Cordula Kablitz-Post

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Cordula Kablitz-Post 2013

Cordula Kablitz-Post (* 1964 in Aachen) ist eine deutsche Regisseurin, Autorin und Filmproduzentin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cordula Kablitz-Post studierte Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaften in München und Berlin und arbeitet seit 1989 als Regisseurin, Autorin und Produzentin.

1995 gründete sie gemeinsam mit Edda Baumann-von Broen die avanti media, ein in Berlin ansässiges Unternehmen, das auf die Produktion von Spiel- und Dokumentarfilmen spezialisiert ist. Unter anderem produziert avanti media für Arte und das ZDF die Dokumentationsreihen Mein Leben, Maestro, Gesichter Europas und Durch die Nacht mit …. Cordula Kablitz-Post führte bei verschiedenen Produktionen dieser Serien Regie. Durch die Nacht mit … wurde 2006 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.[1] Für die Reihe Deutschland, deine Künstler der ARD führte sie Regie bei der Folge über Campino und dem Film über Markus Lüpertz.

Cordula Kablitz-Post arbeitete seit den 1980er Jahren häufig mit Christoph Schlingensief zusammen. Sie führte Regie bei den Projekten Talk 2000 und U 3000. Der Dokumentarfilm Christoph Schlingensief - Die Piloten [2] hatte 2008 seine Premiere bei den Internationalen Hofer Filmtagen und lief im Januar 2009 in den deutschen Kinos an. Außerdem drehte sie zahlreiche Musikvideos für Bands wie Udo Lindenberg, Even Cowgirls get the Blues und Sven Väths Der dritte Raum, sowie einen Werbefilm für JVC. Sie führte Regie bei diversen Kurzspielfilmen und war als Regieassistenz bei Kinospielfilmen von Uwe Schrader und Thomas Brasch tätig.

2002 gründete sie die avanti media fiction GmbH. Der erste Film des Unternehmens Sophiiiie! erhielt die Preise in den Sparten beste Regie und beste Schauspielerin für Katharina Schüttler beim Münchner Film Festival. Zudem wurde der Film beim Mediawave Filmfestival in Ungarn für die beste Regie ausgezeichnet.[3] Der Kurzfilm High Maintenance erhielt im Jahr 2007 den Student Academy Award und wurde als bester Kurzfilm beim Gen Art Film Festival, beim HBO US Comedy Arts Festival und beim Boulder International Film Festival ausgezeichnet.[4] Im Jahr 2016 wurde sie beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney mit dem Nachwuchspreis für ihren ersten Spielfilm Lou Andreas-Salomé ausgezeichnet.[5]

Cordula Kablitz-Post lebt in Berlin.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dokumentarfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994: Mickey Rourke
  • 1998: Ohne Grenzen denken
  • 2005: Das Silber von Taxco
  • 2007: Christoph Schlingensief – Die Piloten
  • 2010: Jet Set der 60er Jahre
  • 2011: Nina Hagen – Godmother of Punk
  • 2012: Glamour für alle – Modestadt Berlin
  • 2012: Wunderkind Wolfgang Joop

Dokumentationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Franck, Cordula Kablitz-Post, Katrin Pieper, Edda Baumann-von Broen, Christoph Schlingensief, Michel Friedman, Till Brönner, Dirk Nowitzki: Durch die Nacht mit … . Zweitausendeins, Frankfurt am Main, 2006. ISBN 978-3-86150-676-8

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Adolf-Grimme-Institut Preisträger 2006
  2. über die Arbeit mit Christoph Schlingensief auf focus.de
  3. Mediawave
  4. IMDb High Maintenance
  5. Kristin Hunfeld: 2 nach 1 – Kordula Kablitz-Post. Radio Bremen, 30. Juni 2016, abgerufen am 11. Juli 2016.