Corrèze (Gemeinde)

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Corrèze
Wappen von Corrèze
Corrèze (Frankreich)
Corrèze
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Corrèze
Arrondissement Tulle
Kanton Naves
Gemeindeverband Tulle Agglo
Koordinaten 45° 22′ N, 1° 53′ OKoordinaten: 45° 22′ N, 1° 53′ O
Höhe 295–644 m
Fläche 34,16 km2
Einwohner 1.122 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 33 Einw./km2
Postleitzahl 19800
INSEE-Code
Website http://www.mairie-correze.fr/index.aspx

Das Tor Margot und der Kirchturm von Corrèze

Corrèze (Corresa auf Okzitanisch) ist eine französische Gemeinde mit 1122 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Corrèze in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverbandes Tulle Agglo. Die Einwohner nennen sich Corrèzois(es).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Massif Central am südlichen Rand des Plateau de Millevaches ungefähr 20 Kilometer nördlich von Tulle, der Präfektur des Départements, entfernt[1]. Das Städtchen schmiegt sich am rechten Ufer der Corrèze, die das Gemeindegebiet auf einer Höhe von etwa 470 m durchquert. Das Gemeindegebiet ist Teil des Regionalen Naturparks Millevaches en Limousin.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im Norden Meyrignac-l’Église, im Nordosten Sarran, im Osten Vitrac-sur-Montane, im Südosten Saint-Priest-de-Gimel,im Süden Gimel-les-Cascades, im Südwesten Bar, im Westen Naves und im Nordwesten Orliac-de-Bar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besiedelt ist das Gemeindegebiet schon seit gallisch-römischer Zeit, es kreuzten sich hier römische Straßen. Ihre erste Erwähnung erfuhr Corrèze im 9. Jahrhundert. Nachdem der Ort zu einer Etappe des Jakobsweges wurde, entwickelte sich die Stadt um die Kirche herum. Die Vicomtes von Ventadour errichteten gegen Ende des 13. Jahrhunderts dort eine Kastellanei. Nachdem die Engländer die Stadt während des Hundertjährigen Krieges bedrängten und brandschatzen, erlebte Corrèze erst im 16. Jahrhundert wieder eine neue Blüte, als Katharina von Medici Besitzerin der Stadt war. Die Französische Revolution ging fast spurlos vorbei und die Stadt entwickelte sich bis Ende des 19. Jahrhunderts permanent weiter bis zum Ersten Weltkrieg, der von den Einwohnern einen hohen Blutzoll forderte. Danach, auch verstärkt durch die Landflucht im 20. Jahrhundert, hat Corrèze nie wieder zur alten Größe zurückgefunden[2].

Gemeindewappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: In Silber drei grüne schräge Wellenbalken

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Hauptort des gleichnamigen Kantons[3].

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr[4] 1896 1921 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 1.894 1.720 1.602 1.576 1.528 1.304 1.145 1.148 1.177

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernadette Chirac (* 1933), Abgeordnete des Kanton Corrèze für den Generalrat des Département Corrèze

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Corrèze (Gemeinde) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://lacorreze.com/villages/correze/accueil/carte/carte_geo_de_correze.htm
  2. http://www.mairie-correze.fr/index.aspx
  3. http://www.mairie-correze.fr/Histoire-et-patrimoine.aspx
  4. http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/fiche.php?select_resultat=10389
  5. http://www.tourismelimousin.com/diffusio/fr/a-voir/villes-et-villages/correze/retable-fin-xvii-debut-xviii-s-eglise-st-martial_TFO161001567.php