Corelli (V-Mann)

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Thomas Richter (* 1974; † 2014) war ein deutscher rechtsextremer Aktivist im Umfeld der neonazistischen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Als V-Mann Corelli diente er dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) von 1994 bis 2003 und 2005 bis 2012 als „Top-Quelle“[1] in der rechtsextremen Szene, in der er durch häufige Reisen, Demonstrationsbeobachtungen, Internetangebote und Versandhandel bundesweit vernetzt war. Nach seiner Enttarnung 2012 lebte Richter unter neuer Identität. Im Zuge der Aufklärung des NSU-Komplexes blieb Richters Rolle unklar, unter anderem weil Sicherheitsbehörden Informationen gegenüber den NSU-Untersuchungsausschüssen und den Akteuren im NSU-Prozess zurückhielten. Er starb im April 2014 mutmaßlich an einer unerkannten natürlichen Diabetes, auch wenn Fremdeinwirkung (Vergiftung) nicht auszuschließen ist.

Entwicklung zur V-Person[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Richter hatte drei ältere Brüder, die alle Rechtsextremisten waren. Von diesen wurde er mit 16 Jahren in Halle in ein rechtsextremistisches Umfeld eingeführt und dadurch sozialisiert. Nachdem bei seinem Förderer von der verbotenen rechtsextremen Partei Nationalistische Front, Meinolf Schönborn, für den er ab 1993 arbeitete, bei einer Feier 1995 sämtliche Einrichtung zerstört wurde, bot er sich der Polizei als V-Mann an um die Schäden bezahlen zu können. Später wurde er an das Bundesamt für Verfassungsschutz weitergereicht. Seinem Wunsch, aus dem neonazistischen Milieu herauszukommen, wurde nicht nachgekommen, da er eine wichtige Informationsquelle war.[2]

Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Richters Spitzname Mitte der 1990er Jahre war „HJ Tommy“; er bestritt jedoch in einer Vernehmung 2013, das bedeute Hitlerjunge: HJ stehe für „Hallescher Junge“.[3] Er war in der Neonaziszene in Sachsen-Anhalt und Sachsen aktiv und insbesondere durch seine Internetaktivitäten und seine häufigen Reisen bundesweit vernetzt. Um die Jahrtausendwende galt Richter als einer der führenden Köpfe in der Neonaziszene Sachsen-Anhalts (Der Spiegel). Ein vertraulicher Bericht des Bundeskriminalamts (BKA) über rechtsextremistische Kameradschaften bezeichnete ihn als „Namensgeber und Initiator“ des Nationalen Widerstands Halle. Richter war Herausgeber der Zeitung Nationaler Beobachter und betrieb zahlreiche Internetseiten mit rechtsextremer Hetze. Er gründete einen rechtsextremen Musikvertrieb und stand über diesen in regem Kontakt mit der Blood & Honour-Bewegung.

Von Februar 1994 bis November 2012 arbeitete Richter (mit einer Unterbrechung von 2003 bis 2005) als V-Mann für das BfV und lieferte dabei Informationen, die insgesamt 180 Aktenordner füllen (eine ergiebige Quelle des Verfassungsschutzes kommt üblicherweise auf 10 bis 20 Ordner Informationen). Die Informationsfrequenz und -intensität erhöhte sich ab 1999 und besonders ab 2005 mit mehr als 1000 Aktenstücken jährlich.[4] Der Sonderermittler des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages, der Grünen-Politiker Jerzy Montag, der nach Richters Tod eingesetzt worden war, schätzt die Berichte Corellis als „nachrichtenehrlich“ ein.[5] Die Informationsfülle war so groß, dass das BfV mit dem Auswerten dieser Berichte häufig nicht schritthalten konnte.

Thomas Richters Rolle und Bedeutung im Personennetzwerk um die Terrorgruppe NSU ist bis heute ungeklärt. Es kam zu mindestens einem Treffen zwischen Richter und Uwe Mundlos, einem der späteren NSU-Mitglieder, im Februar 1995, als beide ihren Grundwehrdienst in Thüringen ableisteten. Richter berichtete anschließend dem BfV über Mundlos und dass dieser mit weiteren Personen in Jena eine Anti-Antifa-Gruppe, die „Kameradschaft Jena“, gegründet hatte (aus der sich später der NSU rekrutierte).[6] Als im Januar 1998 die als Bombenwerkstatt genutzte Garage des späteren NSU-Trios in Jena von der Polizei ausgehoben wurde (Garagendurchsuchung), entdeckte man eine von Mundlos erstellte Adress- und Telefonliste mit bundesweiten Kontaktdaten rechtsextremer Aktivisten, darunter auch zwei Telefonnummern Thomas Richters. Diese waren allerdings 1998 nicht mehr aktuell, weshalb unklar ist, ob seitdem weiterer Kontakt bestanden hatte. Unklar ist auch, wie eng der Kontakt Richters zu Unterstützern und Vertrauten des NSU-Trios war. Ab 2005 berichtete Richter umfangreich über Holger Gerlach, der als einer der Identitätsgeber des NSU (Uwe Böhnhardt hatte Gerlachs Pass und Rufnamen übernommen) als Gehilfe im NSU-Prozess angeklagt ist. Richter bezeichnete Gerlach aber nur als flüchtige Bekanntschaft, ebenso wie Thorsten Heise, einen weiteren NSU-Vertrauten, über dessen Aktivitäten Richter das BfV ab 2001 umfangreich in Kenntnis setzte. Weitere Personen des NSU-Umfelds wie Tino Brandt, André Kapke und Jan Werner kannte Richter – so weit bekannt – nur über gemeinsame Bekannte. Zudem hatte er Kontakt zur rechtsextremen Musikgruppe Gigi und die braunen Stadtmusikanten, die in ihrem 2010 veröffentlichten Lied Dönerkiller die Ceska-Mordserie an Migranten verherrlichten, und stellte dem Neonazi-Fanzine Der weiße Wolf Serverplatz zur Verfügung, dem der NSU 2002 eine Spende gemacht hatte und daraufhin lobend im Heft erwähnt worden war („Vielen Dank an den NSU, es hat Früchte getragen ;-) Der Kampf geht weiter …“).[7]

Richter trat 1999 in Kontakt mit dem baden-württembergischen NPD-Mitglied, Musiker und Konzertveranstalter Achim Schmid, der im Jahr 2000 die Gruppe European White Knights of the Ku Klux Klan (EWK KKK) gründete, einen Ableger des rassistischen Geheimbundes Ku Klux Klan aus den Vereinigten Staaten. Richter, der laut Jerzy Montags Bericht persönlich nichts mit der Gruppe zu tun haben wollte, ließ sich vom BfV an die EWK KKK heranspielen, um Informationen über deren Machenschaften zu gewinnen. Er wurde im Juli 2000 als Anwärter aufgenommen und später Vollmitglied sowie Kleagle, also eine Person, die für die Rekrutierung weitererer Mitglieder zuständig war, reiste – auf Kosten des BfV – in die USA und nahm regelmäßig an Treffen im Raum Schwäbisch Hall/Heilbronn teil. Er berichtete insbesondere über teilnehmende Polizeibeamte, bis sich die Gruppe Ende 2002/Anfang 2003 auflöste. Diese Informationen wurden wiederum für die NSU-Ermittlungen relevant, weil einer der bei den EWK KKK teilnehmenden Polizisten der Gruppenführer der Polizistin Michele Kiesewetter war, als diese am 25. April 2007 mutmaßlich von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt erschossen wurde (Polizistenmord von Heilbronn).[8]

Im Jahr 2005 übergab Richter seinem V-Mann-Führer beim BfV eine CD mit dem Titel NSU/NSDAP, auf deren Cover zudem das Bild Die Hände des Führers, eine Wolfsangel (Symbol der Werwolf-Freischärler aus der Endzeit des Zweiten Weltkrieges) und eine Glock-Pistole mit Laserzieleinrichtung zu sehen sind. Die CD enthält Video- und Bilddateien von rechtsextremem Material. Ob dabei ein Zusammenhang mit dem NSU-Trio besteht, ist bis heute ungeklärt; die Experten des BfV kommen dabei zu anderen Einschätzungen als diejenigen des LfV Hamburg.[9]

Während seiner V-Mann-Tätigkeit beging Richter stets Rechtsverstöße. Bei einer Hausdurchsuchung wurde auch die Kampfschrift Der Weg vorwärts gefunden. Darin wird für eine zellenartige militante Organisation plädiert, die Anschläge auf Migranten ausüben soll. Weil Richter trotz Zusagen weiterhin rechtsextreme Musik über seinen Versandhandel vertrieb und damit Einnahmen am BfV vorbei erhielt, beendete die Behörde im September 2003 seine V-Mann-Tätigkeit, nahm sie aber im Juni 2005 wieder auf. In der Zwischenzeit hatte sein V-Mann-Führer den Kontakt nicht abreißen lassen.[10] Das BfV bezahlte Richter Autos, seine Schulden und Abschlussprämien. Auch die Kosten einer „Unterbringung durch befreundeten Auslandsdienst“ und „Kosten einer Sprachschulungsmaßnahme im Ausland“ fielen mit Tausenden Euro ins Gewicht. Er erhielt Sonderprämien, nachdem seine umfangreiche EDV-Anlage von der Polizei beschlagnahmt worden war. Der Verfassungsschutz finanzierte den Neukauf. Insgesamt erhielt Richter vom BfV 296.843 Euro.

Richter arbeitete zuletzt als Lederwarenhändler.

Enttarnung und Auffinden seiner Leiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Pressegespräch am 17. September 2012 stellte der Innenminister von Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht (CDU), die haltlose Behauptung auf, Politiker der Linken hätten durch „Indiskretionen“ einen Zusammenhang zwischen „Corelli“ und Thomas Richter hergestellt und damit den V-Mann in Lebensgefahr gebracht; nach diesem Pressegespräch erschien in der Magdeburger Volksstimme ein Artikel, in dem „Thomas R.“ erstmals als V-Mann bezeichnet wird.[11] Richter war seit diesem Zeitpunkt im Zeugenschutzprogramm des Verfassungsschutzes. Ausgestattet mit einer neuen Identität (Thomas Dellig), lebte er zuletzt in einer Wohnung in der Gegend von Schloß Holte-Stukenbrock.

Ende März 2014 starb Richter überraschend im Alter von 39 Jahren. Kurz vor einer geplanten Vernehmung zu einer gefundenen CD mit Informationen zum NSU wurde er am 7. April 2014 von seinem Vermieter tot in seiner Wohnung gefunden. Der Vermieter hatte auf Betreiben zweier Verfassungsschützer die Tür aufgebrochen. Erste Vermutung für die Todesursache war eine unentdeckte Diabetes-Erkrankung, so die Staatsanwaltschaft. Der Frankfurter Rundschau zufolge wurde im Laufe des Aprils 2014 der vom Notarzt auf den Namen Dellig ausgestellte Totenschein von der Polizei umgeschrieben und ein neuer, rückdatierter Beerdigungsschein ausgestellt.

Auch im Innenausschuss des Bundestags warf der Tod Richters Fragen auf. Der Ausschuss lud den leitenden Oberstaatsanwalt aus Paderborn vor, dem Minister Kutschaty eine Aussagegenehmigung erteilte. Als die Abgeordneten die toxikologischen Gutachten aus den Ermittlungsakten haben wollten, sperrte sich der Oberstaatsanwalt jedoch.[12]

Am 2. Juni 2016 war „Corelli“ im NSU-Untersuchungsausschuss von Nordrhein-Westfalen Thema. Dort sagte der Mediziner, Diabetologe Werner A. Scherbaum aus.[13] Er korrigierte seine gutachterliche Aussage von 2014, nach der Richter eindeutig an einem unerkannten Diabetes gestorben sei. Sein Obduktionsergebnis lautete 2014 „komatöser Zuckerschock“. Diese Bewertung nahm er nun zurück. 2016 hieß es von ihm, die Tragweite des Falles sei ihm nicht bewusst gewesen. Er habe sich in der Zwischenzeit weiter kundig gemacht und sei auf zwei Stoffe gestoßen, deren Einverleibung dieselben Symptome wie ein Zuckerschock erzeugen könne. Einer dieser Stoffe finde sich in Rattengift. Der NRW-Untersuchungsausschuss gab daraufhin eine erneute toxikologische Untersuchung der asservierten Körperteile Richters in Auftrag.[14]

Am 21. Juni 2016 gab die zuständige Staatsanwaltschaft Paderborn in einer Pressemitteilung bekannt, dass das Todesermittlungsverfahren zu Corelli wieder aufgenommen werde. Mehrere Gutachten ergaben keine Hinweise auf eine andere als natürliche Todesursache, woraufhin die Staatsanwaltschaft das Verfahren im März 2017 einstellte.[15]

Aufarbeitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomas Richter übergab seinem Quellenführer beim Bundesamt für Verfassungsschutz 2005 eine DVD mit rechtsextremem Material und einer Datei mit dem Titel „NSDAP/NSU“. Bei der damaligen Erstauswertung des Datenträgers konnte nach einem Bericht der Bild beim Bundesamt niemand etwas mit dem Kürzel „NSU“ anfangen.

Anfang 2014 tauchte beim Hamburger Landesamt für Verfassungsschutz eine weitere DVD mit dem Titel „NSU/NSDAP“ auf (sie stammte aus dem Jahr 2006), an deren Produktion Thomas Richter offenbar beteiligt war. Sie enthielt 15.000 rassistische und antisemitische Texte und Bilder. Im Begleittext wurde sie als „erste umfangreiche Bilddaten-CD des Nationalsozialistischen Untergrundes der NSDAP (NSU)“ bezeichnet.[16]

Das Parlamentarische Kontrollgremium zur Untersuchung des NSU-Falls hatte den ehemaligen Grünen-Abgeordneten Jerzy Montag im Oktober 2014 als Sonderermittler eingesetzt, nachdem im Archiv des Bundesamtes für Verfassungsschutz eine von Richter dem Amt zur Verfügung gestellte CD aus dem Jahr 2005 mit der Aufschrift „NSU“ gefunden worden war. Dies war ein deutlicher, früher Hinweis auf die rechtsterroristische Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), mit deren Mitglied Uwe Mundlos Richter nachweislich zumindest vor dessen Untertauchen 1998 in Kontakt stand. Die CD war dem Bundestags-NSU-Untersuchungsausschuss vorenthalten worden.

Im Auftrag des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages hat Sonderermittler Jerzy Montag bis Mai 2015 den Fall von Richter untersucht. WDR, NDR und die Süddeutsche Zeitung konnten den 300 Seiten starken Bericht einsehen und veröffentlichten Details. Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, hat wegen dieser Veröffentlichung eine Strafanzeige wegen Weitergabe vertraulicher Informationen gestellt.[17]

Corelli sei vor allem „quantitativ“ eine Spitzen-Quelle für das BfV gewesen, sagte Sonderermittler Montag. Er zeigte sich in seinem Bericht entsetzt darüber, dass angesichts der Masse an Informationen, die Corelli lieferte, nur wenig beim BfV ausgewertet wurde.[1]

Ende Mai 2016 tauchten im Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln deutsche und niederländische Prepaid-Karten von Corelli auf, die nicht auf einen Bezug zum NSU ausgewertet und auch nie dem Sonderermittler vorgelegt wurden.[18] Kurz darauf wurde der Sonderermittler wieder eingesetzt und im Juni 2016 weitere unausgewertete oder falsch ausgewertete Handys aufgefunden, und daher von vielen Seiten Rücktrittsforderungen gegen den Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen laut. [19]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Lena Kampf: Bericht zum V-Mann „Corelli“. Das Versagen des Verfassungsschutzes. In: Tagesschau.de, 20. Mai 2015.
  2. mdr.de: Geburtstag mit 200 Neonazis - Wer war dieser V-Mann "Corelli"? | MDR.DE. Archiviert vom Original am 25. Juni 2016; abgerufen am 25. Juni 2016 (deutsch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mdr.de
  3. Landtag Nordrhein-Westfalen, Drucksache 16/14400: Bericht des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses III (NSU). 27. März 2017, S. 570 (PDF).
  4. Jerzy Montag: Bericht … zum V-Mann Corelli. Deutscher Bundestag, Unterrichtung durch das Parlamentarische Kontrollgremium, BT-Drs. 18/6545, S. 5 f., 4. November 2015.
  5. Landtag Nordrhein-Westfalen, Drucksache 16/14400: Bericht des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses III (NSU). 27. März 2017, S. 572 (PDF).
  6. Jerzy Montag: Bericht … zum V-Mann Corelli. Deutscher Bundestag, Unterrichtung durch das Parlamentarische Kontrollgremium, BT-Drs. 18/6545, S. 7, 4. November 2015.
  7. Für den ganzen Absatz siehe Landtag Nordrhein-Westfalen, Drucksache 16/14400: Bericht des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses III (NSU). 27. März 2017, S. 572–578 (PDF).
  8. Jerzy Montag: Bericht … zum V-Mann Corelli. Deutscher Bundestag, Unterrichtung durch das Parlamentarische Kontrollgremium, BT-Drs. 18/6545, S. 10–12, 4. November 2015.
  9. Jerzy Montag: Bericht … zum V-Mann Corelli. Deutscher Bundestag, Unterrichtung durch das Parlamentarische Kontrollgremium, BT-Drs. 18/6545, S. 10–12, 4. November 2015.
  10. Landtag Nordrhein-Westfalen, Drucksache 16/14400: Bericht des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses III (NSU). 27. März 2017, S. 572 (PDF).
  11. Hendrik Kranert-Rydzy: „Corelli“: V-Mann mit Verbindung zum NSU In: Frankfurter Rundschau, 23. Juni 2015.
  12. Anja Krüger: Rechtsextremer V-Mann „Corelli“: Ein ganz natürlicher Tod. In: Die Tageszeitung, 26. Februar 2015.
  13. Das reihenweise Sterben der NSU-Zeugen. In: www1.wdr.de. 16. März 2016, abgerufen am 10. Juni 2016.
  14. Stefan Aust, Helmar Büchel, Dirk Laabs: Starb V-Mann „Corelli“ durch Rattengift? In: Die Welt, 8. Juni 2016.
  15. Ermittlungen zum Tod von V-Mann „Corelli“ eingestellt. In: Die Welt, 15. März 2017 (mit Link zur Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Paderborn).
  16. „Corelli“ wies Verfassungsschutz auf Kürzel NSU hin. In: Publikative.org, 1. Oktober 2014.
  17. Rolf Clement: Weitergabe vertraulicher Informationen. In: Deutschlandfunk, 4. Juli 2015.
  18. tagesschau.de: NSU-Skandal: Wieder neue Informationen im Fall "Corelli". In: tagesschau.de. Abgerufen am 31. Mai 2016 (deutsch).
  19. tagesschau.de: Rücktrittsforderungen: Wie eng wird es jetzt für Maaßen? In: tagesschau.de. 23. Juni 2016, abgerufen am 23. Juni 2016.