Corendon Airlines

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Corendon Airlines
Neues Logo der Corendon Airlines
Corendon Airlines Boeing 737 Max
IATA-Code: XC
ICAO-Code: CAI
Rufzeichen: CORENDON
Gründung: 2004
Sitz: Antalya, Turkei Türkei
Drehkreuz:

Flughafen Antalya, Flughafen Izmir-Adnan Menderes

Heimatflughafen: Flughafen Antalya
Unternehmensform: A.Ş.
IATA-Prefixcode: 395
Leitung: Yildiray Karaer (CEO)
Flottenstärke: 13 (+ 3 Bestellung)
Ziele: international
Website: www.corendonairlines.com

Corendon Airlines (eigentlich Turistik Hava Taşımacılık A.Ş.) ist eine türkische Billigfluggesellschaft mit Sitz in Antalya und Basis auf dem Flughafen Antalya. Sie ist eine Schwestergesellschaft der niederländischen Corendon Dutch Airlines und der maltesischen Corendon Airlines Europe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Logo der Corendon Airlines

Corendon Airlines wurde im Jahr 2004 als Tochterunternehmen der Corendon-Gruppe, eines türkisch-belgisch-niederländischen Touristikunternehmens gegründet und nahm den Flugbetrieb im Jahr 2005 auf.[1][2]

Im Jahr 2020 wurde die Airline offizieller Werbepartner des 1. FC Nürnberg. In dem Zusammenhang wurde auch bekannt, dass ein Flugzeug in den Farben des Clubs den Flughafen Nürnberg bedienen wird.[3]

Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Corendon Airlines fliegt verschiedene Ziele in Europa an. So werden von mehreren deutschen Flughäfen aus unter anderem Flüge nach Antalya und Izmir durchgeführt. Überdies bietet die Gesellschaft Leasing-Dienste und Charterflüge an.[4]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeing 737-800 der Corendon Airlines

Mit Stand Februar 2021 besteht die Flotte der Corendon Airlines aus 13 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 12,3 Jahren:[5]

Flugzeugtyp Anzahl bestellt Anmerkungen Sitzplätze
(Eco+/Eco)
Durchschnittsalter
(Juni 2020)[5]
Boeing 737-800 12 TC-TJJ in detur-Sonderbemalung 189 (-/189) 13,1 Jahre
Boeing 737 MAX 8 1 3 (TC-MKS) 189 (-/189) 3,2 Jahre (07/2021)
Gesamt 13 3 12,3 Jahre

Ehemalige Flugzeugtypen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Boeing 737-300 der Corendon Airlines in Kids & Co-Sonderbemalung

In der Vergangenheit setzte Corendon Airlines bereits folgende Flugzeugtypen ein:[5]

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. Oktober 2010 überrollte eine Boeing 737-400 der Corendon Airlines die Startbahn 22 des Flughafens Amsterdam Schiphol und landete nach einem Flug von Dalaman mit dem Bugfahrwerk im Schlamm.[6]

Am 14. Oktober 2012 erlitt Corendon Airlines Flug 733, eine Boeing 737-800, die zwischen Antalya und Trondheim auf einem Linienpassagierflug verkehrte, einen Rumpfschaden, nachdem das Flugzeug während des Pushbacks vom Flugsteig in Brand geriet. 27 Passagiere wurden bei der Evakuierung verletzt. Als Ursache wurde ein Kurzschluss im Cockpit des Kapitäns in der Nähe eines Sauerstofftanks ermittelt.[7]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nach eigenen Angaben ist der Firmenname eine Ableitung vom deutschen Begriff für das Mineral Korund.[8]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Corendon Airlines – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Corendon Airlines Group. In: corendonairlines.com. Abgerufen am 25. April 2019.
  2. Pat Hanlon: Transnational airlines. In: Global Airlines. Elsevier, 2007, ISBN 978-0-7506-6439-4, S. 323–338, doi:10.1016/B978-0-7506-6439-4.50013-4.
  3. Corendon Airlines ermöglicht FCN-Flieger. Abgerufen am 28. Juli 2020.
  4. corendonairlines.com – Flugplan abgerufen am 27. September 2016
  5. a b c Corendon Airlines Fleet Details and History. In: planespotters.net. 26. Februar 2021, abgerufen am 27. Februar 2021 (englisch).
  6. Incident: Corendon B734 at Amsterdam on Oct 2nd 2010, overran runway on landing. Abgerufen am 4. November 2021.
  7. Harro Ranter: ASN Aircraft accident Boeing 737-8KN (WL) TC-TJK Antalya Airport (AYT). Abgerufen am 4. November 2021.
  8. corendon.com – About Us (englisch), abgerufen am 24. Januar 2015