gleichschaltungsmaßnahmen-(Gesetze) werden Minister, Abgeordnete und Staatsbeamte ausgeschaltet, Land- und Kreistage sowie Gemeinderäte werden aufgelöst, die föderalen Strukturen aufgehoben und aus der Weimarer Republik wird eine Diktatur. Die nun freigewordenen Posten werden in allen Verwaltungsebenen durch nachrückende NSDAP-Mitglieder besetzt. Von diesen Maßnahmen ist wenige Wochen später auch der Oberpräsident der preußischen Rheinprovinz Johannes Fuchs betroffen. Seinen unfreiwilligen Ruhestand verbringt er zusammen mit seiner Frau Hedwig in Cond in der Valwigerstraße 39.

In Vorbereitung auf die neue Ideologie der Nationalsozialisten, versuchte man in Cond schon früh, Schulkindern die neue Denkweise näherzubringen. Bei politischen Ereignissen hörte man gemeinsam Rundfunk, während der Sonnenwendfeier hielt man Sportfeste ab und des „Führers Geburtstag“ wurde während eines Wandertages gedacht. Im Kreis-Kochem[3] wurden in dieser Zeit alle Lehrer auf den Führer vereidigt und die Kreuze in den Schulen mussten abgehangen werden.

Ab September 1935 durften bei kirchlichen Ereignissen wie der Fronleichnamsprozession gemäß Reichsflaggengesetz keine Kirchenfahnen mehr aufgehangen werden, woran sich aber nicht alle hielten. Die Außenstelle des Sicherheitsdienstes der SS in Cochem unterstellte den Teilnehmern solcher Prozessionen eine positive Haltung zum Glauben, aber eine negative gegenüber Staat und Partei, weswegen die Teilnahme unerwünscht gewesen sei. Kirchliche Vereine wie der „Kindheit-Jesu-Verein“, der „Marienverein“ oder der Mütterverein wurden ab 1938 verboten.

Als der alte Pastor Bischof 1938 starb, kam mit Pastor Ziegler im gleichen Jahr ein Kirchenmann in die Gemeinde, der den Nationalsozialisten wohl schwer in der Seele gelegen haben muss. War er noch zuvor aus der Pfarrei Langsur ausgewiesen worden – er fand wohl allzu deutliche Worte gegen den Nationalsozialismus – so musste er bereits 1939 zweimal bei der Geheimen Staatspolizei(GeStaPo) in Koblenz vorstellig werden. 1941 wurde er verhaftet und in das KZ Dachau gebracht, wo er 1944 als Folge der Lagerhaft starb.

Am 1. September 1939, am Tag der Conder Kirmes, bricht der II. Weltkrieg aus. Den ersten toten Soldaten Hans Michels beklagt man im Mai 1940, meist kommt der Ortsgruppenleiter um die Todesnachricht zu übermitteln. Bis Kriegsende fallen noch weitere 48 Gemeindemitglieder und fast jede Familie hat mindestens einen Toten zu beklagen. [4] Im Zeitraum Mai 1940 bis März 1945 werden bei insgesamt 17 Bombenangriffen auf Cochem und den Stadtteil Sehl 107 Zivilisten getötet. Cond wird weitestgehend verschont, das Hauptziel der Alliierten ist der für die Nachschubverbindung wichtige Kaiser-Wilhelm-Tunnel auf Cochemer Seite.

Im März 1944 wird das "Außenlager Cochem" (KZ Bruttig-Treis) eröffnet, um im nahegelegenen "Treiser Tunnel" (einem ungenutzten Reichsbahntunnel), eine Rüstungsfabrik unter dem Decknamen "Zeisig" zu betreiben. Für die Produktion von Zündkerzen und anderem Luftfahrtzubehör werden "Schutzhäftlinge" angefordert. Die Häftlinge (insgesamt 2000) kommen zunächst aus dem KZ Natzweiler-Struthof, später auch aus anderen KZ´s. Vom Cochemer Bahnhof aus müssen sich die Häftlinge zu Fuß auf den Weg machen, es geht über die Moselbrücke, durch Cond und weiter bis nach Bruttig. Eine Augenzeugin berichtet von "endlosen Kolonen", die sich unter bedächtiger Anteilnahme der Bevölkerung auf den Fußmarsch durch die Stadt machten. Bei Strafe war es den Häftlingen verboten Geschenke wie Brot oder Obst anzunehmen, wer sich dennoch bückte wurde mit Stockschlägen bestraft.

Bei einem der vielen Luftangriffe wird die neue Moselbrücke am 24. Dezember 1944 zerstört. Am 10. März 1945 um 14:00 Uhr marschieren die Amerikaner über die Endertstraße in Cochem ein, haben es aber zwischen dem 11. und 15. März noch mit Widerstandskämpfern der Wehrmacht auf der Seite Conds zu tun. Die vielen Scharmützel setzen der Zivilbevölkerung sehr zu, durch Verhängen der von Cochem aus einsehbaren Straßen in Cond, versucht man sich vor Beschuss durch die Amerikaner zu schützen. Die letzten Deutschen unter Führung von Leutnant Christian Amende ziehen sich Abends in der Dunkelheit zurück und am 17. März 1945 kommen die Amerikaner auch nach Cond. Opfer unter den Zivilisten waren der Oberamtsinspektor August Schmidt (wurde im Wingertsweg auf dem Weg zu seiner Tochter erschossen), der Küster Karl Heimes (er wurde in der Hieronimistraße getroffen) und Maria Daum in der Fährgasse, die schutzsuchend hinter einer Kellertür von einem Granatensplitter getroffen wurde.

Französische Besatzungszeit (1945-1949)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende des II. Weltkriegs übernehmen die vier Siegermächte am 5. Juni 1945 die Regierungsgewalt über Gesamtdeutschland. Die Ostgebiete die rund ein Drittel des alten Staatsgebietes ausmachten, müssen abgetreten werden, die beiden restlichen Drittel werden in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Hierbei teilte man das Gebiet der preußischen Rheinprovinz in einen nördlichen Teil der Britische- und einen südlichen Teil der Französische Besatzungszone wurde. Die früheren Regierungsbezirke Koblenz, Trier und Montabaur werden provisorisch dem "Oberpräsidium" Rheinland-Hessen-Nassau zugeschlagen. Durch Verordnung Nr. 57 der franz. Militärregierung wird das Land Rheinland-Pfalz am 30. August 1946 gegründet.

In Cochem geht man die Planungen für den Neubau der zerstörten Moselbrücke rasch an, da die Zivilbevölkerung nur mit Hilfe einer provisorischen Pontenfähre übersetzen kann. Ihr eifrigster Befürworter ist der französische Kreisdelegierte Cambournac.

Geographisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bäche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte des Conder Bergs mit seinen Bachläufen
  • Mathieligerbach (sein Unterlauf gehört zu Klotten, der Oberlauf bildet die natürliche Gemarkungsgrenze zu Valwig)
  • Maierbach (seine Mitte und der Unterlauf liegen in der Gemarkung Klotten)
  • Lindchesbach (verläuft am Klottener Schießstand)
  • Fußkaulbach (bildet die Grenze zwischen Cond und Klotten)
  • Fetcherbach (verläuft unterirdisch im Bereich des Moselstadions)
  • Dombach (im unteren Teil ebenfalls unterirdisch)
  • Hullebach (unterhalb der Talstraße kanalisiert)
  • Grofbach (verläuft in der Nähe des Brauselayfelsens und versickert im unteren Bereich)
  • Wackenkaulsbach (liegt bereits in der Gemarkung Valwig)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Göbel (jun.) (vor 1832)
  • Michel Göbel (vor 1851)
  • Rink (ab 29. Juni 1851)
  • Heucher (ab 28. August 1857)
  • Theodor Heimes (ab 4. Juni 1862)
  • Peter Boos (ab 30. Januar 1872)
  • Thiel (ab 26. März 1888)
  • Joseph Göbel (I) (ab 14. Dezember 1893
  • Karl-Josef Thiel (ab 1924)
  • Peter Laux (ab 19. September 1924)
  • Robert Michels (ab 24. Juni 1930)

–00(Von 1912 bis 1924 liegen keine Daten vor, seit 1932 ist Cond Stadtteil von Cochem).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfgemeinschaft Pumpenfest e. V. (Hrsg.): Leben am Fluss – Cond an der Mosel in Vergangenheit und Gegenwart. Verlag M. Heinz Bremm, Cochem-Cond 2010, ISBN 978-3-927839-38-0.
  • Maurus Münch: Unter 2579 Priestern in Dachau, Pfarrer Jakob Ziegler von Cochem-Cond. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1986, S. 74–75.
  • Hermann Erschens: Das Hotel „Brixiade“. Cochem-Cond als literarischer Schauplatz. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1986, S. 180–184.
  • Wolfgang Thiel: Tonrohr-Wasserleitung in Cochem-Cond. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1987, S. 107–108.
  • Hermann Zilles sen.: Die Madonna in der Conder Brauselay. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1987, S.227.
  • Joachim Barden: Weinbergsbebauung zwischen Bruttig-Fankel und Cochem-Cond (Aus der Ernster Chronik). in: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1988, S. 107–108.
  • Hermann Zilles sen.: Die Pfarrei St. Remaclus in Cond. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1988, S. 117–119.
  • Theresia Zimmer: Gerichts- und Gemeindesiegel der Orte im Kreis (1). In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1989, S. 54–60.
  • Hans-Peter Hock: Vorgeschichtlicher Fund aus Cochem (Doppelaxt). in: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1989, S. 142–144.
  • Hermann Zilles sen.: Der undankbare Schiffer am Conder Brauselayfelsen. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1989, S.159.
  • Winfried Hansel, Wilhelm Basten: Orgeln in der Umgebung von Cochem. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1991, S. 77–82.
  • Hermann Zilles: Der Tod in der Conder-Hindenburglay. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1993, S.135.
  • Heinz F. Friederichs: Aus der Jugendzeit des Johann Carl Friedrichs zu Cochem Cond. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1994, S. 254–255.
  • Victor Brixius: Die letzten Kriegstage in Cond. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1995, S. 20–22.
  • Gerd Ferdinand: Von Helden und Opfern – Denkmäler im Kreis als Zeugnisse des Zeitgeistes. (Gekürzte Facharbeit im Leistungskurs am Martin-von-Cochem-Gymnasium), S. 231–238, Schlageterdenkmal, S. 234–235. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1995.
  • Christel Krämer: Das Gericht Cond (Stadt Cochem). In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1996, S.115.
  • Alfons Friderichs: Klosterbesitz der Abtei Laach im Kreis. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1996, S. 219–223.
  • Werner Schumacher: Der große Wald Kirst und Thirn auf den Höhen des Cochemer Krampens. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1998, S. 96–101.
  • Joachim Barden: Eine Glocke diente der Nachbarschaftshilfe zwischen Cond und Ernst. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1998, S. 138 (ISSN 0939-6179).
  • Reinhold Schommers: Bildende Künstler im Kreis Cochem-Zell – Werner Franzen aus Cond. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1999, S. 40.
  • Alfons Friderichs: Klosterbesitz der Abtei Brauweiler bei Köln im Kreis Cochem-Zell. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1999, S. 50.
  • Markus Friderichs: Zur Erinnerung an Dr. h. c. Hans Fuchs, Cochem-Cond, Reichsminister und Oberpräsident der Rheinprovinz. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 1999, S. 176–178.
  • Josef Lauxen: Kirchliches Leben in Cochem-Cond vor 1945. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 2000, S. 169–170.
  • Hans-Peter Hock: Die Römervilla in der Conder Mark. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 2003, S. 147–148.
  • Viktor Brixius: Panzer feuern direkt auf Cond. In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 2005, S. 48–50.
  • Alfons Friderichs: Die ältesteten Weinbergschenkungen bis zum Jahr 1200 (Teil 2). In: Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 2015, S. 85.
  • Alfons Friderichs: Urkunden und Regesten, (Cochem)-Cond. Kliomedia, Trier 2010 ISBN 978-3-89890-125-3, S.161–166.
  • Ernst Wackenroder: Cochem-Cond. In: Die Kunstdenkmäler des Landkreises Cochem, Dritter Band, Teil 1. Deutscher Kunstverlag, 1959, ISBN 3-422-00561-7, S. 224–230.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wappen der Stadt Cochem in Wikimedia Commons
  2. Gefallenenlisten Cochem-Cond I. und. II Weltkrieg
  3. Umbenennung von Kreis Cochem in Kreis Kochem
  4. Gefallenenlisten Cochem-Cond I. und. II Weltkrieg