Cornelius Claudio Kreusch

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Cornelius Claudio Kreusch im Jazzclub Unterfahrt (München 2012)

Cornelius Claudio Kreusch (* 6. September 1968 in München) ist ein deutscher Jazzpianist.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgewachsen ist Cornelius Claudio Kreusch in München und Ottobrunn. Seine Mutter ist die Konzertpianistin und Musikpädagogin Dorothée Kreusch-Jacob. Während und nach seiner Ausbildung als Pianist am Berklee College of Music hatte er ergänzend Unterricht bei Mal Waldron sowie bei Jaki Byard. Seit 1993 lebt er in New York, wo er auch seinen Master in Musik (Manhattan School of Music) machte.

In der Jazz-Piano-Gala, die das Fernsehen 1991 aus dem Münchner Gasteig übertrug, konzertierte er mit Dick Hyman, Martial Solal, Walter Norris und Ray Bryant. Mit Herbie Hancock spielte er 1997 das weltweit erste Internetkonzert (über 7.000 km Entfernung).

Auf seinen Platten arbeitet er mit Musikern wie Greg Osby, Bobby Watson, Kenny Garrett, Anthony Cox, Marvin Smitty Smith, Terri Lyne Carrington, Ron Blake, Elisabeth Kontomanou, Lukas Ligeti, Simon Stockhausen, Biboul Darouiche oder Salif Keïta. Seine in Deutschland bisher kommerziell erfolgreichsten Platten waren „Scoop“ und "Live! At Steinway Hall / New York". Seine CD „BlackMudSound“ wurde für den Grammy nominiert.

Weiterhin spielte er unter anderem mit Markus Stockhausen, Bobby McFerrin, Will Calhoun, Klaus Doldinger oder Joachim Kühn. Er ist für den sehr eigenständigen Klang seiner Musik bekannt und verbindet Einflüsse von Herbie Hancock, Ahmad Jamal und Martial Solal. Stilistisch bewegt er sich zwischen Jazz, Weltmusik und Klassik.

Seine aktuellen Live-Auftritte sind Solokonzerten, im Trio mit Zaf Zapha und Maxime Zampieri, aber auch mit Jens Loh und Patrick Manzecchi, oder zusammen mit Klaus Doldinger oder Bobby Watson. Two Worlds One ist das gemeinsame Projekt mit seinem Bruder, dem klassischen Gitarristen Johannes Tonio Kreusch.

Er betätigt sich auch als Produzent (Pop, Elektro, Jazz, Kids, World). Zusammen mit Johannes Tonio Kreusch ist er Initiator und Künstlerischer Leiter der Ottobrunner Konzerte.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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1990 erhielt Kreusch den Biberacher Jazzpreis. 1992 erhielt Kreusch den Kulturförderpreis der Stadt München. 1992 erhielt Kreusch den Jazzpreis Burghausen. 1993 erhielt Kreusch den Berklee Performance Award des Berklee College of Music. 1994 erhielt Kreusch den Berklee Performance Award des Berklee College of Music. 1994 war Kreusch Finalist beim Great American Jazz Piano Competition. 1995 erhielt Kreusch den President's Award der Manhattan School of Music. 1996 erhielt Kreusch den President's Award der Manhattan School of Music. 1999 erhielt Kreusch den Scala-Award als Künstler des Jahres. 2005 erhielt Kreusch den 1. Preis des International Songwriting Competitions in der Kategorie Jazz. 2005 erhielt Kreusch eine Honorable Mention des International Songwriting Competitions in der Kategorie HipHop. 2009 erhielt seine Firma MUSICJUSTMUSIC® den RedHerring100 für "Best Private Tech Companies" in Europa.

Diskografische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991 Talking to a Goblin Solo Piano
  • 1994 Music for two Pianos
  • 1994 The Vision
  • 1995 Black Mud Sound feat. Kenny Garrett, Anthony Cox & Marvin “Smitty” Smith
  • 1997 Scoop
  • 2000 Live! At Steinway Hall/New York Solo Piano
  • 2002 Alpha Box 4-CD-Set
  • 2002 a.f.r.i.c.a.m.b.i.e.n.t
  • 2002 Féfé
  • 2002 Mandala
  • 2002 Féfé - Special Radio Edition
  • 2003 Sun Music
  • 2004 Life is Beautiful aka as "GOLDFINGA: The NYC Soundtrack"
  • 2004 New York City – uptown downtown Single
  • 2004 New York City – uptown downtown Vinyl
  • 2004 Life is Beautiful Single
  • 2004 Life is Beautiful Vinyl
  • 2006 Live in Tallinn Solo Piano
  • 2009 Dolomites Piano Solo
  • 2010 Melting Box 2 CD plus Artbooklet zusammen mit Johannes Tonio Kreusch & Carolina Camilla Kreusch
  • 2012 Heart & Soul Piano Solo

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Cornelius Claudio Kreusch – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien