Corinna Herold

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Corinna Herold am Wahlabend im Thüringer Landtag

Corinna Herold (* 26. November 1961 in Eisfeld) ist eine deutsche Zahnärztin und Politikerin (AfD). Seit 2014 ist sie thüringische Landtagsabgeordnete.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herold studierte von 1982 bis 1988 Zahnmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Bis 1990 war sie in einem staatlichen Landambulatorium in Neudietendorf beschäftigt. 1992 machte sie sich mit einer eigenen Praxis selbständig. Herold ist geschieden und hat einen erwachsenen Sohn.[1] Sie lebt in Erfurt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit April 2013 ist Herold Mitglied der Alternative für Deutschland und seit Dezember 2013 Beisitzerin im Kreisverband Mittelthüringen. Im Mai 2014 wurde sie für die AfD in den Stadtrat von Erfurt gewählt. Bei der Landtagswahl in Thüringen 2014 zog sie über die Landesliste der AfD in den Thüringer Landtag ein. Im März 2015 unterzeichnete sie die Erfurter Resolution.

Für Aufsehen auch in überregionalen Medien sorgte im Oktober 2015 eine parlamentarische Anfrage Herolds an die Thüringer Landesregierung nach der Anzahl der Homo-, Bi- und Transsexuellen in Thüringen.[2]

Im Februar 2016 hat Herold den Vorsitz des Kreisverbands Mittelthüringen übernommen.[3]

Positionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herold ist gegen das „Abwerben von Fachkräften zulasten der Herkunftsländer“, um dem hiesigen Fachkräftemangel entgegenzuwirken, und möchte stattdessen den bereits in Deutschland lebenden Migranten den Zugang zum inländischen Arbeitsmarkt erleichtern.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Corinna Herold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahl 2014: Wollen Sie mehr ausländische Fachkräfte anlocken?, Ostthüringische Zeitung, 12. August 2014
  2. AfD will wissen, wie viele Schwule in Thüringen leben. Die Welt, 10. Oktober 2015, abgerufen am 11. Oktober 2015.
  3. Kreisverband Mittelthüringen Kreisvorstand. AFD Landesverband Thüringen. Abgerufen am 13. Februar 2013.
  4. Wahl 2014: Thüringen soll mit Löhnen punkten, Thüringische Landeszeitung, 12. August 2014